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	<title>Janina Lewandowska - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T08:39:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-06-05T23:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JLewandowska.JPG|mini|Janina Lewandowska]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Janina Antonina Lewandowska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als  Janina Antonina Dowbor-Muśnicka [[22. April]] [[1908]] in [[Charkiw]], [[Russisches Kaiserreich]]; gestorben [[22. April]] [[1940]] bei [[Katyn]]) war eine polnische Pilotin im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und wurde Opfer im [[Massaker von Katyn]].&amp;lt;ref&amp;gt;bei Timothy Snyder, &amp;#039;&amp;#039;Bloodlands&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;163 heißt sie Janina Dowbor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Janina Dowbor-Muśnicka war eines von vier Kindern des polnischen Berufssoldaten [[Józef Dowbor-Muśnicki]],&amp;lt;ref&amp;gt;Piotr Bauer: &amp;#039;&amp;#039;General Józef Dowbor-Muśnicki 1867–1937&amp;#039;&amp;#039;, Poznań 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt; der in der [[Kaiserlich Russische Armee|Kaiserlich Russischen Armee]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zum [[General]] befördert worden war. In der [[Zweite Polnische Republik|Republik Polen]] war er General in der [[Polnisches Heer vor dem Zweiten Weltkrieg|Polnischen Armee]] und in [[Posen]] stationiert. Janina Dowbor besuchte dort das Gymnasium und setzte gegen den Willen des Vaters ihren Berufswunsch als Sängerin durch. Auf dem [[Flughafen Posen-Ławica|Flugplatz Posen]] machte sie eine Ausbildung als [[Segelflieger]]in und als [[Fallschirmspringer]]in. Als erste Frau in Europa sprang sie mit dem Fallschirm aus einer Höhe von fünf Kilometern ab. Bei der polnischen Luftwaffe wurde sie im [[Morsen]] und [[Fernschreiber|Fernschreiben]] ausgebildet. 1939 machte sie eine [[Pilot]]enausbildung und wurde in die polnische Luftwaffenreserve eingegliedert. Am 10. Juni 1939 heiratete sie den Piloten Mieczysław Lewandowski (1911–1997).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Überfall auf Polen|Kriegsausbruch im September 1939]] wurde Lewandowska im Rang eines [[Leutnant]]s Soldat in der [[Polnisches Heer vor dem Zweiten Weltkrieg|Polnischen Armee]]. Sie begab sich am dritten Kriegstag während der Kriegswirren im Westen zum III. polnischen Luftwaffenregiment bei [[Ternopil|Tarnopol]] in Ostpolen. Am 22. September 1939 wurde sie bei einem Erkundungsflug abgeschossen und geriet in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zbrodnia katyńska w świetle dokumentów.&amp;#039;&amp;#039; Z przedmową Władysława Andersa. London 1948, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kam mit mehreren Offizieren ihres [[Regiment]]s zunächst in das von der Geheimpolizei [[NKWD]] geführte [[Sonderlager Ostaschkow]]. Von dort wurde sie am 6. Dezember 1939 in das [[Sonderlager Koselsk]] verlegt, wo sie die einzige Frau unter den kriegsgefangenen Offizieren war. Sie half dort bei der Organisation von heimlich abgehaltenen Gottesdiensten und religiösen Gesprächskreisen; so backte sie [[Hostie]]n. Sie schlief abgesondert von den Männern in einem Verschlag unter einer Treppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mroczkowski&amp;quot;&amp;gt;Krzysztof Mroczkowski, Lotniczka w za duźym mundurze... – Janina Lewandowska, in: &amp;#039;&amp;#039;Katyń 1940. Walka o prawdę.&amp;#039;&amp;#039; Red. Wojciech Lis. Toruń 2012, S.&amp;amp;nbsp;380&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Beschluss der sowjetischen Führung unter [[Josef Stalin]] wurde 1940 der Großteil der gefangenen polnischen Offiziere ermordet, insgesamt waren es über 20.000 Personen. Rund 4400 polnische Häftlinge des Lagers Koselsk, in der überwältigenden Mehrheit Offiziere, wurden im April 1940 im Wald von [[Katyn]] mit Genickschuss exekutiert. Der 1943 mit einer internationalen Ärztedelegation nach Katyn gekommene dänische Gerichtsmediziner [[Helge Tramsen]] berichtete über die [[Exhumierung]] der sterblichen Überreste Lewandowskas 1952 vor einer Untersuchungskommission des [[Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten|US-Repräsentantenhauses]]: „Der Kopf war von einer Art Sack umhüllt, die Hände waren mit einem Strick zusammengeschnürt, der auch um den Hals geführt wurde.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/stream/katynforestmassa05unit/katynforestmassa05unit_djvu.txt &amp;#039;&amp;#039;The Katyn Forest Massacre&amp;#039;&amp;#039;] Teil 5, S.&amp;amp;nbsp;1465.