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	<title>Janiewice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:53:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Janiewice&amp;diff=1405959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 22. November 2025 um 13:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-22T13:21:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                =&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Sławno&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Sławieński&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Sławno&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Sławno (Landgemeinde)&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 16&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 9&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 46&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 3&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 518&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 76-100 (Sławno)&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = ZSL&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Straße2            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Janiewice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Jannewitz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]] und gehört zur [[Sławno (Landgemeinde)|Gmina Sławno]] im [[Powiat Sławieński]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das alte Bauerndorf Janiewice liegt elf Kilometer südöstlich der Kreisstadt [[Sławno]], eingebettet zwischen &amp;#039;&amp;#039;Bagno Ostrowiec&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wusterwitzer Moor&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Jezioro Łętowskie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lantower See&amp;#039;&amp;#039;). Im Ort treffen drei Nebenstraßen aufeinander, die von [[Pomiłowo]], [[Żukowo (Sławno)|Żukowo]] bzw. [[Krąg (Polanów)|Krąg]] kommen. Bis 1945 bestand über die Bahnstation Suckow Anschluss an die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]]strecke [[Świdwin|Schivelbein]] – [[Grzmiąca (Powiat Szczecinecki)|Gramenz]] – [[Bobolice|Bublitz]] – [[Polanów|Pollnow]] – [[Korzybie (Kępice)|Zollbrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Janiewice sind: im Norden [[Brzeście (Sławno)|Brzeście]] (&amp;#039;&amp;#039;Hohenzollerndorf&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Łętowo (Sławno)|Łętowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Lantow&amp;#039;&amp;#039;), im Süden [[Osowo (Kępice)|Osowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Wussow&amp;#039;&amp;#039;) und [[Podgóry (Kępice)|Podgóry]] (&amp;#039;&amp;#039;(Wendisch) Puddiger&amp;#039;&amp;#039;) (beide bereits in der [[Woiwodschaft Pommern]]) und im Westen [[Ostrowiec (Malechowo)|Ostrowiec]] (&amp;#039;&amp;#039;Wusterwitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Feldmark]] von Janiewice erreicht eine Höhe von 70 Metern über NN., ist hügelig und von kleinen Wäldern bewachsen. Im Westen liegen die Wiesen im Urstromtal der Rakówka (&amp;#039;&amp;#039;Krebsbach&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname dürfte von dem Vornamen [[Jan]] abzuleiten sein, der die niederdeutsche und in die slawischen Sprache eingegangene Form von [[Johannes]] ist. &amp;#039;&amp;#039;Janewic&amp;#039;&amp;#039; ist „der Sohn des Johannes“. Auf welchen Namensgeber die Ortsbezeichnung zurückgeht, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Janiewice soll [[Wenden|wendischen]] Ursprungs sein. Schon in der Frühzeit hatte es einen geschlossenen Ortskern um den Dorfteich herum. Jannewitz (wie auch die nahe gelegenen Orte [[Warcino|Varzin]] (polnisch: Warcino) und [[Biesowice|Beßwitz]] (Biesowice)) ist ein altes [[Zitzewitz]]sches [[Lehen]]. Der erste nachgewiesene Besitzer auf Jannewitz ist &amp;#039;&amp;#039;Martin von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; von 1442 bis 1460. Im 16. Jahrhundert gehört der Ort mit 25 Bauern, 1 [[Kossäte]]n, 1 Küster dem &amp;#039;&amp;#039;Jacob von Zitzwitz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Jannewitz nahezu ganz vernichtet. In der Zeit von 1679 bis 1690 wird es deshalb Stück für Stück an [[Adam von Podewils (Regierungsrat)|Adam von Podewils]] auf [[Krąg (Polanów)|Krangen]] verkauft. