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	<title>Jahwist - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahwist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;J&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet die [[Historisch-kritische Methode (Theologie)|historisch-kritische]] [[Biblische Exegese|Bibelwissenschaft]] eine der [[Konjektur|vermuteten]] Quellenschriften, die in den fünf Büchern Mose, dem Pentateuch ({{heS|תּוֹרָה}} &amp;#039;&amp;#039;[[Tora]]&amp;#039;&amp;#039;), mit [[editionswissenschaft]]licher Methode erschließbar seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie vom „Jahwisten“ –&amp;amp;nbsp;er bekam diesen Namen, weil die ihm zugeordneten Textpassagen den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[JHWH]]&amp;#039;&amp;#039; ({{hbo|יהוה&amp;amp;lrm;}}, rekonstruierte Aussprache: „Jahwe“) für den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs schon vor der Offenbarung dieses Gottesnamens an Mose {{Bibel|Exodus|3|15}} verwenden&amp;amp;nbsp;– entstand mit der historisch-kritischen Erforschung der Bibel im 18. Jahrhundert, verlor aber seit Mitte des 20. Jahrhunderts teilweise an Zustimmung in der alttestamentlichen Forschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahwist&amp;quot;&amp;gt;{{WiBiLex |Referenz=22139 |Autor=[[Christoph Levin]] |Titel=Jahwist |Datum=2015-04 |Abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Israel 850 aC de.svg|alternativtext=|mini|[[Nordreich Israel]] und [[Juda (Reich)|Südreich Juda]] im 9. Jahrhundert v. Chr., nach biblischen Angaben. Dabei stehen die redaktionellen Veränderungen der Texte in Reaktion auf die politischen Konstellationen: der „Jahwist“ auf das [[Davidisch-salomonisches Großreich|vereinigte Königreich]] unter [[Salomo]], der „[[Elohist]]“ auf den Kampf zwischen der JHWH- und [[Baal (Gott)|Baals]]-[[Baal (Gott)#Baal in der Bibel|Verehrung]] im [[Nordreich Israel|Nordreich]], das [[Deuteronomium]] auf die [[Assyrisches Reich#Neuassyrisches Großreich (911 v. Chr. bis 605 v. Chr.)|assyrische Bedrohung]] Judas und [[Jerusalem]]s und die [[Priesterschrift (Bibel)|Priesterschrift]] auf das [[Babylonisches Exil|Babylonische Exil]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Melanie Köhlmoos]]: &amp;#039;&amp;#039;Exegese und Hermeneutik des Alten Testaments.&amp;#039;&amp;#039; Text erschienen im „Loccumer Pelikan“ 2/2017 [https://www.rpi-loccum.de/material/pelikan/pel2-17/2-17_koehlmoos]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jahwist wird auf die [[Salomo|salomonische]] Zeit des 10. Jahrhunderts v. Chr. datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahwist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Mit der [[Aufklärung]] begann in Europa auch die [[Historisch-kritische Methode (Theologie)|historisch-kritische]] Erforschung der Bibel. Seit dem 18. Jahrhundert wurde die Bibel nicht mehr nur in ihrer Funktion als geoffenbartes Wort Gottes rezipiert, sondern auch in ihrer Gestalt als historisch gewachsenes Buch wahrgenommen und untersucht. Die historische Kritik räumte ab dem 18. Jahrhundert mit der über Jahrhunderte geltenden Vorstellung auf, Mose sei der Autor des Pentateuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Anfang markieren die Beobachtungen des Hildesheimer Pfarrers [[Henning Bernhard Witter]] (1683–1715). Er bemerkte, dass im Pentateuch der Gottesname Jahwe mit dem Wort Elohim für „Gott“ wechselte und entdeckte in den ersten drei Kapiteln der [[Genesis (Bibel)|Genesis]] eine Doppelüberlieferung. Die Erschaffung der Welt wird hier zweimal nacheinander, mit je unterschiedlichem Schwerpunkt und je unterschiedlichen Gottesbezeichnungen erzählt (einmal in {{B|Gen|1,1–2,4a}} unter Verwendung der Gottesbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Elohim]]&amp;#039;&amp;#039; und ein zweites Mal in {{B|Gen|2,4b–3}}, {{B|Gen|24}} unter Verwendung des Gottesnamens &amp;#039;&amp;#039;[[JHWH]]).&amp;#039;&amp;#039; Ebenso finden sich in der Genesis weitere Doppel- und Mehrfachüberlieferungen: etwa in der Sintfluterzählung {{Bibel|Gen|6-8}}, der Geschichte von der Gefährdung der [[Stammmutter|Ahnfrau]] ({{B|Gen|12}}; {{B|Gen|20}} und {{B|Gen|26}}) oder der Entstehung für das Heiligtum in [[Bet-El]] (Gen 12; {{B|Gen|28}} und {{B|Gen|35}}). Die Beobachtungen Witters wurden lange Zeit nicht beachtet bzw. anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ähnliche Einsichten des Franzosen [[Jean Astruc]], welcher der Leibarzt des französischen Königs [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XV.]] war, stießen die kritische Forschung am Alten Testament an. Er entdeckte in den Mehrfachüberlieferungen innerhalb des Pentateuchs (vor allem der Genesis) zwei durchlaufende und zwei weitere kürzere, ehedem unabhängige Quellenschriften, die dem jetzigen Text zugrunde liegen. Diese Quellenschriften seien von [[Mose]] in vier Kolumnen (Astruc nennt diese Quellen A, B, C und D) zusammengestellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Astruc: &amp;#039;&amp;#039;Conjectures&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;143f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein späterer, nachmosaischer Redaktor habe die vier Quellen ineinander gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Urkundenhypothese ===&lt;br /&gt;
