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	<title>Jakob Henle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;John Red: kleine Änderung</title>
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		<updated>2025-10-18T13:14:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Änderung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jakob Henle Litho.jpg|mini|Jakob Henle, Lithographie von Rudolf Hoffmann, 1857]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gustav Jakob Henle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Henle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1809]] in [[Fürth]]; † [[13. Mai]] [[1885]] in [[Göttingen]]), war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Anatomie|Anatom]], insbesondere [[Histologie|Histologe]], und [[Pathologie|Pathologe]]. Er wirkte als Hochschullehrer in Berlin, Zürich, Heidelberg und Göttingen. Als Könner am Mikroskop entdeckte er die später nach ihm benannten [[Nierenkanälchen|Henleschen Schleifen]] in der [[Niere]]. In seinem &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der systematischen Anatomie des Menschen&amp;#039;&amp;#039; findet sich die erste Darstellung von sich teilenden Zellkernen, allerdings noch ohne deren Deutung. Mit [[Karl von Pfeufer|Karl Pfeufer]] war Henle um 1842&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Begründer der mit der physiologischen Medizin verwandten [[Rationale Therapie|rationellen Heilkunde]]. Zudem gab er mit Pfeufer ab 1844 die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für rationelle Medicin&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fürth Helmstraße 9 001.JPG|mini|links|hochkant|Jakob Henles Geburtshaus in Fürth]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob henle.jpg|mini|Jakob Henle]]&lt;br /&gt;
Jakob Henle wurde 1809 als Sohn einer angesehenen jüdischen Kaufmannsfamilie in [[Fürth]] geboren, sein Onkel war der Kaufmann [[Elkan Henle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Familie siehe kurz {{NDB|8|530||Henle|Hans Walter Flemming|136193994}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten für jüdische Kinder in [[Bayern]] siedelte die Familie in das Rheinland über. Jakob Henle studierte ab 1827 in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und, unter anderem bei dem Physiologen [[Johannes Müller (Mediziner)|Johannes Müller]], in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] Medizin. Mit Müller forschte er auch auf dem Gebiet der [[Vergleichende Anatomie|vergleichenden Anatomie]] im [[Jardin des Plantes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion 1832 wurde er Assistent, legte 1832/33 seine Staatsprüfung ab und wurde 1834 [[Prosektor]] am Institut für Anatomie und Physiologe in [[Berlin]] unter dem von Bonn weggegangenen Johannes Müller. Er kam jedoch wegen Beteiligung an der Bonner [[Burschenschaft]] zunächst zur Untersuchungshaft in die Berliner [[Hausvogtei]], wurde zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt, aber mit Hilfe von [[Alexander von Humboldt]] begnadigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Henle, Friedrich Gustav Jacob.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 568.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Demagogenverfolgung]] wurde er deswegen im &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Buch&amp;#039;&amp;#039; der Frankfurter [[Bundeszentralbehörde]] (Eintrag Nr. 664) festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/07a5846c-c764-45ef-8b34-c2665552df3e/ Archivsignatur DB 8/7: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen wegen revolutionärer Umtriebe. - Alphabetisches Personenverzeichnis (&amp;quot;Schwarzes Buch&amp;quot;)&amp;#039;&amp;#039;] digitalisiert im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]; abgerufen am 31. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1838 [[Habilitation|habilitierte]] Henle sich, war danach in Berlin als Dozent tätig und wurde 1840 als Professor für Anatomie und Physiologie an die [[Universität Zürich]] berufen. Er hielt dort eine Vorlesung über Gewebelehre. Er galt als ein Meister am Mikroskop und brachte die junge Wissenschaft der [[Histologie]] entscheidend voran. Nicht ohne Vorläufer entdeckte er 1844 die für die Diagnostik von Nierenkrankheiten bedeutsamen [[Harnzylinder]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 36 und 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erkannte, dass die mittels des Mikroskops zu findenden Harnzylinder („schlauchförmige Faserstoffgerinnsel“) den Ausgüssen erkrankter [[Nierenkanälchen]] entsprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johanna Bleker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Nierenkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; [[Boehringer Mannheim]], Mannheim 1972, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr folgte der Ruf an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] auf den zweiten ordentlichen Lehrstuhl für Anatomie und Physiologie. Es wurde ihm versprochen, dass er den Lehrstuhl seines Kollegen [[Friedrich Tiedemann]] würde übernehmen können, sobald dieser in den Ruhestand gegangen wäre. Zwischen Henle und Tiedemann kam es aber immer wieder zu großen Spannungen und Beleidigungen, in die sich 1849 sogar das Ministerium des Inneren einschalten musste, als es um die Planungsschritte eines neuen Anatomiegebäudes ging.