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	<title>James Reese Europe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:51:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=James_Reese_Europe&amp;diff=1145692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Engelbaet: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2026-02-08T15:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:(African American) jazz band leader back with (African American) 15th. Lieutenant James Reese Europ . . . - NARA - 533527.tif|miniatur|James Reese Europe mit weiteren Angehörigen der &amp;#039;&amp;#039;Hellfighters Band&amp;#039;&amp;#039; des 369. Infanterie-Regiments der USA (um 1918)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;James Reese Europe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1881]] in [[Mobile (Alabama)|Mobile]], [[Alabama]]; † [[9. Mai]] [[1919]] in [[Boston]], [[Massachusetts]]) war ein [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Bandleader]] und [[Komponist]] des [[Ragtime (Musik)|Ragtime]] und [[Archaischer Jazz|frühen Jazz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Reese zog im Alter von 10 Jahren mit der Familie nach [[Washington, D.C.]] Beide Eltern waren Musiker. Er lernte Violine und Klavier und erhielt in Washington Unterricht bei Enrico Hurlei, dem stellvertretenden Direktor der Band des Marinekorps. Mit 14 gewann er sogar den zweiten Preis in einem Kompositionswettbewerb (den ersten Preis erhielt seine Schwester Mary).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 22 Jahren (1904) ging er nach New York, wo er Piano in Bars spielte und seine Musikstudien fortsetzte. 1907 war er musikalische Leiter in Musicals von Bob Cole und J. Rosamond und James Weldon Johnson (&amp;#039;&amp;#039;Shoe Fly Regiment&amp;#039;&amp;#039;) und [[Bert Williams (Entertainer)|Bert Williams]] (&amp;#039;&amp;#039;Mr. Lode of Coal&amp;#039;&amp;#039;). 1910 gründete er mit [[Ford Dabney]] und [[William Tyers]] den &amp;#039;&amp;#039;Clef Club&amp;#039;&amp;#039;, eine Organisation für afroamerikanische Musiker mit eigenem Gebäude, teils Gewerkschaft und Agentur, teils Orchester. Sie vermittelten Musiker für die Partys der New Yorker Gesellschaft – allein zur Unterhaltung (damals mussten viele Musiker noch nebenbei als Kellner arbeiten). 1912 gab das &amp;#039;&amp;#039;Clef Club Orchestra&amp;#039;&amp;#039; ein Konzert in der [[Carnegie Hall]] zugunsten einer Musikschule für Afroamerikaner. Im Orchester spielten 125 Musiker (später manchmal sogar 150) auf teilweise exotischen Instrumenten, nach einer Rezension der New York Times von 1914 orchestral arrangierte „plantation melodies and spirituals.“ Das war gleichzeitig das erste Auftreten einer Band mit Jazz-artiger Musik in der Carnegie Hall (12 Jahre vor [[Paul Whiteman]] und [[George Gershwin]] in der &amp;#039;&amp;#039;Aeolian Hall&amp;#039;&amp;#039; und 38 Jahre vor [[Benny Goodman]]s &amp;#039;&amp;#039;Carnegie Hall Concert&amp;#039;&amp;#039;), auch wenn sie noch überwiegend Ragtime spielten, also durchkomponierte Musik.&amp;lt;ref&amp;gt;Für das Konzert wurde sogar die nach Rassen getrennte Sitzordnung in der Carnegie Hall vorübergehend aufgehoben&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie waren so erfolgreich, dass sie in den folgenden Jahren dort weitere Konzerte gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Society Orchestra&amp;#039;&amp;#039; von Reese (mit dem Arrangeur Ford Dabney) wurde ab 1912 landesweit populär als Begleitband der Tänzer [[Vernon und Irene Castle]], die ansonsten in der weißen Mittelschicht verpönte Ragtime-Tänze wie den von ihnen kreierten [[Foxtrott]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der auf dem Memphis Blues basieren soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; „gesellschaftsfähig“ machten. Sie spielten in der Tanzschule der Castles &amp;#039;&amp;#039;Castle House&amp;#039;&amp;#039; und in ihrem Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Sans Souci&amp;#039;&amp;#039; und 1914 im &amp;#039;&amp;#039;Palace&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Victoria Theatre&amp;#039;&amp;#039;, den damals führenden Vaudeville-Theatern&amp;lt;ref&amp;gt;Einwände der Gewerkschaft, dass die Castles nur mit weissen Orchestern zu spielen hätten, umgingen diese, indem sie es aus dem [[Orchestergraben]] auf die Bühne holten&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals fügte er auch das Saxophon als Instrument dem Orchester hinzu, das vorher eher eine exotische Außenseiterrolle spielte. Zwischen 1913 und 1914 machten sie Aufnahmen für [[RCA Victor]], die als eine der frühesten Aufnahmen des „hot“ Ragtime-Stils an der Ostküste gelten und überhaupt die ersten Aufnahmen afroamerikanischer Musiker für eine große amerikanische Schallplattengesellschaft waren&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite von Redhotjazz&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1915 trennte sich Reese von den Castles, die mit Ford Dabney als musikalischem Leiter weitermachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diente Reese als Leutnant im 369. Infanterieregiment, den „[[369th Infantry Regiment (Vereinigte Staaten)|Harlem Hellfighters]]“, und er dirigierte auch deren Militärband &amp;#039;&amp;#039;The Hellfighters Band&amp;#039;&amp;#039;, für die er farbige Musiker in der ganzen US-Armee rekrutieren konnte, wozu er bis [[Puerto Rico]] reiste. Zu den &amp;#039;&amp;#039;Hellfighters&amp;#039;&amp;#039; gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. der Trompeter [[Russell Smith (Trompeter)|Russell Smith]] und der Posaunist [[Herb Flemming]]. Neujahr 1918 kamen sie in Frankreich an, als erste afroamerikanische Kampfeinheit auf dem Kriegsschauplatz. Von Februar bis März 1918 legten sie über 2000 Meilen in Frankreich für die Truppenbetreuung zurück, waren aber auch im Kampfeinsatz (im Juni wurde er bei einem [[Giftgas]]angriff verletzt und ins Hospital eingeliefert). Dabei spielten sie neben Märschen – etwa von [[John Philip Sousa|Sousa]] – auch Ragtime bzw. frühen Jazz („[[Synkope (Musik)|synkopierte]]“ Musik, in Nummern wie z.