<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jan-Carl_Raspe</id>
	<title>Jan-Carl Raspe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jan-Carl_Raspe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jan-Carl_Raspe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T16:44:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jan-Carl_Raspe&amp;diff=71192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: siehe Formatvorlage, überflüssig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jan-Carl_Raspe&amp;diff=71192&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T11:37:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe Formatvorlage, überflüssig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan-Carl Raspe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1944]] in [[Seefeld in Tirol]]; † [[18. Oktober]] [[1977]] in [[Stuttgart]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Terrorist]] und eines der führenden Mitglieder der ersten Generation der [[Rote Armee Fraktion]] (RAF). Er war an fünf Bombenanschlägen mit vier Todesopfern beteiligt, wurde 1972 verhaftet und starb 1977 durch [[Suizid]] in der Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Studentenzeit ===&lt;br /&gt;
Jan-Carl Raspe wurde als Sohn eines Fabrikanten geboren. Sein Vater starb 1944, noch vor seiner Geburt. Mit seinen beiden älteren Schwestern wurde Jan-Carl von seiner Mutter und zwei Tanten aufgezogen. Als Kind lebte er in [[Ost-Berlin]], nach 1961 bei Verwandten in [[West-Berlin]]. 1963 bestand er das [[Abitur]] und studierte anschließend an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität]] zunächst [[Chemie]], später [[Soziologie]]. Er wurde als sanftmütig beschrieben, hatte aber kommunikative Schwierigkeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Aust: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Baader-Meinhof-Komplex]]&amp;#039;&amp;#039;, Hoffmann und Campe, Hamburg 2008. S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 trat Raspe dem [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|Sozialistischen Deutschen Studentenbund]] (SDS) bei und wurde Mitbegründer der [[Kommune 2]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Holmig: &amp;#039;&amp;#039;Die aktionistischen Wurzeln der Studentenbewegung: Subversive Aktion, Kommune I und die Neudefinition des Politischen.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Klimke, Joachim Scharloth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1968: Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart, Weimar 2007, ISBN 978-3-476-02066-6, S. 107–118, hier S. 109; {{Google Buch |BuchID=k8PMDAAAQBAJ |Seite=109}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später schloss er sein Studium mit dem [[Diplom]] ab und zog mit seiner Freundin [[Marianne Herzog (Autorin)|Marianne Herzog]] zusammen, die mit [[Ulrike Meinhof]] befreundet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RAF-Aktivitäten ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
1970 wurde ihre Wohnung zunächst zu einem Zufluchtsort der Gruppe, bald nahmen sie jedoch auch an Aktionen der [[Rote Armee Fraktion]] teil. Raspe hatte Fähigkeiten auf technischem Gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gea.de/welt/politik_artikel,-der-bastler-_arid,444604.html |titel=Der Bastler – Politik-Nachrichten – Reutlinger General-Anzeiger |sprache=de |abruf=2023-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mutmaßlich fertigte er die Bomben für die [[Mai-Offensive der Rote Armee Fraktion|Mai-Offensive 1972]]. In jenem Jahr war Raspe an fünf Sprengstoffanschlägen beteiligt, durch die vier Menschen ermordet&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stammheim-prozess.de/urteil/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www1.wdr.de/archiv/deutscher-herbst/urteil_raf100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.br.de/nachrichten/bayern/raf-prozess-1975-diese-rolle-spielte-bayern-fuer-die-terroristen,Ulk6WTX&amp;lt;/ref&amp;gt; und über 50 verletzt wurden. Außerdem war er an mindestens einem [[Banküberfall]] in Berlin und einem Einbruch zum Dokumentendiebstahl in [[Stuttgart]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haft, Verhandlung und Tod ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Baader Ensslin Raspe 2.JPG|mini|Grabstätte von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe auf dem Dornhaldenfriedhof in Stuttgart-Degerloch]]&lt;br /&gt;
Raspe wurde am 1. Juni 1972 zusammen mit [[Andreas Baader]] und [[Holger Meins]] in [[Frankfurt am Main]] verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Trautsch |Titel=Festnahme der RAF-Terroristen Baader, Meins und Raspe vor 50 Jahren |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum=2022-06-01 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/festnahme-der-raf-terroristen-baader-meins-und-raspe-vor-50-jahren-18071927.html |Abruf=2023-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Festnahme 1972 war er zunächst in Köln-Ossendorf inhaftiert und wurde schließlich im Herbst 1974 in die [[Justizvollzugsanstalt Stuttgart|JVA Stuttgart-Stammheim]] verlegt. Raspe wurde am Morgen des 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1977 nach der [[Todesnacht von Stammheim]] schwer verletzt in seiner Zelle aufgefunden, nachdem er sich mit einer Pistole in den Kopf geschossen hatte. Er erlag am selben Tag seinen Verletzungen im [[Klinikum Stuttgart|Katharinenhospital Stuttgart]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.oepb.at/allerlei/18-10-1977-dreimal-suizid-in-stuttgart-stammheim.