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	<title>Jakob Baxa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:53:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Baxa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1895]] in [[Wien]]; † [[10. November]] [[1979]] in [[Mödling]], [[Niederösterreich]]) war ein [[österreich]]ischer [[Soziologe]], [[Jurist]], [[Kulturgeschichte|Kultur-]] und [[Literaturgeschichte|Literaturhistoriker]] und [[Dichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Baxa besuchte das [[Stiftsgymnasium Melk|Gymnasium in Melk]]/Niederösterreich, das Städtische Gymnasium in [[Wels (Stadt)|Wels]]/[[Oberösterreich]] und das [[Carl-Ludwig-Gymnasium]] in Wien. Dort erlangte er 1913 die [[Matura]]. Von 1913 bis 1916 studierte Baxa [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Wien]]. Von 1916 bis 1918 leistete er Kriegsdienst und erlitt an der österreichisch-italienischen Front durch eine Minenexplosion einen Gehörschaden. 1918 nahm er sein Studium wieder auf und wurde am 14. Juli 1919 [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rechtspraktikum am Bezirksgericht Gloggnitz (Niederösterreich) und beim Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien arbeitete Baxa von 1920 bis 1922 als Sekretär der „Österreichischen Zuckerstelle“ in Wien. Ab 1922 arbeitete er als Prokurist für die &amp;#039;&amp;#039;Dürnkruter Zuckerfabrik AG&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls in Wien. Nebenberuflich trieb er seine soziologischen Studien voran und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1923 bei [[Othmar Spann]] an der Universität Wien für [[Soziologie|Gesellschaftslehre]]. Von 1923 bis 1938 lehrte Baxa als [[Privatdozent]], ab 1932 mit dem Status eines &amp;#039;&amp;#039;[[Professur#Professuren in Österreich|titular außerordentlichen Universitätsprofessors]]&amp;#039;&amp;#039;. Sich selbst sah er freilich weniger als Wissenschaftler, sondern als Dichter und veröffentlichte neoromantische Lyrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baxa bewegte sich politisch im Feld von Katholizismus und [[Deutschnationalismus]]. Er gehörte einerseits der katholischen [[Leo-Gesellschaft]] an, arbeitete aber andererseits von 1923 bis 1933 bei der&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Deutschösterreichische Tages-Zeitung|Deutschösterreichischen Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (DÖTZ) mit, die sich ab 1933 zum „Hauptblatt“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP-Hitlerbewegung]] erklärte. Nach dem Verbot der österreichischen NSDAP 1933 vertrieb er für die Partei illegale Druckschriften.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Huber: &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaftslehre zwischen Krucken- und Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; In: Andreas Kranebitter und Christoph Reinprecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Soziologie und der Nationalsozialismus in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2019, ISBN 978-3-8376-4733-4 (&amp;#039;&amp;#039;Sozialtheorie&amp;#039;&amp;#039;), S. 173–190, hier S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baxa gehörte zum innersten Zirkel des [[Spannkreis]]es und arbeitete an der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Ständisches Leben&amp;#039;&amp;#039; (Berlin–Wien) sowie der Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Beiträge zur Wirtschafts- und Gesellschaftslehre&amp;#039;&amp;#039; mit. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] wurde eben deshalb am 22. April 1938 angeordnet, dass er seine Lehrbefugnis ruhen lassen müsse. Baxa argumentierte, er habe sich bereits 1933 von Spann entfernt und sei am 1. April 1938 der [[NSDAP]] beigetreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;O593&amp;quot;&amp;gt;Thomas Olechowski, Tamara Ehs und Kamila Staudigl-Ciechowicz: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät, 1918–1938.&amp;#039;&amp;#039; V &amp;amp; R Unipress, Göttingen 2014, ISBN 978-3-89971-985-7, S. 593.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl seine Ortsgruppe zu seinem Aufnahmeantrag bescheinigte, er sei „politisch einwandfrei“ gewesen&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Rathkolb: &amp;#039;&amp;#039;Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien zwischen Antisemitismus, Deutschnationalismus und Nationalsozialismus 1938, davor und danach.&amp;#039;&amp;#039; In: Gernot Heiss (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Willfährige Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Wien 1938–1945.&amp;#039;&amp;#039; Verl. für Gesellschaftskritik, Wien 1989, ISBN 978-3-85115-107-7 (&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik&amp;#039;&amp;#039;. 43), S. 197–232, hier S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; und er rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen wurde (Mitgliedsnummer 6.142.365),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1861465&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;M1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Müller |url=https://agso.uni-graz.at/archive/sozio/biografien/b/baxa_jakob.htm |titel=Jakob Baxa |werk=Soziologie in Österreich |hrsg=Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich |datum=2013-10-01 |abruf=2025-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde ihm wegen seiner Beziehung zu Spann die [[Lehrberechtigung|Venia Legendi]] zum Januar 1940 entzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;O593&amp;quot; /&amp;gt; Während des Zweiten Weltkrieges publizierte er antisemitische Artikel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Baxa |Titel=Georg Ritter von Schönerer. Zu seinem Geburtstag - &amp;quot;Jedem das Seine! Nicht liberal, nicht klerikal, sondern national!