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	<title>Jaspis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jaspis&amp;diff=205629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orci: /* Eigenschaften */ lf</title>
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		<updated>2026-02-25T13:40:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eigenschaften: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BellaJaspe.JPG|mini|Die „Jaspis-Schlucht“ (&amp;#039;&amp;#039;Quebrada de Jaspe&amp;#039;&amp;#039;) auf der [[Gran Sabana]] in Venezuela mit einem Flussbett aus Jaspis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Red Jasper Tugaru Nishikiishi Japan IMG 8847.jpg|mini|Einfarbig rote und gesprenkelte Jaspis-[[Trommelstein]]e]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mikrokristalline, feinkörnige [[Varietät (Mineralogie)|Varietät]] des [[Mineral]]s [[Quarz]] (SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) und eng verwandt mit dem stets faserig aufgebauten [[Chalcedon (Mineral)|Chalcedon]]. Die Verwandtschaft ist so eng, dass sogar Stücke vorkommen, bei denen körnig und faserig aufgebaute Quarzmaterialien miteinander verwachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner [[polykristall]]inen Struktur ist Jaspis im Allgemeinen undurchsichtig weiß und kann durch [[Fremdatom|Beimengungen]] wie unter anderem verschiedene [[Eisenoxide]] alle Farbtönungen von Gelb über Rot und Braun bis Schwarz, aber auch rosa und grünliche Farbtöne annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaspis wird ausschließlich zu [[Schmuckstein]]en verarbeitet, die aufgrund der [[Mohshärte]] von 6,5 bis 7&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann&amp;quot; /&amp;gt; sehr widerstandsfähig gegenüber mechanischer Beanspruchung sind. [[Schliff (Schmuckstein)|Geschliffen]] und poliert weisen die Steinoberflächen anschließend einen glas- bis fettähnlichen [[Glanz#Minerale|Glanz]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Wort „Jaspis“ leitet sich über das [[latein]]ische &amp;#039;&amp;#039;iaspis&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Griechische Sprache|griechischen]] {{lang|grc|ἴασπις}}, &amp;#039;&amp;#039;íaspis&amp;#039;&amp;#039; für „gesprenkelter Stein“ ab. Diese Bezeichnung wiederum stammt ursprünglich aus einer orientalischen Sprache, möglicherweise aus dem [[Ägyptische Sprache|Altägyptischen]] oder [[Persische Sprache|Persischen]] (&amp;#039;&amp;#039;yashp&amp;#039;&amp;#039;). Im [[Hebräische Sprache|Hebräischen]] heißt es &amp;#039;&amp;#039;Jaspheh&amp;#039;&amp;#039;. Jaspis ist der einzige Edelsteinname im [[Nibelungenlied]]: dort schmückt ein grasgrüner Jaspis Siegfrieds Schwert [[Gram (Schwert)|Balmung]] (Strophe 1783).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tertsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Jaspis ist nur sehr selten in reiner Form zu finden. Durch Verwachsungen mit [[Achat]] und [[Opal]], aber auch durch Fremdbeimengungen von bis zu 20 % wie [[Aluminiumoxid]], [[Eisen(III)-oxid|Eisenoxid]], [[Eisenhydroxid]] und [[Mangan(II)-hydroxid|Manganhydroxid]] schwanken seine chemischen und physikalischen Eigenschaften sehr stark. Da die Menge und Verteilung dieser Beimengungen über das Erscheinungsbild entscheiden, ist der Farb- und Varietätenspielraum des Jaspis außerordentlich groß. Zudem ändert sich auch die [[Strichfarbe]] je nach Beimengung und lässt sich kaum zur Echtheitsprüfung heranziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat zur Folge, dass viele ähnlich geformte und gemaserte Minerale bzw. Varietäten und sogar [[Gestein]]e, deren Farbe und Zeichnung denen des Jaspis ähnlich sehen, unter diesem Namen im Handel vertrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varietäten ==&lt;br /&gt;
