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	<title>Jan Cybis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jan Cybis Polish painter.jpg|miniatur|Jan Cybis etwa 1965]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan Cybis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1897]] in [[Fröbel (Oberglogau)|Fröbel]], [[Powiat Prudnicki|Landkreis Neustadt O/S]] als Johannes Cibis&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Cybis, Dominik Horodyński |Titel=Jan Cybis, notatki malarskie: dzienniki, 1954-1966 |Verlag=Państwowy Instytut Wydawniczy |Ort=Warszawa |Datum=1980 |ISBN=978-83-06-00525-7 |Abruf=2025-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[13. Dezember]] [[1972]] in [[Warschau]]) war ein polnischer Maler und Hochschullehrer. Er war einer der Gründungsmitglieder der Gruppe der polnischen [[Kapismus|Kapisten]], den polnischen Koloristen, und mit der Malerin und Hochschullehrerin [[Hanna Rudzka-Cybisowa]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann Cybis mit einem Jura-Studium, das er 1919 aufgab, um sich an der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Kunstakademie in Breslau]] einzuschreiben. Dort wurde [[Otto Mueller]], ein ehemaliges Mitglied der [[Expressionismus|Expressionisten]]-Gruppe „[[Brücke (Künstlergruppe)|Brücke]]“ sein Tutor bis 1921&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irena&amp;quot;&amp;gt;Irena Kossowska, Kunstinstitut der Polnischen Wissenschaftsakademie (&amp;#039;&amp;#039;Instytut Sztuki Polskiej Akademii Nauk&amp;#039;&amp;#039;), ausführliche &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.culture.pl/en/culture/artykuly/os_cybis_jan |wayback=20101230120409 |text=Biografie |archiv-bot=2019-04-19 20:10:43 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;Culture.pl&amp;#039;&amp;#039;, März 2002 (in Englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den Jahren von 1921 bis 1924 studierte er an der [[Kunsthochschule Krakau|Kunstakademie in Krakau]] bei [[Józef Mehoffer]], [[Ignacy Pieńkowski]] und [[Józef Pankiewicz]]. Er schloss sich der Gruppe der „Krakauer Futuristen“ an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger |00000007579}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1923 war er Gründungsmitglied beim [[Pariser Komitee]], einer Vereinigung von Studenten Pankiewicz&amp;#039;. Im folgenden Jahr reiste er mit seinen Kollegen und Gruppenmitgliedern [[Seweryn Boraczok]], [[Józef Czapski]], [[Józef Jarema]], [[Artur Nacht-Samborski]], [[Tadeusz Piotr Potworowski]], [[Hanna Rudzka]], [[Zygmunt Waliszewski]], [[Janina Przecławska-Strzałecka]], [[Janusz Strzałecki]] und [[Marian Szczyrbuła]] nach Paris, um seine Studien an der dortigen Dependance der Krakauer Akademie fortzusetzen. Cybis stellte 1930 seine Werke auf der ersten Ausstellung der Kapisten in der &amp;#039;&amp;#039;Galeria Zak&amp;#039;&amp;#039; in Paris aus. Eine weitere Ausstellung von Bildern der Kapisten fand 1931 in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie Moss&amp;#039;&amp;#039; in [[Genf]] statt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irena&amp;quot;/&amp;gt;. 1931 kehrte Cybis nach Polen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Einzelausstellung hatte Cybis im Jahr 1932 bei der&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft der Freunde der Kunst&amp;#039;&amp;#039; in Krakau. Seine Arbeiten wurden auf der Ausstellung des &amp;#039;&amp;#039;Kunstpropaganda-Instituts&amp;#039;&amp;#039; in Warschau gezeigt. Er vertrat Polen auf der [[Biennale von Venedig]] 1934 und wurde in einer Ausstellung vom [[Carnegie Mellon University|Carnegie-Institut]] in [[Pittsburgh]] 1938 gezeigt. Im Jahr 1937 wurde er Chefredakteur der Zeitschrift „Głos Plastyków“, dem Organ der Kapisten. 1948 wurde er zum Professor an [[Akademie der Bildenden Künste Warschau|Kunstakademie in Warschau]] ernannt. Später musste er aus politischen Gründen seine Tätigkeit an der Hochschule aufgeben und wurde [[Kurator]] im [[Nationalmuseum Warschau]]. Von 1955 bis 1957 lehrte er an der &amp;#039;&amp;#039;Staatlichen Hochschule für Kunst in Sopot&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: „Państwowej Wyższej Szkole Sztuk Plastycznych w Sopocie“&amp;lt;ref&amp;gt;Später in der &amp;#039;&amp;#039;Danziger Kunstakademie&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: „Akademia Sztuk Pięknych w Gdańsku“) aufgegangen&amp;lt;/ref&amp;gt;), danach durfte er seine Lehrtätigkeit in Warschau wieder aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 erhielt er eine Einzelausstellung in der Warschauer [[Galeria Zachęta|Zachęta-Galerie]] und im Jahr 1965 im [[Nationalmuseum Warschau|Warschauer Nationalmuseum]]. Seine Werke wurden auch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] oft im Ausland gezeigt, so auf der Venediger Biennale 1948, auf der 5. [[Biennale von São Paulo|Internationalen Kunst-Biennale in São Paulo]], 1959 im [[Alexandria Museum of Art|Kunstmuseum in Alexandria]], im [[Königliche Museen der Schönen Künste|Kunstmuseum in Brüssel]] und der [[Kungliga Konsthögskolan Stockholm|Königlichen Kunstakademie in Stockholm]], 1961 im [[Musée National d’Art Moderne|Nationalmuseum für Moderne Kunst in Paris]] und in der [[Nationalmuseum Oslo|Nationalgalerie in Oslo]], 1962 im [[Museum Folkwang|Folkwang-Museum in Essen]], 1967 im [[Musée des Beaux-Arts (Nancy)|Museum der Künste]] in [[Nancy]], 1969 in der [[Schottische Nationalgalerie der Gegenwartskunst|Schottischen Nationalgalerie der Gegenwartskunst]] in [[Edinburgh]] sowie in [[Chicago]], in [[Washington, D.C.]] und in [[New York City|New York]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irena&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Retrospektive]] von Cybis Werk wurde im Winter 1997/98 in der Zachęta-Galerie in Warschau gegeben. Die größte Sammlung seiner Bilder befindet sich im Besitz des &amp;#039;&amp;#039;Museums des Oppelner Schlesiens&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: „Muzeum Śląska Opolskiego“) in [[Oppeln]]. Hier werden in einer Dauerausstellung ein Teil der vorhandenen 86 Ölbilder und etwa 900 Skizzen, Zeichnungen, [[Gouache]]n und [[Aquarell]]e gezeigt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;gem. der Information {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.mso.opole.pl/index.php?id=40 |text=Jan Cybis - Malarstwo |archivebot=2018-04-16 20:47:24 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; auf der Webseite des Museums&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Das Kunstwerk besteht an und für sich. Beim Malen der Natur ist es unser Wunsch, ein Bild zu schaffen, das unserer Erfahrung als Maler der Elemente einer natürlichen Szene entspricht. Daher ist das Gemälde nicht ein Dokument der Ähnlichkeit, sondern ein Spiel der künstlerischen Beziehungen und Handlungen, die uns die Natur zu begreifen ermöglicht. Alle Beziehungen in der Natur müssen in Voraussetzungen für das Bildnis (das Flugzeug) übersetzt werden und erwerben dort eine eigenständige Bedeutung. Auf der Leinwand existiert eine Farbe nur durch den Kontrast mit anderen Farben. Konzepte für Farben stammen aus dem erwarteten Spiel miteinander, da Farben, die versuchen, die Natur zu simulieren nicht in der Dimension eines Bildes passen ....&amp;#039;&amp;#039;|Quelle= Jan Cybis in der Zeitschrift „Głos Plastyków“, 1931, Nr. 12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cybis vermerkte von 1954 bis 1966 seine Ansichten zu Kunst und Kultur sowie zu Talent und Fähigkeiten eines Künstlers in Notizbüchern, die im Jahr 1980 gebunden als &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur Malerei&amp;#039;&amp;#039; („Notatki malarskie“) in Warschau herausgegeben wurden. Ein wichtiger Beitrag zur Kunstgeschichte stellte seine Übersetzung von [[Eugène Fromentin]]s Werk „Les Maîtres d&amp;#039;autrefois“ (deutsch: „Die Alten Meister“) da. Im Jahr 1955 wurde ihm der &amp;#039;&amp;#039;Staatspreis 1. Klasse&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: „Nagrodę Państwową“) für seine Leistungen als Maler verliehen. Im selben Jahr erhielt er auch eine &amp;#039;&amp;#039;Medaille zum 10-jährigen Bestehen der Republik Polen&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: „Medal X-lecia Polski Ludowej“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Arbeiten Cybis&amp;#039; während seiner Studienzeit in Krakau sind teilweise [[Kubismus|kubistische]] Einflüsse erkennbar. Inspiration fand er auch in der polnischen Gebirgsfolklore („Kompozycja“ 1923, „Madonna“ 1923). Später wurde seine Kunst wesentlich vom französischen [[Post-Impressionismus]] beeinflusst, besonders [[Paul Cézanne]] und [[Pierre Bonnard]] beeindruckten ihn („Ciotat“ 1925, „Pejzaż z Collioure“ 1926). Nach seiner Rückkehr nach Polen verschwanden – anlehnend an die Kapisten – zunehmend die dunklen Töne aus seinen Bildern („Martwa natura z Gołąbkiem“ 1931, „Kwiaty i Motyle“ 1939). Stillleben, Landschaften und Akte waren Hauptmotive („Martwa natura z butelka w plecionce“ 1948, „Akt“ 1947, „Poranek w Starym Sączu“ 1971/72).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach Cybis benannte [[Jan-Cybis-Preis]] (polnisch: „Nagroda im. Jana Cybisa“) des Warschauer Bezirks des [[Związek Polskich Artystów Plastyków|Verbands der Polnischen Bildenden Künstler]] (ZPAP) wird seit 1973 jährlich an je einen polnischen Maler vergeben. Damit wurden Cybis&amp;#039; Verdienste um den Verband während des Zweiten Weltkrieges gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Iwons Luba: &amp;#039;&amp;#039;Ein später Widerhall früher Inspirationen. Über das Schaffen des polnischen Schülers von Otto Mueller: Jan Cybis&amp;#039;&amp;#039;. In: Dagmar Schmengler u.&amp;amp;nbsp;a. (Hgg.): Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a.: Kehrer 2018. ISBN 978-3-86828-873-5, S. 296–303.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123244110|LCCN=n/81/100506|VIAF=7677011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cybis, Jan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale von São Paulo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cybis, Jan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Maler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fröbel (Oberglogau)|Fröbel]], [[Powiat Prudnicki|Landkreis Neustadt O/S]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Dezember 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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