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	<title>Jan Troell - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Links korrigiert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Links korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jan Troell.jpg|mini|Jan Troell beim [[Stockholm International Film Festival|Internationalen Stockholmer Filmfestival]], 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan Troell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|ˌ ʝɑːn tʁʊˈɛlː}}, * [[23. Juli]] [[1931]] in [[Malmö|Malmö-Limhamn]]) ist ein [[Schweden|schwedischer]] [[Filmregisseur]], [[Kameramann]], [[Drehbuchautor]] und [[Filmeditor]]. In seinem Heimatland wird er neben [[Ingmar Bergman]] zu den bedeutendsten Filmemachern gezählt. 1973 wurde er für die Verfilmung von [[Vilhelm Moberg]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;Emigranten&amp;#039;&amp;#039; (1971) als erster Schwede für den [[Oscar/Beste Regie|Regie-Oscar]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und erste Kurzfilme ===&lt;br /&gt;
Jan Troell wurde 1931 in Limhamn, einem Arbeiterviertel Malmös, geboren, wo er auch aufwuchs und die Schule besuchte. Der Sohn eines Zahnarztes absolvierte nach seiner schulischen Ausbildung den Militärdienst, ehe er sich dazu entschloss [[Pädagogik]] zu studieren. Nach Beendigung seines Studiums im Jahr 1953 arbeitete Troell neun Jahre lang als Volksschullehrer an der Sorgenfri-Schule in Malmö, wo er sich ab 1956 ersten Arbeiten auf [[8-mm-Film]] widmete, die er gemeinsam mit Schülern inszenierte. Anfang der 1960er Jahre gab sich Troell vollends der Arbeit als Filmemacher hin. Er realisierte mit &amp;#039;&amp;#039;Sommerzug&amp;#039;&amp;#039; (1960) und &amp;#039;&amp;#039;Das Schiff&amp;#039;&amp;#039; (1961) erste Kurzfilme für das schwedische Fernsehen und lernte [[Bo Widerberg]] kennen. Der schwedische Regisseur verpflichtete Troell 1962 als Kameramann für seinen [[Schwarzweißfilm|Schwarzweiß-Kurzfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Pojken och draken&amp;#039;&amp;#039;. Ein Jahr später kam es zu einer erneuten Zusammenarbeit, als sich Troell für die Kameraarbeit an Widerbergs Spielfilmdebüt &amp;#039;&amp;#039;[[Kinderwagen (Film)|Kinderwagen]]&amp;#039;&amp;#039; verantwortlich zeigte. 1964 inszenierte Jan Troll den Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Aufenthalt im Marschland&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Uppehåll i myrlandet&amp;#039;&amp;#039;), der gemeinsam mit Arbeiten von Rolf Clemens, Palle Kjærulff-Schmidt, Maunu Kurkvaara und Klaus Rifbjerg den [[Episodenfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[4 × 4]]&amp;#039;&amp;#039; bildete. Der 30-minütige Beitrag in Schwarzweiß basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte [[Eyvind Johnson]]s und berichtet von einem Eisenbahner (gespielt von [[Max von Sydow]]), der seinem Arbeitsalltag den Rücken kehrt und in eine Moorlandschaft flieht. Für &amp;#039;&amp;#039;Aufenthalt im Marschland&amp;#039;&amp;#039; erhielt Troell im April 1967 auf den 13. Westdeutschen Kurzfilmtagen den Preis &amp;#039;&amp;#039;Interfilm&amp;#039;&amp;#039; des [[Internationales Evangelisches Filmzentrum|Internationalen Evangelischen Filmzentrums]], während er in seiner Karriere mehrfach mit Max von Sydow zusammenarbeiten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 folgte mit &amp;#039;&amp;#039;[[Hier hast du dein Leben]]&amp;#039;&amp;#039; das Spielfilmdebüt Troells, bei dem er sich, wie später bei den meisten seiner Filme, neben dem Schnitt und der Kamera auch für das Filmskript mitverantwortlich zeigte. Das Drama, das erneut auf einer Erzählung von Eyvind Johnson basiert, stellt einen 14-jährigen schwedischen Pflegejungen (gespielt von Eddie Axberg) in den Mittelpunkt, der in der Zeit von 1913 bis 1919 die [[Arbeiterbewegung]] und den [[Sozialismus]] kennenlernt und zum Erwachsenen heranreift. Der 170 Minuten lange Film, den Jan Troell später erheblich kürzte, wurde von der Kritik als &amp;#039;&amp;#039;„episch breit angelegter, in seiner Handlungsführung ruhiger Erstlingsfilm“&amp;#039;&amp;#039; gelobt, &amp;#039;&amp;#039;„der durch seine formal ausgewogene poetische Gestaltung und die menschliche Haltung besticht“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmdienst&amp;quot;&amp;gt; vgl. film-dienst 29/1967&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für &amp;#039;&amp;#039;Hier hast du dein Leben&amp;#039;&amp;#039; gewann Troell 1967 den schwedischen Filmpreis [[Guldbagge]] als bester Regisseur und war im selben Jahr im Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationalen Filmfestspiele von Berlin]] vertreten, wo er erneut den Preis des Internationalen Evangelischen Filmzentrums erhielt. Den [[Goldener Bär|Goldenen Bären]] der Berlinale gewann Jan Troell ein Jahr später für das Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Raus bist du]]&amp;#039;&amp;#039; (1968). Der zweite Spielfilm des schwedischen Filmemachers, erneut