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	<title>Jan Vogeler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-28T20:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan Jürgen Vogeler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1923]] in [[Moskau]]; † [[23. Januar]] [[2005]] in [[Worpswede]]) war ein deutsch-sowjetischer [[Philosoph]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Vogeler war der Sohn des Malers [[Heinrich Vogeler]] (1872–1942) und von [[Zofia Marchlewska|Zofia (Sonja) Marchlewska]] (1898–1983), der Tochter des polnischen Kommunisten [[Julian Balthasar Marchlewski|Julian Marchlewski]]. Seine Eltern zogen mit ihm 1924 von seinem Geburtsort Moskau nach [[Berlin]], wo die Familie zunächst in [[Berlin-Neukölln]] wohnte. Seine Eltern heirateten 1926, nachdem die erste, 1901 geschlossene Ehe seines Vaters mit der Künstlerin [[Martha Vogeler]], der drei Töchter entstammen, geschieden worden war. 1927 bezog die Familie Vogeler eine Wohnung in der von [[Bruno Taut]] erbauten [[Hufeisensiedlung]] in [[Berlin-Britz]]. 1931/32 emigrierten die Eltern zusammen mit dem damals etwa 8-Jährigen und kehrten nach Moskau zurück. Die Ehe der Eltern wurde 1941 geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Moskau besuchte Vogeler von 1932 bis 1937 die [[Karl-Liebknecht-Schule (Moskau)|Karl-Liebknecht-Schule]], danach ging er bis 1941 auf eine russischsprachige Oberschule. 1937 nahm er die [[Sowjetunion|sowjetische]] Staatsbürgerschaft an und war bis 1991 Mitglied der [[KPdSU]]. Seit 1941 diente er als Dolmetscher in der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Von 1942 bis 1943 besuchte er eine Schule der [[Komintern]]. 1943 war er Mitbegründer des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees Freies Deutschland]] (NKFD). Als Unteroffizier der Roten Armee war er Betreuer von Frontbevollmächtigten des NKFD. Am Kriegsende diente er im Stab der [[Zentralfront|1. Weißrussischen Front]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 holte Vogeler sein Abitur nach und studierte anschließend [[Philosophie]] und [[Geschichte der Philosophie]] an der Moskauer [[Lomonossow-Universität]]. 1952 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in Philosophiegeschichte mit einer Arbeit über [[Martin Heidegger]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sein und Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Später [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit einer Arbeit über [[Herbert Marcuse]] und die [[Frankfurter Schule]]. Er wurde Dozent und 1962 Professor für marxistische und deutsche Philosophie an der Lomonossow-Universität in Moskau sowie Gastdozent an der dortigen [[Internationale Lenin-Schule|Lenin-Schule]], wo er unter den westdeutschen Studenten ein beliebter Dozent war. 1990 wurde Vogeler [[Emeritierung|emeritiert]]. Von 1957 bis 1960 war er Gastprofessor an der [[Universität Leipzig]]. Vor und während der [[Wende (DDR)|Wendezeit]] hielt er zahlreiche Vorträge in der Sowjetunion, Deutschland und anderen Ländern. 1998 erwarb er wieder die deutsche Staatsbürgerschaft. Für kürzere Zeit wohnte er am [[Starnberger See]]. Ab 2001 lebte er in [[Worpswede]] und arbeitete im [[Haus im Schluh]] in der &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Vogeler Stiftung&amp;#039;&amp;#039; mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vogeler war verheiratet mit Soja (†) und hatte eine Tochter Natascha († 2004); beide wohnten in Moskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Übersetzung der Kritik Chruschtschows an Stalin auf dem XX. Parteitag, Moskau 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umsiedlung und Vertreibung und die Sprengkraft ethnischer Konflikte in der ehemaligen Sowjetunion.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hilmar Hoffmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anderssein, ein Menschenrecht. Über die Vereinbarkeit universaler Normen mit kultureller und ethnischer Vielfalt&amp;#039;&amp;#039;. Beltz Athenäum, Weinheim 1995, S. 101–113, ISBN 3-89547-049-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Baade]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Moskau nach Worpswede. Jan Vogeler, Sohn des Malers Heinrich Vogeler.&amp;#039;&amp;#039; Mit Bildern und Briefen von Heinrich Vogeler. Koch, Rostock 2007, ISBN 978-3-938686-49-2.&amp;lt;!-- wurde nicht zur Erstellung herangezogen, aus der DNB ergänzt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]]. Ergänzungsband A–Z.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2008, ISBN 978-3-86108-986-5.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stelljes]]: &amp;#039;&amp;#039;Auch heute noch verantwortlich für das Geschehene. Gespräch mit Jan Vogeler im Februar 2004.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heimat-Rundblick|Heimat-Rundblick. Geschichte, Kultur, Natur]]. Nr.&amp;amp;nbsp;68, 1/2004 (&amp;#039;&amp;#039;Frühjahr 2004&amp;#039;&amp;#039;). [[Druckerpresse-Verlag]], {{ISSN|2191-4257}}, S.&amp;amp;nbsp;7–9.&lt;br /&gt;
* Michael Baade: &amp;#039;&amp;#039;Jan Vogeler – Sohn des Malers Heinrich Vogeler&amp;#039;&amp;#039;. Mit Bildern und Briefen von Heinrich Vogeler. Kellner Verlag, Bremen 2020, ISBN 978-3-95651-243-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132988119}}&lt;br /&gt;
* Christoph Klimke: [https://www.welt.de/print-welt/article243547/Kann-man-jemandem-seine-Traeume-vorwerfen.html &amp;#039;&amp;#039;„Kann man jemandem seine Träume vorwerfen?“&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Die Welt]] online vom 2. Juli 2003&lt;br /&gt;
* Jan Vogeler/Heinrich Fink: [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/165_166-vogeler.pdf &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Vogeler und die Utopie vom neuen Menschen&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 68&amp;amp;nbsp;kB) In: UTOPIE kreativ, H. 165/166 (Juli/August 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132988119|LCCN=|NDL=|VIAF=47938982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vogeler, Jan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Lomonossow-Universität)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Worpswede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vogeler, Jan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vogeler, Jan Jürgen (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-sowjetischer Philosoph und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Worpswede]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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