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	<title>Jan von Chotěmice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan von Chotěmice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Johann von Chotiemitz, genannt von Fürstenberg&amp;#039;&amp;#039;; {{csS|Jan/Janek/Janko z Chotěmic}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Jan Svídnický z Chotěmic&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Jan z Chotěmic na Fürstenštejně&amp;#039;&amp;#039;; {{laS|Janco de Chotiemicz}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Jankonis de Swidnicz&amp;#039;&amp;#039;; † nach [[1442]]) war ein böhmischer Adliger und Gefolgsmann der Könige [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] und [[Sigismund (HRR)|Sigismund]]. Von 1407 bis 1412 war er [[Landeshauptmann]] des böhmischen [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer|Erbfürstentums Schweidnitz-Jauer]] und von 1408 bis 1413 Landeshauptmann des ebenfalls böhmischen [[Herzogtum Breslau|Erbfürstentums Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jan bzw. Janko entstammte einem [[Vladiken]]geschlecht, das seit 1381 in [[Okres Tábor#Städte und Gemeinden|Chotěmice]] in Südböhmen belegt ist. Obwohl die Familie verarmt war, gelang Jan durch die Gunst des Königs Wenzel ein gesellschaftlicher Aufstieg. 1392 vermählte er sich in [[Schlesien]] mit Margarethe/Markéta, einer Tochter des begüterten Hans/Hanuš von [[Gmina Pielgrzymka|Probist[h]ain]], die vermutlich einen Sohn Georg/Jiří sowie eine Tochter gebar, die vor 1430 mit Herrmann d. J. von [[Czettritz]] (&amp;#039;&amp;#039;Heřman z Cetryc&amp;#039;&amp;#039;) auf [[Czarny Bór|Schwarzwaldau]] verheiratet war&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kulturwerk-schlesien.de/kulturlandschaftschlesien/burgenundschloesser/portraits-der-burgen-und-schloesser/322.Fuerstenstein_Ksi.html |wayback=20130607064521 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-11-20 07:25:55 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Spätestens 1395 wurde Jan von König Wenzel zum Unterhauptmann des Erbfürstentums Schweidnitz-Jauer ernannt. Im Jahre 1400 erwarb er für 4000 Schock [[Prager Groschen]], die sicher aus der [[Mitgift]] seiner Frau stammten, die [[Schloss Fürstenstein|Burg Fürstenstein]] sowie die Stadt [[Świebodzice|Freiberg]], die zum Burgbezirk des Fürstensteins gehörte mit einigen zugehörigen Dörfern. Nachdem er 1407 in der Nachfolge des Benesch von [[Choustnik (Adelsgeschlecht)|Chusnik]] (&amp;#039;&amp;#039;Beneš z Chousníka&amp;#039;&amp;#039;, † 1410) zum Landeshauptmann des Erbfürstentums Schweidnitz-Jauer und kurze Zeit später zum königlichen Rat ernannt wurde, residierte er auf dem Fürstenstein. 1412 stiftete er der Stadt Freiberg ein Hospital.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.swiebodzice.pl/strony_2/historia_historia_miasta.htm |wayback=20120811141546 |text=Hospital St. Johannes |archiv-bot=2019-09-12 18:01:38 InternetArchiveBot }} (polnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Jan dem König Wenzel mehrmals Geld geliehen hatte, verpfändete ihm dieser 1412 die Stadt [[Bolków|Bolkenhain]]. Als Landeshauptmann von Schweidnitz-Jauer wurde er letztmals 1412 erwähnt. Gegen eine bedeutende Geldsumme verzichtete er 1413 auf das Amt des Landeshauptmanns des Erbfürstentums Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend wandte er sich dem Erwerb von Besitzungen in seiner böhmischen Heimat zu. Bereits 1413 erwarb er von [[Konrad von Vechta]] das bischöfliche Gut Dřevčice bei [[Brandýs nad Labem-Stará Boleslav|Brandeis]] und zwei Jahre später die bischöflichen Herrschaften [[Pelhřimov|Pilgrams]] und [[Červená Řečice|Roth Retschitz]]. Zudem vergrößerte er seinen böhmischen Besitz u. a. mit dem Erwerb von [[Vlašim|Wlaschim]] und [[Načeradec]] sowie einigen Häusern in Prag. Dadurch war er vor den [[Hussitenkriege]]n einer der reichsten Angehörigen des niederen Adels in Böhmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er 1415 den Protestbrief der böhmischen Adligen gegen die Verbrennung von [[Jan Hus]] auf dem [[Konzil von Konstanz]] unterschrieben hatte, bekannte er sich weiterhin zum katholischen Glauben. König Wenzel übertrug ihm 1417 zur Darlehenstilgung einen Teil der jährlichen königlichen Schweidnitzer Einnahmen. Im selben Jahr bestätigte ihm König Wenzels Bruder, der vorgesehene Thronfolger [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] in seiner Eigenschaft als [[Römisch-deutscher König]] in [[Konstanz]] die von Wenzel gewährten Privilegien in Böhmen und im Erbfürstentum Schweidnitz-Jauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich aus mehreren [[Regest]]en ergibt, war Jan nach König Wenzels Tod 1419 als vielbeschäftigter Rat in diplomatischen Diensten des Nachfolgers Sigismund tätig. Mit einem am 25. November 1420 in [[Čáslav]] ausgestellten Dokument, mit dem er die [[Breslau]]er und [[Środa Śląska|Neumarkter]] zum Kampf gegen die [[Hussiten]] aufrief, ernannte er „Janko