in Schwarzweiß gedreht, nahm sich einem Roman von [[Clas Engström]] als Grundlage, der ebenso wie Troell und sein langjähriger Co-Drehbuchautor [[Bengt Forslund]] ein ehemaliger Volksschullehrer gewesen war. &amp;#039;&amp;#039;Raus bist du&amp;#039;&amp;#039; erzählt die Geschichte des Volksschullehrers Mårtensson (gespielt von [[Per Oscarsson]]), dessen Ehe zerbrochen ist und der die Kontrolle über seine Schüler verloren hat. Das Drama, an Troells ehemaligem Arbeitsplatz, der Sorgenfri-Schule, gedreht, wurde jedoch vom [[film-dienst]] weitestgehend kritisiert. &amp;#039;&amp;#039;„Die Schüler sind von vornherein kleine Teufel; gesellschaftliche Implikationen, die jenseits individueller Veranlagung für Martenssons Verhalten auslösend sein könnten, bleiben ganz am Rand, sind nahezu nicht vorhanden.“&amp;#039;&amp;#039;, attestierte 1969 der Filmjournalist [[Franz Everschor]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmdienst2&amp;quot;&amp;gt; vgl. film-dienst 02/1969&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge mit Großproduktionen ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;Raus bist du&amp;#039;&amp;#039; sollten drei Jahre vergehen, ehe Jan Troell wieder auf sich aufmerksam machen sollte. Er wählte für sein nächstes Projekt die [[Tetralogie|Romantetralogie]] &amp;#039;&amp;#039;Romanen om utvandrarna&amp;#039;&amp;#039; des schwedischen Schriftstellers [[Vilhelm Moberg]] als Gegenstand zweier Verfilmungen. Um den Stoff hatte sich unter anderem Jahre zuvor der US-amerikanische Regisseur [[John Ford]] vergeblich bemüht. &amp;#039;&amp;#039;[[Emigranten]]&amp;#039;&amp;#039; (1971) und &amp;#039;&amp;#039;[[Das neue Land (1972)|Das neue Land]]&amp;#039;&amp;#039; (1972) wurden beide hintereinander abgedreht, aber auf Drängen des [[Filmverleih|Verleihers]] zeitlich versetzt in den Kinos veröffentlicht. Die beiden über drei Stunden langen in sich abgeschlossenen Epen, mit [[Liv Ullmann]] und Max von Sydow in den Hauptrollen, porträtieren eine in Armut lebende südschwedische Bauernfamilie, die sich um 1850 aufmacht, in die USA auszuwandern. An Originalschauplätzen in Südschweden, Minnesota und [[Wisconsin]] gedreht, gelten Troells Literaturverfilmungen, die in Deutschland auch unter den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Die Auswanderer&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Die Neubürger&amp;#039;&amp;#039; bekannt sind, bis heute als teuerste schwedische Produktionen aller Zeiten. Obwohl der Kinoverleih sowohl &amp;#039;&amp;#039;Emigranten&amp;#039;&amp;#039; als auch &amp;#039;&amp;#039;Das neue Land&amp;#039;&amp;#039; erheblich kürzte, sollten sie dem Filmemacher zum internationalen Durchbruch verhelfen. Der US-amerikanische Kritiker [[Roger Ebert]] lobte &amp;#039;&amp;#039;Emigranten&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;„... spezieller Film, der schwedisch und dennoch irgendwie amerikanisch sei - im Sinne, dass er die Geschichte darüber erzählt, was Amerika für so viele Millionen bedeutet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebert&amp;quot;&amp;gt; vgl. [https://www.rogerebert.com/reviews/the-emigrants-1973 engl. Filmkritik zu &amp;#039;&amp;#039;Emigranten&amp;#039;&amp;#039; von Roger Ebert in der Chicago Sun-Times vom 15. Januar 1973] &amp;lt;/ref&amp;gt;. Als &amp;#039;&amp;#039;„Künstlerisch noch intensiver und nachhaltiger als der erste Teil“&amp;#039;&amp;#039; bewertete der film-dienst &amp;#039;&amp;#039;Das neue Land&amp;#039;&amp;#039; und verglich ihn mit [[Elia Kazan]]s Auswanderer-Epos&amp;#039;&amp;#039; [[Die Unbezwingbaren]]&amp;#039;&amp;#039; (1963)&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmdienst3&amp;quot;&amp;gt; vgl. film-dienst 05/1977&amp;lt;/ref&amp;gt;. Beide Filme gewannen neben dem Guldbagge und der [[Dänemark|dänischen]] [[Bodil]] 1973 zwei [[Golden Globe]]s in den Kategorien [[Golden Globe Award/Beste Hauptdarstellerin – Drama|Beste Hauptdarstellerin in einem Drama]] (Liv Ullmann) und [[Golden Globe Award/Bester fremdsprachiger Film|Bester ausländischer Film]]. Bei den [[Oscar]]s im selben Jahr (offizielle Zählung 1972) folgten fünf Nominierungen, dennoch blieben die Filme unprämiert. Jan Troell, der als erster schwedischer Filmemacher für den [[Oscar/Beste Regie|Regie-Oscar]] nominiert wurde, musste sich dem US-Amerikaner [[Bob Fosse]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Cabaret (Film)|Cabaret]]&amp;#039;&amp;#039;) geschlagen geben, während als [[Oscar/Bester fremdsprachiger Film|Beste ausländische Produktion des Jahres]] [[Luis Buñuel]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der diskrete Charme der Bourgeoisie]]&amp;#039;&amp;#039; triumphierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem großen Erfolg seiner beiden vorangegangenen Filme inszenierte Troell 1973 den schwedischen Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Gamen&amp;#039;&amp;#039;. Ein Jahr später bot ihm das US-amerikanische [[Filmstudio]] [[Warner Bros.]] die Regie