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	<title>Jan Chryzostom Janiszewski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T22:21:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jan_Chryzostom_Janiszewski&amp;diff=2321167&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-08-29T10:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan Chryzostom Janiszewski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Johannes Chrysostomus Janiszewski&amp;#039;&amp;#039;; * [[27. Januar]] [[1818]] in [[Pudliszki]] ([[Provinz Posen]]); † [[11. Oktober]] [[1891]] in [[Gnesen]]) war ein polnischer [[Theologe]], [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Politiker]]. Zuletzt war er [[Weihbischof]] im [[Erzbistum Posen|Erzbistum Gnesen-Posen]]. Im Zuge des preußischen [[Kulturkampf]]es wurde er 1877 abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er studierte [[katholische Theologie]] sowie [[Philosophie]] in [[Breslau]] und [[Berlin]] und schloss das Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab. Janiszewski empfing 1844 in [[Gnesen]] die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Danach war er bis 1846 [[Vikar]] in [[Trzemeszno]]. Anschließend war er bis 1855 Professor für [[Kirchengeschichte]] und [[Moraltheologie]] in Posen. Dort war er ab 1848 auch [[Regens]] des Klerikalseminars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben arbeitete er zwischen 1846 und 1852 auch als Redakteur der „Polnischen Kirchlichen Zeitung.“ Er war auch als katholisch-polnischer Sozialpolitiker tätig. Zu Beginn der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848/1849]] war er während des [[Großpolnischer Aufstand (1848)|Posener Aufstandes]] Mitglied des polnischen Nationalkomitees. Er gehörte auch der Deputation an, die dem König die Petitionen der Polen überbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes Posen.&amp;#039;&amp;#039; Posen 1881, S. 416, S. 418.&amp;lt;/ref&amp;gt; Janiszewski war vom 1. Juni 1848 bis 3. August 1848 als fraktionsloser Abgeordneter des Wahlkreises 12. Provinz Posen (Samter) Mitglied der [[Frankfurter Nationalversammlung]]. Dort gehörte er dem [[Katholischer Club|Katholischen Club]] an. Er tat sich in Frankfurt als Verfechter der polnischen Sache hervor. So protestierte er gegen die Einverleibung eines Teils der Provinz Posen in den [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]]. Er kritisierte auch nationalistische Äußerungen einiger liberaler und rechter Abgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Feuerbach: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke.&amp;#039;&amp;#039; 19. Briefwechsel, 3. 1845–1852. Berlin 1993, S. 483.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger in Frankfurt war [[Karol Libelt]]. Janiszewski nahm 1848 auch am [[Slawenkongress]] in [[Prag]] teil. Er trat im selben Jahr als Mitbegründer und Organisator der [[Liga Polska (1848)|Liga Polska]] hervor. In den Jahren 1849 bis 1851 sowie von 1862 bis 1866 war er Mitglied im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhaus]]. Er gehörte der [[Polnische Fraktion|polnischen Fraktion]] an und war zeitweise deren Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1858 und 1868 war er [[Propst]] in [[Kościelec (Mycielin)|Kościelec]] und anschließend [[Domherr]] in Posen. Ab 1866 war er [[Generalvikar]] und [[Offizial]] der Erzdiözese Gnesen-Posen. Er wurde am 26. Juni 1871 zum [[Weihbischof]] in Gnesen-Posen bestellt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] am 23. Juli 1871 wurde durch [[Mieczysław Halka Ledóchowski]] vollzogen. Nach der Absetzung des Erzbischofs Mieczysław Halka Ledóchowski 1874 im Zuge des preußischen Kulturkampfes weigerten sich die Domkapitel von Gnesen und Posen, einen Bistumsverweser zu wählen, da sie die Amtsenthebung für unrechtmäßig hielten. Insgeheim hatte der Papst Janiszewski zum Verwalter der Erzdiözese bestellt. Die Regierung ließ am 4. Juli die Wohnung von Janiszewski vergeblich durchsuchen, um die entsprechende Urkunde zu finden. Einige Zeit später wurde er vom Kreisgericht Posen wegen gesetzwidriger Anstellung von Geistlichen zu einer Geldstrafe von 2200 Talern und ersatzweise zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Da er die Strafe nicht zahlte und eine Pfändung nur einen geringen Betrag ergab, wurde Janiszewski verhaftet und bis Februar 1875 inhaftiert. Danach wurde er in Brandenburg interniert und lebte zeitweise in Berlin. Später war er erneut in Gnesen inhaftiert. Im Jahr 1877 wurde er als Domherr und Weihbischof abgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Brück: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der katholischen Kirche in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 4 1. Abteilung. Münster 1907, S. 384, S. 538.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er lebte danach längere Zeit im Exil in [[Krakau]] und konnte erst 1886 nur als Privatperson nach Posen zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janiszewski war auch Autor theologischer Schriften. So veröffentlichte er 1860 &amp;#039;&amp;#039;Die Ehelosigkeit der Geistlichen der Katholischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38, Band 7: 8. Januar 1879 bis 19. März 1890.&amp;#039;&amp;#039; Bearb. von Hartwin Spenkuch, Hildesheim/Zürich/New York 1999 (= Acta Borussica Neue Folge, 1. Reihe) S. 405.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Fnv|Johannes Chrysostomus Janiszewski|20313}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bjanis|Artikel=Jan Chryzostom Janiszenwski&amp;lt;!--sic--&amp;gt;|Abruf=2016-08-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1102313289|VIAF=89071774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Janiszewski, Jan Chryzostom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Posen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der polnischen Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Janiszewski, Jan Chryzostom&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Janiszewski, Johannes Chrysostomus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker und Weihbischof in Gnesen-Posen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pudliszki]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gnesen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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