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	<title>Jakob Ritter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem deutschen Politiker und Widerstandskämpfer Jakob Ritter. Zum Schweizer Politiker siehe [[Jakob Ulrich Ritter]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Ritter Landesarchiv Baden-Wuerttemberg Generallandesarchiv Karlsruhe (231 Nr. 2937 (920)) Bild 1 (4-1384591-1).jpg|mini|Jakob Ritter]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Ritter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1886]] in [[Mannheim]]; † [[11. Oktober]] [[1951]] ebenda) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der aus einer Arbeiterfamilie stammende Ritter erlernte den Beruf des [[Flachsfaser|Hechlers]] und schloss sich der Arbeiterjugendbewegung und 1905 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an. Nach einer dreijährigen Tätigkeit als [[Vorarbeiter|Werkmeister]] in Dresden legte er, nach Mannheim zurückgekehrt, 1911 diese Funktion nieder und suchte sich eine Stellung in der Metallindustrie, da er die Ansicht entwickelt hatte, dass eine kommandierende Tätigkeit mit einer [[Sozialismus|sozialistischen]] Gesinnung nicht vereinbar sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Einsatz als Soldat schloss Ritter sich 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an und gehörte dort zum linken Flügel, der sich 1920 mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zusammenschloss. 1921 wurde er für die KPD in den [[Landtag der Republik Baden|Landtag des Landes Baden]] gewählt, auch gehörte ab dem Jenaer Parteitag im gleichen Jahr dem &amp;#039;&amp;#039;Zentralausschuss&amp;#039;&amp;#039; der KPD an. Zum linken Parteiflügel um [[Ruth Fischer]] und [[Arkadi Maslow]] gehörend, war er ab 1924 zusätzlich &amp;#039;&amp;#039;Organisationsleiter&amp;#039;&amp;#039; der KPD in Baden und wurde 1925 erneut in den Landtag gewählt. Nach der Absetzung Fischers und Maslows vom Parteivorsitz 1925 konnte sich der linke Flügel in Baden unter Ritter und [[Georg Kenzler]] zunächst gegen die [[Ernst Thälmann|Thälmann-Führung]] auf Reichsebene behaupten; im März 1927 wurde aber auch Ritter von seinen Funktionen entbunden im Juli des gleichen Jahres aus der Partei ausgeschlossen. Sein Mandat bis zum Ende der Legislaturperiode 1929 behaltend, schloss sich Ritter 1928 nach dessen Gründung dem [[Leninbund]] an, dessen Landesverband in Baden er leitete, 1932 trat er zur [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 war Ritter in der seit dem [[Reichstagsbrand]] in der [[Illegalität]] arbeitenden SAPD weiter aktiv, die in Mannheim etwa 100 Mitglieder zählte und ihre Strukturen auf Grund strenger Beachtung konspirativer Grundsätze bis 1938 intakt erhalten konnte. Treffen der Partei fanden dabei u.&amp;amp;nbsp;a. auch in Ritters Gartenhaus statt. Ritter selbst, der in der Öffentlichkeit und somit auch den Verfolgungsbehörden anders als die meisten Parteimitglieder relativ bekannt war, wurde allerdings schon 1934 verhaftet und zu zweieinhalb Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt und anschließend bis 1942 im [[KZ Dachau]] gefangen gehalten. Anschließend wurde er ins [[Zuchthaus Bruchsal]] verlegt, wo ein ihm bekannter Gefängniswächter, der früher der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] angehörte, die Haftentlassung des gesundheitlich stark angeschlagenen Ritter erwirken konnte. Nach der Entlassung aus dem KZ unterlag Ritter einer täglichen Meldeauflage, als im Rahmen der „[[Aktion Gitter|Aktion Gewitter]]“ im Sommer 1944 eine erneute Verhaftung drohte, tauchte er bis zur Befreiung 1945 in Bingen unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Ritter wieder in die KPD aufgenommen, übernahm erneut die Funktion des &amp;#039;&amp;#039;Organisationsleiters&amp;#039;&amp;#039; in Baden und wurde im November 1946 in den [[Landtag von Württemberg-Baden|Landtag]] von [[Württemberg-Baden]] gewählt. Da Ritter aber an seinen [[Stalinismus|antistalinistischen]] Anschauungen festhielt, geriet er erneut mit seiner Partei in Konflikt und legte im August 1947 Landtagsmandat und Parteifunktion nieder, blieb aber Mitglied der KPD. 1948 zum [[Beigeordneter|Beigeordneten]] der Stadt Mannheim gewählt, starb Ritter nach längerer Krankheit am 11. Oktober 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/jakob-ritter Ritter, Jakob]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.landtag-bw.de/contents/gedenkbuch/abgeordnete/VA_Ritter%2c%20Jakob~313.html Jakob Ritter] im Gedenkbuch des [[Landtag von Baden-Württemberg|Landtags von Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=283 Redebeiträge] von Jakob Ritter im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1178178803|VIAF=8311155044752072520006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ritter, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leninbund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ritter, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, KPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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