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	<title>Janow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:54:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Janow&amp;diff=2052988&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: GOV-Vorlage ergänzt</title>
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		<updated>2025-07-22T11:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GOV-Vorlage ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ortsteil Janow der vorpommerschen Gemeinde Spantekow. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Janów]].}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|map=right|maplevel=adm1st|mapsize=250|NS=53.786566|EW=13.386432|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Janow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Spantekow]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] im Osten [[Mecklenburg-Vorpommern]]s. Er gehörte ursprünglich zur Gemeinde Neuendorf B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Janow liegt einen Kilometer östlich des Ortes [[Neuendorf B]]. Abgesehen von einem [[Englischer Landschaftsgarten|Englischen Landschaftspark]] im Norden ist die Umgebung des Ortes von Ackerflächen und südlich von Weiden bzw. Wiesen geprägt. Das flache Gelände fällt von Nordosten nach Südwesten von 18 auf 14 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]] ab. Etwa einen Kilometer südlich von Janow liegt der zum Ortsteil gehörende Wohnplatz Janow Ausbau. Zwei Kilometer südwestlich liegt die Veste Landskron und dort verläuft der [[Großer Landgraben|Große Landgraben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Janow Sammlung Duncker.jpg|miniatur|Altes Gutshaus Janow um 1860/61, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Janow wurde 1183 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Chabowe&amp;#039;&amp;#039; und 1267 als &amp;#039;&amp;#039;Janow&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt, die Nennung mit Chabowe ist aber nicht gesichert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd.&amp;amp;nbsp;2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S.&amp;amp;nbsp;40 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist eine slawische Gründung, wobei aber die gesamte Umgebung schon in der Stein- und Bronzezeit sehr stark besiedelt war, was durch die Großstein- und Hügelgräber, sowie ein langgestrecktes bronzezeitliches Gräberfeld und andere Funde belegt ist. Die namengebende Slawenzeit wird durch den [[Burgwall Janow]], der auch mit dem Flurnamen Schwedenschanze benannt wird, belegt. Dieser Burgwall liegt jenseits des Landgrabens im Heideholz.&lt;br /&gt;
Janow ist in der Anlage ein typisches Gutsdorf. Das ritterschaftliche Gut war seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie [[Schwerin (Adelsgeschlecht)|von Schwerin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gutsdorf&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gutsdorf.de/index.php?seite=358 Gutshaus Janow] bei gutsdorf.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Hauptgut Janow gehörten die Pertinenzen Rehberg, Neuendorf, Hohenbrünzow und Strehlow. Das Gut mit 1000 ha blieb bis 1945 im Besitz der Familie, letzter Besitzer war Wolf Dietrich von Schwerin.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubertus Neuschäffer: Vorpommerns Schlösser und Herrenhäuser. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft 1993, S. 84, ISBN 3-88042-636-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 31. Juli 1946 war Janow ein Ortsteil der Gemeinde [[Krien]] und nachfolgend ein Ortsteil der Gemeinde Neuendorf B.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Janow |val=JANNOW_O2141 |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit deren Auflösung kam Janow am 1. Januar 2012 zur Gemeinde Spantekow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[File:Janow Herrenhaus Hofseite.JPG|mini|Dorfseite des Herrenhauses Janow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits von 1813 bis 1816 wurde ein eingeschossiges [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil mit 13 Achsen und zweistöckigem Mittelrisalit errichtet. Es hatte auch noch zwei Kavaliershäuser seitlich. Bauherr war Carl August Bogislaw von Schwerin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Veranlassung von [[Albert Graf von Zieten-Schwerin|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin]] wurde dieses 1877 durch den bis heute erhaltenen, später jedoch stark vereinfachten Bau im Schlosscharakter ersetzt. Das zweigeschossige und [[Achse (Architektur)|elfachsige]] Herrenhaus mit Seitenflügeln entstand im [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistischen]] Stil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gutsdorf&amp;quot; /&amp;gt; Die hofseitige Hausmitte ist [[risalit]]artig ausgeführt. Ein an der Ostseite befindlicher, viergeschossiger Turm und der dreiachsige Westflügel sind nicht mehr erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gutshaeuser.de/gutshaeuser_j/janow.html Herrenhaus Janow] bei gutshaeuser.