Die Namen beziehungsweise Handelsnamen der vielen Varietäten spiegeln oft ihren Herkunftsort, aber auch ihre Farbe und Zeichnung wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* So ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Achatjaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Jaspachat&amp;#039;&amp;#039;) eine gelb, braun und grün gestreifte Verwachsung aus Jaspis und Achat, strenggenommen also ein [[Gestein]].&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ägyptische Jaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Kugeljaspis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nilkiesel&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Jaspisknollen&amp;#039;&amp;#039;, ist ockergelb bis braun und ziegelrot, häufig gestreift und geflammt und findet sich in großer Menge als Gerölle im [[Nil]] und in der Wüste. Bei [[Kairo]] bildet er ein [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]], das wahrscheinlich der [[Kreide (Geologie)|Kreideformation]] angehört.&lt;br /&gt;
* Aufgrund seiner grau, grün, gelb, rot und braun gefärbten, parallel gestreiften oder gebänderten Struktur ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bandjaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zur Verarbeitung zu [[Gemme]]n prädestiniert.&lt;br /&gt;
* Der feinkörnige, schwarze &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basanit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist vor allem Juwelieren und Goldschmieden bekannt, da er von ihnen als Strichprobe Verwendung findet.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilderjaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit braun und schwarzer Maserung wird durch seinen Facettenreichtum oftmals mit &amp;#039;&amp;#039;Mookait&amp;#039;&amp;#039;, [[Epidot]], [[Pietersit]], [[Stromatolith]], [[Tigereisen]] verwechselt. Abgebaut wird der Bilderjaspis hauptsächlich in [[Südafrika]], [[Oregon]], [[Australien]].&lt;br /&gt;
* Als &amp;#039;&amp;#039;Dalmatinerjaspis&amp;#039;&amp;#039; werden Varietäten mit grauem bis [[Naturfarben#Beige|beigefarbenem]] Körper und schwarzen Sprenkeln, der seinen Namen der [[Dalmatiner|gleichnamigen Hunderasse]] verdankt.&lt;br /&gt;
* Ebenfalls feinkörnig, aber von grauer bis braunroter, selten auch grüner bis schwarzer Farbe ist der [[Hornstein (Gestein)|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hornstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]], der oft als Synonym für Jaspis im Gebrauch ist.&lt;br /&gt;
* Bei dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kellerwalder Achat|Kellerwaldachat]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Fundort [[Kellerwald]]/Nordhessen) handelt es sich um einen weißgeäderten roten Jaspis.&lt;br /&gt;
* Der oft durch ähnlich aussehende Gesteine imitierte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landschaftsjaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kalahari-Jaspis&amp;#039;&amp;#039;) zeigt auf der Oberfläche lebhafte Musterungen, die sich schon mit wenig Phantasie als stilisierte Landschaften oder Pflanzen interpretieren lassen. Die braune, durch Beimengungen von [[Eisen]] bewirkte Farbe tut ihr Übriges, um diesen Eindruck zu verstärken.&lt;br /&gt;
* Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mookait&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine rosafarbene bis hellrote Varietät mit wolkenartig gebänderter Struktur bezeichnet, die vorwiegend in [[Australien]] abgebaut wird.&lt;br /&gt;
* Eine nach seinem Fundort [[Nunkirchen]] benannte, weißgraue oder gelblich- bis bräunlichrote Varietät ist unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nunkircher Jaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Er wird oft mit [[Berliner Blau]] eingefärbt und als Imitation von [[Lapislazuli]] unter den Handelsbezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Lapis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Swiss Lapis&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Nunkirchener Lapislazuli&amp;#039;&amp;#039; vertrieben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ozean-Jaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stammt aus der seit 2001 bekannt gewordenen Marovato Mine auf Madagaskar. Er wird in der Esoterik auch unter den Bezeichnungen Augenjaspis oder -achat sowie Kugelrhyolith oder -chalcedon