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	<title>Jan Brejski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-05-30T17:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan Brejski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eingedeutscht auch &amp;#039;&amp;#039;Johannes Brejski&amp;#039;&amp;#039;; * [[20. Februar]] [[1863]] in [[Pączewo|Ponschau]], [[Kreis Preußisch Stargard]], [[Westpreußen]]; † [[10. Dezember]] [[1934]] in [[Toruń]]) war ein polnischer [[Verleger]], [[Gewerkschaft]]sführer und [[Politiker]] im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]]. Er war von 1903 bis 1905 und 1907 bis 1912 [[Mitglied des Reichstages]]. Nach der [[Zweite Republik Polen|Unabhängigkeit Polens]] war er Mitglied des [[Polnische Verfassunggebende Nationalversammlung (1919–1922)|verfassunggebenden Sejm]] für die [[Narodowe Stronnictwo Robotników|Nationale Partei der Arbeiter]] und von 1920 bis 1924 [[Woiwode]] von [[Woiwodschaft Pommerellen (1919–1939)|Pommerellen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Jan Brejski.JPG|miniatur|Jan Brejski im Reichstagshandbuch 1907]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch verschiedener Gymnasien studierte Brejski in [[Krakau]] Geschichte, Literatur- und Staatswissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Journalistische Arbeit ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium begann Brejski als Journalist in Krakau. Später arbeitete er für die polnischsprachige Arbeiterzeitung &amp;#039;&amp;#039;Wiarus Polski&amp;#039;&amp;#039; in [[Bochum]]. Seit 1905 schrieb er für die &amp;#039;&amp;#039;Gazeta Toruńska&amp;#039;&amp;#039; in [[Toruń|Thorn]] und auch für die &amp;#039;&amp;#039;Przyjanel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brejski wurde schließlich Besitzer und Verleger dieser Zeitungen. Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Wiarus Polski&amp;#039;&amp;#039; war im Ruhrgebiet die polnischsprachige Zeitung mit der höchsten Auflage. Sie hatte 1911 eine Auflage von 9000 Exemplaren, die fast ausschließlich an Abonnenten ging. Im Auftrag der polnischen Bischöfe vom Geistlichen [[Franziskus Liss]] gegründet, um die polnischen Emigranten ([[Ruhrpolen]]) vor [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Einflüssen zu bewahren, wandelte Brejski sie von einem vor allem religiös geprägten Blatt zu einer radikal polnisch national orientierten Zeitung. Damit wollte er unter den politisch indifferenten Bergleuten für die nationale Sache werben. Anton Brejski, Bruder von Jan Brejski, war zeitweilig Chefredakteur des Blattes. Dieses wurde zu einer Art inoffiziellem Zentralorgan und Organisationszentrum der Ruhrpolen. Wegen Pressevergehen war er in Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Arbeit ===&lt;br /&gt;
Brejski wurde in den [[Reichstagswahl 1903|Reichstagswahlen von 1903]] und [[Reichstagswahl 1907|1907]] in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] gewählt. Er vertrat im Reichstag als Abgeordneter den westpreußischen Wahlkreis [[Regierungsbezirk Marienwerder]] 4 (Thorn – Kulm – Briesen) und ab 1907 den [[Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Danzig 5]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gehörte er dem [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhaus]] an. Er gehörte dabei jeweils der [[Polnische Fraktion|polnischen Fraktion]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Unabhängigkeit Polens gehörte er als Vertreter der [[Narodowe Stronnictwo Robotników]] (Nationalen Partei der Arbeiter) dem [[Polnische Verfassunggebende Nationalversammlung (1919–1922)|verfassungsgebenden Sejm]] von 1919 bis 1922 an. Zwischen 1919 und 1920 war er auch Staatssekretär im Ministerium für die ehemals preußischen Gebiete (pl. &amp;#039;&amp;#039;Dzielnica pruska&amp;#039;&amp;#039;). Danach war er von 1920 bis 1924 Woiwode [[Woiwodschaft Pommerellen (1919–1939)|Pommerellens]]. 1921 trat er der bäuerlichen [[Polskie Stronnictwo Ludowe Piast|PSL Piast]] unter [[Wincenty Witos]] bei. Nach 1926 unterstützte er [[Józef Piłsudski]]. Für die &amp;#039;&amp;#039;Zjednoczenie Gospodarcze&amp;#039;&amp;#039; („Wirtschaftsunion“), die das [[Sanacja]]-Regime unterstützte, kandidierte er 1928 erneut für den Sejm, blieb jedoch erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Engagements ==&lt;br /&gt;
Im Ruhrgebiet war Brejski Begründer der polnischen [[Gewerkschaft]] [[Polnische Berufsvereinigung|Zjednoczenie Zawodowe Polskie]] (ZZP). Diese Bergarbeiterorganisation war zeitweise die bedeutendste polnische Gewerkschaft in Deutschland. In Thorn gründete er den ersten polnischen Berufsverband für Landarbeiter mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Polski Związek Rolny&amp;#039;&amp;#039;. Daneben war er auch in der Antialkohol- und [[Abstinenzlerbewegung]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1894 gegründeten [[Polenbund]] spielten er und sein Bruder Anton bedeutende Rollen. Dasselbe galt auch für andere Interessenverbände, wie dem Bochumer [[Sokol (Turnbewegung)|Sokolverein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Pöttker]], Harald Bader: &amp;#039;&amp;#039;Gescheiterte Integration? Polnische Migration und Presse im Ruhrgebiet vor 1914.&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer Geißler, Horst Pöttker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Massenmedien und die Integration ethnischer Minderheiten in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 2009, ISBN 978-3-8376-1027-7, S. 33f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133431657}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Johannes Brejski|293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Danzig 5}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133431657|VIAF=60270463}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brejski, Jan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Polnischen Verfassunggebenden Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der polnischen Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Zweite Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Woiwode (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Woiwode (Pommerellen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brejski, Jan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brejski, Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Gewerkschafter, Verleger und Politiker, MdR, Mitglied des Sejm&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pączewo|Ponschau]], [[Kreis Preußisch Stargard]], [[Westpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Toruń]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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