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	<title>Jan Appel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jan_Appel&amp;diff=1330299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:10:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan Appel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonyme &amp;#039;&amp;#039;Max Hempel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jan Arndt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jan Voß&amp;#039;&amp;#039;) (* [[1890]] in [[Mecklenburg]]; † [[4. Mai]] [[1985]] in [[Maastricht]], [[Niederlande]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunismus|kommunistischer]] [[Revolutionär]] während der [[Novemberrevolution]] und des [[Spartakusbund]]es. Später war er nacheinander [[Mitglied]] der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], der [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|KAPD]] und der [[Groepen van Internationale Communisten|Gruppe internationaler Kommunisten (GIK)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Appel war von Beruf Schiffbauer, einige Jahre auch Seemann, und lebte in Hamburg. 1908 trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte er den [[Hamburger Linksradikale]]n um [[Fritz Wolffheim]] und [[Heinrich Laufenberg (Politiker)|Heinrich Laufenberg]] an. In dieser Zeit war er an der Organisation von Streiks, besonders dem [[Hamburger Rüstungsarbeiterstreik]], beteiligt. Während der Novemberrevolution war er 1918 der Vorsitzende der [[Revolutionäre Obleute|revolutionären Obleute]] in Hamburg. Im folgenden Jahr trat Appel der KPD bei, als allerdings 1919 [[Paul Levi]] seinen Angriff auf die Linksopposition, die sogenannte [[Utopie|utopistisch]]-[[linksradikal]]en Fraktion innerhalb der KPD startete, solidarisierte sich Appel mit den Ausgeschlossenen und trat kurz darauf der KAPD bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.mxks.de/files/kommunism/gik.VorwortUndDaten.html#2.1 |titel=Geschichtliche Einordnung der GIK und andere Daten |hrsg=MarX-LeseKreiS – Selbsthilfe zur Aneignung und praktischen Organisation der Kritik der politischen Ökonomie |datum=2004-06-17 |abruf=2023-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wiederum vertrat er, wie auch [[Karl Schröder (Schriftsteller, 1884)|Karl Schröder]], [[Alexander Schwab]], [[Bernhardt Reichenbach]], [[Emil Sach]], [[Adam Scharrer]] und [[August Wülfrath]], die &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tendenz&amp;#039;&amp;#039;, welche stark [[Zentralismus|zentralistische]] Meinungen propagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ph. Bourrinet |url=http://www.left-dis.nl/d/dhlinke1.pdf |titel=Der holländische Linkskommunismus und die Weltrevolution (1919-1927) |werk=On the history of the Communist Left (http://www.left-dis.nl/) |seiten=9 im wiedergegebenen Ausschnitt |format=PDF |abruf=2023-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1920 war er ein führendes Mitglied der KAPD, welche als linksradikal und spontaneistisch eingeschätzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Rieger |Titel=Glückstechnik und Lebensnot – Leben und Werk Franz Jungs |TitelErg=Mit einer Franz Jung-Bibliographie von Walter Fähnders |Verlag=ça ira Verlag |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=1987 |ISBN=3-924627-09-6 |Seiten=7-22 |Kapitel=Einleitung: Der Torpedokäfer |Kommentar=zugleich Dissertation, Universität Freiburg, 1986}} Einsehbar in {{Internetquelle |url=http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/pdf/rieger-glueckstechnik_lp-einleitung.pdf |titel=Leseprobe |hrsg=ça ira Verlag |seiten=3 in der Leseprobe |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140729125843/http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/pdf/rieger-glueckstechnik_lp-einleitung.pdf |archiv-datum=2014-07-29 |abruf=2008-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion bildete er zusammen mit [[Franz Jung]] eine Delegation, die nach Moskau reiste, um über die Aufnahme in die [[Komintern]] und das Parteiprogramm, welches sich zu großen Teilen aus dem der KPD zusammensetzte, zu verhandeln. Wegen des [[Russischer Bürgerkrieg|russischen Bürgerkrieges]] war eine direkte Reise nicht möglich, daher sah sich die Gruppe zur Entführung eines Schiffes, des Fischdampfers &amp;#039;&amp;#039;[[Senator Schröder (Schiff, 1908)|Senator Schröder]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Raimund Dehmlow: [http://www.dehmlow.de/index.php/de/otto-gross/150-gefaehrten-otto-gross-franz-jung &amp;#039;&amp;#039;Gefährten: Otto Gross und Franz Jung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Dehmlow.de&amp;#039;&amp;#039;, 10. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; gezwungen, um nach [[Murmansk]] zu gelangen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Rieger |Titel=Glückstechnik und Lebensnot – Leben und Werk Franz Jungs |TitelErg=Mit einer Franz Jung-Bibliographie von Walter Fähnders |Verlag=ça ira Verlag |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=1987 |ISBN=3-924627-09-6 |Seiten=7-22 |Kapitel=Einleitung: Der Torpedokäfer |Kommentar=zugleich Dissertation, Universität Freiburg, 1986}} Einsehbar in {{Internetquelle |url=http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/pdf/rieger-glueckstechnik_lp-einleitung.pdf |titel=Leseprobe |hrsg=ça ira Verlag |seiten=8 in der Leseprobe |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140729125843/http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/pdf/rieger-glueckstechnik_lp-einleitung.pdf |archiv-datum=2014-07-29 |abruf=2008-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was nur durch die Mithilfe von [[Hermann Knüfken]] möglich war, da dieser auf dem Schiff Dienst tat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Knüfken&amp;#039;&amp;#039;, {{GDW|hermann-knuefken}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Moskau kam es zu Verhandlungen mit [[Lenin]] und dem [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale|EKKI]] um die Aufnahme der KAPD in die [[Kommunistische Internationale]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brigitte