&amp;quot; |Sammelwerk=Deutsche Zeitung in Kroatien |Band=Jg. 2 |Nummer=Nr. 163, 15.07.1942 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Parteimitgliedschaft wurde Baxa von der Universität Wien nach 1945 nicht wieder als Privatdozent eingesetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;O593&amp;quot; /&amp;gt; und auch von seinem Hauptarbeitgeber (&amp;#039;&amp;#039;Dürnkruter Zuckerfabrik AG&amp;#039;&amp;#039;) in den Ruhestand versetzt. Er war inzwischen fast ertaubt, eine Spätfolge des im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erlittenen Gehörschadens bei einer [[Landmine|Minenexplosion]]. Außerdem war seine Mobilität stark eingeschränkt, weil er seine Ehefrau Maria Helene (geb. Ohnheiser, Heirat 1918, † 1963) bis zu ihrem Tode pflegte. Sie war infolge eines [[Schlaganfall]]s bettlägerig und fast erblindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baxa lebte seit 1945 als [[Privatgelehrter]] und Dichter in [[Maria Enzersdorf]]/Niederösterreich und schuf ein umfangreiches dramatisches Werk. Er verstarb 1979 im [[Landeskrankenhaus (Österreich)|Landeskrankenhaus]] Mödling/Niederösterreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Soziologie ==&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1932 beschäftigte sich Baxa ganz überwiegend mit soziologischen Fragen zur [[Romantik]]. Darin liegt seine nachhaltige Bedeutung für die Soziologie, denn die romantische Staats- und Gesellschaftslehre war bis zum Zeitpunkt seiner Forschungen und Publikationen fast völlig in Vergessenheit geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem versuchte Baxa in seiner „Gesellschaftslehre von Platon bis Friedrich Nietzsche“ nachzuweisen, dass die Soziologie tief in der [[Philosophie]] wurzelt und eine [[Geisteswissenschaft]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird zum engeren sogenannten [[Spannkreis]] gezählt und war Gründungs-, Vorstands- und Ehrenmitglied der [[Gesellschaft für Ganzheitsforschung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-07 |url=http://agso.uni-graz.at/sozio/biografien/b/baxa_jakob.htm |text=Jakob Baxa, Lemma des Online-Archivs für die Geschichte der Soziologie in Österreich (AGSÖ) |archivebot=2025-07-30 08:53:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Godiva&amp;#039;&amp;#039; (Schauspiel 1913).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die romantische Staatswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (1923).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Produktivitätstheorie&amp;#039;&amp;#039; (1926).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaftslehre von Platon bis Friedrich Nietzsche&amp;#039;&amp;#039; (1927).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alpen im Feuer&amp;#039;&amp;#039; (Gedichte 1931).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft und Staat im Spiegel deutscher Romantik&amp;#039;&amp;#039; (1934).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zuckererzeugung&amp;#039;&amp;#039; (1937).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adelaide&amp;#039;&amp;#039; (Schauspiel in vier Akten, 1938).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Opfer&amp;#039;&amp;#039; (Roman 1949).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte der Zuckerindustrie in den Ländern des ehemaligen Österreich&amp;#039;&amp;#039; (1950).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Henriette&amp;#039;&amp;#039; (Roman 1951)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diana&amp;#039;&amp;#039; (Roman 1951).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siegendorfer Zuckerfabrik, Conrad Patzenhofer&amp;#039;s Söhne: 1852-1952&amp;#039;&amp;#039; (1952).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich von Gentz&amp;#039;&amp;#039; (1965).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zucker im Leben der Völker&amp;#039;&amp;#039; (1967).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Mierendorff: &amp;#039;&amp;#039;Baxa, Jakob&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wilhelm Bernsdorf]]/Horst Knospe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Internationales Soziologenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Enke, Stuttgart ² 1984, S. 54 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11609673X}}&lt;br /&gt;
* [http://agso.uni-graz.at/sozio/biografien/b/baxa_jakob.htm Jakob Baxa, Biographie im Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich mit Bibliografie des wissenschaftlichen und künstlerischen Werks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11609673X|VIAF=69673039|LCCN=no/2018/83614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baxa, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatgelehrter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Othmar Spann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baxa, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baxa, Jakob Matthias&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Soziologe, Kulturhistoriker, Literaturhistoriker und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mödling]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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