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das [[Gutshof|Gut]] im Besitz der Familie &amp;#039;&amp;#039;von Blumenthal&amp;#039;&amp;#039;. Diese verkaufte es 1874 an den [[Karl Anton (Hohenzollern)|Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen]], der die umliegenden und in seinem Besitz befindlichen Güter [[Żukowo (Sławno)|Suckow]] (Żukowo) und Lantow (Łętowo) und [[Gwiazdowo (Sławno)|Quäsdow]] (Gwiazdowo) von Jannewitz aus verwalten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rentabilität der Güter konnte in den folgenden Jahrzehnten nicht aufrechterhalten werden. So entschloss man sich, die landwirtschaftlichen Flächen aufzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl der Gemeinde Jannewitz stieg kontinuierlich an: lebten im Jahre 1818 hier 194 Menschen, so waren es 1867 bereits 619, 1895 schon 649, und 1939 sogar 730. Im heute polnischen Janiewice wohnen jetzt wieder 529 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkungsgröße von Jannewitz betrug vor 1945 insgesamt 2870,5 Hektar. Der Ort gehörte damals zum Amts- und [[Standesamt]]sbezirk Suckow und zum [[Amtsgericht]]sbereich Schlawe. Er lag im [[Landkreis Schlawe i. Pom.]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]]. Am 5. März 1945 begaben sich die Jannewitzer vor der herannahenden [[Rote Armee|Roten Armee]] auf die Flucht in Richtung [[Ustka]]. Doch schon hinter [[Alt Schlawe]] wurde der Treck überrollt, geplündert und zur Heimkehr gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung vor 1945 ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörten zur Gemeinde Jannewitz sechs Ortschaften bzw. Wohnplätze:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bornemannshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: Dąbrowiec) war ein [[Weiler]] von 4 Gehöften, zwei Kilometer nordwestlich von Jannewitz am Talhang zum &amp;#039;&amp;#039;Krebsbach&amp;#039;&amp;#039; (Rakówka);&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eulenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Krzeszewo) war [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und Ziegelei, als Gutsvorwerk zwei Kilometer südlich von Jannewitz mit zwei Gehöften;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Chomiec|Klarenwerder]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Chomiec) war ein Weiler von 15 Gebäuden südwestlich von Jannewitz, wurde 1874 vom [[Karl Anton (Hohenzollern)|Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen]] übernommen, damals bestand noch Flusszoll an der Mühle;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kawelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kowale) lag am Weg nach Quäsdow;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sandhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Białkowo) war eine Fürstlich Hohenzollernsche Försterei am &amp;#039;&amp;#039;Chomitzsee&amp;#039;&amp;#039; drei Kilometer südwestlich von Jannewitz;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Miłostowo) war ein früheres Gutsvorwerk 1,5 Kilometer südöstlich von Jannewitz mit dem Abbau &amp;#039;&amp;#039;Waldhofer Weg&amp;#039;&amp;#039; und bestand aus acht Gehöften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Jannewitz war vor 1945 überwiegend [[evangelisch]]. [[Dorfkirche Żukowo|Kirchdorf]] war Suckow, zu dessen [[Kirchspiel]] auch die Orte Lantow und Quäsdow gehörten. Es lag im [[Kirchenkreis]] Schlawe der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Letzter deutscher Geistlicher war Pastor &amp;#039;&amp;#039;Erich Mett&amp;#039;&amp;#039;. Kirchenbücher aus den Jahren 1692 bis 1761 sind noch vorhanden und werden bei der Zentralstelle für Genealogie in Leipzig aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 ist Janiewice überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]. Der Ort ist kirchlich nach Żukowo ausgerichtet, das jetzt zum [[Dekanat]] Sławno im [[Bistum Köslin-Kolberg]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]] gehört. Hier noch lebende evangelische Kirchenglieder werden vom Pfarramt [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die Schule wurde in Jannewitz vor 1945 zweiklassig betrieben. Durch die Versiedelung des Gutes war die Schülerzahl gewachsen, und das frühere Schweizerhaus wurde mit einer Klasse zum zweiten Schulhaus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Manfred Vollack, 2 Bände, Husum 1988/1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Sławno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Sławno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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