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	<title>Jakob van Hoddis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AsepTisch: 2 Versionen von 266263520 bis 266263594 rückgängig gemacht. Vandalismus</title>
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		<updated>2026-04-17T10:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 Versionen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266263520&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266263520&quot;&gt;266263520&lt;/a&gt; bis &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266263594&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266263594&quot;&gt;266263594&lt;/a&gt; rückgängig gemacht. Vandalismus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jacob van Hoddis.JPG|mini|Jakob van Hoddis (1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob van Hoddis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als Hans Davidsohn [[16. Mai]] [[1887]] in [[Berlin]]; gestorben [[1942]]  vermutlich im [[Vernichtungslager Sobibor]]) war ein [[deutscher Dichter]] des [[Expressionismus (Literatur)|literarischen Expressionismus]]. Er ist besonders bekannt für das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Weltende (Jakob van Hoddis)|Weltende]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hans Davidsohn war der Sohn des [[Judentum|jüdischen]] [[Sanitätsrat]]s Hermann Davidsohn und dessen ebenfalls jüdischer Ehefrau Doris geb. Kempner.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Davidsohn, Doris&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen : ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Böhlau, 2010, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am Grünen Weg 69 (heute Singerstraße in [[Berlin-Friedrichshain]]) geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Liersch]]: &amp;#039;&amp;#039;Dichters Ort. Ein literarischer Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039; Greifenverlag zu Rudolstadt 1985, S. 61–62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Zwillingsbruder starb während der Geburt. Er war der älteste Sohn und wuchs mit seinen Geschwistern Marie, Anna, Ludwig und Ernst auf. Die Lyrikerin [[Friederike Kempner]] war seine Großtante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte das [[Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin)]], verließ die Schule aber 1905, um einer [[Relegation]] zuvorzukommen. Bereits als Gymnasiast schrieb er erste [[Gedicht]]e. Er bestand 1906 als „Externer“ das Abitur und immatrikulierte sich noch im selben Jahr an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]] für [[Architektur]]. Er brach 1907 das TH-Studium ab und wechselte an die [[Universität Jena]], um [[Klassische Philologie]] zu studieren. Später ging er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin wurde er Mitglied der [[Freie Wissenschaftliche Vereinigung|Freien Wissenschaftlichen Vereinigung]], in der er den Jurastudenten und späteren Schriftsteller [[Kurt Hiller]] kennenlernte. 1908 konnte er, gefördert durch Hiller, mit einigen Gedichten debütieren. Zusammen mit [[Erwin Loewenson]] (alias &amp;#039;&amp;#039;Golo Gangi&amp;#039;&amp;#039;) gründeten sie 1909 in den [[Hackesche Höfe|Hackeschen Höfen]] den &amp;#039;&amp;#039;[[Der Neue Club|Neuen Club]]&amp;#039;&amp;#039;. Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Neopathetisches Cabaret]]&amp;#039;&amp;#039; organisierten sie ab 1910 literarische Abende. Als sein Vater 1909 starb, legte er sich das [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Jakob van Hoddis&amp;#039;&amp;#039; zu, wobei &amp;#039;&amp;#039;van Hoddis&amp;#039;&amp;#039; ein [[Anagramm]] seines Nachnamens Davidsohn ist. Von Freunden wurde er oft „Hans den Hoddissohn“ oder „Hoddiskop“&amp;amp;nbsp;verspottet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Raabe |Titel=Weltenende - Jakob van Hoddis und seine Verleger |Hrsg=Paul Raabe |Verlag=Arche Verlag |Datum=2001 |ISBN=3-7160-2284-5 |Seiten=90}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Weltende&amp;#039;&amp;#039; wurde 1911 zur eigentlichen Basis des [[Expressionismus (Literatur)|Frühexpressionismus]] und erschien erstmals