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	<title>Janheinz Jahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T22:23:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Janheinz_Jahn&amp;diff=346862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brun Candidus: /* Als Übersetzer und Herausgeber */</title>
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		<updated>2024-01-22T17:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Als Übersetzer und Herausgeber&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Janheinz Jahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1918]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[20. Oktober]] [[1973]] in [[Messel]], [[Landkreis Darmstadt]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und einflussreicher Vermittler [[Afrikanische Literatur|afrikanischer Literaturen]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Janheinz Jahn studierte in den 1930ern [[Theaterwissenschaften]] und [[Arabistik]] in [[München]] und anschließend zwei Jahre italienische [[Kunstgeschichte]] in [[Perugia]]. 1939 wurde er zwar zur Wehrmacht eingezogen, konnte aber den Krieg über als [[Fronttheater]]-Schauspieler und [[Fremdenführer|Touristenführer]] für Soldaten arbeiten. Bis 1946 befand er sich in englischer Kriegsgefangenschaft und arbeitete dort als [[Dolmetscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete er als freiberuflicher Schriftsteller und Redner. 1949 veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;Diwan aus Al-Andalus&amp;#039;&amp;#039;, eine Sammlung von Nachdichtungen von Werken hispano-arabischer Dichter des 10. bis 13. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 traf Jahn den Dichter und späteren senegalesischen Präsidenten [[Léopold Sédar Senghor]] in Frankfurt am Main. Seither widmete er sich der Sammlung von Literatur der [[Négritude]] und anderer afrikanischer Literatur in europäischen Sprachen, die er „neoafrikanisch“ nannte und mit Bibliografien, Übersetzungen und Essays bekannt machte. Von 1966 bis 1968 war er Generalsekretär des deutschen [[P.E.N.]]-Clubs. Senghor ernannte ihn zum [[senegal]]esischen Honorarkonsul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahns Ehefrau beging 1968 Suizid und tötete zuvor auch eines der beiden gemeinsamen Kinder. In der Folgezeit lebte Jahn in Partnerschaft mit der Literaturwissenschaftlerin [[Ulla Schild]] (1938–1998).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jahn-bibliothek.ifeas.uni-mainz.de/226_DEU_HTML.php Kurzbiographie von Ulla Schild]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janheinz Jahn starb im Oktober 1973 an einem Herzinfarkt in seinem Haus in Messel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1970 erhielt er den [[Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung]] der [[Deutsche Akademie für Sprache und  Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und  Dichtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Sein persönlicher Nachlass gehört heute dem [[Institut für Asien- und Afrikawissenschaften|Seminar für Afrikawissenschaften]] der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Am [[Institut für Ethnologie und Afrikastudien Mainz|Institut für Ethnologie und Afrikastudien]] der [[Universität Mainz]] befindet sich seit 1975 die &amp;#039;&amp;#039;[[Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Grundlage die Büchersammlung Janheinz Jahns bildet und die bis 1998 von Ulla Schild betreut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Als Autor ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diwan aus Al-Andalus. Nachdichtungen hispano-arabischer Lyrik&amp;#039;&amp;#039;. Schleber, Kassel 1949.&lt;br /&gt;
** Neuausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Andalusischer Liebesdiwan. Nachdichtungen hispano-arabischer Lyrik&amp;#039;&amp;#039;. Klemm, Freiburg i. Br. 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Muntu. Umrisse der neoafrikanischen Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Düsseldorf 1958 (philosophische und kognitive Konzepte in afrikanischen und afroamerikanischen Kulturen, in viele Sprachen übersetzt, galt in den USA als eine „Bibel der Schwarzen“).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durch afrikanische Türen. Erlebnisse und Begegnungen in Westafrika&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Düsseldorf 1960 (Reisebericht).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Westafrikanische Impressionen&amp;#039;&amp;#039;. Peter-Presse, Darmstadt 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der neoafrikanischen Literatur. