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	<title>Jakob Barion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:Person (Nationalsozialismus); Ergänze Kategorie:Wissenschaftler im Nationalsozialismus</title>
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		<updated>2025-09-29T19:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Nationalsozialismus)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Nationalsozialismus)&quot;&gt;Kategorie:Person (Nationalsozialismus)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wissenschaftler_im_Nationalsozialismus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wissenschaftler im Nationalsozialismus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Wissenschaftler im Nationalsozialismus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Barion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1898]] in [[Wüschheim (Euskirchen)|Wüschheim]]; † [[16. Februar]] [[1996]] in [[Gummersbach]]) war ein deutscher Professor für [[Philosophie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Barion, der Sohn eines Landwirts, war von 1912 bis 1918 Schüler am Lehrerseminar in [[Euskirchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Angaben nach: [[Christian Tilitzki]]: Die deutsche Universitätsphilosophie in der Weimarer Republik und im Dritten Reich, Akademie, Berlin 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er als Volksschullehrer tätig und legte währenddessen 1921 sein Abitur ab. Im Jahr 1923 begann er ein Studium der Theologie und Philosophie an der [[Universität Bonn]]. Das theologische Examen legte er 1927 ab. Seine Promotion bei [[Adolf Dyroff]] erfolgte 1928 mit einer 41-seitigen Dissertation über [[Johann Gottlieb Fichte|J. G. Fichtes]] [[intellektuelle Anschauung]] und ihre [[Religionsphilosophie|religionsphilosophische]] Bedeutung. Ergänzt um einen Teil über [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling|Schelling]] wurde die Arbeit 1929 veröffentlicht. In dieser Arbeit kritisierte er die Vorstellung, dass eine unmittelbare Erfassung Gottes möglich sei, nicht nur bei Fichte und Schelling, sondern auch in der [[Wesensschau]] bei [[Max Scheler]]. Im Anschluss arbeitete er als Assistent bei Dyroff und legte 1933 seine [[Habilitationsschrift]] „[[Plotin]] und [[Augustinus]]. Untersuchungen zum Gottesproblem“ vor, in der er sich abweichend von [[Alfred Rosenberg|Rosenbergs]] Darstellungen gegen eine pantheistisch-mystische Interpretation der beiden Philosophen wandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 1933 wurde er Mitglied des [[Nationalsozialistischer Lehrerbund]]s (NSLB, Mitgliedsnummer 295.259). Seine Antrittsvorlesung „[[Philosophia perennis]] als Problem und als Aufgabe“, mit der er 1934 das Habilitierungsverfahren erfolgreich bestand, erschien 1936 und wurde in den Blättern für deutsche Philosophie&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Sauer: Rezension zu Jakob Barion: Philosophia perennis als Problem und als Aufgabe, in: BDPh 12 (1938/39), 113–115.&amp;lt;/ref&amp;gt; dahingehend kommentiert, dass sie zum einen im Rahmen des [[Neuthomismus]] blieb und zum anderen von einer Philosophie der [[Gemeinschaft]] ohne Bezug auf [[Völkische Bewegung|völkische]] Erlebnisse und „Art und Rasse“ als „ursprüngliche Gegebenheiten“ handele. [[Erich Rothacker]] berichtete über diese Vorlesung an das [[Reichserziehungsministerium]], dass Barion die [[Objektivität]] der Erkenntnis betone und damit die antipsychologischen Arbeiten von [[Franz Brentano|Brentano]] und [[Edmund Husserl|Husserl]] fortsetze. Er überwinde damit die [[Idealismus|idealistischen]] und [[Positivismus|positivistischen]] Verengungen und stelle dabei auf das wahre Wesen des [[Mensch]]en und seine Stellung im Ganzen des [[Sein]]s ab, so dass man nur von dem wirklichen Menschen, aber nicht vom Menschen als abstrakter Idee reden könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tilitzki660&amp;quot;&amp;gt;Nach: Christian Tilitzki: Universitätsphilosophie in der Weimarer Republik und im Dritten Reich, Akademie, Berlin 2002, 660.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser gegenüber dem Nationalsozialismus zumindest distanzierten Veröffentlichungen galt Barion als politisch zuverlässig und zur positiven Mitarbeit am neuen Staat bereit, obwohl er von schwächlicher körperlicher Konstitution und keine „Führernatur“ gewesen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tilitzki660&amp;quot;/&amp;gt; So erhielt Barion 1936 die Vertretung für Dyroffs Lehrstuhl und 1938 die Berufung auf einen Lehrstuhl der [[Lyceum Hosianum|Staatlichen Akademie Braunsberg]]. Nach dem Wechsel des Kirchenrechtlers [[Hans Barion]], mit dem er nicht verwandt war, wurde er bereits 1938 zum (letzten) Rektor der Akademie.