für den englischsprachigen [[Western]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zandys Braut]]&amp;#039;&amp;#039; an, der von einem rüden Viehzüchter (gespielt von [[Gene Hackman]]) handelt, der in seiner Ehefrau (Liv Ullmann) eine ebenbürtige Gefährtin erkennen muss. Der &amp;#039;&amp;#039;„psychologisch feinfühlige(...) Film um die Partnerschaft in der Ehe, voll innerer Spannung, mit Bildern von herb-poetischem Reiz“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmdienst4&amp;quot;&amp;gt; vgl. film-dienst 03/1978&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde von europäischen Kritikern mit [[Ingmar Bergman]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Szenen einer Ehe]]&amp;#039;&amp;#039; (1973) oder [[François Truffaut]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das Geheimnis der falschen Braut]]&amp;#039;&amp;#039; (1969) verglichen. Dennoch fühlte sich Troell in der US-amerikanischen Filmszene nicht wohl. Die Zusammenarbeit mit einem 100-köpfigen, internationalen Filmteam verunsicherten den schwedischen Filmemacher, der aus vertraglichen Gründen auch nicht wie gewohnt die Kameraarbeit übernehmen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Zandys Braut&amp;#039;&amp;#039;. In: Das große TV-Spielfilm-Filmlexikon (CD-ROM). Directmedia Publ., 2006. – ISBN 978-3-89853-036-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Produktion von &amp;#039;&amp;#039;Zandys Braut&amp;#039;&amp;#039; kehrte er in seine Heimat Schweden zurück, wo 1977 das Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Bang!]]&amp;#039;&amp;#039; entstand. Der Film um einen freiheitsliebenden Amateurmusiker und Lehrer (gespielt von Håkan Serner) wurde von Ingmar Bergman als &amp;#039;&amp;#039;„poetisches Meisterwerk“&amp;#039;&amp;#039; gelobt&amp;lt;ref name=&amp;quot;luebeck&amp;quot;&amp;gt; vgl. [http://www.luebeck.de/filmtage/01/program/filme/202.html Filmbesprechung von &amp;#039;&amp;#039;Bang!&amp;#039;&amp;#039; auf luebeck.de] &amp;lt;/ref&amp;gt;, war jedoch seinerzeit in Schweden umstritten. 1979 kehrte Troell erneut nach Hollywood zurück, um für den [[Italien|italienischen]] [[Filmproduzent]]en [[Dino De Laurentiis]] das Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Hurricane (1979)|Hurricane]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Mia Farrow]] und [[Jason Robards]] in den Hauptrollen abzudrehen. Bei der 20 Mio. US-Dollar teuren Großproduktion, die ursprünglich von [[Roman Polański]] hätte inszeniert werden sollen, handelt es sich um ein Remake von [[John Ford]]s &amp;#039;&amp;#039;[[… dann kam der Orkan]]&amp;#039;&amp;#039; (1937) und wurde vollständig auf [[Bora Bora]] abgedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Hurricane&amp;#039;&amp;#039;. In: Das große TV-Spielfilm-Filmlexikon (CD-ROM). Directmedia Publ., 2006. – ISBN 978-3-89853-036-1&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Hurricane&amp;#039;&amp;#039;, von Kritikern als &amp;#039;&amp;#039;„zweitklassig“&amp;#039;&amp;#039; bewertet,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Filmkritik von [[Vincent Canby]] in der [[The New York Times|New York Times]], 12. April 1979&amp;lt;/ref&amp;gt; war Troells letzte amerikanische Filmproduktion. Er kehrte nach Beendigung der Dreharbeiten endgültig nach Schweden zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätwerk ===&lt;br /&gt;
Drei Jahre nach &amp;#039;&amp;#039;Hurricane&amp;#039;&amp;#039; machte sich Jan Troell 1982 an die Verfilmung der verhängnisvollen [[Polargebiet|Polarexpedition]] von [[Salomon August Andrée]], [[Nils Strindberg]] und [[Knut Frænkel]]. Die drei schwedischen Polarforscher hatten vergeblich versucht 1897 mit einem Wasserstoffballon den [[Nordpol]] zu erreichen. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Flug des Adlers]]&amp;#039;&amp;#039;, basierend auf einem Roman von [[Per Olof Sundman]] und mit Max von Sydow, Göran Stangertz und Sverre Anker Ousdal in den Rollen der ums Leben gekommenen Polarforscher, wurde 1983 (offizielle Zählung 1982) für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film nominiert. Danach wurde es still um den schwedischen Regisseur, der in seinem Heimatland neben Ingmar Bergman als bedeutendster Filmemacher gilt. Nach der Geburt seiner Tochter Johanna im Jahr 1983 widmete sich Troell einer filmischen Langzeitstudie, in der er der Frage nachging, in welcher Welt sein Kind aufwächst. Dem mit einer Filmkamera dokumentierten Interview mit dem US-amerikanischen Psychologen und Philosophen [[Rollo May]] folgten Gespräche mit den schwedischen Politikern [[Tage Erlander]] und [[Ingvar Carlsson]] sowie über zwei Jahre lang Beobachtungen von alltäglichen menschlichen Einzelschicksalen. &amp;#039;&amp;#039;[[Das Märchenland]]&amp;#039;&amp;#039;, so der Titel des Dokumentarfilms, brachte Troell 1988 eine &amp;#039;&amp;#039;Lobende Erwähnung&amp;#039;&amp;#039; bei den Internationalen Filmfestspielen von Berlin ein. &amp;#039;&amp;#039;„Wenn nur ein einziger meiner Filme mich überleben sollte, wünschte ich mir, dass es &amp;#039;Das Märchenland&amp;#039; wäre. Dieser Film ist mir der wichtigste unter allen. Er ist mir so nahe.