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	<title>Jakob Koenen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlinks geprüft</title>
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		<updated>2025-11-09T17:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Koenen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1907]] in [[Lippstadt]]; † [[16. Januar]] [[1974]] ebenda) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] sowie ein bedeutender [[Sportfunktionär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Oberschule]] absolvierte Koenen, der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Glaubens war, eine [[Berufsausbildung|Lehre]] zum [[Polsterer]] in [[Bautzen]]. Im Jahr 1930 legte er die Meisterprüfung ab und übernahm die Geschäftsführung eines Betriebes. Drei Jahre später machte er sich mit einem Ladengeschäft mit Polstererwerkstatt selbstständig. 1946 wählte ihn die örtliche Innung des Polsterer- und Tapezierhandwerks zum [[Innung|Obermeister]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erreichte er den Dienstgrad eines Fahnenjunker-Feldwebels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
Koenen gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] in den Jahren 1953 bis 1969 an. Zudem war er vom 9. November 1948 bis zu seinem Tod für insgesamt 26 Jahre Bürgermeister von Lippstadt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.spd-lippstadt-kernstadt.de/parteibericht.php?id=21 |titel=Erinnerung zum 100. Geburtstag von Jakob Koenen |titelerg= |hrsg= SPD-Ortverein Lippstadt-Kernstadt |werk=www.spd-lippstadt-kernstadt.de |datum=2007-06-01 |abruf=2025-11-09 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160910080509/http://www.spd-lippstadt-kernstadt.de/parteibericht.php?id=21 |archiv-datum=2016-09-10 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach seiner ersten Wahl im Herbst 1948 bildete er die erste sozial-liberale [[Koalition (Politik)|Koalition]] auf kommunaler Ebene in Deutschland und wurde der erste Nachkriegsbürgermeister der Stadt. Während seiner Amtszeit war er verantwortlich für den sehr raschen wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt. So sorgte er für die Instandsetzung der im Krieg zerstörten Brücke am Cappeltor im Jahr 1949 und die Errichtung des 1966 eingeweihten Hallenbads, welches nach seinem Tod den Namen „Jakob-Koenen-Bad“ erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1952 war Koenen zudem Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Städtebundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Karriere ==&lt;br /&gt;
Jakob Koenen war aktiver Ringer. So wurde er im Jahr 1926 Gaumeister im Mittelgewicht bei einem Gauturnfest und für den Kraftsport-Verein Gütersloh am 13. Mai 1934 Bezirksmeister im Ringen. Er war auch für den Arbeitersportverein Lippstadt, dem TV Germania Lippstadt und Teutonia Lippstadt aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob Koenen war vielfältig als Sportfunktionär tätig. Dabei stand stets der Fußball im Vordergrund. Er war unter anderem Erster Vorsitzender des Fußballvereins [[Teutonia Lippstadt]], langjähriger Vorsitzender des [[Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen|Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen]], Vizepräsidentschaft des [[Deutscher Sportbund|Deutschen Sportbundes]] und in den Jahren 1962 bis 1970 Schatzmeister des [[Deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bundes (DFB)]]. Übrigens wurde der Lippstädter auf jenem Bundestag des DFB in das Präsidium der Fußballer gewählt, der 1962 in Dortmund auch über die Bildung der Bundesliga befand. Bis 1965 war er stellvertretender Vorsitzender des Landessportbunds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Nach 25-jähriger Amtszeit als Bürgermeister erfolgte am 10. November 1973 die Ernennung zum Ehrenbürger von Lippstadt. 1966 wurde er Ehrenmitglied des [[Borussia Dortmund|BV Borussia Dortmund]]. 1968 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|große Bundesverdienstkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nach Koenen war das &amp;#039;&amp;#039;Jakob-Koenen-Bad&amp;#039;&amp;#039; in Lippstadt (welches mittlerweile geschlossen und abgerissen wurde) sowie 1974 die &amp;#039;&amp;#039;Jakob-Koenen-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Kamen]] benannt. In dieser Straße befindet sich die Geschäftsstelle des FLVW sowie das &amp;#039;&amp;#039;[[SportCentrum Kamen-Kaiserau]]&amp;#039;&amp;#039;, die frühere [[Sportschule Kaiserau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen. Land und Leute. 1946-2006. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff Verlag, Münster 2006, ISBN 3-402-06615-7. S. 259.&lt;br /&gt;
* Walter Leimeier, Unter Anerkennung der besonderen Verdienste, Verlag Leimeier, Lippstadt, ISBN 978-3-949718-16-8, S. 173–200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120369061|VIAF=5808148122904195200005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koenen, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koenen, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lippstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lippstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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