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	<title>Jakob Hutter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jakob_Hutter&amp;diff=345461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen, Links optimiert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Hutter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hueter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * circa [[1500]] in Moos, einem Weiler in der Nähe von [[St. Lorenzen (Südtirol)|St. Lorenzen]] im heutigen [[Südtirol]]; † [[25. Februar]] [[1536]] in [[Innsbruck]]) war ein Führer und Organisator des Tiroler [[Täufertum]]s. Er gilt als Namensgeber der [[Hutterer]], die aus einer von ihm geleiteten Täufergemeinde in Mähren hervorgingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner O. Packull |Titel=Die Hutterer in Tirol – frühes Täufertum in der Schweiz, Tirol und Mähren |Reihe=Schlern-Schriften |NummerReihe=312 |Verlag=Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2000 |Seiten=257–267}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Huter.jpg|mini|Jakob Hutter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hutter erlernte in [[Prags]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[b:Entstehungsgeschichte der Hutterer|Hutterer]]&amp;lt;/ref&amp;gt; nahe seinem Geburtsort das [[Hutmacher]]handwerk und begab sich dann auf die [[Stör (Handwerk)|Stör]]. Später siedelte er sich in [[Spittal an der Drau]] an. Vielleicht wurde er in [[Klagenfurt]] mit dem Täufertum bekannt. Nach seinem Übertritt zur täuferischen Lehre zog er als Prediger durch das Pustertal und gründete dort einige kleine Gemeinden. Als Anfang 1529 die Obrigkeit von den Vorgängen im [[Pustertal]] erfuhr, begann die Verfolgung der Täufer auch in [[Tirol]]. Diese suchten nach Auswegen; weil man gehört hatte, dass die Täufer in [[Mähren]] nicht verfolgt werden, entsandte man Hutter und einige andere dorthin, um die Lage zu erkunden. Da sich die Lage dort als günstig herausstellte, beschlossen die Tiroler Täufer, nach Mähren umzusiedeln. Allerdings zogen nicht alle Täufer auf einmal dorthin, sondern nach und nach in kleineren Gruppen. So beschloss Hutter, vorerst in Tirol zu bleiben, um die dortigen Täufer mit dem Wort Gottes zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hutter entging der Gefangennahme durch die Obrigkeit, da verhaftete Täufer trotz grausamster Verhörmethoden seinen Aufenthaltsort nie verrieten. Bereits 1527 hatte [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]], zu diesem Zeitpunkt [[Erzherzogtum|Erzherzog]] von [[Österreich]], [[Steiermark]], [[Kärnten]], [[Krain]] und Tirol, verkündet, dass man derartige &amp;#039;&amp;#039;„verführerische Lehren und ketzerische Sekten“&amp;#039;&amp;#039; keineswegs dulden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hutter ging 1533 nach Mähren, nachdem die Verfolgung der Täufer in Tirol ihren Höhepunkt erreicht hatte. Viele Täufer aus der [[Kurpfalz|Pfalz]], [[Schwaben]] und [[Schlesien]] kamen nach Mähren. Hutter gelang es, die dortigen Täufergemeinden vor Spaltungen zu bewahren. So erreichte das Täufertum in Mähren eine Blütezeit. Unter Hutters Führung wurden mehrere gemeinsame Siedlungen gegründet, in denen eine Gütergemeinschaft analog zur [[Gütergemeinschaft der Jerusalemer Urgemeinde]] verwirklicht wurde. Jedoch beschloss der mährische Landtag 1535 die Ausweisung aller Täufer aus Mähren. Daraufhin verteilten sich  die Täufer auf die umliegenden Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hutter selbst ging zurück nach Tirol. Dort wurde er am 30. November 1535 in [[Klausen (Südtirol)|Klausen]] gemeinsam mit seiner Frau Katharina verhaftet und in die bischöfliche Festung [[Burg Branzoll|Schloss Branzoll]] gebracht. Am 9. Dezember wurde Hutter nach Innsbruck verlegt. Er wurde verhört, und man versuchte, ihn zum Widerruf zu bewegen. Da er weder widerrief noch die Namen weiterer Täufer preisgab, wurde er [[Peinliches Verhör|„hochnotpeinlichen“ Verhörmethoden]] unterzogen, denen er standhielt. Hutter wurde schließlich zum Feuertod verurteilt und am 25. Februar 1536 in [[Innsbruck]] vor dem [[Goldenes Dachl|Goldenen Dachl]] auf dem [[Scheiterhaufen]] verbrannt. Seine Frau