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	<title>Jakob Hofmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-03-12T12:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braunschweig Brunswick Koloniendenkmal Front (2006).jpg|mini|[[Kolonialdenkmal (Braunschweig)|Kolonialdenkmal]], 1925]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Gewandhausgiebel.jpg|mini|[[Gewandhaus (Braunschweig)|Gewandhausgiebel]], 1936]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Besenmännchen.jpg|mini|hochkant|[[Besenmännchen]], 1938]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Brunswick Heinrich Jasper 2.jpg|mini|hochkant|[[Heinrich Jasper]], 1951]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Hofmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1876]] in [[Aschaffenburg]]; † [[26. Juni]] [[1955]] in [[Braunschweig]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und frühe Schaffensjahre ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Zimmerer|Zimmermanns]] absolvierte Hofmann zunächst eine Lehre als [[Steinmetz]] und studierte anschließend von 1895 bis 1897 an der [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Königlichen Kunstgewerbeschule]] in München und von 1897 bis 1908 an der [[Akademie der Bildenden Künste München]], wobei [[Wilhelm von Rümann]] und [[Adolf von Hildebrand]] zu seinen Lehrern gehörten. Während dieser Zeit entwarf er einen Brunnen für [[Ansbach]], ein [[Kriegerdenkmal]] für seine Heimatstadt sowie mehrere [[Plastik (Kunst)|Plastik]]en für das [[Kurhaus Wiesbaden|Kurhaus in Wiesbaden]]. Nach mehreren Auszeichnungen reiste er 1908 zu Studienzwecken nach [[Paris]] und [[Italien]]. Nach seiner Rückkehr schuf er in München nochmals zahlreiche Werke, bevor er den väterlichen Betrieb in Aschaffenburg übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob Hofmann war mit der aus [[Basel]] stammenden Louise, geborene Mangold (1877–1945) verheiratet. Sie war die Schwester von [[Burkhard Mangold]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaffenszeit in Braunschweig ==&lt;br /&gt;
1913 wurde Hofmann Nachfolger von [[Carl Friedrich Echtermeier|Carl Echtermeier]] auf dem [[Lehrstuhl]] für [[Akt (Kunst)|Aktzeichnen]] und Modellieren an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Universität Braunschweig]], den er bis 1945 innehatte. 1915/16 war Hofmann [[Erster Weltkrieg|Kriegsteilnehmer]]. In den Jahren 1915 bis 1922 stellte er als Mitglied der [[Münchner Sezession]] im [[Glaspalast München|Glaspalast]] und auf den [[Berliner Sezession]]sausstellungen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1933 war Hofmann Mitglied des 1920 gegründeten Braunschweiger [[Zehnerbund bildender Künstler|Zehnerbundes bildender Künstler]] und stellte mit diesem aus. Neben zahlreichen Grabdenkmälern, Porträtbüsten und Statuen schuf Hofmann auch die Masken an der [[Stadtbibliothek Braunschweig|Öffentlichen Bücherei]] in Braunschweig, des Weiteren die Denkmale für das 70. und das 92. Infanterie-Regiment und eine [[Pietà]] für die [[St. Katharinen (Braunschweig)|Katharinenkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das 1925 enthüllte und von [[Herman Flesche]] entworfene [[Kolonialdenkmal (Braunschweig)|Kolonialdenkmal]] im Braunschweiger Stadtpark, das an die durch den Krieg verlorenen deutschen Kolonien und die dort gefallenen Soldaten erinnern soll, schuf er die Skulptur eines Löwen, der den Globus mit einer seiner Pranken hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1928 folgte ein bronzener [[Siegfried der Drachentöter|Siegfried]]-Brunnen für die im Jahre 1919 gegründete Braunschweiger Siedlung [[Siegfriedviertel]]. Dieses Standbild wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingeschmolzen und erst 1988 erneut gegossen und an seinem ursprünglichen Ort, dem Burgundenplatz, wieder aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] nahm Hofmann 1933 an der Ausstellung des Reichskartells teil, 1934 und 1935 hatte er Einzelausstellungen im [[Herzog Anton Ulrich-Museum]], zwischen 1935 und 1943 war er an Ausstellungen des Braunschweiger Künstlerbundes beteiligt und 1938 an der des [[Hilfswerk für die deutsche bildende Kunst|Hilfswerks für die deutsche bildende Kunst]] (der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 erneuerte Hofmann die verwitterten Figuren des Braunschweiger [[Gewandhaus (Braunschweig)|Gewandhauses]]. Darüber hinaus schuf er 1938 das Braunschweiger „[[Besenmännchen]]“, das als Symbol der von Herman Flesche [[1932]] in Vorarbeiten begonnene und von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ab 1933 in der Braunschweiger [[Neustadt (Braunschweig)|Neustadt]] in Angriff genommenen Altstadtsanierung diente. Ziel der Altstadtsanierung war die Schaffung verbesserter sanitärer und hygienischer Wohnverhältnisse. 1943 und 1944 nahm er an den Gaukunstausstellungen in Braunschweig teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Städtisches Museum Braunschweig und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 – 2. Juli 2000. Braunschweig 2000; S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kunstpreis der Stadt Braunschweig ====&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 1943 erhielt Hofmann als letzter Künstler den erst 1941 ins Leben gerufenen [[Kunstpreis der Stadt Braunschweig]]. In der [[Laudatio]] wurde hervorgehoben, dass Hofmann sich nie von Zeitströmungen habe beeinflussen lassen, sein „Besenmännchen“ allen Menschen ein Begriff sei und sein [[Gesamtwerk|Œuvre]] &amp;#039;&amp;#039;„hohe künstlerische Gestaltungskraft“&amp;#039;&amp;#039; besitze.&amp;lt;ref&amp;gt; Städtisches Museum Braunschweig und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933-1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 – 2. Juli 2000. Braunschweig 2000; S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Am 23. Dezember 1951 wurde eine von Hofmann geschaffene [[Büste]] des SPD-Politikers und mehrfachen Braunschweigischen Ministerpräsidenten [[Heinrich Jasper]] enthüllt. Sie befindet sich an der Westseite des Gebäudes der [[Braunschweiger Bezirksregierung]], am [[Ruhfäutchenplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Hofmanns Ehren benannte die Stadt Braunschweig einen Weg im nördlichen Ringgebiet, nahe Löbbeckes Insel, nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herman Flesche]]: &amp;#039;&amp;#039;Jakob Hofmann.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Aschaffenburger Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1956, S. 421–424.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388}} &lt;br /&gt;
* [[Städtisches Museum (Braunschweig)|Städtisches Museum Braunschweig]] und [[Hochschule für Bildende Künste Braunschweig|Hochschule für Bildende Künste]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 bis 2. Juli 2000, Georg Olms Verlag, Hildesheim 2000, ISBN 3-487-10914-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jakob Hofmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131527037|VIAF=35591115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hofmann, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinmetz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hofmann, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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