vertrieben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porzellanjaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porzellanit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist der nicht mehr verwendete Name verschiedener Gesteine, die unter hohen Temperaturen bei gleichzeitig geringen Drücken aus Ton- oder Sandstein entstanden sind. Sie finden sich häufig als Kontaktmetamorphosen an Basaltschloten oder Kohleflözen, wo sie bei Flözbränden entstanden. Fundorte sind beispielsweise [[Epterode]] bei [[Großalmerode]] in [[Hessen]] (&amp;#039;&amp;#039;Jaspis von Bühlchen&amp;#039;&amp;#039;), oder Planitz bei Zwickau. Obwohl bisweilen eine äußerliche Ähnlichkeit mit Jaspis besteht (bunte Farben und bisweilen – bei hohem Glasgehalt – muscheliger Bruch), haben diese Gesteine mit Jaspis im mineralogischen Sinne nichts zu tun. Die korrekte Bezeichnung lautet [[gefrittetes Gestein]] bzw. [[Buchit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;edelsteine.at&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die irreführende, aber immer noch gebrauchte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prasem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht zum einen für eine feinkörnige, verwaschen grüne Jaspis-Varietät, zum anderen aber auch für ein lauchgrünes Quarz-Aggregat.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plasma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dem Prasem recht ähnlich, jedoch von eher grobkörniger Struktur, sodass seine grüne Farbe schmutzig wirkt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die gelb und rotbraun gefleckte oder konzentrisch gestreifte Varietät genannt, meist rot und braun, auch gelblich und schwarz, findet sich besonders auf Eisensteingängen an vielen Orten.&lt;br /&gt;
* Indischer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zebrajaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dunkelbraun mit hellbraunen Strichen und enthält oft versteinerte Muscheln und Schnecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Heliotrop (Mineral)|Heliotrop]] wird zwar oft fälschlich mit dem Synonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blutjaspis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; belegt, ist jedoch eine eigenständige Quarzvarietät von lauchgrüner Farbe mit rosa bis roten Flecken. Im Gegensatz zum körnigen Jaspis ist Heliotrop jedoch radialstrahlig aufgebaut, kann aber dem Jaspis durch Bildung kugeliger Aggregate ähnlich sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Jaspis obikularny, Madagaskar.jpg                                | Bunt gebänderter und gesprenkelter Jaspis aus [[Madagaskar]]&lt;br /&gt;
Datei:Ozean-Jaspis.jpg                                                 | Ozean-Jaspis&lt;br /&gt;
Datei:Dalmatian stone, polished and unpolished specimens.JPG           | Dalmatiner-Jaspis, Rohstein und im Glattschliff als [[Trommelstein]]&lt;br /&gt;
Datei:Mookite3.jpg | Mookait (rosa) mit schwarzen, dendritischen Mineral-[[Inklusion (Mineralogie)|Einschlüssen]]&lt;br /&gt;
Datei:Wielka kula jaspis krajobrazowy.jpg                              | Landschaftsjaspis in Kugelform&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Fundorte ==&lt;br /&gt;
Jaspis findet sich derb, eingesprengt, in Kugeln und Geschieben meist als Gangfüllung oder Knollen, selten auch in trauben- oder nierenförmigen Gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bereits bei den Varietäten benannten Fundorten wird Jaspis darüber hinaus unter anderem an folgenden Stellen gefunden: [[Erzgebirge]], [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]], [[Auggen]], Kleinkems und Istein bei [[Efringen-Kirchen]] sowie [[Idar-Oberstein]] in [[Deutschland]], [[Jekaterinburg]] und [[Ochotsk]] in [[Sibirien]], auf der [[italien]]ischen Insel [[Sizilien]] und der französischen Insel [[Korsika]] sowie in [[Tirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Schmuckstein ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peterskirche Blansingen Jaspiskreuz.jpg|mini|hochkant|Altarkreuz aus Jaspis]]&lt;br /&gt;
