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	<title>Jakob Welter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jakob_Welter&amp;diff=2755787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:15:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Welter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*  [[31. August]] [[1907]] in [[Dudweiler]]; † [[19. April]] [[1944]] in [[Stuttgart]]) war ein deutsches [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Mitglied, das von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jakob Welter lernte nach der Schule [[Schlosserei|Schlosser]] und arbeitete beim örtlichen [[Schlachthof]]. 1931 trat er, wie sein Bruder Heinrich, in die KPD ein. Sein Vater [[Christian Welter]] war Mitbegründer der Ortsgruppe Dudweiler. Jakob Welter verlor am 1. September 1932 vor dem Hintergrund der [[Weltwirtschaftskrise]] seine Arbeit und begann sich stärker in die Partei einzubringen. So verteilte er Flugblätter und warb neue Mitglieder an. Ende 1933 wurde er Organisationsleiter in Dudweiler und später auch Leiter der mitgliederstärksten Ortsgruppe der KPD. Im Rahmen des Abstimmungskampfes um das [[Saargebiet]] wurde er auch Mitglied einer „Selbstschutzeinheit“, die häufig in gewalttätige Konflikte mit [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]- und [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]]-Mitgliedern geriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. September 1934 wurde seine Wohnung durchsucht. dabei wurde belastendes Propagandamaterial gefunden. Eine Anzeige wegen Herstellung und Verbreitung von Hetzschriften war anhängig, wurde jedoch nie zur Verhandlung gebracht, da Welter nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnis nach Frankreich emigrierte. Dort wandte er sich an die [[Rote Hilfe Deutschland|Rote Hilfe]]. Zudem engagierte er sich in der Auslandsabteilung der KPD, die ihn nach Schweden schickte. Dort schmuggelte er Flugblätter und das Parteiorgan &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039; auf deutsche Schiffe. Im Rahmen der [[Norwegen unter deutscher Besatzung|deutschen Besetzung von Norwegen]] wurde auch Welter als Emigrant im Flüchtlingslager Längmora in Schweden interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welter galt als zuverlässiger Genosse und wurde von [[Herbert Wehner]] für eine Kundschaftermission im Deutschen Reich rekrutiert. Dazu floh Welter zusammen mit zwei Genossen aus dem Lager. Über die Niederlande sollte er nach Deutschland einreisen, doch auf Grund organisatorischer Probleme blieb er von Mai 1942 bis Januar 1943 in den Niederlanden. Am 7. Januar 1943 gelang ihm mit einem gefälschten Pass die Einreise in das Deutsche Reich. Zurück im Saargebiet suchte er seine Eltern auf und verbrachte zwölf Tage in der alten Heimat. Zwischenzeitlich wurden die Pläne von Wehner und die bisher ins Reich geschickten KPD-Mitglieder von dem Mitwisser [[Karl Mewis]] an die schwedische Polizei verraten, die diese Informationen an die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] weiterleitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=40831545 |Titel=Die Zeit, die mir bleibt … |Jahr=1977 |Nr=30 |Seiten=42–55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Januar wurde Welter von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und zunächst in [[Schutzhaft]] genommen, die wenig später in [[Untersuchungshaft]] umgewandelt wurde. Die Zeit bis zu seinem Prozess verbrachte er im Saarbrücker [[Justizvollzugsanstalt Saarbrücken|Lerchesflur-Gefängnis]]. Am 22. Februar 1944 wurde Welter vom [[Oberlandesgericht Stuttgart]] zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung fand am 19. April 1944 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dudweiler wurde nach dem Krieg eine Straße nach ihm benannt. Zudem wird er auf einer „Ehrengrabstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Justiz im Heidelberger Bergfriedhof“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhard Hildebrandt |Hrsg=[[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten]] Baden-Württemberg |Titel=Den Opfern der NS-Justiz zum ehrenden Gedenken |Sammelwerk=Antifa-Nachrichten |Nummer=1 |Datum=2007-05 |Online=http://www.vvn.telebus.de/anachric/2007/01/01f.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]], [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hans-Walter Herrmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler&lt;br /&gt;
   |Reihe=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935–1945&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn|Dietz]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8012-5010-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=274–280}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5399 Online]}}&lt;br /&gt;
* Gerd Kiefer, &amp;quot;Zum 50. Todestag von Jakob Welter, Widerstandskämpfer aus Dudweiler&amp;quot; 1994, Hrsg. Freunde des LPM e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1175526088|VIAF=8553154801922756310004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Welter, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Welter, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches KPD-Mitglied, das von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dudweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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