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	<title>Jarmuk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jarmuk&amp;diff=469131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-02T05:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Yarmouk|Zum Distrikt in Kuwait siehe [[Yarmouk (Kuwait)]].}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit einem Fluss. Für das gleichnamige Flüchtlingslager siehe [[Jarmuk (Flüchtlingslager)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Jarmuk&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Yarmuk&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Jarmuk&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Syrien]], [[Jordanien]] und [[Israel]]&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Jordan&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Jordan//Totes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 7000&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= (gerundet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einzug&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Ursprung&lt;br /&gt;
| QUELLE= Zusammenfluss von Quellflüssen aus dem [[Dschebel ad-Duruz]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= &lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= SY/JO&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in den [[Jordan]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 32.64779&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 35.56426&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= JO/IL&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= [[Al-Wahda-Damm]] (seit 2007), &amp;lt;br /&amp;gt;Jarmukstausee (1931–1948)&lt;br /&gt;
| KARTE= Eastern Jaulan and Western Hauran, 1888.jpg&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= Flussverlauf mit Zuflüssen in [[Hauran]] und Golan, 1889 von [[Gottlieb Schumacher]]&lt;br /&gt;
| BILD= 0001גשר רכבת העמק מעל נהר הירמוך באזור חמת גדר חציו בירדן וחציו בישראל.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Bei einem Anschlag durch die [[Hagana]] in der „Nacht der Brücken“ im Jahr 1946 zerstörte &amp;#039;&amp;#039;Zweite Bahnbrücke&amp;#039;&amp;#039; (von elf der [[Bahnstrecke Haifa–Darʿā|Strecke Haifa–Darʿa]]) über den Jarmuk&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jarmuk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Yarmuk&amp;#039;&amp;#039;, {{arS|نهر اليرموك|w=Nahr al-Yarmūk|d=nahru ʾl-Yarmūk}}, {{heS|נָהָר הַיַּרְמוּךְ&amp;amp;lrm;|Nəhar haJarmūch}}, {{laS|Hieromyces}}) ist der größte Nebenfluss des [[Jordan]]s. Er bildet die Grenze zwischen [[Syrien]] und [[Jordanien]] und kurz vor der Einmündung in den Jordan zwischen [[Israel]] und Jordanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Umm Qais Galilee-Golan panorama.jpg|mini|250px|links|[[Gadara (Umm Qais)|Gadara:]] Blick über das Jarmuk-Tal, im Hintergrund: der [[See Genezareth]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Yarmouk River Valley.jpg|mini|250px|links|Jordanien: Blick über den Jarmuk auf die [[Golanhöhen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quellflüsse des Yarmuk entspringen am unteren Südhang des [[Dschebel ad-Duruz]]. Die beiden einzigen perennierenden (ganzjährig Wasser führenden) Zuflüsse auf syrischer Seite sind der von Norden einmündende Nahr al-Ehrer (Nahr Harir), dessen Quelle 0,2&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;/s Wasser liefert, und Wadi Zeidi, dessen höchste Quellen um den See bei Mezerib (Muzayrib, 11 Kilometer nordwestlich von [[Darʿā|Darʿa]]) liegen. Im Westen und Südwesten dieses Dorfes fallen die Zaizun-Wasserfälle (Shallalat Zaizun) spektakulär in die Yarmuk-Schlucht. Die anderen nördlichen Zuflüsse führen nur während der Regenzeit im Winter und Frühjahr Wasser. Ein dritter Zufluss, Wadi esh-Shellaleh (Shallah) mündet von Süden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vom Yarmuk [[Einzugsgebiet|entwässerte Becken]] hat eine Fläche von rund 7000 Quadratkilometern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einzug&amp;quot;&amp;gt;Geographical Handbook Series, S. 53: 6970 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;; David J. Burdon, S. 343: 7584 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der größte Teil entfällt auf die vulkanische Basaltebene des [[Hauran]] zu beiden Seiten der Landesgrenze. Im weiteren Verlauf Richtung Westen durchquert der Yarmuk die Teillandschaft des [[Golanhöhen|Golan]] ({{arS|الجولان&amp;amp;lrm;|al-Dschaulān}}, {{laS|Gaulanitis}}), wo er Wasser vom Nahr er-Rukkad erhält, der am Fuß des [[Chermon]] entspringt, sowie aus dem ganzjährig Wasser führenden Wadi Masud. Am Übergang vom