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	<title>Jamu Mare - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:55:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jamu_Mare&amp;diff=2595449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-05-29T06:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Jamu Mare&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Groß-Scham&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Nagyzsám&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch= Veliki Zam&lt;br /&gt;
 |Wappen               = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 45 | lat_min = 15 | lat_sec = 09&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 21 | lon_min = 24 | lon_sec = 22&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Banat&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Timiș&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 98&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 207.12&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Jamu Mare, [[Clopodia]], [[Ferendia]], [[Gherman (Timiș)|Gherman]], [[Lățunaș]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 2748&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 307230&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Petre Gagea-Neaga&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-02-13 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Strada Principală, nr. 181&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Jamu Mare, jud. Timiș, RO–307230&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primariajamumare.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jamu Mare jud Timis.png|mini|Lage der Gemeinde Jamu Mare im Kreis Timiș]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg130.jpg|mini|Jamu Mare auf der [[Josephinische Landesaufnahme|Josephinischen Landaufnahme]] (1769–1772)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jamu Mare Station.JPG|mini|Bahnhof von Jamu Mare]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Jamu Mare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Großscham&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Freudenthal&amp;#039;&amp;#039;}}, {{HuS|Nagyzsám}}, {{SrS}} &amp;#039;&amp;#039;Veliki Zam&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Kreis Timiș]], in der Region [[Banat]], im Südwesten [[Rumänien]]s. Zur Gemeinde Jamu Mare gehören die Dörfer [[Clopodia]], [[Ferendia]], [[Gherman (Timiș)|Gherman]] und [[Lățunaș]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Jamu Mare liegt im südlichen Teil des Kreises Timiș, 70&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[Timișoara]] (&amp;#039;&amp;#039;Temeswar&amp;#039;&amp;#039;), 20&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich von [[Werschetz]] und 2&amp;amp;nbsp;Kilometer von der Grenze zu [[Serbien]] entfernt. Nachbargemeinden sind im Nordosten Clopodia, im Südosten Lățunaș, im Süden [[Strediște]], im Südwesten [[Jamu Mic]] und im Nordwesten Gherman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =[[Gherman (Timiș)|Gherman]]&lt;br /&gt;
| NORD =[[Șemlacu Mic]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Clopodia]]&lt;br /&gt;
| WEST =[[Moravița]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Brezon]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Veliko Središte]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Lățunaș]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Mali Žam|Mali Žam (&amp;#039;&amp;#039;Jamu Mic&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1370 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Soma&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sama, Soma&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Suma&amp;#039;&amp;#039;, die aus der serbischen Sprache kommt und so viel wie Wald bedeutet, wurde einige jahrhundertelang benutzt. Nach dem Abzug der Türken von 1716 entstand die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Scham&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zsam&amp;#039;&amp;#039;. Um den Ort von dem naheliegenden Kleinscham zu unterscheiden, erhielt er den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Groß&amp;#039;&amp;#039;. Durch die sich immer wieder ändernden Staatsgrenzen im Laufe der Jahrhunderte änderte sich auch der Name der Gemeinde. In der [[Ungarn|ungarischen Zeit]] hieß sie &amp;#039;&amp;#039;Nagy-Zsám&amp;#039;&amp;#039;, während der Zugehörigkeit zu [[Jugoslawien]] (1919–1924) &amp;#039;&amp;#039;Veliki-Zam&amp;#039;&amp;#039; und schließlich nach dem Zuspruch zu Rumänien &amp;#039;&amp;#039;Jamu Mare&amp;#039;&amp;#039; (seit 1924).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Archäologische Funde ===&lt;br /&gt;