“&amp;#039;&amp;#039;, so Jan Troell später über sein Werk&amp;lt;ref name=&amp;quot;luebeck2&amp;quot;&amp;gt; vgl. [http://www.luebeck.de/filmtage/01/program/filme/224.html Filmbesprechung von &amp;#039;&amp;#039;Das Märchenland&amp;#039;&amp;#039; auf luebeck.de] &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 widmete sich Troell neun Jahre nach &amp;#039;&amp;#039;Der Flug des Adlers&amp;#039;&amp;#039; wieder der Arbeit an einem Spielfilm. &amp;#039;&amp;#039;[[Il Capitano (Film)|Il Capitano]]&amp;#039;&amp;#039; erzählt die Geschichte eines jungen [[Finnland|finnischen]] Pärchens (gespielt von Antti Reini und Maria Heiskanen), das beim Versuch ein Fahrrad zu stehlen einen schwedischen Jungen und dessen Eltern tötet und nach [[Amsterdam]] flüchtet. Mit dem Drama, das auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1988 basiert und auf großen Widerstand in Schweden traf, gelang Jan Troell ein spätes Comeback. &amp;#039;&amp;#039;Il Capitano&amp;#039;&amp;#039; gewann 1992 den Guldbagge und den norwegischen Filmpreis [[Amanda (Filmpreis)|Amanda]] als Bester Film, Troell wurde zudem mit dem Regie-Preis auf den Internationalen Filmfestspielen von Berlin ausgezeichnet. Preisgekrönt wurde auch Troells [[Filmbiografie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hamsun (Film)|Hamsun]]&amp;#039;&amp;#039; (1996), in der er Max von Sydow die Hauptrolle des umstrittenen norwegischen Schriftstellers und [[Literaturnobelpreis]]trägers [[Knut Hamsun]] anvertraute. Das Drama, dessen Vorbereitung fünfzehn Jahre in Anspruch genommen hatte, fand erneut Anklang bei den schwedischen Filmkritikern, wurde mit dem Guldbagge als beste Produktion des Jahres ausgezeichnet und gewann den [[Preis der Ökumenischen Jury]] auf dem [[Montréal World Film Festival]]. Der Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Ballonfahrt in den Tod&amp;#039;&amp;#039; (1997), in der sich Troell erneut dem Schicksal Salomon August Andrées und seiner Begleiter annahm, folgte 2001 wieder eine Filmbiografie. &amp;#039;&amp;#039;[[So weiß wie Schnee]]&amp;#039;&amp;#039; erzählt die Lebensgeschichte [[Elsa Andersson (Pilotin)|Elsa Andersson]]s (1897–1922), Schwedens erster [[Pilot]]in, die bei ihrem dritten Fallschirmsprung vor tausenden von Zuschauern ums Leben kommt. Das &amp;#039;&amp;#039;„episch(...) angelegte, opulent bebilderte(...) Porträt einer mutigen Frau“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;luebeck3&amp;quot;&amp;gt; vgl. [http://www.luebeck.de/filmtage/01/program/filme/223.html Filmbesprechung von &amp;#039;&amp;#039;So weiß wie Schnee&amp;#039;&amp;#039; auf luebeck.de] &amp;lt;/ref&amp;gt; mit Amanda Ooms in der Hauptrolle wurde 2002 mit dem Guldbagge als Bester Film des Jahres ausgezeichnet. Jan Troell erhielt 35 Jahre nach der Auszeichnung für &amp;#039;&amp;#039;Hier hast du dein Leben&amp;#039;&amp;#039; erneut den Regie-Preis.&lt;br /&gt;
[[Datei:Jan-troell-2009-05-22.jpg|links|mini|Jan Troell erhält den Kulturhammaren Preis in [[Lund]], Sweden, Mai 2009]]&lt;br /&gt;
2008 meldete sich der 76-jährige Troell mit &amp;#039;&amp;#039;[[Die ewigen Momente der Maria Larsson]]&amp;#039;&amp;#039; zurück auf die Kinoleinwand, dass wie &amp;#039;&amp;#039;Hier hast du dein Leben&amp;#039;&amp;#039; (1966) und &amp;#039;&amp;#039;So weiß wie Schnee&amp;#039;&amp;#039; (2001) im [[Malmö]] des frühen [[20. Jahrhundert]]s angesiedelt ist. Das Drama handelt von einer in ärmlichen Verhältnissen lebenden siebenfachen Mutter, die bei einer Lotterie eine Kamera gewinnt. Trotz Geldnöten behält sie den Apparat, der für die positiv denkende Frau zu einem Medium der Emanzipation wird.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Behrens, Volker: &amp;#039;&amp;#039;Ein Faible fürs Menschelnde&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hamburger Abendblatt]], 18. Juli 2007, Ausg. 165/2007, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film wurde in den Hauptrollen mit &amp;#039;&amp;#039;Il Capitano&amp;#039;&amp;#039;-Darstellerin Maria Heiskanen, [[Mikael Persbrandt]] und [[Jesper Christensen]] besetzt und von der Familiengeschichte von Troells Ehefrau inspiriert, die auch am Drehbuch mitarbeitete; Maria Larsson war die Tante ihres Vaters.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Huss, Pia: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?a=798725 |wayback=20120114142412 |text=Troell-premiär på Bergmanveckan |archiv-bot=2022-11-20 06:49:38 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; bei dn.se, 27. Juli 2008 (aufgerufen am 3. August 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Die ewigen Momente der Maria Larsson&amp;#039;&amp;#039; wurde Anfang September 2008 auf dem [[Toronto International Film Festival]] uraufgeführt und zur selben Zeit in den schwedischen Kinos veröffentlicht. Mit einem Budget von 43 Mio. Euro handelt es sich um Troells größtes Filmprojekt seit &amp;#039;&amp;#039;Emigranten&amp;#039;&amp;#039; (1971) und &amp;#039;&amp;#039;Das neue Land&amp;#039;&amp;#039; (1972).