Studer]]: &amp;#039;&amp;#039;Reisende der Weltrevolution. Eine Globalgeschichte der Kommunistischen Internationale&amp;#039;&amp;#039;, Suhrkamp, Berlin 2020, ISBN 978-3-518-29929-6, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwar schlugen diese Verhandlungen fehl, jedoch wurde dem Begleiter Appels Franz Jung – dieser blieb auch in Russland – und möglicherweise auch ihm selbst die russische Staatsangehörigkeit verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr war Appel unter dem Namen Jan Arndt in Mitteldeutschland, auch bei den [[Märzkämpfe in Mitteldeutschland|Märzkämpfen in Mitteldeutschland]] politisch aktiv. Im Jahr 1921 war er als Max Hempel als Vertreter der KAPD Delegierter des III. Weltkongresses der Komintern. Im Jahr 1923 wurde er wegen politisch bedingter Überfälle und [[Piraterie]] zu zwei Jahren und einem Monat [[Zuchthaus]] verurteilt. Er wurde seit 1920 gesucht und konnte lediglich inhaftiert werden, da er als Jan Arndt während des [[Ruhraufstand|Ruhrkampfes]] einen [[Diebstahl (Deutschland)|Diebstahl]] beging, welcher jedoch auf Lebensmittelknappheit begründet und nicht politisch motiviert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurasje&amp;quot;&amp;gt;Hubert van den Berg: {{Webarchiv|url=http://www.kurasje.org/arkiv/13500t.htm|wayback=20080821150645|text=&amp;#039;&amp;#039;Jan Appel – ein deutscher Rätekommunist im niederländischen Exil und Widerstand 1926-1948&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Kurasje.org&amp;#039;&amp;#039;, 2001 (Auszug aus: &amp;#039;&amp;#039;Anarchisten gegen Hitler. Anarchisten, Anarcho-Syndikalisten, Rätekommunisten in Widerstand und Exil.&amp;#039;&amp;#039; Lukas, Berlin 2001).&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Haft widmete sich Appel intensiv dem Studium des [[Marxismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung aus der Haft im Jahr 1925 ging er 1926 in die [[Niederlande]]. Dort arbeitete er als Hafenarbeiter und war politisch unter anderem in der [[Groepen van Internationale Communisten|&amp;#039;&amp;#039;Gruppe Internationaler Kommunisten&amp;#039;&amp;#039;]] und der [[Niederländische KAP|niederländischen KAP]], welcher er zusammen mit [[Henk Canne Meijer]] lange Zeit anführte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henk Canne Meijer |url=http://www.trend.infopartisan.net/trd0308/t570308.html |titel=Die Arbeiterrätebewegung in Deutschland (1918 - 1933) |werk=[[Trend Onlinezeitung]] |datum=2008-03 |abruf=2023-02-21 |kommentar=siehe Hinweis 4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aktiv. Er war beteiligt an der 1930 erschienenen Kollektivschrift &amp;#039;&amp;#039;Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Auslieferungsantrag von Seiten Deutschlands ging Appel 1933 in den Untergrund. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] aktiv und gehörte der Organisation &amp;#039;&amp;#039;Communistenbond Spartacus&amp;#039;&amp;#039; an, pflegte aber auch weiter seine Kontakte nach Deutschland. Nach 1945 war er Herausgeber des „Spartacus“, eines kleinen Wochenblattes mit sozialistisch-utopischem Inhalten. Nach dem Krieg zunächst weiter ungemeldet, wurde er 1948 legalisiert, ihm gleichzeitig aber jede politische Betätigung verboten. Trotzdem blieb er weiterhin im Kontakt mit seinen Genossen des &amp;#039;&amp;#039;Communistenbond Spartacus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Olaf Ihlau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Roten Kämpfer. Ein Beitrag zur Geschichte der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. Meisenheim am Glan 1969.&lt;br /&gt;
* Hubert van den Berg: &amp;#039;&amp;#039;Jan Appel – ein deutscher Rätekommunist im niederländischen Exil und Widerstand 1926–1948&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anarchisten gegen Hitler. Anarchisten, Anarcho-Syndikalisten, Rätekommunisten in Widerstand und Exil.&amp;#039;&amp;#039; Lukas, Berlin 2001.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurasje&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Michael Kubina: &amp;#039;&amp;#039;Von Utopie, Widerstand und kaltem Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2001, S. 94 [http://books.google.de/books?id=Hw4N9kkAIXQC&amp;amp;pg=PA94 (Vorschau)].&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6. [http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4006 (online)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://marxists.org/archive/appel/index.htm Mehrere Publikationen Appels auf der Seite marxists.org] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://libcom.org/library/autobiography-jan-appel Autobiographischer Text von Jan Appel (1966, engl.)]&lt;br /&gt;
* [http://en.internationalism.org/ir/042_janappel.html Nachruf auf Jan Appel des ICC] (1985, englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kurasje.org/arkiv/13400t.htm | wayback=20070928005155 | text=Bericht über die Reise nach Moskau von Jan Appel und Franz Jung}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kurasje.org/arkiv/13600f.htm | wayback=20100730080759 | text=Rede Jan Appels auf dem 3. Kongress der Kommunistischen Internationalen}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://libcom.org/history/appel-jan-1890-1985 Biographie Jan Appels] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123441439|VIAF=283118907}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Appel, Jan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Niederlanden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Revolutionären Obleute]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Mitteldeutschen Aufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (niederländischer Widerstand 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Appel, Jan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hempel, Max (Deckname); Arndt, Jan (Deckname); Voß, Jan (Deckname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Maastricht]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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