In Großscham gab es einige archäologische Funde aus der [[Römerzeit]], z.&amp;amp;nbsp;B. ein Stein mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Leg. III&amp;#039;&amp;#039;, was zu der Annahme führt, dass hier einmal Teile der [[Römische Legion|III. Legion]] stationiert waren. Desgleichen fand man einige [[Münze|Kupfermünzen]] aus der Zeit der [[Karolinger]] im 9. Jahrhundert. Diese befinden sich im [[Historisches Museum (Budapest)|Historischen Museum in Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansiedlung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1786, zur Zeit der Josephinischen Ansiedlung, des sogenannten dritten [[Schwabenzug]]s, wurde etwa drei Kilometer östlich vom heutigen Großscham die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Freudenthal&amp;#039;&amp;#039; mit deutschen Kolonisten gegründet. Die Ansiedler kamen aus dem damaligen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]], diesseits und jenseits des [[Rhein]]s, aus dem [[Schwarzwald]], dem [[Rheinland]] und aus dem [[Elsass]], aus [[Lothringen]] und aus [[Luxemburg]]. Als die Baumaßnahmen abgeschlossen waren, hatte Freudenthal 152 Häuser. Die Bewohner von Freudenthal befassten sich hauptsächlich mit [[Ackerbau]], aber auch der [[Weinbau]] war damals schon nicht unbedeutend. Zahlreiche [[Handwerk]]er waren im Dorf vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1809 erhielten die Freudenthaler von der [[Kameralismus|Kameralverwaltung]] in [[Wien]] die Erlaubnis aufgrund von fehlendem Trinkwasser in das nahe gelegene Großscham umzusiedeln, während die hier ansässigen [[Rumänen]] sich in der Gegend von [[Pantschowa]] niederließen, wo sie das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Petrovoselo&amp;#039;&amp;#039; gründeten. Das Dorf hatte bei der Besiedlung im Jahre 1809 805 Einwohner, verteilt auf 264 Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die immer besser werdenden Lebensbedingungen in Großscham nach 1809 nahm die Zahl der Einwohner zu. Viele sind in den nachfolgenden Jahren aus anderen Banater Gemeinden zugewandert. So finden sich in den Kirchenbüchern Zuwanderer aus [[Großsanktnikolaus]], [[Bulgăruș|Bogarosch]], [[Lenauheim]], [[Bacova]], [[Sânandrei]], [[Carani|Mercydorf]], aber auch aus dem südlichen Banat wie [[Werschetz]], [[Zichydorf]], [[Orawitz]], [[Moritzfeld]] usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulwesen ===&lt;br /&gt;
Schon im Sommer 1787 traf der erste Lehrer &amp;#039;&amp;#039;Georg Mage&amp;#039;&amp;#039; aus Lothringen in Großscham ein. 1789 folgte ihm der aus [[Regensburg]] zugewanderte &amp;#039;&amp;#039;Josef Weihrauch&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1822 wurde eine neue Schule gebaut. Der Unterricht fand in [[Deutsche Sprache|deutscher Sprache]] statt. 1867, als das Banat zu Ungarn kam, wurde in Großscham [[Ungarische Sprache|Ungarisch]] als Unterrichtssprache eingeführt. Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] setzte der [[Magyarisierung]] ein Ende; es wurde wieder Deutsch als Unterrichtssprache eingeführt. Nach 1918, in der rumänischen Zeit, gab es die Volksschule mit 7 Klassen. 1945 nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die deutschen Schulen geschlossen und der Unterricht in [[Rumänische Sprache|rumänischer Sprache]] abgehalten. Zu Beginn des Schuljahres 1948/49 fand jedoch die Wiedereröffnung der deutschen Schulen statt. 1955 wurde eine neue, größere und modernere Schule von dem Baumeister &amp;#039;&amp;#039;Johann Utz&amp;#039;&amp;#039; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionelles Leben ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1826 erwarb &amp;#039;&amp;#039;Lazar Karacsony&amp;#039;&amp;#039; Groß- und Kleinscham. Der Enkel von Lazar Karacsony, &amp;#039;&amp;#039;Guido&amp;#039;&amp;#039;, veranlasste den Bau der heutigen Kirche. 