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands, Band 40, S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Schrift „[[Platon]]s Sendung und Werk in ihrer geschichtlichen Stellung“ veröffentlichte er versteckt als Anhang zum Vorlesungsverzeichnis der Akademie 1941. Hier beschrieb er die ungerechte [[Tyrannis]] des [[Dionysios I. von Syrakus]], den Platon auf einer Reise besucht hatte, und stellte fest, dass Platon weder dort noch in Athen den „Staat der Gerechtigkeit“ gefunden habe. Auch hätte es in Athen niemanden gegeben, mit dem sich [[Sokrates]] und Platon gegen das „frevelhafte Treiben der Masse“ „zum Schutz der gerechten Sache“ hätten verbinden können, so dass ihnen nur der Rückzug in einen „stillen Winkel“ geblieben sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach: Christian Tilitzki: Universitätsphilosophie in der Weimarer Republik und im Dritten Reich, Akademie, Berlin 2002, 1126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Barion wieder in Bonn tätig, wo er 1955 eine ordentliche Professur erhielt. Sein vorrangiges Thema war nun die [[Staatsphilosophie]] und das Verhältnis von [[Macht]] und [[Recht]] im [[Staat]]. In einem Aufsatz über „Macht und Recht des Staates“ kritisierte Barion 1949 die These [[Carl Schmitt]]s von der allein bestimmenden Autorität bei der Festlegung von Gesetzen (auctoritas non veritas facit legem). Die Begründung des Rechts müsse an den Maßstab der Gerechtigkeit gebunden werden und Voraussetzung für eine friedliche Ordnung sei das Reich des Sittlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Barion: Macht und Ethos im Recht, Philosophisches Jahrbuch 59 (1949), 191–199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus vertrat er die Auffassung, dass das Gemeinwohl jedem privaten Wohl vorangeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Barion: Recht, Staat und Gesellschaft, Scherpe, Krefeld 1949, 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob Barion war ledig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die intellektuelle Anschauung bei J.G. Fichte und Schelling und ihre Religions-Philosophische Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. C. J. Becker Univ-Druckerei, Würzburg 1929. Dissertation&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plotin und Augustinus. Untersuchungen zum Gottesproblem&amp;#039;&amp;#039;. [[Junker und Dünnhaupt]], Berlin 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Philosophia perennis]] als Problem und als Aufgabe&amp;#039;&amp;#039;. Hüber, München 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Forschung um [[Albertus Magnus|Albert den Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für deutsche Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, Band 11 (1937/38), S. 51–57.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu [[Richard Harder (Philologe)|R. Harders]] Plotinübersetzung&amp;#039;&amp;#039;. 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platons Sendung und Werk in ihrer geschichtlichen Stellung&amp;#039;&amp;#039;. Krausenecks, Gumbinnen 1941 (Anhang zum Vorlesungsverzeichnis der Akademie Braunsberg)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macht und Recht. Eine Platon-Studie&amp;#039;&amp;#039;. Scherpe, Krefeld 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recht, Staat und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Scherpe, Krefeld 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macht und Recht und das Wesen des Staates&amp;#039;&amp;#039;. Limbach, Braunschweig 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Universitas und Universität&amp;#039;&amp;#039;. Röhrscheid, Bonn 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hegel und die marxistische Staatslehre&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was ist Ideologie? Studie zu Begriff und Problematik&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 1964, 2. erw. Aufl. 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ideologie – Wissenschaft – Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staat und Zentralismus&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philosophie. Einführung in ihre Terminologie und ihre Hauptprobleme&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlinien philosophischer Staatstheorie&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Realität und Begriff&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen und Neumann, Würzburg 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Baumanns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Realität und Begriff: Festschrift für Jakob Barion zum 95. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1993, ISBN 978-3-884798386.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, 2., überarb. und. erw. Aufl., Bd. 1, München 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119107287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119107287|LCCN=n/85/309349|VIAF=62351001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barion, Jakob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Braunsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftler im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barion, Jakob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wüschheim (Euskirchen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gummersbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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