&amp;lt;ref&amp;gt;Sara Doll: &amp;#039;&amp;#039;Ein eher kurzes Gastspiel: Jacob Henle in Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;, in: Sara Doll, Joachim Kirsch und [[Wolfgang U. Eckart]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wenn der Tod dem Leben dient – Der Mensch als Lehrmittel&amp;#039;&amp;#039;, Springer Deutschland 2017, S. 37/38. [[doi:10.1007/978-3-662-52674-3]]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Heidelberg entstand Henles &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der rationellen Pathologie&amp;#039;&amp;#039;, hier hielt er 1848 auch jenes berühmte [[Anthropologie|anthropologische]] Kolleg, das einen seiner Hörer, den Schweizer Dichter [[Gottfried Keller]], so sehr beeindruckte, dass er es in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der grüne Heinrich]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Braus |Titel=Wilhelm Roux und die Anatomie |Sammelwerk=Die Naturwissenschaften |Band=8 |Nummer=23 |Datum=1920-06-04 |Seiten=435-442}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Novelle &amp;#039;&amp;#039;[[Regine (Gottfried Keller)|Regine]]&amp;#039;&amp;#039; setzte Keller zudem der ersten Ehefrau von Henle, [[Elise Egloff]], ein literarisches Denkmal. 1849 übernahm Henle das Direktorat des anatomischen Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henle übernahm dann 1852 die Leitung des Instituts für Anatomie der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. Dort lebte, forschte und lehrte er bis zu seinem Tod im Jahre 1885. 1853 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1855 vollendete er den ersten Band seines berühmten Werkes &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der systematischen Anatomie des Menschen&amp;#039;&amp;#039;, dessen anatomische Abbildungen vor allem auf den präparatorischen Arbeiten seines, auch für den Wiener Anatomen [[Josef Hyrtl]] tätigen, Assistenten [[Ludwik Teichmann]] beruhen. Im Jahr 1858 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|3766|IDName=friedrich-gustav-jacob-henle|Name=Friedrich Gustav Jacob Henle|Kommentar=|Datum=30. Oktober 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Russische Akademie der Wissenschaften]] nahm ihn 1863, die [[Bayerische Akademie der Wissenschaften]] 1864&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1248 |Name=Jakob Henle |Kommentar=mit Link zu einem Nachruf von [[Carl von Voit]] |Datum=18. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] 1873 als korrespondierendes Mitglied auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-jakob-henle-1098| titel=Mitglieder – historisch: Jakob Henle | hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1883 war er auswärtiges Mitglied der [[Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften|Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://dwc.knaw.nl/en/biografie/pmknaw/?pagetype=authorDetail&amp;amp;aId=PE00000784| titel=Past Members: F. G. J. Henle| hrsg=Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen entscheidenden Beitrag leistete Henle auch zur Anatomie, Histologie und Pathologie der [[Nebennierenrinde]] durch die Entwicklung der Färbung mit [[chrom]]saurer Kalilösung 1865.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henle, der die Malaria und andere ansteckende Krankheiten als durch mikroskopisch kleine Lebewesen hervorgerufen ansah, prägte 1839&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Contagium vivum&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Contagium animatum&amp;#039;&amp;#039; und damit auch die Theorie von Mikroorganismen als Ursache von Infektionskrankheiten. Dementsprechend sind die Grundregeln der Definition eines Krankheitserregers, die [[Henle-Koch-Postulate]], nach ihm und seinem Schüler [[Robert Koch]] benannt. Ein weiterer Schüler Henles war (in Berlin)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch [[Albert von Koelliker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob Henles Sohn [[Adolf Henle]] wurde Chirurg und Professor an der Universität Breslau und später Chefarzt am Luisenhospital in Dortmund.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;Johann von Mikulicz-Radecki (1850–1905) und seine Bedeutung für die Entwicklung der modernen Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 1996, S. 85–146, hier: S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter Elise war mit dem Historiker [[Franz Rühl]] verheiratet. Der Geograph [[Alfred Rühl]] war sein Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Göttinger Gedenktafeln|Gedenktafel]] wurde bereits vor 1888 an Jakob Henles früherem Wohnhaus in Göttingen angebracht, jedoch 1942 in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wegen seiner jüdischen Herkunft entfernt. Nach dem Kriege wurde die Gedenktafel erneut angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtarchiv.goettingen.de/texte/gedenktafeln_h.htm Gedenktafel Jakob Henle], Göttingen, Geiststraße 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch am Geburtshaus Henles in der Helmstraße 9 in Fürth befindet sich eine Gedenktafel. Das anatomische Institut zu Heidelberg ehrt Henle mit einer Büste im ersten Obergeschoss vor dem Präpariersaal. Die medizinische Fakultät der [[Universität Göttingen]] verleiht ihm zu Ehren jährlich die [[Jacob-Henle-Medaille]]. Ein medizinisches Zentrum in [[Lünen]] nennt sich &amp;#039;&amp;#039;Jakob Henle Haus&amp;#039;&amp;#039;, gleichfalls ein Dialysezentrum in [[Fürth]], das auch das [[Dialysemuseum Fürth]] beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De membrana pupillari, aliisque oculi membranis pellucentibus.&amp;#039;&amp;#039; Weber, Bonn 1832. ([https://books.google.de/books?id=i0kQAQAAMAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Symbolae ad anatomiam villorum intestinalium, imprimis eorum epithelii et vasorum lacteorum.&amp;#039;&amp;#039; Hirschwald, Berlin 1837. ([https://books.google.de/books?id=_P9bAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]) Medizinische Habilitation.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der systematischen Anatomie des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Vieweg, Braunschweig 1856–1873. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11192544?page=6,7 Digitalisat Band 1,1]), ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10368493?page=2,3 Band 1,2]), ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10368492?page=2,3 Band 1,3]), ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11156731?page=4,5 Band 2]), ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11330936?page=4,5 Band 3,1]), ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10997160?page=6,7 Band 3,2])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Narcine, eine neue Gattung electrischer Rochen. Nebst einer Synopsis der electrischen Rochen&amp;#039;&amp;#039;. Eichler, Berlin 1834 ([[doi:10.5962/bhl.title.6737]] Digitalisat)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichend-anatomische Beschreibung des Kehlkopfs: mit Berücksichtigung des Kehlkopfs der Reptilien&amp;#039;&amp;#039;. Leopold Voss, Leipzig 1839 ([[doi:10.5962/bhl.title.64345]] Digitalisat)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von den Miasmen und Kontagien und von den miasmatisch-kontagiösen Krankheiten.&amp;#039;&amp;#039; 1840. In: F. Marchand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Klassiker der Medizin und der Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1910; erneut Leipzig 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der rationellen Pathologie&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Vieweg, Braunschweig 1846–1847. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10472444?page=6,7 Digitalisat Band 1]), ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10472445?page=6,7 Band 2,1]), ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11106620?page=2,3 Band 2,1,1]), ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10472446?page=4,5 Bannd 2,2])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Systematische Beschreibung der Plagiostomen&amp;#039;&amp;#039; (mit Johannes Müller). Veit, Berlin 1841 ([[doi:10.5962/bhl.title.6906]] Digitalisat)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Erröthen&amp;#039;&amp;#039;. Schottländer, Breslau 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Dross, Kamran Salimi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Henle. Bürgerliches Leben und „rationelle Medicin“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Stadtarchivs und Stadtmuseums Fürth.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Fürth 2009, ISBN 978-3-940889-01-0.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Drüll-Zimmermann|Dagmar Drüll]]: &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Rektorat der Ruprecht-Karls-Universität-Heidelberg. Springer, Berlin/Heidelberg/Tokio 2012, ISBN 978-3-642-70761-2.&lt;br /&gt;
* [[Maria Effinger]], Sara Doll: &amp;#039;&amp;#039;Jakob Henle (1809–1885). Leiter des Instituts 1844–1852.&amp;#039;&amp;#039; In: Maria Effinger, Joachim Kirsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hier freut sich der Tod, dem Leben zu helfen. Anatomie in Heidelberg gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6135-8, S. 61–65.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|531|532|Henle, Jakob|[[Georg B. Gruber]]|118549154}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hoepke (Mediziner)|Hermann Hoepke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Briefwechsel zwischen Jakob Henle und Karl Pfeufer 1843 bis 1870. In Auszügen vorlegt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Steiner, Stuttgart 1970, ISBN 3-515-00295-2.&lt;br /&gt;
* [[Werner Köhler (Mediziner)|Werner Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Henle, Friedrich Gustav Jacob.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 568 f.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Merkel (Mediziner)|Friedrich Merkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Henle: Ein deutsches Gelehrtenleben, nach Aufzeichnungen und Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg Braunschweig 1891 ([http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/merkel1891 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|50|190|191|Henle, Friedrich Gustav Jacob|[[Julius Leopold Pagel]]|ADB:Henle, Jakob}}&lt;br /&gt;
* Victor Robinson: [http://www.archive.org/stream/lifeofjacobhenle00robiiala/lifeofjacobhenle00robiiala_djvu.txt &amp;#039;&amp;#039;The Life of Jacob Henle.&amp;#039;&amp;#039;] Medical Life Company, New York 1921.&lt;br /&gt;
* J. Stahnke: &amp;#039;&amp;#039;Ludwik Teichmann (1823–1895). Anatom in Krakau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1984, S. 205–267, hier: S. 209.&lt;br /&gt;
* Ekkehard Vollbach: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gustav Jakob Henle (1809–1885). Anatom.&amp;#039;&amp;#039; In: Ekkehard Vollbacg: &amp;#039;&amp;#039;Dichter, Denker, Direktoren. Porträts deutscher Juden.&amp;#039;&amp;#039; edition chrismon, Leipzig 2020, ISBN 978-3-96038-243-0, S. 87–111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118549154}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/anatomie/henle.html Biographie u. Online-Veröffentlichungen] auf der Homepage der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
* [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/people/data?id=per88 Kurzbiografie und digitale Quellen im Volltext] (englisch) im [[Virtual Laboratory]] des [[Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte|Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [https://www.jhh-luenen.de/ Jakob-Henle-Haus Lünen]&lt;br /&gt;
* [http://www.1000-jahre-fuerth.de/DesktopDefault.aspx/tabid-295/390_read-3320/ 1000 Jahre Fürth]&lt;br /&gt;
* {{HistVV|Zürich|henle_j|W|1840|W|1843}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118549154|LCCN=n86846733|NDL=|VIAF=22933148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Henle, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Fürth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Henle, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Henle, Jacob&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anatom, Pathologe und Arzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fürth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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