&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Mälarstedt, Kurt: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?a=656649 |wayback=20120113235637 |text=Jan Troell jagar de eviga ögonblicken |archiv-bot=2022-11-20 06:49:38 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; bei dn.se, 2. Juni 2007 (aufgerufen am 4. August 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Wochen nach Veröffentlichung wurde der Film als schwedischer Bewerber für den [[Oscarverleihung 2009|Auslands-Oscar]] bekannt gegeben&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Nordic countries forward Oscar hopefuls&amp;#039;&amp;#039;. [[Associated Press]] Worldstream, 19. September 2008, 2:15 PM GMT&amp;lt;/ref&amp;gt;, gewann den Guldbagge als bester Film des Jahres und wurde 2009 für den [[Golden Globe Award]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jan Troell, der in seinen Filmen stets um Authentizität bemüht ist und dessen Bildsprache sich &amp;#039;&amp;#039;„... von großer Einfachheit, von steter Verständlichkeit, von starker Eindringlichkeit“&amp;#039;&amp;#039; auszeichnet&amp;lt;ref name=&amp;quot;zuercher&amp;quot;&amp;gt; vgl. Neue Zürcher Zeitung vom 14. Oktober 1972 &amp;lt;/ref&amp;gt;, ist mit der neun Jahre jüngeren Agneta Ulfsäter-Troell verheiratet. Aus der Ehe mit der Schriftstellerin ging seine Tochter Johanna Troell (* 1983) hervor, die 2001 ihren Vornamen in &amp;#039;&amp;#039;Yohanna&amp;#039;&amp;#039; änderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehefrau und Tochter übernahmen im Jahr 2004 Rollen in Troells Beitrag &amp;#039;&amp;#039;The Yellow Tag&amp;#039;&amp;#039;, der in dem von [[Lars von Trier]] produzierten Episodenfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Europäische Visionen]]&amp;#039;&amp;#039; aufging. In dem Gemeinschaftswerk nahmen sich fünfundzwanzig europäische Regisseure, darunter [[Fatih Akın]], [[Tony Gatlif]], [[Theo van Gogh (Regisseur)|Theo van Gogh]] und [[Aki Kaurismäki]], fünfminütiger Filmbeiträge an, die auf das gegenwärtige oder künftige Leben in Europa gerichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem schwedischen Filmemacher, der unter anderem gemeinsam mit weiteren Filmschaffenden einen Appell für Frieden und Freiheit eines unabhängigen [[Palästinensische Autonomiegebiete|Palästinas]] unterstützte, wurde 2001 auf den [[Nordische Filmtage Lübeck|Nordischen Filmtagen]] in [[Lübeck]] und im [[Filmmuseum München]] eine [[Retrospektive]] gewidmet. Troell lebt in [[Smygehamn]], in der schonischen Gemeinde [[Trelleborg (Gemeinde)|Trelleborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=35em |anzahl= |abstand= |liste==== Regisseur ===&lt;br /&gt;
* 1965: [[4 × 4]] (Segment: &amp;#039;&amp;#039;Aufenthalt im Marschland&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Hier hast du dein Leben]] (&amp;#039;&amp;#039;Här har du ditt liv&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Raus bist du]] (&amp;#039;&amp;#039;Ole dole doff&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Emigranten]] (&amp;#039;&amp;#039;Utvandrarna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Das neue Land (1972)|Das neue Land]] (&amp;#039;&amp;#039;Nybyggarna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Gamen]] (TV)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Zandys Braut]] (&amp;#039;&amp;#039;Zandy&amp;#039;s Bride&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1977: Bang!&lt;br /&gt;
* 1979: [[Hurricane (1979)|Hurricane]]&lt;br /&gt;
* 1982: [[Der Flug des Adlers]] (&amp;#039;&amp;#039;Ingenjör Andrées luftfärd&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1988: [[Das Märchenland]] (&amp;#039;&amp;#039;Sagolandet&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 1991: [[Il Capitano (Film)|Il Capitano]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Hamsun (Film)|Hamsun]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Ballonfahrt in den Tod]] (&amp;#039;&amp;#039;En frusen dröm&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: [[Från Sverige i tiden]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: [[92,8 MHz – drömmar i söder]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2001: [[So weiß wie Schnee]] (&amp;#039;&amp;#039;Så vit som en snö&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Närvarande]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2004: [[Europäische Visionen]] (&amp;#039;&amp;#039;Visions of Europe&amp;#039;&amp;#039;; Segment: &amp;#039;&amp;#039;The Yellow Tag&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2008: [[Die ewigen Momente der Maria Larsson]] (&amp;#039;&amp;#039;Maria Larssons eviga ögonblick&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kameramann ===&lt;br /&gt;
* 1962: [[Pojken och draken]] (TV)&lt;br /&gt;