In Deutschland weitete [[Johann Gottfried Eichhorn]] die These Astrucs auf den Textkomplex Gen 1 – Ex 2 aus und schied die Quellen in einen vormosaischen &amp;#039;&amp;#039;[[Elohist]]&amp;#039;&amp;#039; (benannt nach der Verwendung des Gottestitels „Elohim“) und einen nachmosaischen &amp;#039;&amp;#039;Jehowist&amp;#039;&amp;#039; (benannt nach der Verwendung des Gottesnamens „JHWH“).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Eichhorn: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039; III, S. 22f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schreibung „Jehowist“ entspricht der damaligen Lesung des Gottesnamens JHWH, der bis ins 19. Jahrhundert irrtümlich als „Jehowa“ gelesen wurde. [[Karl David Ilgen]] baute die These Eichhorns weiter aus, indem er noch einen zweiten Elohisten annahm und daher insgesamt drei Quellen unterschied.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ilgen: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;393f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Forschungsgeschichtlich wurde diese Theorie unter der Bezeichnung [[Tora#Ältere Urkundenhypothese|Ältere Urkundenhypothese]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;Quellenhypothese&amp;#039;&amp;#039;) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fragmentenhypothese ===&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entwickelten sich Gegentheorien, die die Entstehung des Pentateuchs anders zu rekonstruieren versuchten. Die so genannte [[Fragmentenhypothese]] ging von zahlreichen, ehedem selbständigen Erzählkränzen (einzelnen Erzählungen zu je verschiedenen Themen wie Abraham, Schöpfung, Flut und weiteren) aus, die erst sukzessive zu einer Gesamterzählung zusammengearbeitet wurden. Vertreter dieser Hypothese waren der englische Pastor [[Alexander Geddes]] sowie der Deutsche [[Johann Severin Vater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzungshypothese ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diagram of the Supplementary Hypothesis.jpg|200px|mini|Die [[Ergänzungshypothese]], auch: &amp;#039;&amp;#039;Grundschrifthypothese&amp;#039;&amp;#039; als Diagramm]]&lt;br /&gt;
Als eine Art Mischung aus Urkunden- und Fragmentenhypothese entwickelte sich die [[Ergänzungshypothese]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;Grundschrifthypothese&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Veronika Loidolt: &amp;#039;&amp;#039;Die Datierung von Genesis 3.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit, Universität Wien, 2016 ([https://othes.univie.ac.at/41478/1/2016-01-10_1046001.pdf] auf othes.univie.ac.at) hier S.&amp;amp;nbsp;16&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren wichtigster Vertreter [[Wilhelm Martin Leberecht de Wette]] ist. Nach seiner Rekonstruktion bestand die Genesis zunächst aus einer einzigen (elohistischen) Grundschrift oder Quelle, in die ein jehowistischer Redaktor nach und nach einzelne, sich im Umlauf befindliche Erzählkränze einarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Urkundenhypothese ===&lt;br /&gt;
Über viele Jahre bestimmend wurde die so genannte [[Neuere Urkundenhypothese]], die im ausgehenden 19. Jahrhundert von den Alttestamentlern [[Karl Heinrich Graf]], [[Abraham Kuenen]] und vor allem [[Julius Wellhausen]] (1878)&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Wellhausen: &amp;#039;&amp;#039;Prolegomena zur Geschichte Israels.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1878.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modern document hypothesis.svg|mini|400px|Die [[Neuere Urkundenhypothese]] als Diagramm. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;J&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Jahwist (10.–9. Jahrhundert v. Chr.)[1][2]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Elohist]] (9. Jahrhundert v. Chr.)&amp;lt;ref&amp;gt;Pauline A. Viviano: &amp;#039;&amp;#039;Source Criticism.