1836 wurde die neue Kirche der Heiligen Maria geweiht. In der Kirche unter der Kapelle befindet sich die Grabstätte der Familie Karacsony.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 bekam die Kirche eine [[Orgel]] mit 18 Registern, von dem Orgelbauer &amp;#039;&amp;#039;Dangl&amp;#039;&amp;#039; in [[Arad (Rumänien)|Arad]] gebaut. 1867 wurde die 700 Kilogramm schwere [[Glocke]] von der Firma &amp;#039;&amp;#039;Ehgartner&amp;#039;&amp;#039; in Temeswar gegossen. Die Glocken wurden im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen, um daraus Kanonen zu gießen. Nach dem Krieg spendeten die in Amerika lebenden Landsleute eine neue Glocke, die heute noch neben drei anderen Glocken im Turm der Kirche ist. 1866 wurde die [[Turmuhr]] von Meister &amp;#039;&amp;#039;Spindler&amp;#039;&amp;#039; aus [[Dognecea|Dognatschka]] eingebaut. Die heutige Uhr wurde 1913 montiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Bis zum Zweiten Weltkrieg war Großscham eine Bauerngemeinde, deren Einwohner fast alle in der [[Landwirtschaft]] tätig waren. Die Handwerker im Ort, [[Schmied]]e, [[Stellmacherei|Wagner]], [[Maschinenschlosser]] und [[Sattler]], waren fast ausschließlich für die Herstellung von Gerätschaften für die Landwirtschaft tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung von Großscham war die gute Verkehrslage an der Landstraße Temeswar-Orawitz. Mit zunehmender Entwicklung des [[Handel]]s ergab sich die Notwendigkeit des Anschlusses der Gemeinde an das [[Post]]netz, was durch die Einrichtung des [[Postamt]]es 1859 geschah. 1884 wurde das [[Telegrafie|Telegrafenamt]] eingerichtet. Der Anschluss an das [[Eisenbahnnetz]] 1892 war ein weiterer Schritt zum Ausbau der Verkehrseinrichtungen. Von großer Bedeutung für den Wohlstand der Gemeinde war auch der [[Weinbau]]. Die wichtigsten [[Rebsorte]]n in Großscham waren [[Gutedel]], [[Graz]]er, [[Ungarn|Ungarischer]] und [[Othello (Rebsorte)|Hotteler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zunahme der Bevölkerung und den damit verbundenen wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln aus Getreide ergab sich die Notwendigkeit einer [[Mühle]]. Und es wurden gleich drei [[Dampfmühle]]n gebaut, mit einer Gesamtkapazität von 1400 Tonnen. 1928 erhielt die Gemeinde ein eigenes [[Elektrizitätswerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unverzichtbarer Bestandteil einer gut gehenden Wirtschaft sind auch die [[Bank]]en und [[Genossenschaft]]en. Die erste [[Raiffeisenbank]] des [[Banat]]s wurde 1898 in Großscham gegründet. Eine zweite Bank, das „Economia Kreditinstitut“, wurde 1933 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 bekam Großscham das [[Marktrecht]]. Der [[Wochenmarkt]] fand samstags statt, die [[Jahrmarkt|Jahrmärkte]] im Frühjahr und im Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Banat 1918 dreigeteilt wurde, fiel Großscham an Serbien. Sechs Jahre später nach einer Grenzberichtigung kam das Dorf zu Rumänien, lag nun am südwestlichen Rande Rumäniens und wurde zur Eisenbahnendstation. Die Randlage führte vorerst zur wirtschaftlichen Stagnation der Gemeinde, was sich jedoch in den 1930er Jahren wieder umkehren sollte. In dieser Zeit wurden die neuesten Landwirtschaftsmaschinen und Traktoren gekauft. Die Erzeugnisse wie Getreide, Mastvieh und Wein waren sehr begehrt, der [[Export]] nach [[Deutschland]] wuchs von Jahr zu Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der gesamte Landwirtschaftliche Besitz enteignet und in [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]]en zusammengeschlossen. Die [[Planwirtschaft]] führte zum Untergang der Wirtschaft insgesamt. Die wirtschaftliche Katastrophe hatte die Abwanderung zur Folge. Die jungen Menschen verließen das Dorf, um im Zuge der Industrialisierung in der Stadt eine bessere Zukunft zu finden. Für die Deutschen begann nach dem Abkommen zwischen Bundeskanzler [[Helmut Schmidt]] und dem Präsidenten [[Nicolae Ceaușescu]] von 1977 die Auswanderung nach Deutschland. Die Lücke wurde durch staatlich gelenkte Zuwanderung von Rumänen geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Das kulturelle Leben spielte sich hauptsächlich in den [[Verein]]en ab. Der erste Verein, der in Großscham gegründet wurde, war der &amp;#039;&amp;#039;Leseverein&amp;#039;&amp;#039;, 1867. 