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	<title>Jakob Latscha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AF666: /* Leben */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jakob Latscha 02.jpg|mini|Porträt Jakob Latscha]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Latscha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1849]] in [[Friedelsheim]]; † [[5. November]] [[1912]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein Frankfurter Kaufmann und [[Mäzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jakob Latscha stammte aus einer [[Mennoniten]]familie, die aus dem Schweizer [[Simmental]] über das [[Elsass]] Anfang des 18. Jahrhunderts in die Pfalz gekommen war. Er wurde auf dem Schowalterhof in Friedelsheim geboren. Über [[Mannheim]] und [[Essen]] kam er nach Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Kaufleute seiner Zeit engagierte sich Latscha im [[Sozialer Wohnungsbau|sozialen Wohnungsbau]] und als Kunstmäzen. Um 1900 gründete der Frankfurter Unternehmer die Grundstücksgesellschaft Marioth-GmbH. Damit plante er, Wohneigentum für den „kleinen Mann“ zu fördern. 1904 wurde in [[Dreieich]] mit dem Bau der [[Villenkolonie Buchschlag]] bei [[Sprendlingen (Dreieich)|Sprendlingen]] begonnen, einem der bedeutendsten architektonischen Ensembles des [[Jugendstil]]s in Deutschland, und 1911 mit der Landhauskolonie [[Offenbach-Waldheim|Waldheim]] in [[Offenbach-Rumpenheim|Rumpenheim]]. Latscha kaufte auch den damals zu Rumpenheim gehörenden [[Offenbach-Lohwald|Lohwald]]. Die Marioth GmbH verkauft diesen während des Ersten Weltkriegs an die [[Offenbach am Main|Stadt Offenbach]], die das Gebiet erst Ende der 1920er-Jahre zu einer erstmaligen Besiedelung nutzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr.de/rhein-main/dossier/spezials/geschichte-von-waggonhausen-zur-gartenstadt-a-1180879 &amp;#039;&amp;#039;Von Waggonhausen zur Gartenstadt&amp;#039;&amp;#039;], Frankfurter Rundschau vom 29. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Latscha starb 1912 in Frankfurt am Main. Er wurde auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]] beigesetzt. Nach Jakob Latscha ist eine Straße in Dreieich-Buchschlag und seit 2009 eine im Frankfurter Ostend benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmengeschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; widths=&amp;quot;180px&amp;quot; heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Latscha-Tragetasche 1970er Jahre.svg|Tragetasche aus den 1970er-Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Frankfurt am Main gründete Latscha 1882 sein eigenes &amp;#039;&amp;#039;Colonialwaren und Landproduktengeschäft&amp;#039;&amp;#039; in der [[Allerheiligentor|Allerheiligenstraße]] in der Frankfurter [[Frankfurt-Innenstadt|Innenstadt]]. 1892 bestanden sieben Filialen in der Stadt, 1912 bereits 72. Die [[Lebensmitteleinzelhandel|Lebensmittelgeschäfte]] boten günstige Preise, da sie ihre Waren direkt vom Erzeuger bezogen. Das „[[Lieferantenkredit|Anschreiben]]“ war in seinen Märkten nicht mehr möglich, es musste [[Bargeld|bar]] bezahlt werden. Das Firmenlogo – die drei aufeinander gesetzten L – symbolisierte den von Jakob Latscha entwickelten Werbeslogan „Latscha liefert Lebensmittel“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-innenstadt-ein-kaufmann-und-sozialreformer-a-415663 Stadtteilhistoriker Wolfgang Storm in der Frankfurter Rundschau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma Jakob Latscha KG existierte bis in die 1970er Jahre als regionale Lebensmittel-Einzelhandelskette im Rhein-Main-Gebiet. 1973 bestand der Familienbetrieb aus über 250 Filialen, darüber hinaus auch Tankstellen, Schnellrestaurants, Warenhäuser und Autowaschstraßen. 1977 wurde der Betrieb an die [[Leibbrand-Gruppe]] verkauft. Die Filialen wurden seitdem unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;[[Leibbrand-Gruppe|HL-Markt]]&amp;#039;&amp;#039; geführt, inzwischen sind sie – soweit sie heute noch existieren – nach der kompletten Übernahme der Leibbrand-Gruppe durch die [[Rewe Group|REWE-Gruppe]] 1989 in &amp;#039;&amp;#039;REWE&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Firmenzentrale im Frankfurter [[Frankfurt-Ostend|Ostend]] zwischen [[Hanauer Landstraße]] und [[Frankfurter Osthafen|Osthafen]] gehörte ab 1978 dem ehemaligen [[Getränk]]e-[[Großhandel|Großhändler]] [[Alexander Loulakis]]. Seit 2014 beherbergt sie das Frankfurter Atelierhaus &amp;#039;&amp;#039;[[Atelierfrankfurt|Atelierfrankfurt e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;#039;&amp;#039; Der Verein stellt dort im umgebauten ehemaligen Latscha-Lagerhaus Künstlern und Kreativen rund 130 Atelierräume zu günstigen Mieten zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|684|685|Latscha, Jakob|Franz Lerner|127477969}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wolfgang Storm|Titel=Jakob Latscha – Kaufmann und Sozialreformer: 1849–1912|Verlag=Selbstverlag des Autors|Ort=Buchschlag |Datum=2018|ISBN=978-3-00-060015-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Latscha-Building|Ehemalige Firmenzentrale in Frankfurt|S}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=127477969|titel=Latscha, Jakob|datum=2020-03-04}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|3031|Latscha, Jakob}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127477969|VIAF=72416166}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Latscha, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Handelsunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandelsunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte von Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmitteleinzelhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedelsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dreieich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Latscha, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Friedelsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. November 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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