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stephen R. Haynes]], [[Steven L. McKenzie]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;To Each Its Own Meaning: An Introduction to Biblical Criticisms and Their Application.&amp;#039;&amp;#039; Westminster John Knox, Louisville, Kentucky, 1999, ISBN 978-0-664-25784-2, S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Russell Gmirkin]]: &amp;#039;&amp;#039;Berossus and Genesis, Manetho and Exodus.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London 2006, ISBN 978-0-567-13439-4, S.&amp;amp;nbsp;4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dtr1:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Früh (7. Jahrhundert v. Chr.) Deuteronomistische Geschichte;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dtr2:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Spät (6. Jahrhundert v. Chr.) Deuteronomistische Geschichte;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P*:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Priester (6.–5. Jahrhundert v. Chr.)&amp;lt;ref&amp;gt;Pauline A. Viviano: &amp;#039;&amp;#039;Source Criticism.&amp;#039;&amp;#039; In: Stephen R. Haynes, Steven L. McKenzie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;To Each Its Own Meaning: An Introduction to Biblical Criticisms and Their Application.&amp;#039;&amp;#039; Westminster John Knox, Louisville, Kentucky, 1999, ISBN 978-0-664-25784-2, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;[2]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D†:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Deuteronomisten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Redaktor (Textwissenschaft)|Redaktor]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DH:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Deuteronomistisches Geschichtswerk|Deuteronomistische Geschichte]] ([[Buch Josua]], [[Buch der Richter]], [[Buch Samuel]], [[1. Buch der Könige]], [[2. Buch der Könige]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sogenannten [[Neuere Urkundenhypothese|Neueren Urkundenhypothese]], so von [[Julius Wellhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;aber auch insbesondere die Alttestamentler [[Karl Heinrich Graf]], [[Abraham Kuenen]] im ausgehenden 19. Jahrhundert&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird der gesamte [[Tora|Pentateuch]] vier Quellen zugeordnet:&lt;br /&gt;
* Der JHWH-Quelle, also dem Jahwisten (J), aus der Zeit um 950 v. Chr.&lt;br /&gt;
* Der [[Elohist|Elohimquelle]] (E), aus der Zeit um 800 v. Chr.&lt;br /&gt;
* Dem [[Priesterschrift (Bibel)|Priesterkodex]] (P), aus der [[Babylonisches Exil|Exilszeit]] um 550 v. Chr.&lt;br /&gt;
* Dem (Ur-)[[Deuteronomium]] (D), aus dem 7. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
In die jahwistische Quellenschrift (J) arbeitete ein [[Redaktor (Textwissenschaft)|Redaktor]] (R&amp;lt;sup&amp;gt;JE&amp;lt;/sup&amp;gt;) aus der Zeit unmittelbar nach dem Untergang des [[Nordreich Israel|Nordreiches Israel]] im Jahre 722 v. Chr. die elohistische Quelle (E) ein und schuf so das „Jehowistische Geschichtswerk“ (JE). Dieses wurde dann in nachexilischer Zeit wiederum in die Priesterschrift eingearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wellhausen: &amp;#039;&amp;#039;Prolegomena.&amp;#039;&amp;#039; S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Noth]] baute die These Wellhausens zu Beginn des 20. Jahrhunderts weiter aus und verhalf ihr durch seine „Überlieferungsgeschichtlichen Studien“ zu langjähriger Geltung und breiter Rezeption in der alttestamentlichen Forschung. Nach Noths Ansicht entstand die jahwistische Quellenschrift um 950 v. Chr. in Kreisen um den [[Jerusalem]]er Königshof. Sie erzählt die [[Geschichte Israels]] von der Erschaffung der Welt bis zur Auskundschaftung des verheißenen Landes (in den Büchern Genesis bis [[Numeri]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theologisches Profil und Stilmerkmale ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Gottesnamens &amp;#039;&amp;#039;jhwh&amp;#039;&amp;#039; dient vor allem in der biblischen Urgeschichte (Gen 1-11) als Charakteristikum für die Abgrenzung der jahwistischen Texte. Im weiteren Pentateuch ist die Ausgrenzung der entsprechenden Texte schwieriger. Sie sind meist gekennzeichnet durch einen Erzählstil, während die Texte der Priesterschrift stärker durch einen „Berichtsstil“ dominiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Hans-Christoph Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsbuch zum Alten Testament.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2005, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inhaltlich ist für den Jahwisten besonders das Motiv des Segens und der Landverheißung an Israel wichtig,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Levin: &amp;#039;&amp;#039;Das Alte Testament.