<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jakob_Reeb</id>
	<title>Jakob Reeb - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jakob_Reeb"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jakob_Reeb&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T22:37:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jakob_Reeb&amp;diff=2757567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Leerzeichen nach Komma, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jakob_Reeb&amp;diff=2757567&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-25T20:36:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Leerzeichen nach Komma, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jakob Reeb 2.jpg|mini|hochkant|Jakob Reeb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Reeb Jungpriester um 1870.jpg|mini|hochkant|Jakob Reeb als Jungpriester um 1870]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Reeb um 1880.jpg|mini|hochkant|Jakob Reeb um 1880]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Reeb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1842]] in [[Schifferstadt]]; † [[22. April]] [[1917]] in [[München]]) war katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]] der [[Bistum Speyer|Diözese Speyer]] und Abgeordneter des [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Bayerischen Landtags]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob Reeb stammte aus Schifferstadt; seine Eltern waren einfache Bauersleute. In seiner Heimatgemeinde besuchte er die Volksschule. Der Ortspfarrer [[Ernst von Gagern (Geistlicher)|Ernst Freiherr von Gagern]] förderte ihn und weckte in ihm die Berufung, Geistlicher zu werden. In Speyer besuchte Reeb das Bischöfliche Konvikt und das Gymnasium, sein Studium absolvierte er in München. Am 18. August 1867 erhielt er vom Speyerer Bischof [[Nikolaus von Weis]] die Priesterweihe. Zunächst Kaplan in [[Speyer]] und [[Landau in der Pfalz]], wurde Reeb zum 1. Oktober 1869 Religionslehrer am [[Herzog-Wolfgang-Gymnasium|Humanistischen Gymnasium in Zweibrücken]]. 1873 übernahm er die Seelsorge am dortigen [[Zuchthaus]]. Dort lernte er besonders die Not der jugendlichen Straftäter kennen, die mit erwachsenen Schwerkriminellen zusammengesperrt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl 1890]] kandidierte er im [[Reichstagswahlkreis Pfalz (Bayern) 4]] erfolglos. Von 1899 bis 1911 hatte der Priester ein Mandat als [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrums]]-Abgeordneter im Bayerischen Landtag, gewählt für den Wahlkreis [[St. Ingbert]]. Im Parlament setzte er sich nachhaltig für die Trennung von jugendlichen und erwachsenen Strafgefangenen ein. Er befürwortete die Resozialisierung der Jugendlichen und brachte 1902, zusammen mit dem Ministerialreferenten Ferdinand Englert, in Bayern das sogenannte „Zwangserziehungsgesetz“ ein, das für die Jugendlichen weniger auf Bestrafung als vielmehr auf Erziehung abhob. Reeb wurde Landtagsreferent für das Zwangserziehungsgesetz und gründete 1905 den Katholischen Jugendfürsorge-Verein der [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]], dessen Vorsitzender er bis zu seinem Tode blieb. Zusammen mit dem späteren Domkapitular [[Franz Joseph Gebhardt]], der – wie Reeb – lange Jahre Strafgefangene pastoriert hatte, initiierte er am 20. September 1905 die Gründung dieses Vereins. Dadurch wurde ein Fürsorgeheim zur Aufnahme gestrandeter Jugendlicher und eine Dachorganisation geschaffen, um entsprechende Jugendliche in aufnahmewillige Gastfamilien hinein zu vermitteln. Den Vorstand bildeten die Initiatoren Jakob Reeb, Franz Joseph Gebhardt und [[Fritz Claus (Schriftsteller)|Fritz Claus]]. Im Vereinsausschuss saßen unter anderem [[Franziskus von Bettinger]] und [[Josef Siben]]. Aus dem  Verein entwickelte sich der Verband der [[Katholische Jugendfürsorge|Katholischen Jugendfürsorge]], das St. Josephsheim wurde zum &amp;#039;&amp;#039;[[Jugendwerk St. Joseph]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jugendwerk-st-josef.de/jugendwerk-landau/wir-stellen-uns-vor/ Webseite des Jugendwerkes St. Joseph mit vergrößerbarem Übersichtsfoto des Institutes]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung übersiedelte Jakob Reeb 1910 nach München, wo er nun auch erster Vorsitzender des bayerischen Landesausschusses für [[Jugendfürsorge]] war. Dort starb er 1917.  Die Jakob-Reeb-Schule in Landau (Pfalz) ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jugendwerk-st-josef.de/jakob-reeb-schule/wir-stellen-uns-vor/ Webseite Jakob-Reeb-Schule]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner beruflichen und politischen Tätigkeit war Jakob Reeb geschichtlich interessiert und gehörte 1873 zu den Mitbegründern des &amp;#039;&amp;#039;Historischen Vereins Zweibrücken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.historischer-verein-zweibruecken.de/fr_re_chronik.htm |wayback=20200803174124 |text=Chronik des &amp;#039;&amp;#039;Historischen Vereins Zweibrücken&amp;#039;&amp;#039; (über Jakob Reeb im 2. Absatz) |archiv-bot=2025-07-30 14:28:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Priester trug den Ehrentitel eines königlich bayerischen [[Geistlicher Rat|Geistlichen Rates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bistum Speyer: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf&amp;#039;&amp;#039;, im &amp;#039;&amp;#039;Oberhirtlichen Verordnungsblatt für das Bistum Speyer&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 11, vom 9. Mai 1917, Seiten 193 und 194 des Jahrgangs&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Moll (Priester)|Nikolaus Moll]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Landerziehungsheim St. Joseph zu Landau-Queichheim&amp;#039;&amp;#039;, St. Josefs Verlag, Landau-Queichheim, 1935&lt;br /&gt;
* Viktor Carl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Hennig Verlag, Edenkoben, 2004, ISBN 3-9804668-5-X, Seite 694&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|156535416}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vkjf.de/index.php?id=10 Webseite zur Geschichte der katholischen Jugendfürsorge, mit Kurzbiografie von Jakob Reeb]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=156535416|VIAF=211946418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reeb, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester (Bistum Speyer) mit Diözesantätigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reeb, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Priester und Politiker (Zentrumspartei), bayerischer Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schifferstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>