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	<title>Jan Karski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jan Karski Bench in Warsaw 01.jpg|mini|hochkant|Kopf der Statuette von Jan Karski in Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jan Karski Statue in Tel Aviv University.jpg|mini|Statuette von Jan Karski in der Universität von Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mural Jan Karski Kto nie potępia ten przyzwala ul. Lubelska w Warszawie.JPG|mini|Wandmalerei, Warschau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan Karski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Jan Kozielewski&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1914]] in [[Łódź]]; † [[13. Juli]] [[2000]] in [[Washington, D.C.|Washington, D. C.]]), war ein polnischer [[Offizier]] und Kurier der [[Polnische Heimatarmee|Polnischen Heimatarmee]]. Der [[Rechtswissenschaft|Jurist]] und [[Diplomatie|Diplomat]] zählte u. a. neben [[Witold Pilecki]] zu den wichtigsten Zeugen des [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurier der Polnischen Heimatarmee ==&lt;br /&gt;
Karski wuchs in [[Łódź]] auf. Während seines Studiums der Fächer Rechtswissenschaft und Diplomatie an der [[Universität Lemberg]] gewann er einen populären [[Rhetorik]]wettbewerb. Nach dem 1935 abgelegten Examen und einem einjährigen Militärdienst in [[Wolodymyr (Stadt)|Włodzimierz]] wurde er als Diplomatenanwärter im polnischen [[Außenministerium]] angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marta Kijowska]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist mit den Polen los? Porträt einer widersprüchlichen Nation.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 2018, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde bei der [[International Labour Organization|ILO]] in [[Genf]], im polnischen Konsulat in [[London]] und in [[Warschau]] ausgebildet. 1939 wurde er nach [[Überfall auf Polen|Ausbruch des Zweiten Weltkrieges]] als Offizier in die polnische Armee eingezogen und geriet nach der militärischen Niederlage in [[Sowjetunion|sowjetische]] Gefangenschaft. In der Uniform eines einfachen Soldaten ließ er sich bei einem Gefangenentausch zwischen den Sowjets und den Deutschen bei [[Przemyśl]] an die Wehrmacht überstellen und kam in ein Gefangenenlager bei [[Radom]] im [[Generalgouvernement]]. Auf dem Weitertransport in ein [[Zwangsarbeitslager]] sprang er aus dem Zug. Karski trat der im Untergrund kämpfenden Polnischen Heimatarmee (&amp;#039;&amp;#039;Armia Krajowa&amp;#039;&amp;#039;) bei. Seine Sprachkenntnisse machten ihn zu einem wichtigen Kurier zwischen der [[Polnische Exilregierung|polnischen Exilregierung]] in London und der Führung der Heimatarmee in Polen. Er überbrachte in geheimen und gefährlichen Missionen Nachrichten zwischen Polen, [[Frankreich]] und [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Augenzeuge der deutschen Verbrechen ==&lt;br /&gt;
Den Tarnnamen Karski legte sich der junge Diplomat 1942 zu, als er für die polnische Untergrundarmee [[Armia Krajowa]] (AK) zu seiner letzten und gefährlichsten Mission aufbrach. Zwischen 1942 und 1943 informierte er die polnische Exilregierung in London sowie die [[Vereinigtes Königreich|britische]] und [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Regierung von der tragischen Situation in Polen und über die [[Holocaust|systematische Ermordung der Juden]]. Karski berichtete als Augenzeuge, weil er in einer Uniform der [[Hilfswilliger|ukrainischen Miliz]] in das [[Ghetto Izbica|Sammellager Izbica]] eingeschleust wurde, von dem aus vollgeladene Güterzüge in das nahegelegene [[Vernichtungslager Belzec]] abfuhren.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Thomas Wood; Stanisław M Jankowski: &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski einer gegen den Holocaust&amp;#039;&amp;#039; Piper Verlag, München und Zürich 1998, ISBN 3-492-22596-9, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst hatte Karski gesagt, er habe das Lager Belzec besucht, aber da sein Bericht nicht der Realität von Belzec entsprach, stellten Historiker die These auf, er habe Izbica tatsächlich gesehen, und Karski akzeptierte diese These. Der Historiker Steffen Hänschen weist jedoch auf topografische und chronologische Schwierigkeiten in der Izbica-These hin und kommt zu dem Schluss, dass „es kaum mit Sicherheit gesagt werden kann, dass Karski in Izbica war“.