* 1963: [[Kinderwagen (Film)|Kinderwagen]] (&amp;#039;&amp;#039;Barnvagnen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1965: [[4 × 4]] (Segment: &amp;#039;&amp;#039;Aufenthalt im Marschland&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Hier hast du dein Leben]] (&amp;#039;&amp;#039;Här har du ditt liv&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Raus bist du]] (&amp;#039;&amp;#039;Ole dole doff&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Emigranten]] &amp;#039;&amp;#039;(Utvandrarna)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: [[Das neue Land (1972)|Das neue Land]] (&amp;#039;&amp;#039;Nybyggarna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1977: Bang!&lt;br /&gt;
* 1979: [[Hurricane (1979)|Hurricane]]&lt;br /&gt;
* 1982: [[Der Flug des Adlers]] (&amp;#039;&amp;#039;Ingenjör Andrées luftfärd&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1988: [[Das Märchenland]] (&amp;#039;&amp;#039;Sagolandet&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 1991: [[Il Capitano (Film)|Il Capitano]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Hamsun (Film)|Hamsun]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Ballonfahrt in den Tod]] (&amp;#039;&amp;#039;En frusen dröm&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: [[Från Sverige i tiden]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: [[92,8 MHz – drömmar i söder]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2001: [[So weiß wie Schnee]] (&amp;#039;&amp;#039;Så vit som en snö&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Närvarande]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2004: [[Europäische Visionen]] (&amp;#039;&amp;#039;Visions of Europe&amp;#039;&amp;#039;; Segment: &amp;#039;&amp;#039;The Yellow Tag&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2008: [[Die ewigen Momente der Maria Larsson]] (&amp;#039;&amp;#039;Maria Larssons eviga ögonblick&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drehbuchautor ===&lt;br /&gt;
* 1965: [[4 × 4]] (Segment: &amp;#039;&amp;#039;Aufenthalt im Marschland&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Hier hast du dein Leben]] (&amp;#039;&amp;#039;Här har du ditt liv&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Raus bist du]] (&amp;#039;&amp;#039;Ole dole doff&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Emigranten]] (&amp;#039;&amp;#039;Utvandrarna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Das neue Land (1972)|Das neue Land]] (&amp;#039;&amp;#039;Nybyggarna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1977: Bang!&lt;br /&gt;
* 1982: [[Der Flug des Adlers]] (&amp;#039;&amp;#039;Ingenjör Andrées luftfärd&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1988: [[Das Märchenland]] (&amp;#039;&amp;#039;Sagolandet&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 1991: [[Il Capitano (Film)|Il Capitano]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Hamsun (Film)|Hamsun]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Ballonfahrt in den Tod]] (&amp;#039;&amp;#039;En frusen dröm&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: [[Från Sverige i tiden]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: [[92,8 MHz – drömmar i söder]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2001: [[So weiß wie Schnee]] (&amp;#039;&amp;#039;Så vit som en snö&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Närvarande]] (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2004: [[Europäische Visionen]] (&amp;#039;&amp;#039;Visions of Europe&amp;#039;&amp;#039;; Segment: &amp;#039;&amp;#039;The Yellow Tag&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2008: [[Die ewigen Momente der Maria Larsson]] (&amp;#039;&amp;#039;Maria Larssons eviga ögonblick&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmeditor ===&lt;br /&gt;
* 1965: [[4 × 4]] (Segment: &amp;#039;&amp;#039;Aufenthalt im Marschland&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Hier hast du dein Leben]] (&amp;#039;&amp;#039;Här har du ditt liv&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Raus bist du]] (&amp;#039;&amp;#039;Ole dole doff&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Emigranten]] (&amp;#039;&amp;#039;Utvandrarna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Das neue Land (1972)|Das neue Land]] (&amp;#039;&amp;#039;Nybyggarna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1977: Bang!&lt;br /&gt;
* 1988: [[Das Märchenland]] (&amp;#039;&amp;#039;Sagolandet&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 1991: [[Il Capitano (Film)|Il Capitano]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Hamsun (Film)|Hamsun]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Ballonfahrt in den Tod]] (&amp;#039;&amp;#039;En frusen dröm&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2001: [[So weiß wie Schnee]] (&amp;#039;&amp;#039;Så vit som en snö&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Närvarande]] (Dokumentarfilm)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