v. Chotiemitz gen. v. Fürstenstein“ zu seinem Bevollmächtigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung der ostböhmischen Stadt [[Chotěboř]] Ende 1420 durch die [[Taboriten]] beteiligte sich Jan von Chotěmice am 28. August 1421 an der Belagerung von Chrudim, die vom [[Herzogtum Glogau|Glogauer]] Herzog [[Heinrich X. (Glogau)|Henrich X. „Rumpold“]] angeführt worden sein soll und an der u. a. die Adligen [[Johann Městecký von Opočno]] und [[Puta der Jüngere von Častolowitz|Puta d. J. von Častolowitz]] beteiligt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.husitstvi.cz/n-a16.php | wayback=20110522005907 | text=Hussiten im Gebiet von Chrudim (tschechisch)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er sich nicht zum Kriegsdienst berufen fühlte, verließ er Böhmen und hielt sich während der Hussitenkriege überwiegend in Schlesien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1422 schloss Jan als einer der drei königlichen Vertreter einen Vertrag mit dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]]. Ende des Jahres verhandelte er als königlicher Beauftragter mit dem Rat von Breslau, [[Namysłów|Namslau]] und weiteren schlesischen Städten um militärische Hilfe und Beistand im Kampf gegen die Hussiten. Aus einem am 10. August 1425 in [[Budapest|Ofen]] ausgestellten Dokument ergibt sich, dass ihm König Sigismund für 1300 ungarische [[Gulden]] die Kanzlei des [[Herzogtum Breslau|Fürstentums Breslau]] verpfändete. Eine Woche später erlaubte er ihm, die Kanzlei zu den gleichen Bedingungen weiter zu verpfänden. Schon kurze Zeit später übergab er sie an den Breslauer Bürger [[Bank (Breslauer Patriziergeschlecht)|Michael Banck]]. Da Jan offensichtlich an Besitzungen im Fürstentum Schweidnitz interessiert war, wo die erheirateten Güter seiner Frau lagen, übertrug ihm König Sigismund 1429 den Schweidnitzer [[Wegezoll]]. Ab 1430 besaß er Burg und Herrschaft Fürstenstein gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Hermann von Czettritz. 1434 erwarb er für sich und seine Erben die Schweidnitzer [[Vogt|Vogtei]], die allerdings ein Jahr später wiederum im Besitz der Stadt Schweidnitz war. Zum Ausgleich erwarb er vermutlich um diese Zeit die einträgliche Fürstentumskanzlei von Schweidnitz-Jauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Hussitenkriegen machte Jan seinen Anspruch auf seine böhmischen Besitzungen geltend, die er an die [[Taboriten]] verloren hatte. Bereits 1436 ist er als deren rechtmäßiger Besitzer verzeichnet. Am 9. November 1437 verpfändete ihm König Sigismund für 1600 Schock Prager Groschen die [[Münzstätte|Königliche Münze]] in Schweidnitz, die vorher im Besitz der Stadt Schweidnitz gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://regesten.regesta-imperii.de/anzeige.php?pk=81527&amp;amp;bandanzeige= |text=Sigmund RI XI n. 12177 |archivebot=2018-04-16 21:40:55 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Ausgleich übertrug er dem König wenig ertragreiche Ländereien im Wert von 1000 Schock Prager Groschen, die restliche Summe bezahlte er in Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt, wann und wo Jan von Chotěmice verstarb. Letztmals erwähnt wurde er 1442 beim Verkauf eines Teils von Vlašim an Nikolaus I. [[Trčka von Lípa]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stredoceske-zamky.cz/zamekvlasim.html |wayback=20160304041807 |text=Verkauf von Vlašim (tschechisch) |archiv-bot=2022-11-20 07:25:55 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karel Castelin: &amp;#039;&amp;#039;Janek z Chotěmic a mincovna svídnická&amp;#039;&amp;#039; [Jan von Chotěmice und die Schweidnitzer Münze]. In: &amp;#039;&amp;#039;Numismaticke listy&amp;#039;&amp;#039;, Heft 21, Jahrgang 1966, S. 147–156&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.chotemice.cz/historie.php Geschichte von Chotěmice] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://regesten.regesta-imperii.de/register/f_all.php?rpk=11001000&amp;amp;i=2408 Regesten des Königs Sigismund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-09-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jan von Chotemice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmischer Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (schlesische Fürstentümer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Świdnica)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jan von Chotěmice&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Johann von Chotiemitz, genannt von Fürstenberg; Jan z Chotěmic; Janek z Chotěmic; Janko z Chotěmic; Jan Svídnický z Chotěmic; Jan z Chotěmic na Fürstenštejně (tschechisch); Janco de Chotiemicz; Jankonis de Swidnicz (lateinisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=böhmischer Adliger, Landeshauptmann der böhmischen Erbfürstentümer Schweidnitz-Jauer und Breslau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1442&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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