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	<title>Jakob Nietlispach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:37:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jakob_Nietlispach&amp;diff=1915328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: Jakob Strebel zugefügt</title>
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		<updated>2024-01-23T07:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jakob Strebel zugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Nietlispach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juni]] [[1848]] in [[Beinwil (Freiamt)]]; † [[19. November]] [[1918]] in [[Muri AG|Muri]]) war ein [[Schweiz]]er [[Landwirt]], [[Richter]] und [[Politiker]] (Konservative Volkspartei, heutige [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]]). Er vertrat den [[Kanton Aargau]] von 1893 bis 1918 im [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Landwirts besuchte zunächst die Gemeindeschule in seiner Heimatgemeinde Beinwil. Im Alter von zwölf Jahren wurde er Vollwaise, weshalb er nach [[Wohlen]] zu seinem Onkel, dem Domherrn Josef Nietlispach, zog und bei ihm aufwuchs. Volljährig geworden, übernahm er den väterlichen Hof im Grüt oberhalb von Beinwil, ausserdem kaufte er 1876 zum bisherigen Besitz die Mühle im Ortsteil Winterschwil hinzu. Neben seiner Haupttätigkeit als Landwirt arbeitete er von 1873 bis 1879 nebenberuflich als [[Gemeindeschreiber]] von Beinwil. 1874 gehörte er zu den Mitbegründern der Spar- und Leihkasse Oberfreiamt, deren [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsratspräsident]] er ab 1899 war. Zusätzlich hatte er von 1912 bis 1917 das Amt des Bezirksamtmanns inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nietlispachs politische Karriere begann im Jahr 1879 mit der Wahl zum [[Gemeindepräsident|Gemeindeammann]] von Beinwil; dieses Amt übte er drei Jahre lang aus. 1880 folgte die Wahl in den Aargauer [[Grosser Rat (Aargau)|Grossen Rat]], er musste sein Mandat aber 1882 niederlegen, nachdem er zum [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksrichter]] ernannt worden war. 1884/85 war er als Mitglied des Verfassungsrates an der Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung des Kantons Aargau|Kantonsverfassung]] beteiligt. Von 1885 bis 1912 amtierte er als Präsident des Bezirksgerichts im [[Bezirk Muri]]. Die neue Verfassung ermöglichte es ihm, 1885 wieder in den Grossen Rat gewählt zu werden, dem er bis zu seinem Tod angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1898/99 war Nietlispach der erste konservative Grossratspräsident nach der Verfassungsrevision. Ausserdem präsidierte er ab 1902 die konservative [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] im Grossen Rat. Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 1893|Parlamentswahlen 1893]] wurde Nietlispach im [[Nationalratswahlkreis Aargau-Südost|Wahlkreis Aargau-Südost]] in den [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] gewählt. Achtmal in Folge gelang ihm die Wiederwahl, wobei er bei jeder Wahl aufgrund seiner Unbestrittenheit ohne Konkurrenz antrat. Im Parlament in [[Bern]] setzte er sich besonders weltanschauliche und landwirtschaftliche Anliegen ein; ihm folgte der spätere Präsident des Bundesgerichts, [[Jakob Strebel]], in den Nationalrat. Nietlispach war ein Förderer des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens, so gehörte er von 1885 bis 1917 dem Verwaltungsrat der Spar- und Leihkasse Nidwalden an. Im Jahr 1917 war er Delegierter des [[Schweizer Bauernverband|Schweizerischen Bauernverbands]] und eidgenössischer Feldkommissär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Emil Nietlispach]] war später ebenfalls Nationalrat sowie Parteipräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Biographisches Lexikon des Kantons Aargau 1803–1957 | Sammelwerk=[[Argovia (Buchreihe)|Argovia]] | Band=Band 68/69 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1958 | Seiten=577–578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|3783|Nietlispach, Jakob|Autor=Anton Wohler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1050747755|VIAF=308214720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nietlispach, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grossrat (Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Kanton Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CVP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nietlispach, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Politiker, Landwirt und Richter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juni 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beinwil (Freiamt)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Muri AG]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ditschie-wiki</name></author>
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