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	<title>Jan Lohelius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: + Verweis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Verweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Erzbischof Jan Lohelius. Zum Komponisten siehe [[Jan Lohelius Oehlschlägel]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Johan Lohelius.png|miniatur|Erzbischof Jan Lohelius (Druck von 1794)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:COA archbishop DE Lohel Johannes.png|miniatur|Wappen Johann Lohelius, Erzbischof von Prag]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Lohelius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[OPraem]], auch &amp;#039;&amp;#039;Johann Lohel&amp;#039;&amp;#039;; {{csS|Jan Lohel, &amp;#039;&amp;#039;auch&amp;#039;&amp;#039; Jan z Lochenic}}; (* [[1549]] in [[Vokov (Třebeň)|Wogau]] bei [[Třebeň|Trebendorf]], [[Elbogener Kreis]]; † [[2. November]] [[1622]] in [[Prag]]) war Abt des [[Kloster Strahov|Prämonstratenserklosters Strahov]], [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Prag|Prag]] und [[Primas (Religion)|Primas]] von [[Böhmen]] sowie von 1612 bis 1622 [[Hochmeister]] der [[Kreuzherren mit dem Roten Stern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Fuhrknechts aus Wogau, das zur Pfarrei [[Nebanice|Nebanitz]] im [[Egerland]] gehörte, kam mit 13 Jahren als Stalljunge in das [[Stift Tepl]]. 1562 war er Diener des von 1559 bis 1584 amtierenden Abtes des [[Johann VI. Meyskönig]] (&amp;#039;&amp;#039;Mauskönig&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Mäusekönig&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Myšín&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |url=http://kzv.kkvysociny.cz/archiv.aspx?id=381&amp;amp;key=M |autor=Milan Hlinomaz |titel=Knihovnický Zpravodaj Vysočina |sprache=cs |datum=2017-01-21 |abruf=2025-01-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170121122456/http://kzv.kkvysociny.cz/archiv.aspx?id=381&amp;amp;key=M |archiv-datum=2017-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der ihn in verschiedenen Wissenschaften und der [[Tonkunst]] ausbilden ließ. Johann Lohel war einer der besten Schüler des Gymnasiums und Organist der Stiftskirche. 1573 trat er als [[Novize]] in das [[Prämonstratenser]]stift Tepl ein, wo er 1575 die einfachen Gelübde ablegte. Anschließend studierte er Rhetorik, Philosophie und Theologie an der [[Karls-Universität Prag]]. Ein Jahr später wurde er zum Priester geweiht und war danach Prediger und 1578 Subprior im Stift Tepl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr wurde er zum [[Prior]] der [[Kloster Strahov|Prämonstratenserabtei Strahov]] bei Prag berufen und hatte daneben zeitweilig auch die Klosterleitung im Stift Tepl inne. Von 1586 bis 1622 war er [[Abt]] von Strahov, und 1587 wurde er zum [[Generalvikar]] des [[Prämonstratenser]]ordens für die böhmische [[Zirkarie#Böhmische Zirkarie|Zirkarie]] ernannt. Das Kloster Strahov erreichte unter ihm nach der Grundsteinlegung einer Bibliothek eine große Blüte, wodurch es Einfluss und Ansehen erlangte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1602 wurde Johann Lohelius zum [[Weihbischof]] in Prag ernannt, lehnte dieses Amt jedoch zunächst ab, so dass die Bischofsweihe erst 1605 erfolgen konnte. Stellvertretend für den erkrankten Erzbischof [[Karl von Lamberg]] leitete er die Erzdiözese als zielstrebiger [[Gegenreformation|Gegenreformator]]. Wohl deshalb ernannte ihn Papst [[Paul V.]] am 14. Mai 1612 zum [[Koadjutor]] des Erzbistums Prag mit dem Recht auf Nachfolge auf dem Bischofsstuhl. Als Karl von Lamberg am 18. September 1612 im [[Kloster Ossegg]] starb, folgte ihm Jan Lohelius im Amt des Prager Erzbischofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1612–1622 war Lohelius zudem [[Hochmeister]] der Kreuzherren mit dem Roten Stern. Er trat entschieden gegenüber dem [[Protestantismus]] auf und ließ 1617 die evangelisch-lutherischen Kirchen in [[Hrob|Klostergrab]] und [[Broumov|Braunau]] niederreißen, was einen starken Widerstand der protestantischen Standesherren zur Folge hatte. Die aus der Zeit der [[Hussitenkriege]] stammenden Zerstörungen am [[Veitsdom]] und am Kloster Strahov wurden während seiner Amtszeit behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstands in Böhmen]] mit dem [[Zweiter Prager Fenstersturz|Zweiten Prager Fenstersturz]] am 23. Mai 1618 floh Lohelius nach einem Landesverweis ins Exil. Nach dem Sieg der [[Habsburg]]er in der [[Schlacht am Weißen Berg]] kehrte er nach Prag zurück und begann die [[Gegenreformation]] mit der Neuweihe des Veitsdoms am 29. Februar 1621. Seither nahm er Einfluss auf die habsburgisch-katholische Politik in Böhmen. 1622 verbot er für den Bereich seiner Erzdiözese das [[Kalixtiner|utraquistische]] Abendmahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Lohelius starb am 2. November 1622 in Prag und wurde in der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt im Kloster Strahov beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|122|124|Lohel(ius), Johann|Günter Christ|123963761}}&lt;br /&gt;
* Heimatkreis Eger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte einer deutschen Landschaft in Dokumentationen und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Egerer Landtag e.&amp;amp;nbsp;V. Heimatverband für Eger Stadt und Land, Amberg 1981, {{DNB|959871098}}, S. 561.&lt;br /&gt;
* Josef Weinmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Egerländer Biografisches Lexikon]] mit ausgesuchten Personen aus dem ehemaligen Regierungs-Bezirk Eger&amp;#039;&amp;#039;. Band I. J. Weinmann, Männedorf/ZH 1985, ISBN 3-922-808-12-3, S. 325.&lt;br /&gt;
* [[Heribert Sturm]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)]]. Band II. R. Oldenbourg Verlag, München 1984, ISBN 3-486-52551-4, S. 491.&lt;br /&gt;
* Günter Christ: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Lohelius – Vom Stallknecht zum Erzbischof von Prag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für fränkische Landesforschung&amp;#039;&amp;#039; 66, 2006, ISBN 978-3-940049-01-8, S. 35–39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Karl von Lamberg|Karl Graf von Lamberg]]|NACHFOLGER=[[Ernst Adalbert von Harrach]]|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Prag|Erzbischof von Prag]]|ZEIT=1612–1622}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Erzbischöfe von Prag (seit 1561)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123963761|VIAF=23062403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lohelius, Jan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzherr mit dem Roten Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämonstratenser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Prag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Gegenreformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1549]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1622]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Strahov]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lohelius, Jan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lohelius, Johann; Lohel, Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Abt des Klosters Strahov und Erzbischof von Prag&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1549&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Wogau bei [[Třebeň|Trebendorf]], [[Elbogener Kreis]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1622&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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