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Toten von Katyn war Lewandowska die einzige Frau. Bei ihrer Exhumierung war im Frühjahr 1943 zufällig der Journalist [[Józef Mackiewicz]] zugegen, der diese im Detail schilderte. Laut Mackiewicz wurde ihr Name absichtlich im amtlichen deutschen Bericht über die [[Exhumierung]] der Leichen fortgelassen, da das deutsche Propagandaministerium befürchtet habe, dass eine Frau unter den erschossenen Offizieren „die Glaubwürdigkeit über die Schilderungen der Ereignisse untergraben“ würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Urban (Journalist)|Thomas Urban]]: &amp;#039;&amp;#039;Katyn 1940. Geschichte eines Verbrechens.&amp;#039;&amp;#039; München: C.H. Beck, 2015, ISBN 978-3-406-67366-5, S.&amp;amp;nbsp;108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Amtlich wurde ihr Tod erst 1992 bestätigt, als die NKWD-Listen mit den Opfern von Katyn veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mroczkowski&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Runder Tisch (Polen)|politischen Wende in Osteuropa]] wurden ihre sterblichen Überreste am 4. November 2005 in das Familiengrab nach [[Lusowo]] überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lusowo im [[Powiat Poznański]] siehe auch polnische Wikipedia [[:pl:Lusowo (województwo wielkopolskie)]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Oktober 2007 wurde sie [[postum]] zum [[Leutnant]] befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Probst: &amp;#039;&amp;#039;Königinnen der Lüfte in Europa&amp;#039;&amp;#039;, München : GRIN 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schwester [[Agnieszka Dowbor]] hatte sich im von den [[Generalgouvernement|Deutschen okkupierten Teil Polens]] dem [[Polnische Heimatarmee|polnischen Widerstand]] angeschlossen, sie wurde im April 1940 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in der [[AB-Aktion]] festgenommen und am 21. Juni 1940 im Wald von [[Gedenkstätte in Palmiry|Palmiry]] erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lewandowskas Mann wurde nach Kriegsbeginn von der Gestapo verhaftet, konnte aber nach kurzer Zeit aus dem Generalgouvernement über Rumänien nach Großbritannien fliehen, wo er an der [[Luftschlacht um England]] teilnahm. Nach Ende des Krieges blieb er dort, heiratete später wieder und gründete eine Familie. Er starb am 24. November 1997 in [[Blackpool]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://niebieskaeskadra.pl/drukuj_airmen.php?id=4068 &amp;#039;&amp;#039;Mieczysław Lewandowski&amp;#039;&amp;#039;], bei niebieskaeskadra  (pl).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reina Pennington: &amp;#039;&amp;#039;Fighter Pilots: A Biographical Dictionary of Military Women&amp;#039;&amp;#039;. Westport, Connecticut: Greenwood Press, 2003, Vol. 1, S. 257.&lt;br /&gt;
* [[Timothy Snyder]]: &amp;#039;&amp;#039;Bloodlands: Europa zwischen Hitler und Stalin&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-62184-0.&lt;br /&gt;
* Krzysztof Mroczkowski, Lotniczka w za duźym mundurze... – Janina Lewandowska, in: &amp;#039;&amp;#039;Katyń 1940. Walka o prawdę.&amp;#039;&amp;#039; Red. Wojciech Lis. Toruń 2012, S.&amp;amp;nbsp;373–385. [&amp;#039;&amp;#039;Die Fliegerin in der zu großen Uniform… – Janina Lewandowska&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Andrzej Fedorowicz: &amp;#039;&amp;#039;Buntowniczki. Niezwykle polki, które robiły, co chciały.&amp;#039;&amp;#039; Warschau 2019, S.&amp;amp;nbsp;133–160, ISBN 978-83-8169-102-4&lt;br /&gt;
* Christopher Dowbor-Musnicki hat 2011 eine Dissertation über Janina Lewandowska an der [[University of Brighton]] angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Kurzbiografie [http://poziom-wyzej.pl/index.php?lng=pl&amp;amp;att_id=543&amp;amp;id=564&amp;amp;ssl_id=805 &amp;#039;&amp;#039;Biografia Janiny Lewandowskiej&amp;#039;&amp;#039;] bei Muzeum Powstańców Wielkopolskich w Lusowie (pl)&lt;br /&gt;
* Eloge der US-Senatorin [[Barbara Mikulski]] [http://katyn.org.au/mikulski.html &amp;#039;&amp;#039;Janina Dowbor Musnicki Lewandowska&amp;#039;&amp;#039;], 2001 bei katyn.org (en)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051759382|LCCN=no2018171322|VIAF=134198667}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lewandowska, Janina}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallschirmspringer (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Zweite Polnische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (polnische Luftstreitkräfte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Massakers von Katyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lewandowska, Janina&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dowbor, Janina&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnische Pilotin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Charkiw]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Katyn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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