=== Oscar ===&lt;br /&gt;
* 1973: nominiert in den Kategorien &amp;#039;&amp;#039;Beste Regie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bestes adaptiertes Drehbuch&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Emigranten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guldbagge ===&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039;Beste Regie&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Hier hast du dein Leben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1989: &amp;#039;&amp;#039;Creative Achievement Award&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &amp;#039;&amp;#039;Bester Film&amp;#039;&amp;#039; und nominiert in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Beste Kamera&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Il Capitano&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &amp;#039;&amp;#039;Beste Regie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Beste Kamera&amp;#039;&amp;#039;, nominiert in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bestes Drehbuch&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;So weiß wie im Schnee&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Bester Film&amp;#039;&amp;#039; und nominiert in den Kategorien &amp;#039;&amp;#039;Beste Regie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bestes Drehbuch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Beste Kamera&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die ewigen Momente der Maria Larsson&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere ===&lt;br /&gt;
[[Amanda (Filmpreis)|Amanda]]&lt;br /&gt;
* 1992: &amp;#039;&amp;#039;Bester ausländischer Film&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Il Capitano&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internationale Filmfestspiele Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1967|1967]]: &amp;#039;&amp;#039;C.I.C.A.E. Preis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;C.I.D.A.L.C. Preis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Interfilm Preis&amp;#039;&amp;#039;, nominiert für den [[Goldener Bär|Goldenen Bären]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bester Film&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Hier hast du dein Leben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1968|1968]]: &amp;#039;&amp;#039;Goldener Bär&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Interfilm Preis – Otto-Dibelius-Filmpreis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;OCIC Preis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;UNICRIT Preis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Preis der International Writers&amp;#039; Guild&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Raus bist du&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1988|1988]]: &amp;#039;&amp;#039;Interfilm Preis – Lobende Erwähnung&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Das Märchenland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1992|1992]]: [[Silberner Bär]] für die &amp;#039;&amp;#039;Beste Regie&amp;#039;&amp;#039;, nominiert für den &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Bären&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Il Capitano&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bodil]]&lt;br /&gt;
* 1973: &amp;#039;&amp;#039;Bester europäischer Film&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Das neue Land&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: nominiert in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bester nicht-amerikanischer Film&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die ewigen Momente der Maria Larsson&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internationale Filmfestspiele von Cannes]]&lt;br /&gt;
* 1977: nominiert für die [[Goldene Palme]] für den &amp;#039;&amp;#039;Besten Film&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Bang!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[David di Donatello]]&lt;br /&gt;
* 1976: &amp;#039;&amp;#039;Premio David Europeo&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Zandys Braut&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jussi]]&lt;br /&gt;
* 1972: &amp;#039;&amp;#039;Bester ausländischer Filmemacher&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Emigranten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Das neue Land&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Montréal World Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;[[Preis der Ökumenischen Jury]]&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Hamsun&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grand Prix Special des Amériques&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Festival du cinéma nordique|Festival des nordischen Films]] in [[Rouen]]&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Großer Preis der Jury&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Hamsun&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Independent Spirit Awards]]&lt;br /&gt;
