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	<title>Jakob Stutz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:13:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jakob_Stutz&amp;diff=1130569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pius Bibe: /* Werke (Auswahl) */</title>
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		<updated>2022-03-23T13:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Stutz.png|mini|Jakob Stutz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob-Stutz-Huus.JPG|mini|Geburtshaus von Jakob Stutz in Isikon]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Stutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Peregrinus&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. November]] [[1801]] in Isikon bei [[Hittnau]], [[Kanton Zürich]]; † [[14. Mai]] [[1877]] in Bettswil bei [[Bäretswil]], Kanton Zürich), war ein [[Schweiz]]er [[Schriftsteller]] und «Volksdichter». Sein Werk stellt die erste Quelle für [[Sozialgeschichte]] und [[Volkskunde]] des [[Zürcher Oberland]]es dar und ist eines der frühen Zeugnisse [[Schweizer Mundartliteratur|Deutschschweizer Mundartliteratur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jakob Stutz stammte aus wohlhabendem Hause. Sein Vater war Bauer und Textilunternehmer. Nach dem Tod seiner Eltern (1813) und dem Verlust des Vermögens war er gezwungen, sich seinen Lebensunterhalt als [[Hirte]], [[Knecht]] und [[Weber]] selbst zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 erhielt er an der Blindenschule in [[Zürich]] eine Stelle als Lehrer. Er erarbeitete dort eine neue Unterrichtsmethode, welche die Schüler vom «automatischen Auswendiglernen» zum Lesen und memorativen Wiedergeben dessen führte, womit er die Lerneffizienz mehrfach steigern konnte. Diese Stelle musste er 1836 aufgeben, «da ihn seine [[Homosexualität|homosexuellen]] Neigungen in Schwierigkeiten brachten». Danach arbeitete er als Lehrer an einer Privatschule in [[Schwellbrunn]] (Appenzell Ausserrhoden). 1841 wurde er wegen seiner Homosexualität zu drei Monaten Gefängnis verurteilt und anschliessend des Kantons verwiesen. Daraufhin zog er sich in eine Klause bei [[Sternenberg ZH|Sternenberg]] (Kanton Zürich) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden fünfzehn Jahren widmete sich Stutz der Schriftstellerei. Sein umfangreiches Werk gibt einen authentischen Eindruck der Lebensumstände und der Sprache der Zürcher Landbevölkerung zu seiner Zeit. Er war Herausgeber einer monatlichen Zeitschrift (&amp;#039;&amp;#039;Ernste und heitere Bilder aus dem Leben unseres Volkes,&amp;#039;&amp;#039; 1850–1852) und engagierte sich durch die Gründung von Lesevereinen und den Aufbau einer Leihbibliothek für die Volksbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wurde Stutz in [[Pfäffikon ZH|Pfäffikon]] erneut wegen homosexueller «Vergehen» verurteilt und mit drei Jahren Kantonsverweisung bestraft. Er begab sich daraufhin auf über zehnjährige Wanderschaft, während derer er sich als [[Tagelöhner]] und Gelegenheitsdichter von [[Volksstück]]en für [[Laienspiel|Laienbühnen]] verdingte. 1867 gewährte ihm eine Nichte in Bettswil, einer Aussenwacht von Bäretswil, Unterkunft. Am «Haus zum Pilatusblick» wurde an den Feiern zu Stutz’ 200. Geburtstag 2001 eine Gedenktafel aus Sandstein enthüllt. Dort lebte er bis zu seinem Tod 1877 und wurde auf dem Friedhof Bäretswil neben der Kirche begraben. Dort, ebenfalls aus dem Jubiläums- und Versöhnungsjahr 2001, erinnert ein Gedenkstein aus [[Nagelfluh]] mit Bronzetafel an Jakob Stutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Jakob Stutz mit Materialien zum Werk, Lebenserinnerungen, Vorträgen und Tagebüchern befindet sich in der Handschriftenabteilung der [[Zentralbibliothek Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gemälde aus dem Volksleben, nach der Natur aufgenommen und getreu dargestellt in gereimten Gesprächen Zürcherischer Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Sechs Bände. Schulthess, Zürich 1831–1853.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe und Lieder aus dem Volksleben.&amp;#039;&amp;#039; St.&amp;amp;nbsp;Gallen 1839.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vaterländische Schauspiele zur Feier von Volks- und Jugendfesten für Kinder und Erwachsene im Freien aufzuführen. Vom Verfasser der Volks-Gemälde.