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	<title>Jakob Höppner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-26T20:00:29Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Höppner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1748]] in [[Danzig]], [[Westpreußen]]; † [[4. März]] [[1826]] in [[Chortyzja (Saporischschja)|Chortyzja]], [[Ukraine]]) war einer der Delegierten, der zusammen mit [[Johann Bartsch (Mennonit)|Johann Bartsch]] im Auftrag der westpreußischen [[Mennoniten]] in [[Russland]] nach neuen Siedlungsräumen suchte. Sie führten ihre Aufgabe unter schwierigen Umständen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation der Mennoniten im Westpreußen hatte sich stark verschlechtert. Im Zuge der [[Teilungen Polens|Ersten Teilung Polens]] [[1772]] fielen ihre Siedlungsgebiete an [[Preußen]]. In mehreren Edikten wurden ihnen Landerwerb verboten und weitere Restriktionen auferlegt. &lt;br /&gt;
Bereits am 22. Juli 1763 hatte die deutschstämmige Zarin [[Katharina II.|Katharina die Große]] ein Manifest herausgegeben, das neuen Ansiedlern Land und  Religionsfreiheit zusagte.&lt;br /&gt;
1786 lud der Abgesandte Georg von Trappe im Auftrag der Zarin die Mennoniten ein, sich in Süd[[russland]] anzusiedeln. Daraufhin wurden Johann Bartsch und Jakob Höppner ausgesandt, um neue Siedlungsgebiete für die auswanderungswilligen Mennoniten zu suchen. Vor ihrer Abreise gab es Schwierigkeiten mit dem Danziger Rat, der die Abwanderung verhindern wollte. Trotzdem reisten Höppner und Bartsch als Abgesandte der russischen Regierung nach Russland, wo sie auch den Fürsten [[Grigori Alexandrowitsch Potjomkin|Potemkin]] und die Zarin persönlich trafen. Sie entschieden sich für ein fruchtbares Siedlungsgebiet bei Berislaw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihr Betreiben hin wanderten 1789 228 arme Familien mit Pferdekarren, und später auch auf Lastkähnen, auf einer beschwerlichen Reise nach Südrussland (die heutige Ukraine) aus. Doch anstatt ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet zu bekommen, verfügte der Fürst Potemkin, nach dem auch der Begriff [[Potemkinsche Dörfer]] benannt wurde, dass sich die Mennoniten an der Insel [[Chortyzja]] am Fluss [[Dnepr]] niederlassen sollten. Dieses Gebiet befand sich im Besitz des Fürsten und es können durchaus persönliche Motive dafür angenommen werden. Jedenfalls war dieses Gebiet kein Vergleich zu dem versprochenen Land, woraufhin sich der Groll der Neusiedler an Höppner und Bartsch entlud.&lt;br /&gt;
Sie bekamen wenig Dank für ihre Bemühungen. Jakob Höppner wurde sogar von der russischen Regierung wegen angeblicher Unterschlagung von Kapital ins Gefängnis geworfen und nach [[Sibirien]] verbannt. Ein Jahr später durfte er zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höppner siedelte sich auf der Insel Chortitza an, wo er mit seiner Familie am mennonitischen Leben aktiv teilnahm. Als er dort starb, wurde er nicht auf dem Friedhof, sondern auf seinen Wunsch hin auf  seinem eigenen Land bestattet, weil die Menschen ihn so schlecht behandelt hatten. 1889 wurde ihm zu Ehren ein [[Denkmal (Gedenken)|Denkmal]] auf seinem Grab errichtet. Dieses Denkmal befindet sich heute im Freilichtmuseum [[Mennonite Heritage Village]] in [[Steinbach (Manitoba)]], [[Kanada]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.neu-samara.de/index.php?artikel=45&amp;amp;sprache=de Ostsiedlung der Mennoniten] &lt;br /&gt;
* [https://gameo.org/index.php?title=H%C3%B6ppner,_Jakob_(1748-1826) Jakob Höppner] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoppner, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mennonit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russlandmennoniten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1748]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzmeerdeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russlanddeutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Höppner, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mennonitischer Delegierter in Russland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1748&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]], Westpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1826&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chortitza (Saporischschja)|Chortitza]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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