&amp;#039;&amp;#039; S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso wie der Bezug des Segens auf die anderen Völker, für die Israel selbst zum Segen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es in der aktuellen Forschung keinen Konsens über den Umfang und die Datierung derjenigen Texte gibt, die klassisch dem Jahwisten zugewiesen wurden, kann hier nur die klassische Charakterisierung des Jahwisten, wie sie die [[Neuere Urkundenhypothese]] herausgearbeitet hat, dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Forschung – Infragestellung der Quelle J ==&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1970er Jahre wird die Existenz einer jahwistischen Quellenschrift zunehmend bestritten (erstmals von [[Hans Heinrich Schmid]]). J kann nach Ansicht der neueren Forschung deshalb keine Quelle sein, da ihm bei genauerer Betrachtung die wesentlichen Merkmale einer Quelle fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat der Jahwist zwar einen Anfang in der [[Schöpfungsgeschichte (Jahwist)|Schöpfungserzählung]], aber kein erkennbares Ende. Es zeigte sich, dass der Jahwist maßgeblich in den Büchern [[Genesis (Bibel)|Genesis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{heS|בְּרֵאשִׁית}} &amp;#039;&amp;#039;Bereschit&amp;#039;&amp;#039; „Im Anfang“ Genesis&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Exodus (Bibel)|Exodus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{heS|שְׁמוֹת}} &amp;#039;&amp;#039;Schemot&amp;#039;&amp;#039; „Namen“ Exodus&amp;lt;/ref&amp;gt; zu finden ist (vgl. Tabelle unten), kaum noch im Buch [[Numeri]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{heS|בְּמִדְבַּר}} &amp;#039;&amp;#039;Bemidbar&amp;#039;&amp;#039; „In der Wüste“ Numeri&amp;lt;/ref&amp;gt; und überhaupt nicht in [[Levitikus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{heS|וַיִּקְרָא}} &amp;#039;&amp;#039;Wajikra&amp;#039;&amp;#039; „Und er rief“ Levitikus&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Deuteronomium]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{heS|דְּבָרִים}} &amp;#039;&amp;#039;Devarim&amp;#039;&amp;#039; „Worte“ Deuteronomium&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine vermeintliche Quelle J hätte daher mit der Auskundschaftung des Landes und der Bileam-Erzählung geendet, was als Ende einer [[Erzählung]] nicht wirklich einleuchten möchte. Hinzu kommt, dass in der neueren Forschung die Vätergeschichten einerseits und die Exoduserzählung andererseits als zwei voneinander unabhängige, sich in Teilen sogar widersprechende Ursprungserzählungen Israels angesehen werden. Die literarische Brücke zwischen Genesis und Exodus hat aber nach Meinung zahlreicher Forscher erst der Autor der Priesterschrift geschaffen. Zudem fehlen dem Jahwisten ein deutlich wahrnehmbarer, durchlaufender Erzählfaden, eine einheitliche theologische Grundrichtung sowie einheitliches Vokabular. Aus diesen Gründen erfüllt J streng genommen nicht die Kriterien, die die neuere Forschung für den Nachweis einer Quellenschrift herausgearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher geht die jüngere Forschung oft nur noch von einer wirklichen Quelle innerhalb des Pentateuch aus, der &amp;#039;&amp;#039;[[Priesterschrift (Bibel)|Priesterschrift]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Quelle&amp;#039;&amp;#039; setzt hier die Vollständigkeit der Erzählung voraus. So habe allein die Priesterschrift einen von der Erschaffung der Welt bis zur Landnahme reichenden durchgehenden Erzählfaden. Sie zeichnet sich durch eine klar erkennbare theologische Linie und wiederkehrende Formulierungen aus. Alle anderen Texte –&amp;amp;nbsp;auch die, die zuvor dem Jahwisten zugewiesen wurden&amp;amp;nbsp;– werden zu älteren oder jüngeren Redaktionen gerechnet oder als ältere Einzeltraditionen angesehen, die keinen gesamten Geschichtsverlauf erzählen. Statt von einem &amp;#039;&amp;#039;Jahwisten&amp;#039;&amp;#039; sprechen diese neueren exegetischen Entwürfe – etwa von [[Reinhard Gregor Kratz]], [[Erhard Blum]], [[Eckart Otto]], [[Erich Zenger]], [[Jan Christian Gertz]], [[Konrad Schmid (Theologe)|Konrad Schmid]], [[Markus Witte]] – von „vor-“ oder „nicht-priesterschriftlichen Texten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der alttestamentlichen Forschung hält am Begriff &amp;#039;&amp;#039;Jahwist&amp;#039;&amp;#039; fest. Zum einen der Münchener Alttestamentler [[Christoph Levin]], der den Jahwisten für eine (antideuteronomisch geprägte) Redaktionsschicht hält, die verschiedene Erzählkränze (Schöpfung, Abraham, [[Bileam]] und weitere) sammelt, sie zusammenarbeitet und so einen einheitlichen Erzählstrang von {{B|Gen|1}} bis {{B|Num|24}}, das „jahwistische Geschichtswerk“, kreiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Levin: &amp;#039;&amp;#039;Das Alte Testament.