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	<title>Jakob Riesser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jakob_Riesser&amp;diff=530086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karsten11 am 17. März 2026 um 14:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erich Sellin - Jacob Riesser (1905), Bundesarchiv Bild 183-2007-0307-508.jpg|mini|hochkant|Jakob Riesser, 1906]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait Jakob Riesser, um 1928, zum 75. Geburtstag Schwäbischer Merkur, Wochenausgabe für das Ausland vom 16.11.1928, S. 2.jpg|mini|Jakob Riesser - Würdigung zum 75. Geburtstag]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob (Jacob) Riesser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1853]] in [[Frankfurt-Sachsenhausen]]; † [[6. Mai]] [[1932]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Deutsche Volkspartei|DVP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Riesser, Sohn von Raphael Riesser, war jüdischer Abstammung&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11654533X |titel=Riesser, Jakob}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und besuchte das [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Städtische Gymnasium]] in Frankfurt. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], wo er 1875 zum Dr. jur. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Im selben Jahr legte er die erste juristische Staatsprüfung am [[Oberlandesgericht Celle]] ab. 1879 folgte das zweite Staatsexamen in Berlin. 1880 ließ er sich als [[Rechtsanwalt]] in [[Frankfurt am Main]] nieder. 1888 wurde er Direktor der &amp;#039;&amp;#039;[[Darmstädter Bank für Handel und Industrie]]&amp;#039;&amp;#039; (Darmstädter Bank), die ihren Sitz in [[Berlin]] hatte. 1893 trat er der Berliner [[Gesellschaft der Freunde]] bei. Er war 1901 an der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;[[Centralverband des deutschen Bank- und Bankiergewerbes|Centralverbandes des deutschen Bank- und Bankiergewerbes]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. 1905 wurde er zum Honorarprofessor für Handelsrecht an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 rief Riesser den [[Hansabund für Gewerbe, Handel und Industrie]] ins Leben, um wirtschaftliche Interessen des Bürgertums gegenüber den konservativen Agrariern zu verteidigen. Bis 1920 blieb er Vorsitzender des Bundes. Außerdem war er Mitbegründer des &amp;#039;&amp;#039;Beamtenversicherungsvereins des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes&amp;#039;&amp;#039;. Er war Vizepräsident der Berliner [[Industrie- und Handelskammer|Handelskammer]] und Vorsitzender des Ehrengerichts der Berliner Börse. Zudem gehörte er dem &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropäischen Wirtschaftsverein&amp;#039;&amp;#039; an und war Vizepräsident des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes Berliner Kaufleute und Industrieller&amp;#039;&amp;#039; sowie der Berliner Juristischen Gesellschaft und des [[Deutscher Juristentag|Deutschen Juristentages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesser wurde am 10. März 1926 mit der [[Ehrendoktor]]würde der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]] ausgezeichnet. Riesser wurde auf dem [[Friedhof Wilmersdorf]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Kaiserreich war Riesser Mitglied der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]], deren Zentralvorstand er seit 1903 angehört hat. 1918 beteiligte er sich an der Gründung der [[Deutsche Volkspartei|DVP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Riesser gehörte dem Reichstag des Kaiserreiches von Juni 1916 bis 1918 an, nachdem er eine Nachwahl im [[Reichstagswahlkreis Großherzogtum Baden 12]] ([[Heidelberg]]) für sich entscheiden konnte. Er war 1919/20 Mitglied der [[Nationalversammlung (Weimar)|Weimarer Nationalversammlung]] und gehörte anschließend bis 1928 dem Reichstag an. Vom 11. Mai 1921 bis 1928 war er Vizepräsident des Reichstages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Jakob Riesser war der Neffe von [[Gabriel Riesser]], der Vizepräsident der [[Frankfurter Nationalversammlung]] war. Am 4. Juli 1880 heiratete er Emilie Edinger (1879–1945), die Tochter des Kaufmanns, Textilfabrikanten und hessischen Landtagsabgeordneten [[Marcus Edinger]] und der Julie, geborene Hochstaedter. Aus der Verbindung gingen drei Kinder hervor, Tochter Gabriele sowie die Söhne [[Hans Riesser (Diplomat)|Hans Eduard Riesser]], Diplomat, und [[Otto Riesser]], Pharmakologe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s? – Unsere Zeitgenossen.&amp;#039;&amp;#039; IX. Ausgabe. Verlag Herrmann Degener, Leipzig 1928. S. 1273. &amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Ehefrau Emilie wurde am 5. April 1945 im Konzentrationslager Theresienstadt umgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt; Reinhold Zilch: &amp;#039;&amp;#039;Riesser, Jakob.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Deutsche Biographie]]&amp;#039;&amp;#039; (NDB). Band 21, Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 609 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Revision des Handelsgesetzbuches&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, Verlag Enke, Stuttgart 1887 und 1889.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss handelsrechtlicher Ideen auf den Entwurf eines bürgerlichen Gesetzbuchs für das Deutsche Reich&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Enke, Stuttgart 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Kritik der Gesetzentwürfe betreffend das Hypothekenbankwesen und die gemeinsamen Rechte der Besitzer von Schuldverschreibungen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Enke, Stuttgart 1898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklungsgeschichte der deutschen Grossbanken mit besonderer Rücksicht auf die Konzentrationsbestrebungen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag G. Fischer, Jena, 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Grossbanken und ihre Konzentration im Zusammenhang mit der Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Jena 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Finanzielle Kriegsbereitschaft und Kriegführung&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl. Gust. Fischer, Jena 1913.&lt;br /&gt;
* [[s:Die Banken-Konzentration in Deutschland, ihre Vorteile und Gefahren|&amp;#039;&amp;#039;Die Banken-Konzentration in Deutschland, ihre Vorteile und Gefahren.&amp;#039;&amp;#039;]] In: [[s:Handbuch der Politik|&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Politik&amp;#039;&amp;#039;]], Berlin und Leipzig 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;England und Wir. Finanzielle und Wirtschaftliche Kriegswirkungen in England und Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1914 (Eine empörte Anklage gegen England).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bankdepotgesetz. Gesetz, betreffend die Pflichten der Kaufleute bei Aufbewahrung fremder Wertpapiere vom 5. Juli 1896, in der Fassung der VO über die Aufbewahrung fremder Wertpapiere vom 21.11.1923.&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Für die Praxis erläutert&amp;#039;&amp;#039;, Liebmann-Verlag, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wilhelm Dove (Jurist)|Heinrich Dove]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Festgabe zum sechzigsten Geburtstage des Herrn Geheimen Justizrats Professor Doktor Riesser.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Guttentag, Berlin 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jakob Riesser&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ernest Hamburger]]: &amp;#039;&amp;#039;Juden im öffentlichen Leben Deutschlands. Regierungsmitglieder, Beamte und Parlamentarier in der monarchischen Zeit. 1848–1918&amp;#039;&amp;#039;. Mohr, Tübingen 1968, S. 361–363.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|609|610|Riesser, Jakob|Reinhold Zilch|11654533X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11654533X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/014642}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|11654533X}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|11654533X}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11654533X|titel=Riesser, Jakob|datum=2025-05-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11654533X|LCCN=no/97/73363|VIAF=8142514}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Baden 12}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riesser, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Justizrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riesser, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Riesser, Jacob&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (DVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt-Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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