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Andreas Baader und [[Gudrun Ensslin]] töteten sich ebenfalls selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jasmin Lörchner |Titel=RAF-Häftlinge in JVA Stuttgart: Die Todesnacht in Stammheim |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2017-10-16 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/raf-haeftlinge-in-jva-stuttgart-die-todesnacht-in-stammheim-a-1172566.html |Abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der damalige [[Oberbürgermeister]] [[Manfred Rommel]] ließ Baader, Ensslin und Raspe trotz Protesten in einem gemeinsamen Grab auf dem [[Dornhaldenfriedhof]] in Stuttgart bestatten. Die Trauerfeier am 27. Oktober 1977 wurde von Bruno Streibel, damals Pfarrer der evangelischen Rosenbergkirche in Stuttgart-West, geleitet. Die Holzsärge der drei Toten wurden erst kurz vor dem Begräbnis auf den Friedhof gebracht, wobei niemandem mitgeteilt wurde, in welchem Sarg welche Leiche lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StuttgarterZeitung&amp;quot;&amp;gt;Frank Buchmeier: [https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutscher-herbst-1977-endstation-dornhaldenfriedhof.81fada0e-072e-473a-b8a1-edfd4345c65f.html &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Herbst 1977: Endstation Dornhaldenfriedhof.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 30. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1. Berliner Landfriedensbruchbuch.&amp;#039;&amp;#039; Oberbaumpresse Berlin, (vermutlich Berlin 1967).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Sozialisation proletarischer Kinder.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Roter Stern, Frankfurt am Main, 1972, ISBN 978-3-87877-037-4.&lt;br /&gt;
* Mit Christl Bookhagen, Eike Hemmer, [[Hans-Eberhard Schultz|Eberhard Schultz]], Marion Stergar: &amp;#039;&amp;#039;Kommune 2. Versuch der Revolutionierung des bürgerlichen Individuums. Kollektives Leben mit politischer Arbeit verbinden.&amp;#039;&amp;#039; Oberbaumpresse, Berlin 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Herbst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Stammheim (Film)|Stammheim]]&amp;#039;&amp;#039; (1986) von [[Reinhard Hauff]] mit [[Hans Kremer]] in der Rolle des Jan-Carl Raspe; nach dem Drehbuch von [[Stefan Aust]].&lt;br /&gt;
* [[Der Baader Meinhof Komplex]] (2008) von [[Uli Edel]] und [[Bernd Eichinger]] mit [[Niels Bruno Schmidt]] als Jan-Carl Raspe; nach dem [[Der Baader-Meinhof-Komplex|gleichnamigen Sachbuch]] von [[Stefan Aust]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Stammheim – Zeit des Terrors]]&amp;#039;&amp;#039;; [[Dokudrama]] von [[Niki Stein]] und [[Stefan Aust]], 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
(Chronologisch)&lt;br /&gt;
* [[Ulf G. Stuberger]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;In der Strafsache gegen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe, Gudrun Ensslin wegen Mordes u.&amp;amp;nbsp;a. – Dokumente aus dem Prozess.&amp;#039;&amp;#039; Syndikat Buchgesellschaft, Frankfurt am Main 1977. 2. Auflage 2007: Europäische Verlagsanstalt, Hamburg, ISBN 978-3-434-50607-2.&lt;br /&gt;
* [[Pieter Bakker Schut]]: &amp;#039;&amp;#039;Stammheim. Der Prozeß gegen die Rote Armee Fraktion. Die notwendige Korrektur der herrschenden Meinung.&amp;#039;&amp;#039; (2. Auflage). Pahl-Rugenstein, Bonn 1997, ISBN 3-89144-247-5.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Aust]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Baader-Meinhof-Komplex.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann, München 1998, ISBN 3-442-12953-2.&lt;br /&gt;
* Ulf G. Stuberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Tage in Stammheim – Als Augenzeuge beim RAF-Prozess.&amp;#039;&amp;#039; Herbig Verlag, München 2007, ISBN 978-3-7766-2528-8.&lt;br /&gt;
* Ulf G. Stuberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Akte RAF – Taten und Motive. Täter und Opfer.&amp;#039;&amp;#039; Herbig-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7766-2554-7.&lt;br /&gt;
* [[Florian Jeßberger]], Inga Schuchmann: &amp;#039;&amp;#039;Baader, Andreas, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Holger Meins, Jan-Carl Raspe&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Politischen Strafprozesse]]&amp;#039;&amp;#039;, Januar 2018 ([https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/baader-andreas-und-ulrike-meinhof-gudrun-ensslin-holger-meins-jan-carl-raspe/ online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118598368}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/thema/jan_carl_raspe/ Dossier zu Jan-Carl Raspe] bei [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118598368|LCCN=n2011084130|VIAF=10638338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raspe, JanCarl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der 68er-Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankräuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mordfall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raspe, Jan-Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Terrorist der Rote Armee Fraktion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Seefeld in Tirol]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
	</entry>
</feed>