<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jastrowie</id>
	<title>Jastrowie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jastrowie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jastrowie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T06:01:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jastrowie&amp;diff=567214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: Änderung 259361081 von ToraxMalu rückgängig gemacht; ist doch im nächsten Satz erklärt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jastrowie&amp;diff=567214&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-01T08:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/259361081&quot; title=&quot;Spezial:Diff/259361081&quot;&gt;259361081&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/ToraxMalu&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/ToraxMalu&quot;&gt;ToraxMalu&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; ist doch im nächsten Satz erklärt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox (Polen)]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Jastrowie&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Jastrowie COA.svg|111px|Wappen von Jastrowie]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Großpolen&lt;br /&gt;
| Powiat             = Złotowski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Złotowski&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 25&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     =&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 49&lt;br /&gt;
| Längensekunde      =&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 72.27&lt;br /&gt;
| Höhe               =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 64-915&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 67&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = PZL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Gorzów Wielkopolski]]–[[Elbląg]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Piła–Ustka]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         =&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadt-und-Land-Gemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung =&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 353.00&lt;br /&gt;
| TERYT              = 3031023&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Piotr Wojtiuk&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2013&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Żymierskiego 79&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 64-915 Jastrowie&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.jastrowie.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jastrowie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Jastrow&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Złotowski]] (&amp;#039;&amp;#039;Flatower Kreis&amp;#039;&amp;#039;) der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Großpolen]] mit etwa 8400 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in [[Großpolen]] am Nordrand der Krainaer Seenplatte zu beiden Seiten des Mühlenfließ, eines Nebenflusses der Küddow (poln. [[Gwda]]). Nach Osten erstrecken sich weite Waldgebiete und die Jastrower Berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Posen 1905.png|mini|Jastrow nördlich der Stadt [[Schneidemühl]] auf einer Landkarte der [[Provinz Posen]] von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich [[Polnische Sprache|polnischsprachiger]] Bevölkerung)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jastrowie church NMP.jpg|mini|hochkant|Ehemalige evangelische Kirche, bis 1945 Gotteshaus der evangelischen Gemeinde Jastrow (erbaut 1882)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jastrowie church MA.jpg|mini|hochkant|St.-Michaels-Kirche (erbaut 1913)]]&lt;br /&gt;
Das Jastrower Stadtwappen zeigt wohl eine Weintraube, doch gibt es nur vage Angaben über Weinanbau an den Südhängen der Jastrower Berge. Angeblich sind die Weinberge im Polnisch-Schwedischen Krieg 1660 zerstört worden. Der restliche Teil der Berge wurde von der städtischen Mineralrohstoffgrube abgebaut (vermutlich ab dem Jahr 1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde von 1363 wurde erstmals ein königliches Dorf namens Jastrobe erwähnt. Es gehörte zum Tafelgut des polnischen Königs und unterstand der Starostei [[Ujście|Usch]]. Der [[Starost]] Stanisław Górka wandelte das königliche Gut 1560 in ein Dorf nach deutschem Recht um. 1568 zwang der Herzog von [[Geschichte Pommerns|Pommern-Stettin]], [[Barnim IX.]], den Besitzer von Jastrow, ihm den Ort abzutreten. Daraufhin wurde in unmittelbarer Nachbarschaft von den Polen ein neues Dorf angelegt, und die nächsten Jahre waren von gegenseitigen Überfällen geprägt. Im Laufe der Zeit ging die polnische Siedlung jedoch wieder in Jastrow auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Protestantismus]] wurde 1587 durch Übertritt des katholischen Pfarrers eingeführt, 1600 wurde die alte Kirche abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Evangelischen konnten die ehemalige katholische Pfarrkirche jedoch nur bis 1619 behalten, weil in diesem Jahr der Prediger Martin Goltbach zum Katholizismus konvertierte, woraufhin die Kirche den Katholiken zurückgegeben wurde. Die Evangelischen hielten sich nun vorläufig an die Kirchen in den pommerschen Nachbardörfern [[Zamborst]] und [[Okonek|Flederborn]], bekamen aber später – nach 1773 – mit Unterstützung der preußischen Regierung eine eigene Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JFG&amp;quot;&amp;gt;Johann Friedrich Goldbeck: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Zweiter Theil, welcher die Topographie von West-Preussen enthält&amp;#039;&amp;#039;. Kantersche Hofdruckerei, Marienwerder 1789, [https://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA110 S. 110–111, Nr. 3.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Religionskrieg in Jastrow erreichte 1768 seinen Höhepunkt, als Soldaten des polnischen Adligen Roskowski den evangelischen Prediger Willich erschlugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1602 wurde Jastrow Stadt nach [[Magdeburger Recht]], verliehen durch Peter [[Potulicki]], Starost von Uść und Erbherr auf &amp;#039;&amp;#039;Flatow&amp;#039;&amp;#039;. Das Stadtprivilegium wurde im darauffolgenden Jahr von König [[Sigismund III. Wasa|Sigismund III.]] bestätigt. Erster Bürgermeister wurde der eingewanderte [[Schottland|Schotte]] Andreas Barry.