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Graf Zieten-Schwerin hatte mehrere Güter in Brandenburg und in Pommern. Das Rittergut Janow umfasste etwa 1082 ha und war damit eine mittelgroße Besitzung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert |Titel=Niekammer’s Güter-Adressbücher. Band I. Güter=Adreßbuch für die Provinz Pommern. 1914. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Bauernhöfe der Provinz mit Angabe der Guts-Eigenschaft, des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen etc |Hrsg=Handbuch der Königlichen Behörden |Sammelwerk=Standardwerk Adressbuch Landwirtschaft |Auflage=4 |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1914 |Seiten=4–5 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0427417-4-1914#lg=1&amp;amp;slide=51 |Abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Letzter Gutsbesitzer bis zur Enteignung im Jahr 1945 war Wolf Dietrich von Schwerin-Rehberg-Wustrau (1901–1955).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Wilhelm v. Schwerin |Titel=Janow und Landskron |Hrsg=von Schwerinscher Familienverband, Curd Christoph v. Schwerin |Sammelwerk=Familienchronologie. Fünfter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin |Nummer=Tafel Linie Rehberg-Wustrau |Auflage=Tafel XXI, Pos. 42 Wolf Dietrich v. Schwerin |Verlag=Degener |Ort=Neustadt an der Aisch |Datum=2003 |Seiten=174–318 |Online=https://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=KOBV_SOLR&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fportal.kobv.de%2Fuid.do%3Fplv%3D2%26query%3Dgbv_380053241&amp;amp;signature=D93ODqTvZClG_0AA76J86X7fHmM_Btw7KH0B0XC4EDY&amp;amp;showCoverImg=1 |Abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend wurde es als Kindergarten und Verwaltungsgebäude genutzt. Bis 2009 gehörte es der Gemeinde und es befanden sich eine Heimatstube und eine Wohnung in ihm. 2009 wurden das Haus und der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stil eines Englischen Landschaftsgartens angelegte und 10 Hektar große Gutspark an ein Ärzte-Ehepaar aus Hannover verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.burgeninventar.de/specials/355ja.html | wayback=20100725014721 | text=Herrenhaus Janow bei burgeninventar.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.antennemv.de/news,newslesen-150,Aerzte-kaufen-Schloss-Janow.html | wayback=20091016093650 | text=Ärzte kaufen Schloss Janow}}, Antenne MV, 13. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Park&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 10 ha große englische Landschaftspark hat viele ansehenswerte Details. Er hat verzweigte Teiche, einen später mit einem Eiskeller ausgebauten Turmhügel, Pavillons und gepflegte Wege. Zum Gut wird der Park von einer Mauer, kaschiert durch eine Kopf-Lindenallee, abgegrenzt. Ein Winterlindenrondell umgrenzt eine Art Tanzfläche. Im Park befinden sich auch zwei erhaltene Gedenksteine der Schwerin.&lt;br /&gt;
* Turmhügel Janow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veste Landskron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine Landskron (Ostvorpommern).jpg|miniatur|Burg Landskron bei Janow]]&lt;br /&gt;
Die Ruine der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichteten Burg befindet sich zwei Kilometer südlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Landskron (Vorpommern)|titel1=Burg Landskron}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgwall Janow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burgwall Janow|Slawenburg]] liegt jenseits der Veste Landskron und des Großen Landgrabens 3 km südlich von Janow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burgwall Janow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Janow ist über den Anschluss Anklam der [[Bundesautobahn 20]] und die [[Bundesstraße 199]] in vier Kilometern zu erreichen. Von der Bundesstraße zweigt die Kreisstraße 60 ab, die durch Neuendorf B und Janow zur Gemeinde [[Spantekow]] führt. Rangniedere Straßen verbinden Janow mit der B&amp;amp;nbsp;199 sowie mit [[Iven]] und der Burg Landskron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erreichen des nächsten Bahnhaltepunktes in [[Gnevkow]] an der [[Berliner Nordbahn|Strecke Stralsund–Neustrelitz]] müssen 17 Kilometer zurückgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (=Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|Janow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Spantekow)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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