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;48–54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings wird dieses im Gegensatz zur Einordnung durch die frühere Forschung eher spät datiert (im Umfeld des Babylonischen Exils). [[John van Seters]] geht einen anderen Weg und sieht im Jahwisten einen deuteronomisch geprägten, exilischen Historiker (ähnlich den griechischen Geschichtsschreibern [[Hesiod]] oder [[Herodot]]), der aus den umlaufenden Erzählungen Motive zusammenstellt und so seine Geschichte Israels schreibt. Die Priesterschrift ist für Van Seters hingegen eine Redaktionsschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale J-Texte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zentralen Texten, die klassisch dem Jahwisten zugewiesen wurden, gehören:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans-Christoph Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsbuch zum Alten Testament.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2005, S. 210 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Textkorpus || Thema || Bibelstelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=&amp;quot;6&amp;quot;| Urgeschichte&lt;br /&gt;
| Schöpfung und Sündenfall || {{B|Gen|2,4b–3,24}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kain und Abel || {{B|Gen|4}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sintflut || {{B|Gen|6,5–8,22}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Noah || {{B|Gen|9,18–26}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Völkertafel || {{B|Gen|10,8–30}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Turmbau zu Babel || {{B|Gen|11,1–9}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=&amp;quot;11&amp;quot;| Vätergeschichte&lt;br /&gt;
| Abraham, Sara und Lot || {{B|Gen|12–13}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flucht Hagars || {{B|Gen|16}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abraham, Lot und Sodom || {{B|Gen|18–19}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werbung Rebekkas als Frau für Isaak || {{B|Gen|24}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geburt Esaus und Jakobs || {{B|Gen|25,21–34}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakobs Erschleichung des Erstgeburtssegens || {{B|Gen|27}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gottesbegegnung in Bet-El || {{B|Gen|28,10–22}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakob, Laban und die Geburt der Kinder Jakobs || {{B|Gen|29–31}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakob und Esau || {{B|Gen|32–33}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geburt Benjamins und Tod Rahels || {{B|Gen|35}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Josefsgeschichte || {{B|Gen|37}}* und 39 – 50*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=&amp;quot;7&amp;quot;| Exodus, Wüste, Sinai&lt;br /&gt;
| Unterdrückung Israels in Ägypten || {{B|Ex|1}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geburt des Mose, Flucht, Berufung || {{B|Ex|2–5}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sieben Plagen || {{B|Ex|7:14–12:39|GerSch}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schilfmeer || {{B|Ex|13:17–14:31|GerSch}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Murrgeschichten || {{B|Ex|15:22–17:7|GerSch}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gotteserscheinung || * (korrekte Textstelle fehlt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goldenes Kalb || {{B|Ex|32}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Das verheißene Land&lt;br /&gt;
| Auskundschaftung des Landes|| {{B|Num|13–14}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bileam || {{B|Num|22–24}}*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;| * &amp;#039;&amp;#039;innerhalb der genannten Stellen sind nicht alle Verse dem „Jahwisten“ zuzuweisen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Klassische Entwürfe ===&lt;br /&gt;
* [[Henning Bernhard Witter]]: &amp;#039;&amp;#039;Jura Israelitarum in Palaestinam terram Chananaeam, commentatione perpetua in Genesin demonstrata.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1711.&lt;br /&gt;