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts zogen Jastrow erheblich in Mitleidenschaft. Zusätzliche Zerstörungen wurden durch große Stadtbrände angerichtet. Durch Artikel V des [[Warschauer Vertrag (1773)|Warschauer Vertrags]] von 1773 wurde Jastrow [[Preußen]] übereignet. Es wurde vom [[Netzedistrikt]] verwaltet, wo es zu den größten Städten gehörte. Das wirtschaftliche Leben wurde von den Tuchmachern und Schuhmachern dominiert. Nach der preußischen Verwaltungsreform von 1815 wurde Jastrow in den [[Landkreis Deutsch Krone|Kreis Deutsch Krone]] in der Provinz [[Westpreußen]] eingegliedert. Im Jahr 1849 wurde auch Jastrow von der seit 1848 im Kreisgebiet grassierenden [[Cholera]]epidemie erfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrM&amp;quot;&amp;gt;Dr. Mecklenburg: &amp;#039;&amp;#039;Was vermag die Sanitäts-Polizei gegen die Cholera? Nach eigener Erfahrung beantwortet&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1854, [http://books.google.de/books?id=xdo_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA24 S. 24–25.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 erfolgte der Anschluss an die [[Bahnstrecke Piła–Ustka#Abschnitt Piła–Szczecinek (Schneidemühl–Neustettin)|Bahnlinie Schneidemühl–Neustettin]], der 1908 die [[Bahnstrecke Tempelburg–Jastrow|Bahnverbindung nach Tempelburg]] folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Jastrow eine evangelische Kirche, eine katholische Kirche, eine [[Synagoge]], eine [[Präparandenanstalt]], ein Amtsgericht, ein Elektrizitätswerk und verschiedene gewerbliche Fertigungsstätten und industrielle Produktionsbetriebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste Deutschland aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s weite Teile Westpreußens zum Zweck der Einrichtung des [[Polnischer Korridor|Polnischen Korridors]] an die [[Zweite Polnische Republik]] abtreten, und dadurch kam Jastrow mit dem Kreis Deutsch-Krone zur neu gebildeten Provinz [[Grenzmark Posen-Westpreußen]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]]. Diese wurde jedoch 1938 wieder aufgelöst und der [[Provinz Pommern]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1930 hatte die Stadt Jastrow dreizehn Wohnplätze:&amp;lt;ref name=Stuebs /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bahnhof Jastrow&lt;br /&gt;
* Forsthaus Büschken&lt;br /&gt;
* Forsthaus Küddowbrück&lt;br /&gt;
* Grünthal&lt;br /&gt;
* Gut Büschken&lt;br /&gt;
* Gut Ilsenhorst&lt;br /&gt;
* Jastrow&lt;br /&gt;
* Lindenwerder&lt;br /&gt;
* Margarethenhof&lt;br /&gt;
* Schönwalde&lt;br /&gt;
* Seemühle&lt;br /&gt;
* Tiefenort&lt;br /&gt;
* Örten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Jastrow in die Wehranlage „Pommerstellung“ einbezogen. Als Anfang 1945 die sowjetische Front der Stadt nahe rückte, wurde die Bevölkerung in die vorpommersche Stadt [[Demmin]] evakuiert. Nach heftigen Kämpfen wurde Jastrow am 2. Februar 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Nach Einstellung der Kampfhandlungen 1945 wurde die Stadt von der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht zusammen mit ganz [[Hinterpommern]] und der südlichen Hälfte [[Ostpreußen]]s – militärische Sperrgebiete ausgenommen – der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Für Jastrow wurde die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jastrowie&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Es wanderten nun [[Polen (Ethnie)|Polen]] zu. In der darauf folgenden Zeit wurde die einheimische Bevölkerung von der polnischen Administration aus Jastrow [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945 &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1783 || align=center | 2009 || davon 169 Juden und 99 Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;JFG&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sch&amp;quot;&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt|F. W. F. Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Deutsch Croner Kreises&amp;#039;&amp;#039;. Thorn 1867, [http://books.google.com/books?id=reUBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA204 S. 204]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 || align=center | 2566 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; &amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA378 S. 378–379, Ziffer 671.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1804 || align=center | 2762 || davon 421 Juden (keine Katholiken)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 || align=center | 2435 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=center | 2443 || davon 1838 Evangelische, 111 Katholiken und 494 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || align=center | 2796 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 || align=center | 2116 || meist Evangelische, etwa 1/6 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, [https://books.google.de/books?id=L_sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=OA377 S. 377, Nr. 5.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1839 || align=center | 3170 || davon 485 Juden und 240 Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1854 || align=center | 3641 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;DrM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || align=center | 4895 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=deutschkrone.html#ew39dtkradtkrone}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || align=center | 5456 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=center | 5228 || darunter 417 Katholiken und 272 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || align=center | 5418 || meist Evangelische&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; &amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 10, Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1907, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-010-0204 S. 204.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=center | 5538 || davon 4419 Evangelische, 867 Katholiken, 176 Juden, vier Einwohner ohne religiöses Bekenntnis und 72 Sonstige;&amp;lt;ref name=Stuebs &amp;gt;[https://web.archive.org/web/20130924005607/http://stadt.jastrow.kreis-deutsch-krone.de/ Der Wohnort Jastrow im ehemaligen Kreis Deutsch Krone] (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 5540 Einwohner, meist Evangelische (820 Katholiken, 150 Juden)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Große Brockhaus&amp;#039;&amp;#039;. 15. Auflage, Band 9, Leipzig 1931, S. 386.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=center | 5904 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center | 5895 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