1888 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] gegründet. 1894 kam es zur Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Bauernvereins&amp;#039;&amp;#039;, der die Interessen der Bauern vertrat. Andere Vereine waren der &amp;#039;&amp;#039;Frauenverein&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Rosenkranzverein&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Kirchenmilizverein&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Jagdverein&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Jugendverein&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Gewerbeverein&amp;#039;&amp;#039;, der die Interessen verschiedener Berufszweige vertrat. Ein besonderes Verdienst im kulturellen Leben der Gemeinde kam den beiden Gesangsvereinen zu, dem &amp;#039;&amp;#039;Männergesangsverein&amp;#039;&amp;#039; (1892) und dem &amp;#039;&amp;#039;Lyra Musik- und Gesangsverein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsfolgen ===&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des [[Vertrag von Trianon|Vertrags von Trianon]] dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Großscham gehörte, fiel an Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Waffen-SS-Abkommens vom 12. Mai 1943 zwischen der [[Ion Antonescu|Antonescu-Regierung]] und [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Hitler-Deutschland]] wurden alle deutschstämmigen wehrpflichtigen Männer in die deutsche Armee eingezogen.&lt;br /&gt;
Noch vor Kriegsende, im Januar 1945, fand die Deportation aller volksdeutschen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren zur [[Verschleppung von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion|Aufbauarbeit in die Sowjetunion verschleppt]] statt.&lt;br /&gt;
Das [[Bodenreformgesetz vom 23. März 1945 in Rumänien|Bodenreformgesetz vom 23. März 1945]], das die Enteignung der deutschen Bauern in Rumänien vorsah, entzog der ländlichen Bevölkerung die Lebensgrundlage. Durch das [[Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948 in Rumänien|Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948]], das die Verstaatlichung aller Industrie- und Handelsbetriebe, Banken und Versicherungen vorsah, fand die Enteignung aller Wirtschaftsbetriebe unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bevölkerung entlang der rumänisch-jugoslawischen Grenze von der rumänischen Staatsführung nach dem Zerwürfnis [[Josef Stalin|Stalins]] mit [[Josip Broz Tito|Tito]] und dessen Ausschluss aus dem [[Kominform]]-Bündnis als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, erfolgte am 18. Juni 1951 die Deportation „von politisch unzuverlässlichen Elementen“ [[Deportation in die Bărăgan-Steppe|in die Bărăgan-Steppe]] unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit. Die rumänische Führung bezweckte zugleich den einsetzenden Widerstand gegen die bevorstehende Kollektivierung der Landwirtschaft zu brechen. Als die Bărăganverschleppten 1956 heimkehrten, erhielten sie die 1945 enteigneten Häuser und Höfe zurückerstattet. Der Feldbesitz wurde jedoch kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Portal:Rumänien/Liste der Ortschaften im Banat|Liste der Ortschaften im Banat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elke Hoffmann, [[Peter-Dietmar Leber]] und [[Walter Wolf (Journalist, 1947)|Walter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München, München 2011, ISBN 3-922979-63-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jamu Mare, Timiș|Jamu Mare}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-JAMU-MARE/117672/ Jamu Mare bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://gross-scham.blogspot.de/2011/03/von-freudenthal-nach-gross-scham.html Johann Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Von Freudenthal nach Groß-Scham&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Timiș}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jamu Mare| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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