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Hänschen, „Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust“, Metropol, 2018, S.&amp;amp;nbsp;165–167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Tunnel des jüdischen Widerstands gelangte Karski in das [[Warschauer Ghetto]]. Dort sah er die ausgehungerten Kinder und die sterbende [[Juden in Polen|jüdische Bevölkerung]] auf den Straßen. Einer, der ihn aus dem Ghetto eskortierte, war der [[Holocaust#Jüdischer Widerstand|jüdische Widerstandskämpfer]] [[Leon Feiner]].&amp;lt;!-- Feiner wiederholte immer wieder denselben Satz &amp;#039;&amp;#039;„Vergessen Sie nicht, was Sie hier gesehen haben, vergessen Sie nicht, was Sie hier gesehen haben...“&amp;#039;&amp;#039;. -- Solche isolierten Zitat bitte immer bequellen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1943 traf sich Karski persönlich mit US-Präsident [[Franklin D. Roosevelt]] und berichtete ihm über die Situation in Polen und darüber, was er gesehen hatte. Er sprach auch mit anderen US-amerikanischen Politikern, Führern jüdischer Organisationen und katholischen Erzbischöfen, jedoch ohne Erfolg. [[Felix Frankfurter]], Richter am [[Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten|Obersten Gerichtshof der USA]], gehörte ebenfalls zu seinen Gesprächspartnern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=fvw9cEtyEDw In einem Videointerview mit seinem Biographen E. Thomas Wood schildert Jan Karski diese Begegnung mit Richter Frankfurter: &amp;#039;&amp;#039;Unable to Believe&amp;#039;&amp;#039;], 1996, Dauer ca. 6 Min.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Schilderungen wurde kein Glauben geschenkt, oder sie wurden als Übertreibungen der polnischen Exilregierung eingestuft (siehe [[zeitgenössische Kenntnis vom Holocaust]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Bei [[Zweiter Weltkrieg#Kriegsende in Europa 1945|Kriegsende]] konnte Karski als Mitarbeiter der polnischen Exilregierung nicht in das [[Volksrepublik Polen|kommunistische Polen]] zurückkehren. Er ließ sich in den Vereinigten Staaten nieder und hielt Vorlesungen an der [[Georgetown University]] in [[Washington, D.C.|Washington, D. C.]] 1949 begann er ein Studium an der &amp;#039;&amp;#039;School of Foreign Service&amp;#039;&amp;#039; in [[Georgetown (Washington, D.C.)|Georgetown]], das er nach knapp drei Jahren mit dem Grad eines &amp;#039;&amp;#039;PhD&amp;#039;&amp;#039; abschließen konnte. 1954 wurde er schließlich US-Bürger. 1965 heiratete er [[Pola Nirenska]], eine Tänzerin polnisch-jüdischer Herkunft, die 1992 Selbstmord beging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Story of a Secret State&amp;#039;&amp;#039; schrieb Karski 1944 über die Zeit als Kurier in geheimer Mission und seine Erfahrungen im [[Generalgouvernement|besetzten Polen]]. 1985 publizierte er das Buch &amp;#039;&amp;#039;The Great Powers and Poland&amp;#039;&amp;#039;. [[E. Thomas Wood]] und [[Stanisław M. Jankowski]] beschrieben das Leben von Jan Karski im Buch &amp;#039;&amp;#039;Karski: How One Man Tried to Stop the Holocaust&amp;#039;&amp;#039; (auf Deutsch erschienen als &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski – Einer gegen den Holocaust, Als Kurier in geheimer Mission&amp;#039;&amp;#039;, Bleicher Verlag, 1997). Das Vorwort zur deutschen Ausgabe dieses Buches schrieb [[Elie Wiesel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in dem Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Shoah (Film)|Shoah]]&amp;#039;&amp;#039; des Regisseurs [[Claude Lanzmann]] aus dem Jahre 1985, in dem nur Zeitzeugen des Holocaust befragt wurden, konnte Jan Karski sein Schweigen brechen. Claude Lanzmann wandte sich 1977 zum ersten Mal mit der Idee an Karski, ihn in seinen geplanten Dokumentarfilm einzubeziehen, der nur auf den Aussagen von Zeugen, Opfern und Tätern basieren sollte. Über ein Jahr lang versuchte Lanzmann in Briefen und Telefongesprächen, Karski zur Mitwirkung zu überreden, ohne dessen Weigerung zu akzeptieren. Nach Lanzmanns Überzeugung hatte Karski eine historische Verantwortung, in dem Film Zeugnis abzulegen. Schließlich drehten Lanzmann und sein Team im Oktober 1978 zwei Tage lang in Karskis Haus. Die Befragung dauerte jeweils vier Stunden; der Zusammenschnitt