in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Demokrat (Wilhelminische Zeit)|Der Demokrat]]&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Lyrik erschien in dieser Zeit in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Pfemfert]]. Aus dieser Zeit stammt auch seine Freundschaft mit dem Kollegen [[Georg Heym]]. Sein künstlerisches Werk verrät in dieser Zeit einigen Einfluss von [[Stefan George]]. Van Hoddis wurde Ende dieses Jahres „wegen Unfleißes“ von der Universität zwangsexmatrikuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 ging van Hoddis nach [[München]] und wandte sich dort verstärkt dem [[Katholizismus]] zu. Hier machte sich erstmals eine beginnende [[Psychose]] deutlicher bemerkbar. Provoziert wurde das vor allem durch den tragischen Tod Heyms, als dieser im Januar beim Schlittschuhfahren mit einem Freund ertrank und durch Hoddis unerwiderte Liebe für [[Lotte Pritzel]], der er sein Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Indianisch Lied&amp;#039;&amp;#039; widmete. Wegen zunehmender Konflikte mit seiner Familie zog er sich Anfang September selbst in die Kuranstalt in [[Wolbeck]] bei [[Münster]] zurück, die er Mitte Oktober aber fluchtartig verließ, um nach Berlin zurückzukehren. Hier wurde er derart auffällig, dass er Ende Oktober in die Heilanstalt &amp;#039;&amp;#039;Waldhaus&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Nikolassee|Nikolassee bei Berlin]] verbracht wurde, so dass sich Erwin Loewenson an einen langjährigen Freund von Kurt Hiller, den Psychiater [[Arthur Kronfeld]] in Heidelberg, mit der Bitte um Unterstützung wandte. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Gewaltsam ins Irrenhaus&amp;#039;&amp;#039; war diese Zwangseinweisung Anlass für ein Medienecho – zu einer Zeit allerdings, als van Hoddis schon aus der Anstalt entwichen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aufenthalten in [[Paris]], [[München]] und [[Heidelberg]] kehrte er völlig mittellos nach Berlin zurück. 1914 hielt er seinen letzten Vortrag im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Club&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1915 war van Hoddis in ständiger ärztlicher Behandlung und wurde privat gepflegt. In diesem Jahr starb sein Bruder Ludwig als Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], dessen Tod nahm er allerdings aufgrund seiner wachsenden Umnachtung nicht groß zu Kenntnis. [[Franz Pfemfert]] publizierte 1918 in seiner Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Der rote Hahn&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Weltende&amp;#039;&amp;#039; erneut das gleichnamige und fünfzehn weitere Gedichte van Hoddis’. In [[Zürich]] wurden in dieser Zeit in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie DADA&amp;#039;&amp;#039; Gedichte von van Hoddis vorgetragen. Nach dem Krieg konnte van Hoddis’ Bruder Ernst nicht mehr Fuß fassen und emigrierte nach [[Palästina (Region)|Palästina]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Rosenthaler Str 40 (Mitte) Jakob van Hoddis.jpg|mini|Gedenktafel am Haus Rosenthaler Str.&amp;amp;nbsp;40 in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
Ab 1922 befand sich van Hoddis in ständiger privater Pflege in [[Tübingen]]. Inzwischen war sein Zustand so bedenklich, dass er 1926 auf Antrag seiner Mutter Doris Davidsohn geborene Kempner durch das Amtsgericht Tübingen [[Entmündigung|entmündigt]] wurde und ein Onkel –&amp;amp;nbsp;Hermann Kempner&amp;amp;nbsp;– die Vormundschaft für ihn übernahm. Am 15.&amp;amp;nbsp;Juni 1927 eskalierte ein Streit mit seinem Nachbarn, und man wies ihn in die Universitätsklinik der Stadt ein. Von dort wurde er am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1927 nach [[Göppingen]] in das &amp;#039;&amp;#039;[[Christophsbad Göppingen|Christophsbad]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Privatklinik für Gemüts- und Nervenkranke, verlegt, wo er sechs Jahre blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] „[[Machtergreifung]]“ 1933 emigrierte van Hoddis’ Mutter mit seinen Schwestern Marie und Anna ebenfalls nach Palästina. Van Hoddis ließen sie aufgrund seines Zustandes zurück. Am 29. September 1933 wurde van Hoddis in die [[Jacoby’sche