* [[Jean Astruc]]: &amp;#039;&amp;#039;Conjectures sur les mémoires originaux, dont il paroit que Moyse s’est servi pour composer le livre de la Genèse.&amp;#039;&amp;#039; Bruxelles 1753.&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Eichhorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in das Alte Testament.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Leipzig 1780–1783.&lt;br /&gt;
* Alexander Geddes: &amp;#039;&amp;#039;The Holy Bible or the books accounted sacred by Jews and Christians.&amp;#039;&amp;#039; London 1792.&lt;br /&gt;
* [[Karl David Ilgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden des jerusalemischen Tempelarchivs in ihrer Urgestalt. Band 1: Die Urkunden des ersten Buchs von Moses in ihrer Urgestalt.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1798.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Martin Leberecht de Wette]]: &amp;#039;&amp;#039;Dissertatio critica.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1805.&lt;br /&gt;
* [[Julius Wellhausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Composition des Hexateuchs und der historischen Bücher des Alten Testaments.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1876.&lt;br /&gt;
* Julius Wellhausen: &amp;#039;&amp;#039;Prolegomena zur Geschichte Israels.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1878.&lt;br /&gt;
* [[Martin Noth]]: &amp;#039;&amp;#039;Überlieferungsgeschichtliche Studien. Teil 1: Die sammelnden und bearbeitenden Geschichtswerke im Alten Testament (Schriften der Königsberger Gelehrten Gesellschaft, Geisteswissenschaftliche Klasse 18,2).&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Halle 1943.&lt;br /&gt;
* Martin Noth: &amp;#039;&amp;#039;Überlieferungsgeschichte des Pentateuch.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Erhard Blum]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Komposition des Pentateuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für die Alttestamentliche Wissenschaft#Beihefte|Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. 189). De Gruyter, Berlin / New York 1990, ISBN 3-11-012027-5.&lt;br /&gt;
* Thomas B. Dozeman, Konrad Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;A Farewell to the Yahwist? The Composition of the Pentateuch in Recent European Interpretation&amp;#039;&amp;#039; (= Society of Biblical Literature: &amp;#039;&amp;#039;Symposium series.&amp;#039;&amp;#039; 34). Atlanta 2006, ISBN 978-1-58983-163-6.&lt;br /&gt;
* Jan Christian Gertz, Konrad Schmid, Markus Witte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Abschied vom Jahwisten&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Die Komposition des Hexateuch in der jüngsten Diskussion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. 315). De Gruyter, Berlin / New York 2002, ISBN 3-11-017121-X.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Gregor Kratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Komposition der erzählenden Bücher des Alten Testaments.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-8252-2157-1.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Levin]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Jahwist&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments.&amp;#039;&amp;#039; 157. Heft). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1993, ISBN 3-525-53838-3, [[doi:10.5282/ubm/epub.4350]].&lt;br /&gt;
* Christoph Levin: &amp;#039;&amp;#039;Das Alte Testament.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Beck, München 2003, ISBN 3-406-44760-0.&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|Referenz=22139|Titel=Jahwist|Autoren=[[Christoph Levin]]|Datum=2015-04}}.&lt;br /&gt;
* Epke Herman Muelder: &amp;#039;&amp;#039;Das Entstehen und Werden des Jahvismus.&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift, Boston Graduate School, Boston University, Boston 1913, {{HDL|2144/17297}}.&lt;br /&gt;
* [[Hans Heinrich Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Der sogenannte Jahwist.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag, Zürich 1976, ISBN 3-290-11368-X.&lt;br /&gt;
* John van Seters: &amp;#039;&amp;#039;Der Jahwist als Historiker&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;ThSt&amp;#039;&amp;#039; 134). Theologischer Verlag, Zürich 1987, ISBN 3-290-17134-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|Referenz=30711|Titel=Pentateuchforschung|Autoren=[[Thomas Römer (Theologe)|Thomas Römer]]|Datum=2015-12 |Abruf=2025-11-27 |Abruf-verborgen=1}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|1. November 2007|38478121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4028429-3|LCCN=sh/85/69163|VIAF=198891080}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alttestamentliche Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
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