gelang es zunächst zu fliehen. Sie wurde nach ihrer Fassung 1538 auf der [[Burg Schöneck (Südtirol)|Burg Schöneck]] hingerichtet. Laut der Hutterischen Chronik richtete man allein in Tirol insgesamt 360 Täufer hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung und Versöhnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Jakob Huter Innsbruck.jpg|mini|Gedenktafel für Jakob Hutter am Goldenen Dachl in Innsbruck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Innsbruck erinnert eine Gedenktafel beim Goldenen Dachl an Jakob Hutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2006 bis 2007 bildete sich in Innsbruck ein Arbeitskreis, der sich um Zeichen der Versöhnung mit den [[Hutterer]]n bemühte. Ihm gehören Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, die Friedensbewegung [[Pax Christi]] Tirol und die Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Gemeinden an. Am 25. Februar 2007 fanden ein Gedenkakt vor dem Goldenen Dachl und ein gemeinsamer Gebetsgottesdienst im alten Innsbrucker Rathaus statt. Auf Einladung des Arbeitskreises kamen drei hutterische Ehepaare nach Tirol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* „Jakob Hutter und die Hutterer, Märtyrer des Glaubens“, Dokumentarfilm, 82 Min., Österreich 2004, Regie: Thomas F. J. Lederer, Produzent: Louis Holzer, Taura Film&amp;lt;!-- hat das Folgende wirklich mit Hutter zu tun? oder stand da früher ein anderer Text?&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.intuition.at/node/131 ] &amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629222511/http://www.bautz.de/bbkl/h/huter_j.shtml |band=2|spalten=1218-1221|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Huter, Jakob}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|13|460|460|Huter, Jakob|[[Carl Adolph Cornelius]]|ADB:Huter, Jakob}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|91|92|Huter, Jakob|[[Grete Mecenseffy]]|118820303}}&lt;br /&gt;
* Claus-Peter Clasen: &amp;#039;&amp;#039;The anabaptists in south and central Germany, Switzerland, and Austria – their names, occupations, places of residence and dates of conversion, 1525–1618&amp;#039;&amp;#039;. Mennonite Historical Society, Goshen, Ind. 1978, ISBN 0-8357-0324-X.&lt;br /&gt;
* Georg Loesche: &amp;#039;&amp;#039;Archivalische Beiträge zur Geschichte des Täufertums und des Protestantismus in Tirol und Vorarlberg&amp;#039;&amp;#039; (Jahrbuch für die Geschichte des Protestantismus in Österreich 47). Evangel. Presseverband in Österreich, Wien 1926.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Christoph Hartung von Hartungen (Historiker)|Christoph Hartung von Hartungen]], [[Günther Pallaver]] |Titel=Die Täuferbewegung. Zum 450. Todestag des Begründers der „Hutterer“ Jakob Huter (1536–1986) |TitelErg=Gaismair-Tage 1986 |Verlag=Praxis 3 |Ort=Bozen |Datum=1989}}&lt;br /&gt;
* [[Werner O. Packull]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hutterer in Tirol – frühes Täufertum in der Schweiz, Tirol und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= [[Schlern-Schriften]]. 312). Wagner, Innsbruck 2000, ISBN 3-7030-0351-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Entstehungsgeschichte der Hutterer|Entstehungsgeschichte der Hutterer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118820303|LCCN=n91085585|NDL=00620853|VIAF=202821839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hutter, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südliches Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Täuferbewegung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Lorenzen, Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1536]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hutter, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Huter, Jakob; Hueter, Jakob&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Führer und Organisator des Tiroler Täufertums&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1500&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Lorenzen (Südtirol)|Moos in St. Lorenzen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1536&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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