Heil- und Pflegeanstalt|Israelitischen Heil- und Pflegeanstalten]] Bendorf-[[Sayn]] bei [[Koblenz]] verlegt. In dieser Anstalt wurde ab 1940 der größte Teil von jüdischen psychiatrischen Patienten im Deutschen Reich konzentriert. Zu diesem Zeitpunkt war Hoddis wegen seiner [[Hebephrene Schizophrenie|hebephrenen Schizophrenie]] im Endstadium nicht mehr ansprechbar. Er baute in den letzten Jahren körperlich immer mehr ab und verhielt sich (im Vergleich zu anderen Patienten) verhältnismäßig unauffällig, grüßte Tiere, die er beim Spazieren traf, spielte Schach und rauchte viel. Sein Umfeld sowie seine Umgebung nahm er nicht mehr wahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mahnmalkoblenz.de/index.php/2013-12-12-02-07-02/die-lesemappen/324-040-jakob-van-hoddis-hans-davidsohn-juedischer-dichter-war-in-der-israelitischen-heil-und-pflegeanstalt-bendorf-sayn |titel=Hoddis in der Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn |abruf=2021-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30.&amp;amp;nbsp;April 1942 wurde er von dort in den [[Distrikt Lublin]] im von der [[Wehrmacht]] besetzten [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|Polen]] deportiert und –&amp;amp;nbsp;höchstwahrscheinlich im [[Vernichtungslager Sobibor]]&amp;amp;nbsp;– im Mai oder Juni desselben Jahres im Alter von 55 Jahren ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Materialien zur van Hoddis-Ausstellung in der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Synagoge (Berlin)|Neuen Synagoge Berlin]] – Centrum Judaicum&amp;#039;&amp;#039;, 10. Juni bis 31. August 2001. {{Webarchiv|url=http://cjudaicum.de/vanhoddis/index.html |wayback=20121010234116 |text=cjudaicum.de/vanhoddis |archiv-bot=2025-07-30 15:54:12 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Udo Reiter]] |Titel=Jakob de Hoddis, Leben und lyrisches Werk |Hrsg=Ulrich Müller, Franz Hundsnurscher, Cornelius Sommer |Verlag=Alfred Kümmerle Verlag |Ort=Göppingen |Datum=1970 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk und Rezeption ==&lt;br /&gt;
Sein Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Weltende (Jakob van Hoddis)|Weltende]]&amp;#039;&amp;#039; wurde am 11. Januar 1911 in der Berliner Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Demokrat&amp;#039;&amp;#039; erstmals veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
70 weitere Gedichte erschienen in den Avantgardezeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Zeitschrift)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039;. Sein lyrisches Werk ist vor allem gekennzeichnet durch starke [[Chiffre (Literatur)|Chiffrenhaftigkeit]] und [[Dadaismus|dadaistische]] Elemente. Viele seiner Gedichte zeigen einen skurril-grotesken Inhalt, vermischt mit naiven und schwarz-humoristischen Formulierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Zeitgenossen hatte van Hoddis großen Erfolg, seine Lyrik wurde von den damaligen Literaturkritikern und Intellektuellen hoch geschätzt. So eröffnete &amp;#039;&amp;#039;Weltende&amp;#039;&amp;#039; die wohl berühmteste expressionistische, von Kurt Pinthus 1919 herausgegebene, Lyrikanthologie &amp;#039;&amp;#039;[[Menschheitsdämmerung]]&amp;#039;&amp;#039;. In der späteren Forschung trat er dagegen im Vergleich zu anderen Vertretern des Expressionismus wie [[Georg Heym]], [[Ernst Stadler]] und [[Georg Trakl]] in den Hintergrund. Er lehnt seinen Wortschatz in seinen Gedichten in der Zeit zwischen 1910 und 1914 sehr an den des frühen [[Stefan George]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kindlers Neues Literaturlexikon]], Walter Jens (Hrsg.), München 1988–1992&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1950 sind lediglich noch das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Weltende&amp;#039;&amp;#039; und die sechzehn Gedichte umfassende gleichnamige Sammlung, die 1918 von [[Franz Pfemfert]] publiziert wurde, weiteren Kreisen bekannt. 1958 gab [[Paul Pörtner]] eine weitere Sammlung von Gedichten heraus, die dank des Nachlassverwalters [[Erwin Loewenson]] fünfunddreißig unveröffentlichte Gedichte enthielt. In Studien von [[Udo Reiter]] (1970) und Richard Sheppard (1978) kann man weitere unbekannte Texte von van Hoddis finden. 