;seit Ende des Zweiten Weltkriegs&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Anzahl &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=center | 8485&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina ==&lt;br /&gt;
Zur [[Stadt- und Landgemeinde]] Jastrowie gehören folgende Ortschaften:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Polnischer Name !! Deutscher Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Brzeźnica (Jastrowie)|Brzeźnica]]|| Briesenitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brzeźnica-Kolonia ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Budy (Powiat Złotowski)|Budy]]|| Jagdhaus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Budy-Folwark ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Drzewie]]|| Hohenholz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jastrowie || Jastrow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nadarzyce (Jastrowie)|Nadarzyce]]|| Rederitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Piaski-Leśniczówka]]|| Sandkrug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Samborsko]] || Zamborst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sypniewko]] || Neu Zippnow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sypniewko-Folwark ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sypniewo (Jastrowie)|Sypniewo]] || Zippnow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sypniewo-Kolonia ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Trzebieszki]]|| Schönthal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Wądół]]|| Tiefenort&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Tietz]] (1831–1874), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Max Hartmann (Richter)|Maximilian Hartmann]] (1841–1926), Jurist, Ehrenbürger von Naumburg (Saale)&lt;br /&gt;
* [[August Schmekel]] (1857–1934), Altphilologe&lt;br /&gt;
* [[Abraham Hammerschmidt]] (1858–1934), Rechtsanwalt und Notar&lt;br /&gt;
* [[Felix Dueball]] (1880–1970), Go-Spieler&lt;br /&gt;
* [[Adolf Stelter]] (1882–1956), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Franz Schröter (Admiral)|Franz Schröter]] (1883–1933), Marineoffizier, Konteradmiral und Kommandeur der Küstenartillerieschule in Wilhelmshaven&lt;br /&gt;
* [[Kurt Haase-Jastrow]] (1885–1958), Maler&lt;br /&gt;
* [[Sally Epstein]] (1907–1935), jüdisches Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Barbara Zaehle]] (* 1909), Psychotherapeutin und Schriftstellerin &amp;lt;!-- vgl. etwa &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; 1985 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ben Wagin]] (1930–2021), Künstler, Bildhauer, Autor und Gründer der Künstlergruppe „die Baumpaten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die Fernstraße 22 von [[Gorzów Wielkopolski]] (&amp;#039;&amp;#039;Landberg an der Warthe&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Elbląg]] (&amp;#039;&amp;#039;Elbing&amp;#039;&amp;#039;), auf der die nächste größere Stadt [[Wałcz]] (&amp;#039;&amp;#039;Deutsch Krone&amp;#039;&amp;#039;) zu erreichen ist. Außerdem gibt es eine Bahnverbindung zum südlich gelegenen [[Piła]] (&amp;#039;&amp;#039;Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jastrow, Kreis Deutsch Krone, Regierungsbezirk Marienwerder, Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Jastrow ([https://www.meyersgaz.org/place/10893077 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* Franz Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Jastrow&amp;#039;&amp;#039;, Druck von Franz Zuchhold, Jastrow 1896 ([https://books.google.de/books?id=zUiHKVFnSSsC&amp;amp;printsec=frontcover Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Zweiter Theil, welcher die Topographie von West-Preussen enthält&amp;#039;&amp;#039;. Kantersche Hofdruckerei, Marienwerder 1789, S. 110–111, Ziffer 3 ([https://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA110 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 377, Ziffer 5 ([https://books.google.de/books?id=L_sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA377 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Deutsch Croner Kreises&amp;#039;&amp;#039;. Thorn 1867, insbesondere S. 201–204. ([http://books.google.com/books?id=reUBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA201 Google Books])&lt;br /&gt;
* [[Agathon Harnoch]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Neidenburg 1890, S. 466–467 ([https://books.google.de/books?id=rfW_QImIZh0C&amp;amp;pg=PA466 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jastrowie}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jastrowie.pl Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/dtkrone/jastrow.htm Stadt Jastrow] (Rolf Jehke, 2003)&lt;br /&gt;
* [http://landkreis-deutsch-krone.de/jastrow/ Fotos von Jastrow]&lt;br /&gt;
* [http://wiki-de.genealogy.net/Jastrow GenWiki: Jastrow]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20130924005607/http://stadt.jastrow.kreis-deutsch-krone.de/ Der Wohnort Jastrow im ehemaligen Kreis Deutsch Krone] (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Złotowski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4441591-6|VIAF=236544899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Jastrowie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1363]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
	</entry>
</feed>