Jaspis war im [[Altertum]] bei den Griechen und [[Römisches Reich|Römern]] ein höchst angesehener [[Schmuckstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bibel]] heißt es über das dem Apostel Johannes [[Offenbarung des Johannes|offenbarte]] [[Neues Jerusalem|Himmlische Jerusalem]]:&lt;br /&gt;
{{Zitat | Text= Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit edlen Steinen aller Art geschmückt; der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein [[Saphir]], der dritte ein [[Chalcedon (Mineral)|Chalzedon]], der vierte ein [[Smaragd]], der fünfte ein [[Onyx (Mineral)#Sardonyx|Sardonyx]], der sechste ein [[Karneol]], der siebte ein [[Chrysolith]], der achte ein [[Beryll]], der neunte ein [[Topas]], der zehnte ein [[Chrysopras]], der elfte ein [[Zirkon#Modifikationen und Varietäten|Hyazinth]] und der zwölfte ein [[Amethyst]]. | Quelle= {{Bibel|Offb|21|19}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte hat der Jaspis an Bedeutung und Wertschätzung verloren und wird gegenwärtig zu [[Siegel]]steinen, Dosen, [[Vase]]n, Tischplatten, Kannen, Mosaik, architektonischen Arbeiten etc. genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größte Schmucksteine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grand Kolyvan Vase - Front view.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Kolyvan-Vase&amp;#039;&amp;#039; in der Eremitage]]&lt;br /&gt;
* Der größte polierte grüne Jaspis befindet sich als profilierte Schale in der [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Eremitage]] in [[Sankt Petersburg]] mit einer Größe von 5,04&amp;amp;nbsp;× 3,22 Metern. Die auch als &amp;#039;&amp;#039;Kolyvan-Vase&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete [[Schale aus Revnev-Jaspis]] aus dem [[Altai]] hat ein Gewicht von zirka 19 Tonnen, einen Umfang von etwa 12,7 Metern und eine Höhe von etwa 2,57 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolyvan-Vase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein weiterer geschliffener roter Jaspis wurde aus einem Rohling von 2850&amp;amp;nbsp;kg zu einer Kugel mit einem Gewicht von etwa einer [[Tonne (Einheit)|Tonne]] und einem Durchmesser von 87,5&amp;amp;nbsp;cm gefertigt. Sie befindet sich in [[Sankt Augustin]]-[[Hangelar]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hangelar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine weitere große Jaspiskugel stammt ursprünglich aus Botswana und steht im [[Deutsches Edelsteinmuseum|Deutschen Edelsteinmuseum]] in [[Idar-Oberstein]]. Aus einem 800&amp;amp;nbsp;kg schweren Rohling wurde eine 224&amp;amp;nbsp;kg schwere Kugel mit 54&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser geschliffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BerlinerZeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Manipulationen und Imitationen ===&lt;br /&gt;
Die Vielfalt an Farben und Zeichnungen beim Jaspis macht es leicht, ihn mithilfe ähnlich aussehender Gesteine und Varietäten anderer Minerale nachzuahmen. Beispielsweise wird auch die [[Serpentingruppe|Serpentin]]-Varietät &amp;#039;&amp;#039;Silberauge&amp;#039;&amp;#039; unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Zebra-Jaspis&amp;#039;&amp;#039; vertrieben. &amp;#039;&amp;#039;Blumenjaspis&amp;#039;&amp;#039; ist eigentlich [[Unakit]] und ebenso ein Gestein wie der als &amp;#039;&amp;#039;Leopardenfell-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Regenwald-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Augen-Jaspis&amp;#039;&amp;#039; verkaufte [[Rhyolith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Esoterik ==&lt;br /&gt;
Der im [[Spätmittelalter|späten Mittelalter]] berühmte Naturforscher [[Conrad Gessner]] überlieferte: „Der Jaspis ist ein Schild vor der Brust, das Schwert in der Hand und die Schlange unter den Füßen. Er schirmt gegen alle Krankheiten und erneuert Geist, Herz und Verstand.“&lt;br /&gt;
Bei den alten Griechen glaubte man, dass der Jaspis seinem Träger innerliche Harmonie beschere und Frauen durch das Tragen des Steins eine harmonievolle Schwangerschaft haben.&lt;br /&gt;