1987 erschien die vollständige Ausgabe von Regina Nörtemann, die zweihundertsechs Gedichte sowie Prosatexte, Briefe und wichtige Dokumente zusammengetragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verdienst der Wiederentdeckung der hoddisschen Lyrik gebührt [[Paul Pörtner]], dessen Ausgabe, wenn auch unvollkommen, das Interesse mancher Literaturwissenschaftler erregte: Nach wenigen Jahren erschienen Aufsätze und zwei Monographien über das Leben und das lyrische Schaffen van Hoddis’. Gemeinsamer Nenner dieser Beiträge ist jedoch die Neigung, auf die psychische Krankheit viel Gewicht zu legen, wodurch manche Gedichte –&amp;amp;nbsp;vor allem die spätesten&amp;amp;nbsp;– unter dem ärztlichen Blickwinkel statt nach ästhetischen Regeln analysiert werden. Der einzige Kritiker, der sich gegen diese Tendenz wendet, ist Bernd Läufer, der Autor einer Studie (1992) über den Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Variété&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 schrieb und inszenierte [[Karl Bruckmaier]] ein Hörspiel über das Leben van Hoddis’ für den [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;„Dann aber wird ein Dichter an ihm verloren gegangen sein“ – Mutmaßungen über Jakob van Hoddis.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/mediathek/podcast/hoerspiel-pool/dann-aber-wird-ein-dichter-an-ihm-verloren-gegangen-sein-mutmassungen-ueber-jakob-van-hoddis/1597023 als Podcast abrufbar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
An den Dichter und sein Schicksal erinnert in [[Tübingen]] die &amp;#039;&amp;#039;Jakob-van-Hoddis-Staffel&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe der Psychiatrischen Universitätsklinik. In [[Göppingen]] steht ein Denkmal im Garten des Christophsbads und trägt ein Wohnheim zur [[Wiedereingliederung]] psychisch Kranker seinen Namen. Das Wohnheim gehört zum Verein „VIADUKT Hilfen für psychisch Kranke e.&amp;amp;nbsp;V.“.&lt;br /&gt;
In der [[Rosenthaler Straße (Berlin)|Rosenthaler Straße]] 40/41 in [[Berlin-Mitte]], im Durchgang zu den [[Hackesche Höfe|Hackeschen Höfen]], erinnert seit 1994 eine Gedenktafel an van Hoddis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben == &amp;lt;!-- jeweils chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Drucke zu Lebzeiten === &amp;lt;!-- Drucke in Zeitschriften müssten noch ergänzt werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltende&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Rote Hahn.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19). Verlag der Wochenschrift [[Die Aktion]], Berlin-Wilmersdorf 1918 [28 S., [2] Bl. 1 Ill. (Holzschnitt)].&lt;br /&gt;
* [Fünf Gedichte, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Weltende (Jakob van Hoddis)|Weltende]]&amp;#039;&amp;#039; als erstes Gedichte der Anthologie]. In: [[Kurt Pinthus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Menschheitsdämmerung]]. Symphonie jüngster Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Berlin 1920 [Erstausgabe 1919; Neuausgabe mit Biographien und Bibliographien 1959 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Rowohlts Klassiker der Literatur und der Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 55/56, Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4), 34. Auflage 2006, ISBN 3-499-45055-0].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltende. Gesammelte Dichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Paul Pörtner]]. Arche, Zürich 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Regina Nörtemann]] (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Luchterhand&amp;#039;&amp;#039;). Luchterhand, Frankfurt 1990, ISBN 3-630-61917-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltende. Die zu Lebzeiten veröffentlichten Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Paul Raabe]]. Arche, Zürich, 2001, ISBN 3-7160-2284-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dichtungen und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und kommentiert von Regina Nörtemann. Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0178-8 [Erstausgabe 1987].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltende.&amp;#039;&amp;#039; [18 Gedichte.] [[Hochroth Verlag]], Perleberg/Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2009, ISBN 978-3-9812619-8-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Fritz Bremer&lt;br /&gt;
