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	<title>Jarrestadt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jarrestadt&amp;diff=317519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: lf</title>
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		<updated>2026-02-17T06:43:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hamburg.Jarrestadt.Glindweg.wmt.jpg|mini|Hölderlinsallee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg.Jarrestadt.Laubengang.wmt.jpg|mini|[[Laubengang]]häuser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-jarrestadt-goldbekufer.jpg|mini|Goldbekufer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jarrestadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wohngebiet im [[Hamburg]]er Stadtteil [[Hamburg-Winterhude|Winterhude]], das sich zwischen dem Wiesendamm, dem [[Osterbek]]kanal, dem [[Goldbekkanal]] und dem Glindweg erstreckt. Es zeichnet sich durch eine gute Verkehrsanbindung, die Nähe zu den damaligen Arbeitsplätzen der benachbarten Industriezonen ([[Kampnagel]], [[Heidenreich &amp;amp; Harbeck]]) und zum [[Hamburger Stadtpark]] als Erholungszone aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch ist eine vier- bis sechsgeschossige Bebauung durch Wohnhäuser und Schulen, die sämtlich Ende der 1920er Jahre in einem einheitlichen Stil unter Verwendung von dunklem [[Klinker]] vorgenommen wurde. Der Bereich steht unter Milieu- und [[Denkmalschutz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einem offenen Wettbewerb für die Bebauung des Geländes gewann der Hamburger Architekt [[Karl Schneider (Architekt, 1892)|Karl Schneider]] 1926 den Wettbewerb. Unter der Leitung von [[Fritz Schumacher]], von dem das Straßennetz vorgegeben wurde, entstand eine damals moderne und wegweisende Wohnbebauung. Weitere Hamburger Architekten (unter anderem [[Heinrich Bomhoff]], [[Friedrich Ostermeyer]] und [[Paul Frank (Architekt)|Paul Frank]]) wurden mit der Umsetzung betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsatz war eine Bebauung mit überwiegend 2½-Zimmerwohnungen mit 50 bis 60&amp;amp;nbsp;m² Wohnfläche, mit Bad, Küche, fließendem warmen Wasser und zentralen Waschküchen. Fritz Schumacher achtete konsequent auf die Bebauung mit &amp;#039;&amp;#039;Zweispännern&amp;#039;&amp;#039;, also die Beschränkung auf zwei Wohnungen pro Treppenabsatz, die er in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Das Werden einer Wohnstadt&amp;#039;&amp;#039; postuliert hatte. Die erreichte Wohnqualität machte allerdings hohe Baukosten und damit in der Folge auch hohe Mieten erforderlich, die die Wohnungen teilweise für die Zielgruppe der Arbeiterschaft unerschwinglich machten. Markante Bauten des Quartiers waren u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Otto Stolten|Stoltenhof]] und das [[Kranzhaus]] der [[Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG|Allgemeinen Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurden auch Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für moderne Stahlbetonskelettbauten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Schumacher selbst übernahm die Planung der Schule Meerweinstraße (heute [[Stadtteilschule Winterhude]]) am Martin-Haller-Ring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Osterbek]]kanals waren bis in die 1960er Jahre Industriebetriebe angesiedelt, darunter ein Werk der Hamburger Gaswerke GmbH (HGW). Bis auf eine Schiffswerft zur Reparatur der [[Alsterdampfer|Alsterschiffe]] haben sie die Stadt verlassen oder die Produktion aufgegeben. Ein erhaltenes Zeugnis bilden die Werkhallen der [[Kampnagel]]-Fabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Quartier während der [[Operation Gomorrha]] sehr stark durch Spreng- und Brandbomben zerstört und nach Kriegsende – beginnend schon vor der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Einführung der DM]] – weitgehend im alten Stil wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hamburg.Jarrestadt.Stammannstr.wmt.jpg|Stammanstraße&lt;br /&gt;
 Hh-jarrestadt-hof2.jpg|Innenhof Hanssensweg&lt;br /&gt;
 Hh-jarrestadt-hof.jpg|Innenhof Hanssensweg/Novalisweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg.Jarrestadt.Schule_Meerweinstr.wmt.jpg|mini|Schule Meerweinstr, jetzt [[Stadtteilschule Winterhude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stadtteilschule Winterhude]] – erbaut als Schule Meerweinstraße von Fritz Schumacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Werden einer Wohnstadt.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1932, Nachdruck 1984 bei Georg Westermann, ISBN 3-7672-0866-0&lt;br /&gt;
* Dirk Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Wohnquartiere. Ein Stadtführer durch 65 Siedlungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, ISBN 3-496-01317-6, S. 154–157.&lt;br /&gt;
* Stadtteilkollektiv Rotes Winterhude (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Winterhude von der Sommerfrische zur Hi Tech Domäne. Versuch einer Geschichtsbetrachtung von unten 1250–2002.&amp;#039;&amp;#039; Winterhude 2002, hier S. 24 f., 38 ff. und Kapitel 9, S. 54 ff. – Download bei {{Webarchiv |url=http://www.roteswinterhude.de/broschuere1250gegenwart.pdf |wayback=20070926235023 |text=Broschüre 1250}} (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [[Volkwin Marg]], Reiner Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hamburg seit 1900&amp;#039;&amp;#039;, Junius-Verlag, Hamburg, 1993, ISBN 3-88506-206-2.&lt;br /&gt;
* Katharina Metz: &amp;#039;&amp;#039;Jarrestadt&amp;#039;&amp;#039;. In: Bauhaus Kooperation Berlin, Dessau, Weimar: &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus 100 Orte der Moderne: eine Grand Tour&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz, Berlin 2019, ISBN 978-3-7757-4613-7, S. 50 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jarrestadt}}&lt;br /&gt;
*[https://www.jarrestadt-archiv.de/ Jarrestadt-Archiv]&lt;br /&gt;
*[http://www.jarrestadt.info/ www.jarrestadt.info]&lt;br /&gt;
*[http://www.hh.schule.de/gsw/75jahre/Broschuere/Festschrift.pdf 75 Jahre Schule im Herzen der Jarrestadt] (PDF-Datei; 17,80 MB)&lt;br /&gt;
*[https://www.winterhude.com/ Fotos und Informationen über Winterhude und die Jarrestadt]&lt;br /&gt;
*[https://www.welt.de/print-wams/article128658/Trutzburg-des-sozialen-Wohnungsbaus.html Trutzburg des sozialen Wohnungsbaus, WamS 5. Juni 2005]&lt;br /&gt;
*[https://www.bildarchiv-hamburg.de/hamburg/gebaeude/jarrestadt/index.htm aktuelle und historische Fotos der Straßen und Architektur in der Jarrestadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/35/5/N |EW=10/1/26/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtviertel von Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauensemble in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hamburg-Winterhude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauensemble in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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