Der rote Jaspis solle am besten bei Übelkeit und übermäßiger Esslust helfen. Im  von [[Konrad von Megenberg]] im 14. Jahrhundert verfassten &amp;#039;&amp;#039;Buch der Natur&amp;#039;&amp;#039; (und daraus übernommen im &amp;#039;&amp;#039;Speyrer Frauenbüchlein&amp;#039;&amp;#039; von 1460&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Siegmund: &amp;#039;&amp;#039;Das „Speyrer Frauenbüchlein“.&amp;#039;&amp;#039; [1460] Medizinische Dissertation, Würzburg 1990, Kap. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;) wird Jaspis als wirksam bei Wehenschwäche beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Minerale]]&lt;br /&gt;
* [[Liste mineralischer Schmuck- und Edelsteine]]&lt;br /&gt;
* [[Steinschleiferei Kolywan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Petr Korbel, Milan Novák | Titel= Mineralien-Enzyklopädie | Reihe= Dörfler Natur | Auflage= | Verlag= Edition Dörfler im Nebel-Verlag | Ort= Eggolsheim | Datum= 2002 | ISBN= 978-3-89555-076-8 | Seiten= 88,92}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Martin Okrusch, Siegfried Matthes | Titel= Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde | Auflage= 7., vollständig überarbeitete und aktualisierte | Verlag= Springer | Ort= Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] | Datum= 2005 | ISBN= 3-540-23812-3 | Seiten= 114}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Walter Schumann | Titel= Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. 1900 Einzelstücke | Auflage= 16., überarbeitete | Verlag= BLV Verlag | Ort= München | Datum= 2014 | ISBN= 978-3-8354-1171-5 | Seiten= 162–163}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Bernhard Bruder | Titel= Geschönte Steine. Das Erkennen von Imitationen und Manipulationen bei Edelsteinen und Mineralien | Verlag= Neue Erde | Ort= Saarbrücken | Datum= 2005 | ISBN= 3-89060-079-4 | Seiten= 76}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jasper|Jaspis}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mineralienatlas:Jaspis]] (Wiki)&lt;br /&gt;
* [https://www.mindat.org/min-2082.html Jasper] MinDat (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.wissen-im-netz.info/mineral/bingen/jaspis.htm Wissen im Netz – Hildegard von Bingen zum Jaspis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BerlinerZeitung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/schon-gewusst,10810590,8953550.html &amp;#039;&amp;#039;Schon gewusst&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Mai 1995&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;edelsteine.at&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.edelsteine.at/de/glossare/lexikon/porzellanjaspis/ Porzellanjaspis im Edelsteinlexikon des Wiener Edelstein Zentrums]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hangelar&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dieglocke.de/ueber-uns/ Größte Kugel aus rotem Jaspis mit 1&amp;amp;nbsp;Tonne Gewicht]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolyvan-Vase&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://artsandculture.google.com/asset/kolyvan-vase/OwGauXwFZPZpMQ Die Kolyvan-Vase, größter polierter Jaspis-Edelstein mit zirka 19 Tonnen Gewicht]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mineralienatlas: Porzellanit]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Walter Schumann | Titel= Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. 1900 Einzelstücke | Auflage= 16., überarbeitete | Verlag= BLV Verlag | Ort= München | Datum= 2014 | ISBN= 978-3-8354-1171-5 | Seiten= 162}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tertsch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Hermann Tertsch | Titel= Das Geheimnis der Kristallwelt. Roman einer Wissenschaft | Verlag= [[Gerlach &amp;amp; Wiedling]] | Ort= Wien | Datum= 1947 | Seiten= 100}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4350004-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmuckstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varietät (Mineral)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trigonales Kristallsystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orci</name></author>
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