aus den Interviews mit Karski nimmt in der Endversion vierzig Minuten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://collections.ushmm.org/search/catalog/irn1003915 |titel=Jan Karski - Collections Search - United States Holocaust Memorial Museum |abruf=2020-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://collections.ushmm.org/search/catalog/irn539109#?rsc=138107&amp;amp;cv=0&amp;amp;c=0&amp;amp;m=0&amp;amp;s=0&amp;amp;xywh=-1770%2C-202%2C6143%2C4024 Transkription des Interviews von Claude Lanzmann mit Karski 1978] in Washington im Archiv des &amp;#039;&amp;#039;United States Holocaust Memorial Museum&amp;#039;&amp;#039;, PDF-Dokument, 93 Seiten (Teil der Claude Lanzmann Shoah Collection; nicht einzeln verfügbar)&amp;lt;/ref&amp;gt; Lanzmann strich fast alles, was Karski über seine Versuche, die Welt aufzurütteln, erwähnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-11 |url=http://www.hist.uni-hannover.de/kulturarchiv/ns-zeit/holocaust/dokumentarfilme/shoa/sequenzprotokoll.html |text=Sequenzprotokoll |archivebot=2022-11-20 05:25:45 InternetArchiveBot}} s. Kassette 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Karski machte deutlich, dass er es bevorzugt hätte, wenn auch die Teile des Interviews, die sich mit seiner Aufgabe im Westen befassten, gezeigt worden wären. Er verurteilte den Film jedoch nicht, sondern verlangte einen „ebenso großartigen, ebenso wahrheitsgetreuen“ Film, der „eine zweite Realität des Holocaust“ enthüllt, „...nicht um der zu widersprechen, die Lanzman zeigt, sondern um diese zu ergänzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Thomas Wood, Stanislaw M. Jankowski: &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski – Einer gegen den Holocaust&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage 1997, Bleicher Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esprit.presse.fr/archive/review/article.php?code=35435 Siehe auch Karskis Besprechung des Lanzmann-Films für eine polnische Zeitschrift vom November 1985, die 1986 in französischer Übersetzung veröffentlicht wurde: Jan Karski, &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Esprit (Zeitschrift)|Esprit]]&amp;#039;&amp;#039;, Februar 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt; Karski sagte: {{Zitat|Ich weiß, wie sehr der Film kritisiert wurde, vor allem von Polen, aber ich habe nur eine Sache zu sagen: Das ist der großartigste Film, der jemals über den Holocaust an den Juden im Krieg gedreht worden ist – was Lanzmann mir von Anfang an versichert hatte.|Jan Karski}} 1997 berichtete er am 27. Januar in der [[Synagoge Köln]] ein weiteres Mal über seine Erlebnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf Oschlies]]: [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/jan-karski/ &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski (1914–2000), Verkannter Warner vor dem Holocaust&amp;#039;&amp;#039;]. Oschlies zitiert und übersetzt Karskis Äußerungen in Köln.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Seine wichtigsten Auszeichnungen sind zwei polnische Orden: [[Orden vom Weißen Adler]] (höchste zivile Auszeichnung) und [[Orden Virtuti Militari]] (höchste militärische Auszeichnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine mutigen Handlungen und Versuche, Polen und Juden zu retten, wurde Karski Ehrenbürger [[Israel]]s. Auf der „[[Gerechte unter den Völkern|Allee der Gerechten]]“ in [[Jerusalem]], die zur [[Yad Vashem|Yad-Vashem]]-Gedenkstätte führt, durfte er einen Baum pflanzen, der seinen Namen trägt. Die Universitäten [[Georgetown University]], [[Oregon State University]], [[Baltimore Hebrew College]], [[Hebrew College of America]], [[Universität Warschau]], [[Maria-Curie-Skłodowska-Universität Lublin]] und die [[Universität Łódź]] verliehen ihm Ehrendoktortitel. Karski wurde auch für den [[Friedensnobelpreis]] vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1992 vom Filmemacher [[Sy Rotter]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;Foundation for Moral Courage&amp;#039;&amp;#039; vergibt seit 2000 den &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski Award&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.moralcourage.org/ht/d/sp/i/180/pid/180 |wayback=20090607024916 |text=Jan Karski Award}} bei der Foundation for Moral Courage.