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Düsseldorf 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Übersetzer und Herausgeber ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Orpheus. Moderne Dichtung afrikanischer Völker beider Hemisphären&amp;#039;&amp;#039;. Hanser, München 1954 (eine Anthologie moderner afrikanischer und afroamerikanischer Poesie (mit 49 Gedichten von 28 Autoren aus 12 afrikanischen Staaten), insgesamt 161 Gedichte von 82 Autoren).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Orpheus. Moderne Dichtung afrikanischer Völker beider Hemisphären. Neue Sammlung&amp;#039;&amp;#039;. Hanser, München 1964 (erweiterte Neuausgabe mit 110 Gedichten von 60 Autoren aus 23 afrikanischen Staaten, insgesamt 256 Gedichte von 133 Autoren).&lt;br /&gt;
* [[Aimé Césaire]]: &amp;#039;&amp;#039;Sonnendolche – Poignards du Soleil. Lyrik von den Antillen&amp;#039;&amp;#039;. Wolfgang Rothe, Heidelberg 1956 (zweisprachige Ausgabe).&lt;br /&gt;
* Aimé Césaire: &amp;#039;&amp;#039;Und die Hunde schwiegen. Drama.&amp;#039;&amp;#039; Lechte, Emsdetten (Westfalen) 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Ballade. Moderne afrikanische Erzähler beider Hemisphären&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Düsseldorf 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Negro Spirituals&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das junge Afrika. Erzählungen junger afrikanischer Autoren&amp;#039;&amp;#039;. Desch, München 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Afrika erzählt. Erzähler südlich der Sahara. 19 Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir nannten sie Wilde. Begegnungen in Übersee einst und jetzt. Aus alten und neuen Reisebeschreibungen&amp;#039;&amp;#039;. Ehrenwirth, München 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neoafrikanische Literatur. Gesamtbibliographie der neoafrikanischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Düsseldorf 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jubeltag auf Jamaica. Westindien in Erzählungen seiner besten zeitgenössischen Autoren&amp;#039;&amp;#039;. Erdmann, Herrenalb 1965.&lt;br /&gt;
** Neuausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Westindien. Die Literatur der karibischen Inselwelt&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Moderne Erzähler der Welt&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 13). Erdmann, Tübingen 1974.&lt;br /&gt;
* [[V. S. Naipaul]]: &amp;#039;&amp;#039;Blaue Karren im Calypsoland. Eine Geschichte aus Trinidad&amp;#039;&amp;#039;. Herrenalb: Erdmann, 1966. (orig.: &amp;#039;&amp;#039;Miguel street&amp;#039;&amp;#039;. Deutsch, London 1959).&lt;br /&gt;
* Léopold Sédar Senghor: &amp;#039;&amp;#039;Négritude und Humanismus&amp;#039;&amp;#039;. Diederichs, Düsseldorf 1967.&lt;br /&gt;
* Aimé Césaire: &amp;#039;&amp;#039;An Afrika. Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Hanser, München 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Süss ist das Leben in Kumansenu und andere Erzählungen aus Westafrika&amp;#039;&amp;#039;. Erdmann, Tübingen 1971.&lt;br /&gt;
** Neuausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Westafrika&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Moderne Erzähler der Welt&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 31). Erdmann, Tübingen 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.jahn-bibliothek.ifeas.uni-mainz.de/225_DEU_HTML.php Kurzbiographie Jahns auf der Seite der Mainzer Jahn-Bibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.jahn-bibliothek.ifeas.uni-mainz.de Jahn-Bibliothek für Afrikanische Literaturen der Universität Mainz]&lt;br /&gt;
* [https://www.asaf.hu-berlin.de/afrika/literatur-und-kultur/projekte/jahn Nachlass »Janheinz Jahn« an der HU Berlin]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118556630}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118556630|LCCN=n/50/37116|VIAF=27080031|NDL=00444466}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jahn, Janheinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Spanischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorarkonsul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jahn, Janheinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer neoafrikanischer Literatur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Messel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brun Candidus</name></author>
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