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	<title>Jaldabaoth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:32:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jaldabaoth&amp;diff=1965024&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WolfgangRieger am 24. Mai 2025 um 18:00 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-24T18:00:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jaldabaoth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ildabaoth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist in manchen Richtungen der [[Gnosis]] der [[Schöpfergott|Schöpfer]] der materiellen Welt, zum Teil dargestellt als löwenköpfige [[Gottheit]]. Er galt als [[Demiurg]], der die Menschen in dieser Welt gefangen hält. Der Name ist wahrscheinlich vom [[Aramäische_Sprachen#Reichs-_und_Mittelaramäisch|aramäischen]] &amp;#039;&amp;#039;jaldā bahôt&amp;#039;&amp;#039; (ילדא בהות), „Nachkomme des Chaos“ bzw. „Sohn des Chaos“, abzuleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Johann Karl Ludwig Gieseler]]: 1819.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Jaldabaoth wird in [[Sethianer|sethianischen]] und [[Ophiten|ophitischen]] Schriften der Gnosis erwähnt. Im [[Apokryphon des Johannes]] ist „Jaldabaoth“ der erste von drei Namen des herrschsüchtigen [[Archon (Gnosis)|Archons]], neben Saklas und [[Samael]]. In [[Pistis Sophia]] hat er seinen Herrscheranspruch verloren und foltert in der Tiefe des Chaos zusammen mit 49 Dämonen frevlerische Seelen in einem glühendheißen Pechstrom. Hier ist er ein Archon mit einem Löwengesicht, halb Flamme, halb Dunkelheit. Im apokryphen [[Judasevangelium]] erscheint er als rebellischer Engel, und er taucht in der [[Hypostase der Archonten]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Quelle}}&lt;br /&gt;
Er ist der Sohn der [[Sophia (Gnosis)|Sophia]], der Personifikation der [[Weisheit]] in der Gnosis, mit der er streitet. Indem sie sich in Güte und Einfalt schöpferisch der Materie zuwandte, schuf Sophia ohne Wissen der anderen Äonen den unvollkommenen Jaldabaoth, den Sohn des Chaos. Von seiner Mutter erhielt er die Lichtkräfte, die er aber zum Bösen einsetzte. Sophia herrscht über die Ogdoas, der [[Demiurg]] über die Hebdomas. Jaldabaoth erzeugte sechs weitere Archonten und andere Mitstreiter. Die von ihm geschaffenen [[Engel]] rebellierten gegen Jaldabaoth. Um die Engel in Unterwürfigkeit zu halten, erzeugte Jaldabaoth die Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schöpfungsakt entäußerte sich Jaldabaoth aber seiner höchsten Kraft. Als Jaldabaoth dem Menschen die Seele einhauchte, flößte die Sophia ihm den göttlichen Funken des Geistes ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Materie erzeugte Jaldabaoth den Schlangengeist ([[Ophiten|Ophiomorphos]]), der Ursprung alles [[Das Böse|Bösen]] ist. Das Lichtwesen Sophia bewirkte durch die Schlange den Sündenfall des Menschen. Durch den Genuss der verbotenen Frucht wurden sie erleuchtet und wandten sich von Jaldabaoth ab. Dieser verstieß sie zur Strafe aus der ätherischen Region, dem [[Paradies]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaldabaoth versuchte, den Menschen die Gabe des Lichtfunkens zu nehmen, den er unwissentlich an sie verloren hat, bzw. sie in Knechtschaft zu halten. Durch Strafen versuchte er die Menschen dazu zu bringen, ihn als Gott anzuerkennen. Wegen ihrer mangelnden Verehrung brachte er die [[Sintflut]] über die Menschen, aus welcher Sophia Noah rettete. Mit [[Abraham]] schloss Jaldabaoth einen Bund. Er sollte mit seinen Nachkommen ihm dienen. Die Propheten sollten Jaldabaoths Ruhm verkünden, mahnten zugleich aber durch Einflussnahme Sophias die Menschen an ihren höheren Ursprung und bereiteten die Ankunft [[Jesus Christus|Christi]] vor. Auf Veranlassung Sophias veranlasste Jaldabaoth die Erzeugung Jesu in der Jungfrau. Zu dessen Verkündigung bediente er sich [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]]. Im Moment der von Jaldabaoth veranstalteten [[Taufe]] bezog Sophia den Leib Jesu und lehrte durch ihn die Menschen, ihre Bestimmung sei das Lichtreich. Erst ab der Taufe verfügte Jesus über göttliche Kräfte und konnte Wunder tun. Da [[Jesus von Nazaret|Jesus]] aber sein Reich zerstörte, statt es zu fördern, ließ Jaldabaoth ihn kreuzigen. Vor seinem Martyrium entwich Christus der leiblichen Hülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaldabaoth wird mit dem Gott [[Saturn (Mythologie)|Saturnus]] identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthew Black: &amp;#039;&amp;#039;An Aramaic Etymology for Jaldabaoth?&amp;#039;&amp;#039; In: Alastair H. Logan, Alexander J. M. Wedderburn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The New Testament and Gnosis.&amp;#039;&amp;#039; T&amp;amp;T Clark International, New York 1983, ISBN 0-567-09344-1, S. 69–72. (Paperback-Ausgabe 2004, ISBN 0-567-08228-8)&lt;br /&gt;
* Attilio Mastrocinque: &amp;#039;&amp;#039;From Jewish Magic to Gnosticism.&amp;#039;&amp;#039; (Studien und Texte zu Antike und Christentum 24). Mohr Siebeck, Tübingen 2005, ISBN 3-16-148555-6.&lt;br /&gt;
* Karen L. King: &amp;#039;&amp;#039;The Secret Revelation of John.&amp;#039;&amp;#039; Harvard, 2006, ISBN 0-674-01903-2, S. 89–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnosis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schöpfungsgottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WolfgangRieger</name></author>
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