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--- Verwechslung? Preisträger waren 2004 [[Per Ahlmark]] und 2007  [[Patrick Desbois]]. ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erhielt er postum die [[Presidential Medal of Freedom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2012/04/26/president-obama-names-presidential-medal-freedom-recipients |wayback=20120428023545 |text=The White House: &amp;#039;&amp;#039;President Obama Names Presidential Medal of Freedom Recipients&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-07-31 14:52:29 InternetArchiveBot }} (englisch, 26. April 2012, abgerufen am 30. Mai 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2016 wurde Karski vom polnischen Staatspräsidenten [[Andrzej Duda|Duda]] postum zum General befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungsorte an J. Karski ==&lt;br /&gt;
* 2015 entstand in [[New York City]] die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;#KarskiNYC&amp;#039;&amp;#039; – von [[Karol Badyna]]. Es gibt ähnliche Arbeiten von ihm in Washington, D. C. (2002), Kielce (2005), New York (2007), Łódź (2009), Tel-Aviv (2009), Warschau (2013) und Krakau (2016). Sie wird oft auch &amp;#039;&amp;#039;Great Pole’s Bench&amp;#039;&amp;#039; genannt (Die Sitzbank für einen großen Polen). Die Bank steht vor dem Polnischen Generalkonsulat. Sie lädt die/den Betrachtenden unausgesprochen ein, sich neben ihn zu setzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.msz.gov.pl/en/news/0_karskinyc_project_to_commemorate_the_polish_courier Bei msz.gov.pl]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Bankseitenwand befindet sich eine erklärende Inschrift. Von einem Tonband können Teile seiner Erinnerungen gehört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Ortszentrum von [[Izbica]] steht ein Gedenkstein, der an ihn erinnert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Memorial Jan Karski in Izbica.jpg|mini|Gedenkstein für Jan Karski in der Ortsmitte von [[Izbica]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski.&amp;#039;&amp;#039; (fr. &amp;#039;&amp;#039;Le rapport Karski&amp;#039;&amp;#039;). Dokumentarfilm von Claude Lanzmann, Frankreich 1978, 49 Min.; zweisprachige Erstausstrahlung am 17. März 2010 auf [[ARTE]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=AkR0AzdHp0w Informationen zum Film auf der Webseite von &amp;#039;&amp;#039;arte.tv&amp;#039;&amp;#039;: [https://archive.today/2012.07.29-222810/http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1139153,day=5,week=11,year=2010.html] Als DVD bei Absolut Medien in der Gesamtausgabe von L.s Filmen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten aus dem Untergrund.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Andreas Hoessli, Schweiz 1997, 60 Min.&amp;lt;ref&amp;gt;Über [[Gerhart M. Riegner]], Jan Karski und [[Rudolf Vrba]]. Eintrag in der &amp;#039;&amp;#039;Cinematography of the Holocaust&amp;#039;&amp;#039; des [[Fritz Bauer Institut]]s: {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.cine-holocaust.de/cgi-bin/gdq?efw00fbw002885.gd |wayback=20110515040158  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karski und Herrscher der Menschheit&amp;#039;&amp;#039; (pl. „Karski i władcy ludzkości“), Dokumentarfilm von Sławomir Grünberg, Polen 2015&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Remember This]]&amp;#039;&amp;#039;, Spielfilm von Derek Goldman und Jeff Hutchens, USA 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=39iTbL2idhQ Holocaust Rescue and Aid Provider Jan Karski Testimony]&amp;#039;&amp;#039;. Videointerview mit Jan Karski vom März 1995 von [[Renée Firestone]] für das [[Shoah Foundation|USC Shoah Foundation Institute]], Dauer ca. 1 Std. 9 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Story of a secret state.&amp;#039;&amp;#039; Houghton Mifflin, Boston &amp;amp; Riverside Press, Cambridge 1944.&lt;br /&gt;
