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	<title>Jaunitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:09:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jaunitz&amp;diff=1548775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-08-28T09:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|erläutert den Fluss bei Waldburg im Mühlviertel, zur Streubesiedlung ebenda siehe [[Jaunitz (Gemeinde Waldburg)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Jaunitz&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Jaunitz&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Bezirk Freistadt]], [[Mühlviertel]], [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Feldaist/Aist/Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 41.5&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 11&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Westlich des Summerauer Bahnhofs, Gemeindegebiet [[Rainbach im Mühlkreis|Rainbach]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 880&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= AT&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 48/32/55/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 14/26/14/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= AT-4&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Freistadt]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 48/29/24/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 14/30/19/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= AT-4&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Kronbach (Jaunitz)|Kronbach]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Freistadt]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Rainbach im&amp;amp;nbsp;Mühlkreis]], [[Waldburg (Oberösterreich)|Waldburg]], [[Kefermarkt]] &amp;lt;small&amp;gt;(Gem.Gr.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= WMB 20230723 Freistadt 0660.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Jaunitz bei Trölsberg (Freistadt)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jaunitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rund 11&amp;amp;nbsp;Kilometer langer Nebenfluss der [[Feldaist]] im [[Mühlviertel]] in [[Oberösterreich]] und umfasst ein Einzugsgebiet von 41,5&amp;amp;nbsp;km². Typologisch zählt sie zu den Gewässern des [[Granit- und Gneishochland]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie  ==&lt;br /&gt;
Der Fluss entspringt westlich des Summerauer Bahnhofs im Gemeindegebiet von [[Rainbach im Mühlkreis]]. Unterhalb von Summerau vereinigt die Jaunitz sich mit dem Rainbach und fließt in südöstlicher Richtung durch ein Engtal, die [[Jaunitzsenke]], in das [[Freistädter Becken]] und mündet südlich von [[Freistadt]] in die Feldaist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss hat nur geringes Gefälle und ist Teil der [[Feldaistsenke]], die den niedrigsten Übergang von der [[Donau]] zur [[Moldau (Fluss)|Moldau]] darstellt. Der wichtigste Nebenfluss ist der 6,6&amp;amp;nbsp;km lange [[Kronbach (Jaunitz)|Kronbach]], der beim Ort [[Jaunitz (Gemeinde Waldburg)|Jaunitz]] mündet.&amp;lt;ref&amp;gt;was vermuten lässt, dass früher der Unterlauf wohl „Kronbach“ hieß, da gleichnamige Orte immer an der Mündung liegen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jaunitz bildet im Oberlauf die Gemeindegrenze zwischen Rainbach und [[Waldburg (Oberösterreich)|Waldburg]], im Unterlauf die Grenze zwischen Waldburg und Freistadt sowie Freistadt und [[Kefermarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt ==&lt;br /&gt;
In der Jaunitzsenke besteht für die Sicherung der Wasserqualität ein großes Grundwasserschongebiet, das noch nicht intensiv genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundeskanzleramt: [https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LROO&amp;amp;Gesetzesnummer=10000336&amp;amp;ShowPrintPreview=True Gesamte Rechtsvorschrift für V Grundwasserschongebiet Jaunitztal - Freistadt], abgerufen am 23. Jänner 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Grundwasserreservoir entnehmen die Gemeinden Waldburg und Freistadt einen Teil des benötigten Trinkwassers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in den 1950er Jahren haben festgestellt, dass das Grundwassergebiet über die [[Europäische Hauptwasserscheide]] nach Norden reicht. Bei der Untersuchung wurde auch festgestellt, dass die Flussrichtung des Grundwassers von Süd nach Nord ist, entgegen der Flussrichtung der oberflächlichen Gewässer. Zusätzlich bestehen in der Jaunitzsenke tertiäre Ablagerungen und Rollkiessedimente im großen Ausmaß, so dass angenommen wird, dass dies das Tal eines ursprünglich viel größeren Flusses im [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] war, der &amp;#039;&amp;#039;Ur-Moldau&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;Ur-[[Rodl]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss bildet im Verlauf lange [[Mäander (Flussschlinge)|Mäanderstrecken]], die vor allem im Unterlauf mitunter zu großflächigen Überschwemmungen neigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna  und Flora ===&lt;br /&gt;
Es existiert eine [[Pfeifengräser|Pfeifengrasbrache]] mit [[Floristik (Wissenschaft)|floristischen]] Raritäten zwischen Waldburg und Freistadt. Weiters konnte entlang der Jaunitz bei Freistadt noch vor wenigen Jahren [[Preußisches Laserkraut]], [[Hartmans Segge]] und der [[Teufelsabbiss]] gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserqualität ===&lt;br /&gt;
Die Jaunitz hat eine gute [[Gewässergüteklasse]] von I-II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Name Jaunitz stammt, wie etliche weitere &amp;#039;&amp;#039;[[-itz]]&amp;#039;&amp;#039;-Flüsse der Region, aus dem Slawischen (‚Tal des Ahorns‘), und zeugt von der ersten Besiedlung in diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Mittelalter diente die Jaunitz als Grenze, als 1142 das [[Stift Garsten]] den Grund und Boden zwischen Jaunitz und Aist geschenkt bekam. Das westlich der Jaunitz liegende Gebiet gehörte damals zum [[Bistum Passau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ignaz Nößlböck: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung Freistadts in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 80, Linz 1924, S. 78 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/JOM_80_0075-0114.pdf|KBytes=3500}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Später diente die Jaunitz als südliche [[Burgfrieden|Burgfried]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;grenze der Stadt Freistadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der geringen Steigung nahm ab 1832 die [[Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden|Pferdeeisenbahn Linz-Gmunden]] den Weg durch das Engtal (Jaunitzsenke). Seit 1872 benutzt die [[Bahnstrecke St. Valentin–České Budějovice|Summerauer Bahn]] das Tal, auf einer weitgehend ähnlichen Streckenführung wie zuvor die Pferdeeisenbahn. Für den Autoverkehr ist das Engtal nicht erschlossen und es führen nur unbefestigte Wege durch das Tal, die als Pferdeeisenbahn-Wanderweg dienen. Südlich des Gehöfts Lengauer weitet sich das Tal und hier führen die [[Böhmerwald Straße]], die Hirschbacher Landesstraße sowie mehrere Güterwege durch das Tal. In diesem Bereich liegt auch der Bahnhof Freistadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der Jaunitz wurde 1916 der [[Soldatenfriedhöfe in Freistadt|Soldatenfriedhof Jaunitzbachtal]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Berg, Clemens Gumpinger, Simonetta Siligato: &amp;#039;&amp;#039;Wehrkataster der Aist und ihrer Zuflüsse. Gewässerschutz-Bericht 41.&amp;#039;&amp;#039; Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft, Linz 2009, S. 72–73 (Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Jaunitz&amp;#039;&amp;#039;; [https://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/publikationen/ogw_gsb41_aist.pdf PDF; 5.844 kB] auf land-oberoesterreich.gv.at).&lt;br /&gt;
* Amt der OÖ Landesregierung, Naturschutzabteilung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Raumeinheit Leonfeldner Hochland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 30). Wien 2007 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GUTNAT_0644_0001-0093.pdf |KBytes=976}}).&lt;br /&gt;
* Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Raumeinheit Zentralmühlviertler Hochland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 41). Wien und Linz, 2007 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GUTNAT_0702_0001-0107.pdf |KBytes=1200}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4525075-3|VIAF=234326606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rainbach im Mühlkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldburg (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Freistadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kefermarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Freistadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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