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	<title>Jakob Rullmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Armin P.: Wikipedia:Redaktion_Geschichte/Archiv/2018/Apr#Kategorie:Landeshistoriker</title>
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		<updated>2025-08-01T18:32:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:Redaktion_Geschichte/Archiv/2018/Apr&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Redaktion Geschichte/Archiv/2018/Apr (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wikipedia:Redaktion_Geschichte/Archiv/2018/Apr#Kategorie:Landeshistoriker&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Jakob Gottlieb Rullmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 12. August [[1807]] in [[Eckardroth]]; † 18. Januar [[1884]] in [[Hanau-Kesselstadt|Kesselstadt]])&amp;lt;ref&amp;gt;Aschkewitz, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher evangelischer Theologe und [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Vater von Jakob Rullmann war Amtmann und [[Patrimonialgericht|Patrimonialrichter]] der Familie [[Hutten (Adelsgeschlecht)|von Hutten]] in Eckardroth im [[Vogelsberg]]. Seine Mutter Marie war eine geborene Zinkand. Jakob besuchte die Schule im [[Kloster Schlüchtern]] (heute [[Ulrich-von-Hutten-Gymnasium (Schlüchtern)|Ulrich-von-Hutten-Gymnasium]]) und studierte ab 1826 [[Evangelische Theologie]] an der [[Philipps-Universität Marburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Karriere begann als Assistent des [[Pfarrer]]s in Schlüchtern, wo er ab 1832 auch Hilfspfarrer und Lehrer an der städtischen Schule wurde. 1835 übernahm er die zweite Pfarrstelle in [[Bieber (Biebergemünd)|Bieber]] im [[Spessart]]. Nach 20 Jahren wurde er nach [[Hintersteinau]] im Vogelsberg versetzt. Zu diesem Zeitpunkt war er gesundheitlich angeschlagen, was er auf das raue [[Klima]] der Gegend zurückführte. Er bat deshalb um Versetzung an den [[Main]], wo das Klima günstiger war. 1869 wurde seinem Versetzungswunsch entsprochen und er erhielt die Pfarrstelle in Kesselstadt, die er bis zu seinem Tod 1884 versah. Bis 1876 war er zusätzlich Lokalschulinspektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1836 heiratete er Karoline Ullrich (1817–1896). Aus dieser Ehe gingen 12 Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Studien ==&lt;br /&gt;
Die krankheitsbedingten Ausfallzeiten nutzte er zu historischen, insbesondere [[Kirchengeschichte|kirchengeschichtlichen]] Forschungen. So erschien zunächst ein Werk zur Geschichte der Reformation des [[Kloster Schlüchtern|Klosters Schlüchtern]], anschließend eine Geschichte der Pfarrei Hintersteinau, sowie zahlreiche Beiträge in historischen Zeitschriften. 1870 wurde er Vorsitzender des [[Hanauer Geschichtsverein 1844|Hanauer Bezirksvereins für Hessische Geschichte und Landeskunde]], ein Amt, das er bis 1880 ausübte. Nach mehrfachem Wechsel im Vorsitz in kurzer Zeit brachte er wieder Ruhe in die Vereinsarbeit. Unter seiner Ägide begann die höchst erfolgreiche [[Archäologie|archäologische]] Tätigkeit des Vereins und erstmals konnte er 1874 ein [[Museum]] einrichten, die Keimzelle des heutigen [[Historisches Museum Hanau|Historischen Museums Hanau]]. 1881 erschien seine [[Monografie]] zur Geschichte Kesselstadts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 2. Februar 1882 erhielt er – zu seinem 50-jährigen Dienstjubiläum – aufgrund seiner historischen Forschungen die theologische [[Ehrendoktor]]würde der Universität Marburg und wurde Ehrenmitglied sowohl des Hanauer Bezirksvereins für Hessische Geschichte und Landeskunde als auch des Kasseler Hauptvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Jakob Rullmann sind Straßen in Hanau-Kesselstadt und in [[Eckardroth]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur älteren Geschichte des Klosters Schlüchtern&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde|ZVHessG]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 13, 1871, S. 262–340.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einwirkungen des 30jaehrigen Krieges auf die Stadt Schlüchtern und ihre Umgegend, aus Kirchenbuechern zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. 1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einwirkungen des dreißigjährigen Krieges auf die Stadt Schlüchtern und ihre Umgegend, aus Kirchenbüchern&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 16, 1877, S. 201–249.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelisch-reformirten Pfarrei Hintersteinau&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 10, 1865, S. 39–96.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Gymnasiums zu Schlüchtern&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 14, 1873, S. 28–93.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Reformation des Benedictinerklosters zu Schlüchtern&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 9, 1862, S. 291–313.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochzeitsbräuche zu Hintersteinau und Umgegend&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 10, 1865, S. 289–298.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Kirchenvisitationsprotokoll über die evangelisch-reformirten Landpfarreien des Kreises Schlüchtern aus dem Jahre 1602&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 15, 1874, S. 175–207.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schutzherrschaft über das Kloster Schlüchtern und ihre Vortheile und Nachtheile für dasselbe&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 14, 1873, S. 1–16.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachträge zu den Beiträgen der älteren Geschichte des Klosters Schlüchtern&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 14, 1873, S. 17–27.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte des Klosters Schlüchtern&amp;#039;&amp;#039; = ZVHessG 17, 1877, S. 1–290.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Nachweise über die Anwesenheit der Hohenstaufen in der freien *Reichsstadt Gelnhausen&amp;#039;&amp;#039;. 1883&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Geschichte des Pfarrdorfes Kesselstadt&amp;#039;&amp;#039;. 1881.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Geschichte des Pfarrdorfes Kesselstadt&amp;#039;&amp;#039;. Neudruck 1999.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weitere Beiträge zur urkundlichen Geschichte des Klosters Schlüchtern&amp;#039;&amp;#039;. In: ZVHessG 16, 1877, S. 250–300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Aschkewitz: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrergeschichte des Sprengels Hanau („Hanauer Union“) bis 1986&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 33. Marburg 1984, S. 90f.&lt;br /&gt;
* [[Martin Hoppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Hanauer Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;, Hanau 1991, ISBN 3-87627-426-5&lt;br /&gt;
* [[Peter Jüngling]]: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Pfarrhaus in der Mittelstraße&amp;#039;&amp;#039;. Stadtzeit 7 – Kesselstadt – Schlaglichter auf zwei Jahrtausende; Hanau 2009; 266–272; ISBN 978-3-937774-73-2&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Krauskopf: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Hanauer Geschichtsverein&amp;#039;&amp;#039; = Hanauer Geschichtsblätter 33. Hanau 1994, S. 301f.&lt;br /&gt;
* Werner Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Seelsorger und Ortschronist&amp;#039;&amp;#039;. In: Hanauer Anzeiger vom 11. August 2007.&lt;br /&gt;
* Karl Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Hanauer Biographien aus drei Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; [[Hanauer Geschichtsverein 1844|Hanauer Geschichtsverein]], Hanau 1919 (= &amp;#039;&amp;#039;Hanauer Geschichtsblätter NF 3/4&amp;#039;&amp;#039;), S.&amp;amp;nbsp;166–168.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123094828|VIAF=45199702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rullmann, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vogelsbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hanau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rhein-Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rullmann, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rullmann, Jacob&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eckardroth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hanau-Kesselstadt|Kesselstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Armin P.</name></author>
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