** wieder: Simon Publications, 2001, ISBN 1-931541-39-6.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Mein Bericht an die Welt: Geschichte eines Staates im Untergrund&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Céline Gervais-Francelle, aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt von Franka Reinhart und Ursel Schäfer; Verlag Antje Kunstmann, München 2011; 620 S., ill.; ISBN 978-3-88897-705-3. – Siehe die Rezension von Heiko Haumann in: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Zeitschrift für Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 64, 2014 Nr. 1 S. 189–191; ISSN 0036-7834.&lt;br /&gt;
** Teilabdruck: &amp;#039;&amp;#039;Das Getto.&amp;#039;&amp;#039; in Dschungel, Beilage zu [[Jungle World]], #7 vom 17. Februar 2011, S. 19–23 (online lesbar. Im Print: S. 18 Foto Karskis von 1943, mit Folterspuren).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The great powers and Poland 1919–1945 : from Versailles to Yalta.&amp;#039;&amp;#039; University Press of America, Lanham u.&amp;amp;nbsp;a. 1985, ISBN 0-8191-4399-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Material towards a documentary history of the fall of eastern Europe (1938–1948).&amp;#039;&amp;#039; Thesis (Ph. D.), Georgetown University, 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lelio Bonaccorso, Marco Rizzo: &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski – Zeuge der Shoah.&amp;#039;&amp;#039; Graphic Novel, [[bahoe books]], Wien 2018.&lt;br /&gt;
* [[Yannick Haenel]]: &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski.&amp;#039;&amp;#039; Roman, Editions Gallimard, Paris 2009 (französisch).&lt;br /&gt;
** deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Schweigen des Jan Karski.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-498-03007-0.&lt;br /&gt;
** Kurze Rezension, Inhaltsangabe: [http://www.arte.tv/de/Geschichte-am-Mittwoch/3098092.html ARTE 2010] nicht zu verwechseln mit der Filmankündigung bei ARTE, siehe Anm. 9.&lt;br /&gt;
** Ausführl. Rezension: [https://www.welt.de/welt_print/kultur/article7337205/Die-Henker-interessieren-mich-nicht.html 26. April 2010]&lt;br /&gt;
* [[Marta Kijowska]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurier der Erinnerung. Das Leben des Jan Karski.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. H. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66073-3.&lt;br /&gt;
* E. Thomas Wood; Stanisław M Jankowski: &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski – einer gegen den Holocaust.&amp;#039;&amp;#039;Piper Verlag, München und Zürich 1998, ISBN 3-492-22596-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jan Karski}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119295849}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0440166}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/jan-karski/ Jan Karski (1914–2000), Verkannter Warner vor dem Holocaust]&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1997/08/Berichte_die_keiner_hoeren_wollte Berichte, die keiner hören wollte] von [[Willi Jasper]] | © &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 08/1997.&lt;br /&gt;
* [http://partners.nytimes.com/library/world/europe/071500poland-karski.html &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski Dies at 86; Warned West About Holocaust.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The New York Times.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.yadvashem.org/righteous/stories/karski.html Biografie] auf yadvashem.org (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://culture.pl/en/article/photographic-memory-snapshots-of-the-emissary Photographic Memory: Snapshots of the Emissary]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119295849|LCCN=n/84/172408|VIAF=109145760|NDL=01225073}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karski, Jan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Polnische Heimatarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warschauer Ghetto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Virtuti Militari]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Presidential Medal of Freedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Maria-Curie-Skłodowska-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Łódź]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karski, Jan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kozielewski, Jan (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Offizier und Kurier der Polnischen Heimatarmee&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łódź]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Washington, D.C.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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