&amp;amp;nbsp;B. „[[The Memphis Blues|Memphis Blues]]“), den sie in Frankreich populär machten. Von Leitern europäischer Militärbands nach seinem Geheimnis gefragt, erwähnte er nicht nur die „wild synkopierenden“ Rhythmen und die Verwendung von schwarzem „[[Folk]]material“, sondern auch die „[[jazz]] spasms“ besonders der Posaunen und das Bemühen seiner Musiker, ständig neue ungewöhnliche Töne hervorzubringen&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach der Webseite zur Fernsehserie von Ken Burns über Jazz&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:JREurope.jpg|miniatur|Notenausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Goodnight Angeline&amp;#039;&amp;#039; mit Bild des Co-Komponisten James Reese Europe und der 369th U.S. Infantry „Hell Fighters“ Band]]&lt;br /&gt;
Februar 1919 kehrte die Band in die USA zurück, mit einer triumphalen Siegesparade in New York, in der die Band die &amp;#039;&amp;#039;Hellfighters&amp;#039;&amp;#039; beim Einzug in [[Harlem]] anführte. Reese machte dort Aufnahmen für Pathé Records, teilweise als Begleitung für den Sänger [[Noble Sissle]] (der schon im Society Orchestra von Reese war und auch Violine spielte), die deutlich mehr Blues-Nummern und Einflüsse der &amp;#039;&amp;#039;[[Original Dixieland Jass Band]]&amp;#039;&amp;#039; zeigten (&amp;#039;&amp;#039;Clarinet Marmalade&amp;#039;&amp;#039;). Hier entstanden auch einige der frühesten Aufnahmen von Dixieland-Klassikern wie &amp;#039;&amp;#039;[[St. Louis Blues (Lied)|St. Louis Blues]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Memphis Blues&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[The Darktown Strutters’ Ball]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie das von Reese komponierte, bei den Veteranen des Krieges sehr beliebte &amp;#039;&amp;#039;On Patrol in No Man’s Land&amp;#039;&amp;#039;, mit Granateinschlägen und anderen Kriegsgeräuschen auf dem Schlagzeug. Gemeinsam mit Sissle und [[Eubie Blake]] komponierte er 1919 &amp;#039;&amp;#039;Goodnight Angeline&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurde Reese Mitten in einer erfolgreichen landesweiten Tournee von einem der Mitglieder seiner Band erstochen (einem Schlagzeuger), dem der strenge Führungsstil von Reese nicht gefiel. Eine Vene am Hals war verletzt und er verblutete auf dem Weg ins Krankenhaus. Er wurde mit einer Trauerparade in New York geehrt und auf dem [[Nationalfriedhof Arlington]] begraben. Die restliche Tour der Band wurde von Noble Sissle und Eubie Blake geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* F. Reid Badger: „&amp;#039;&amp;#039;A Life in Ragtime: A Biography of James Reese Europe&amp;#039;&amp;#039;“. Oxford University Press 1995, ISBN 0-19-506044-X.&lt;br /&gt;
* ders. „&amp;#039;&amp;#039;James Reese Europe and the Prehistory of Jazz&amp;#039;&amp;#039;“. American Music Bd. 7, 1989, S. 48–67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|James Reese Europe}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.jass.com/Others/europe.html | wayback=20100209194700 | text=Biografie von Tom Morgan}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.si.umich.edu/chico/Harlem/text/europe.html | wayback=20090221131123 | text=Biografie Universität Michigan}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pbs.org/jazz/biography/artist_id_europe_james_reese.htm Reese auf Webseite zum Ken Burns Film]&lt;br /&gt;
* [https://syncopatedtimes.com/europes-society-orchestra/ Das Society Orchestra von Europe bei Redhotjazz, The Syncopated Times]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.redhotjazz.com/hellfighters.html | wayback=20170707172448 | text=Floyd Levin bei Redhotjazz, The Syncopated Times}} zur Hellfighters Band, aus seinem Buch „Classic Jazz“&lt;br /&gt;
* [http://www.pbs.org/jazz/time/time_wwi.htm Reese im Ersten Weltkrieg, aus der Webseite zum Ken Burns Film]&lt;br /&gt;
* Reid Badger: &amp;#039;&amp;#039;[https://encyclopediaofalabama.org/article/james-reese-europe/ James Reese Europe.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Alabama&amp;#039;&amp;#039;, 5. Oktober 2009, zuletzt aktualisiert am 27. März 2023, abgerufen am 7. September 2024.&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|6553895}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119278898|LCCN=n82063334|VIAF=11189440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Europe, James Reese}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bandleader]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Jazz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärmusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Europe, James Reese&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=amerikanischer Bandleader und Komponist des Ragtime und frühen Jazz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mobile (Alabama)|Mobile]], [[Alabama]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Boston]], [[Massachusetts]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Engelbaet</name></author>
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