* 2010: nominiert in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bester ausländischer Film&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die ewigen Momente der Maria Larsson&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert (Auszeichnung)|Robert]]&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Bester nicht-amerikanischer Film&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die ewigen Momente der Maria Larsson&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[San Francisco International Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Certificate of Merit&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Film &amp;amp; Video – Geschichte&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;En frusen dröm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Valladolid International Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 1996: nominiert in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bester Film&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Hamsun&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Bester Dokumentarfilm&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;En frusen dröm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Beste Kamera&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Mischa Gavrjusjov) und nominiert für die &amp;#039;&amp;#039;Goldene Ähre&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die ewigen Momente der Maria Larsson&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internationale Filmfestspiele von Venedig]]&lt;br /&gt;
* 1982 nominiert für den [[Goldener Löwe|Goldenen Löwen]] für &amp;#039;&amp;#039;Der Flug des Adlers&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Western Heritage Awards]]&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Bester theatralischer Kinofilm&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Das neue Land&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Troell / Vernon Young: &amp;#039;&amp;#039;Jan Troell: a portrait and an interview&amp;#039;&amp;#039;. The Swedish Film Institute, Stockholm 1975 (Modern Swedish cinema 2), ISBN 91-85248-04-5 (engl. Ausgabe).&lt;br /&gt;
* Jason Robards / Mia Farrow / Max von Sydow / Jan Troell: &amp;#039;&amp;#039;Hurricane: [press kit]&amp;#039;&amp;#039;. Paramount, New York 1979. (engl. Ausgabe).&lt;br /&gt;
* Jon Dunås: &amp;#039;&amp;#039;Apparaturbetraktelser: metafilmiska aspekter på jan troells &amp;quot;här har du ditt liv&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Stockholm University, 2001, ISBN 91-7265-330-2 (zugl. Universität Stockholm, Diss.; schwed. Ausgabe).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Koebner]]: &amp;#039;&amp;#039;Jan Troell * 1931&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 763–765.&lt;br /&gt;
* Hauke Lange-Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Jan Troell: Poet mit der Kamera: Dokumentation 43: Nordische Filmtage Lübeck 2001&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt-Römhild, Lübeck 2001, ISBN 3-7950-1244-9.&lt;br /&gt;
* Nordic Council of Ministers: &amp;#039;&amp;#039;Summer nights and winter days&amp;#039;&amp;#039;. Nordic Council of Ministers, o.&amp;amp;nbsp;O. 1997. (engl. Ausgabe).&lt;br /&gt;
* Jan Verachtert: &amp;#039;&amp;#039;Ole Dole Doff = Een, twee, uit: hokus, pokus, weg!: iene, miene, mutte  [Jan Troell ... ]&amp;#039;&amp;#039;. Cedoc-Film, Brüssel u.&amp;amp;nbsp;a. 1973 (niederländ. Ausgabe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123529670}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0873296}}&lt;br /&gt;
* [http://www.luebeck.de/filmtage/01/news/flyer/jantroell.html Biografie Jan Troells] auf luebeck.de&lt;br /&gt;
* Mälarstedt, Kurt: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?a=656649 Jan Troell jagar de eviga ögonblicken]&amp;#039;&amp;#039; bei dn.se, 2. Juni 2007 (schwedisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.luebeck.de/filmtage/01/news/news1/troell.html Kurzbiografie Jan Troells] auf luebeck.de&lt;br /&gt;
* [http://www.luebeck.de/filmtage/01/program/laender.html#se Besprechungen einzelner Filme Jan Troells] auf luebeck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123529670|LCCN=no/2003/31101|VIAF=20591759}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Troell, Jan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Litteris et Artibus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameramann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmeditor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guldbagge-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Bären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Troell, Jan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Filmregisseur, Kameramann, Drehbuchautor und Filmeditor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malmö|Malmö-Limhamn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
	</entry>
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