&amp;#039;&amp;#039; St.&amp;amp;nbsp;Gallen 1842.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lise und Salome, die beiden Webermädchen. Eine Erzählung aus dem Volksleben.&amp;#039;&amp;#039; Meyer und Zeller, Zürich 1847.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der arme Jakob und die reiche Anna oder «Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden». Erzählung aus dem Volksleben.&amp;#039;&amp;#039; J.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;Locher, Zürich (um 1848).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sieben mal sieben Jahre aus meinem Leben. Als Beitrag zu näherer Kenntnis des Volkes.&amp;#039;&amp;#039; Fünf Bände. Zwingli, Pfäffikon 1853–1855.&lt;br /&gt;
** letzte Neuausgabe: Huber, Frauenfeld 1983; 2., um ein Vorw. erg. Aufl. 2001, ISBN 3-7193-1264-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der verirrte Sohn oder Die Räuber auf dem Schwarzwald.&amp;#039;&amp;#039; Schauspiel in vier Aufzügen. Glarus 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie Stiefkinder ihrer bösen Stiefmutter los werden. Nach einer wahren Begebenheit.&amp;#039;&amp;#039; Lustspiel in vier Aufzügen in Zürcher Mundart. Glarus 1865.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|37|80|81|Stutz, Jakob|[[Franz Brümmer]]|ADB:Stutz, Jakob}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Schaufelberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Endlich geht die Sonne auf. Wunderliche, fröhliche und traurige Jugenderlebnisse des Volksdichters Jakob Stutz nach seiner Selbstbiographie «Sieben mal sieben Jahre aus meinem Leben».&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1962.&lt;br /&gt;
* Jakob Zollinger: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren von Jakob Stutz.&amp;#039;&amp;#039; Wetzikon 1977.&lt;br /&gt;
* Ursula Brunold-Bigler: &amp;#039;&amp;#039;Jakob Stutz’ Autobiographie «Sieben mal sieben Jahre aus meinem Leben» als Quelle populärer Lesestoffe im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Archiv für Volkskunde]],&amp;#039;&amp;#039; 75.&amp;amp;nbsp;Jg. (1979), S.&amp;amp;nbsp;28–42.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jakob Stutz (1801–1877). Zürcher Oberländer Volksdichter und Zeitzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge und Würdigungen, hrsg. von der Antiquarischen Gesellschaft Pfäffikon. Wetzikon 2001.&lt;br /&gt;
* Reinhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Stutz, Jakob.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Literatur-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 21. Hrsg. von Hubert Herkommer und Konrad Feilchenfeldt. Saur, Zürich/München 2001, ISBN 3-908255-21-X, Sp.&amp;amp;nbsp;274&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Jakob Stutz|3|1773|1774|Autor=Dirk Strohmann}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|12335|Autor=[[Walter Haas (Germanist)|Walter Haas]]}} (2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118619772}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hittnau.ch/de/portrait/ &amp;#039;&amp;#039;Portrait&amp;#039;&amp;#039; der Gemeinde Hittnau mit Abschnitt zu Jakob Stutz]&lt;br /&gt;
* [https://chronik-baeretswil.ch/stutz-jakob/ &amp;#039;&amp;#039;Portrait&amp;#039;&amp;#039; von Jakob Stutz, Chronik-Bäretswil]&lt;br /&gt;
* [https://www.zürioberland-tourismus.ch/de/jakob-stutz-weg Informationen zum &amp;#039;&amp;#039;Jakob Stutz Wander- und Bike-Weg&amp;#039;&amp;#039; von Pfäffikon nach Sternenberg] &lt;br /&gt;
* [https://www.zb.uzh.ch/de/recherche Nachlass in der Zentralbibliothek Zürich (auf &amp;quot;Jakob Stutz&amp;quot; suchen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118619772|LCCN=n/83/136810|VIAF=69722618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stutz, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stutz, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1801&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Isikon bei [[Hittnau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Mai 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Bettswil bei [[Bäretswil]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pius Bibe</name></author>
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