   |Titel=„In allen Lüften hallt es wie Geschrei.“ Jakob van Hoddis, Fragmente einer Biographie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Paranus&lt;br /&gt;
   |Ort=Neumünster&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-926200-46-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michael Buchholz&lt;br /&gt;
   |Titel=Jakob van Hoddis in der Freien Wissenschaftlichen Vereinigung&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft&lt;br /&gt;
   |Band=Jahrgang 52&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wallstein&lt;br /&gt;
   |Ort=Göttingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISSN=0070-4318&lt;br /&gt;
   |Seiten=89–108}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Helmut Hornbogen&lt;br /&gt;
   |Titel=Jakob van Hoddis. Die Odyssee eines Verschollenen&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-935284-36-5&lt;br /&gt;
   |JahrEA=1986}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Udo Reiter]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Jakob van Hoddis. Leben und lyrisches Werk&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kümmerle&lt;br /&gt;
   |Ort=Göppingen&lt;br /&gt;
   |Datum=1970&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87452-025-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Irene Stratenwerth]], Karl Kilian, Michael Alex&lt;br /&gt;
   |Titel=„all meine pfade rangen mit der nacht.“ Jakob van Hoddis – Hans Davidsohn (1887–1942)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Stroemfeld&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main / Basel&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87877-016-2&lt;br /&gt;
   |Kommentar=„all meine pfade rangen mit der nacht“ Erinnerung an den Expressionisten Jakob van Hoddis, der als Dichter gefeiert, als Wahnsinniger behandelt und als Jude ermordet wurde, herausgegeben von [[Neue Synagoge (Berlin)#Centrum Judaicum|Stiftung „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“]]&lt;br /&gt;
   |Online=}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|297|298|van Hoddis, Jacob|Gertraude Wilhelm|11876442X}}&lt;br /&gt;
* [[Hansjörg Schneider (Dramatiker)|Hansjörg Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Jakob van Hoddis: ein Beitrag zur Erforschung des Expressionismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Basler Studien zur deutschen Sprache und Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Heft 35), Francke, Bern 1967, {{DNB|364579927}} ([[Dissertation]] [[Universität Basel]], Philosophische Fakultät, 1966, 107 Seiten, {{DNB|571527248}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11876442X}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|1396}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=jakob-hoddis|Titel=Jakob van Hoddis}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jbeilharz.de/expr/hoddis-gedichte.html &amp;#039;&amp;#039;Einige Gedichte von Jakob van Hoddis&amp;#039;&amp;#039;], zusammengestellt von Johannes Beilharz&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=https://lic.ned.univie.ac.at/de/node/22293 | archive-is=20130619163351 | text=Jakob van Hoddis}}&lt;br /&gt;
* [https://in-transit.cc/buecher/jakob-van-hoddis-weltende &amp;#039;&amp;#039;Weltende&amp;#039;&amp;#039;] von Jakob van Hoddis als E-Book oder HTML, in der Fassung der Erstausgabe in der Schriftenreihe „Der Rote Hahn“ von 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11876442X|LCCN=n/85/298158|VIAF=39414707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoddis, Jakob Van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoddis, Jakob van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Davidsohn, Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter des Expressionismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Mai 1942 oder Juni 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sobibór]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
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