Basaltplateau des Hauran zu den Kalkformationen des südlichen Golan entspringen auf beiden Seiten des Flusses die meisten Quellen. Der Yarmuk strömt in [[Kaskade (Wasserfall)|Kaskaden]] durch eine tiefe Schlucht; kurz vor der Einmündung sind die Kalksteinklippen bis zu 300 Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Tall Schihab bis [[Naharaim]] schlängelt sich die [[Bahnstrecke Haifa–Darʿā]], 1903 bis 1906 erbaut, über mehr als 60&amp;amp;nbsp;Kilometer durch die Jarmukschlucht, über elf Brücken die Ufer wechselnd und in einer langen [[Kehre (Eisenbahn)|Kehre]] durchs Nachbartal des Nahr al-ʿAlak ({{ar|نهر العلك&amp;amp;lrm;}}), um den starken Höhenabfall des Jarmuks für damalige Bahntechnik tauglich zu nehmen. Dabei überwindet die Bahnstrecke in diesem Abschnitt einen Höhenunterschied von 300 Meter über hinab auf -244 unter dem Meeresspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einmündung des Jarmuks in den Jordan südlich des [[See Genezareth|Sees Genezareth]] erbaute die [[Israel Electric Corporation#Geschichte|Palestine Electric Company]] in den Jahren 1927 bis 1932 den Jarmukstausee und mit [[Naharaim]] das erste [[Wasserkraftwerk]] am Ostufer des Jordans, einschließlich der Werkssiedlung &amp;#039;&amp;#039;Tel-Or&amp;#039;&amp;#039; („Lichtberg“), um den Norden des [[Völkerbundsmandat für Palästina|Mandatsgebiets Palästina]] und Transjordaniens mit [[Elektrizitätsversorgung|Strom zu versorgen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mfa.gov.il/MFA/MFAArchive/2000_2009/2003/5/The%20Power%20Plant%20on%20Two%20Rivers Shmuel Avitzur: &amp;#039;&amp;#039;The Power Plant on two Rivers&amp;#039;&amp;#039;.] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Palästinakrieg#Offensiven der arabischen Staaten|Invasion arabischer Heere zum Krieg um Israels Unabhängigkeit]] ab 15. Mai 1948 setzten dem ein Ende, seither liegen die Anlagen brach. Der grenzüberschreitende Bahnverkehr war seit der [[Palmach]]-Operation &amp;#039;&amp;#039;Nacht der Brücken&amp;#039;&amp;#039; ({{he|לֵיל הַגְּשָׁרִים&amp;amp;lrm;|Lejl haGscharīm}}, 16./17.&amp;amp;nbsp;Juni 1946) unterbrochen, wobei auch der &amp;#039;&amp;#039;Dschisr al-Ḥammah&amp;#039;&amp;#039;, die zweite Bahnbrücke über den Jarmuk (von Westen her zählend), vor [[Chammat Gader]] gesprengt worden war, zum Wiederaufbau kam es seither nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Rothschild]], &amp;#039;&amp;#039;Arthur Kirby and the last years of Palestine Railways: 1945–1948&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Selbstverlag, 2009, zugl. London King&amp;#039;s College Diss., 2009, Fußnote 785, S.&amp;amp;nbsp;192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2001 und 2007 errichtete Jordanien gemeinsam mit Syrien den [[Al-Wahda-Damm]] („Damm der Einheit“). Mit der 86 Meter hohen Staudammmauer können bis zu 110 Mio. Kubikmeter Wasser aufgestaut werden, die die Flussschlucht einschließlich flussnaher Agrarflächen und einem Abschnitt der Bahnstrecke überfluten. Die Höhe über dem Meer beträgt am Staudamm 72 Meter, wenige Kilometer flussabwärts bei den Wasserfällen des Wadi Chalid (eine Station der Bahnstrecke Haifa–Darʿa in Syrien) ist der Fluss auf Meereshöhe gefallen, die Mündung in den Jordan liegt 244 Meter unterhalb des Meeresspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 20. August 636 fand die [[Schlacht am Jarmuk]] statt, in der die muslimischen Araber im Zuge der [[Islamische Expansion|Islamischen Expansion]] den Truppen des Kaisers [[Herakleios]] eine entscheidende Niederlage beibrachten. Das Gefecht führte letztlich zum Verlust der [[oströmisch]]en Orientprovinzen an die Araber und hat damit welthistorische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|Suppl. III|1150|1151|Hieromykes|[[Wilhelm Kubitschek]]|RE:Hieromykes}}&lt;br /&gt;
* Naval Intelligence Division (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Syria. B.R. 513 (Restricted). Geographical Handbook Series. April 1943.&amp;#039;&amp;#039; Archive Editions, Buckinghamshire 1987, S. 51–53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yarmouk River|Jarmuk}}&lt;br /&gt;
* David J. Burdon: [https://iahs.info/redbooks/a037/037037.pdf &amp;#039;&amp;#039;Infiltration Rates in the Yarmuk Basin of Syria-Jordan.&amp;#039;&amp;#039; Assemblée Général de Rome II, 1954, S. 343–355] (PDF-Datei; 928&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4751420-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israelisch-jordanische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Jordanien und Syrien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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