<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jahnsfelde</id>
	<title>Jahnsfelde - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jahnsfelde"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jahnsfelde&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-10T23:33:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jahnsfelde&amp;diff=1197025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: /* Literatur */ Verlinkung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jahnsfelde&amp;diff=1197025&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-08T15:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Müncheberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/30/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/13/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 59&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.36&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 246&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-04-16&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-muencheberg.de/buerger-stadt/ortsteile/jahnsfelde/lage-ortsplan |titel=Lage – Ortsplan |hrsg=Stadt Müncheberg |abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15374&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033477&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahnsfelde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von acht Ortsteilen der Stadt [[Müncheberg]] und befindet sich östlich von [[Berlin]] direkt an der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;1]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]]. Seit 1991 wird in der Gemarkung Jahnsfelde [[ökologische Landwirtschaft]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Jahnsfelde befindet sich auf einem Gebiet, welches schon sehr früh besiedelt war. Körpergrabfunde aus der [[Jungsteinzeit]] im Jahnsfelder [[Gebiet]] belegen das. Sachfunde zeugen von der Anwesenheit [[Slawen|jungslawischer Stämme]] im 11. und 12. Jahrhundert in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des Ortes &amp;#039;&amp;#039;Iansuelde&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1244 –&amp;amp;nbsp;wie das benachbarte [[Trebnitz (Müncheberg)|Trebnitz]] und [[Müncheberg]]&amp;amp;nbsp;– durch das schlesische [[Kloster Trebnitz|Zisterziensernonnenkloster Trebnitz]], dem [[Heinrich I. (Polen)|Herzog Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]] (1165–1238) im Jahre 1224 entsprechendes Land zur Verfügung stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Teil VII: Lebus. 1983, S. 196 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung kam 1449 in den Besitz des uradligen [[Adelsgeschlecht|Geschlechts]] von [[Pfuel]] und blieb ununterbrochen bis zur [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] 1946 im Besitz der Familie. Bereits die frühen Vertreter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1906 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Pfuel |Nummer=1. Ast: Pfuel |Auflage=7. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1905-11-04 |Seiten=574–575 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8239060}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gehen auf Standesschulen wie die Ritterakademie Brandenburg, werden Gutsbesitzer oder Offizier, oft in einer Fusion. Auch der Jahnsfelder Gutsherr Ludwig Ernst von Pfuel geht nach dem Abitur zum Studium, wurde Hofmarschall und war Generalmajor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter von Leers |Hrsg=Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. |Titel=Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. 1705–1913 |Sammelwerk=RA-Zöglingsverzeichnis I von IV |Band=1734 |Nummer=von Pfuel, Ludwig Ernst-Zögling-RA-Nr.: 339 |Verlag=Selbstverlag. Druck P. Riemann |Ort=Belzig / Ludwigslust |Datum=1913 |Seiten=59 |Online=https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1046507885&amp;amp;PHYSID=PHYS_0075 |DNB=361143532}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Theodor Fontane]] besuchte 1862 den Jahnsfelder Gutsherrn [[Alexander von Pfuel]], der ihn durch sein Schloss und die Schlosskirche führte. Fontane schrieb seinen Bericht über Jahnsfelde in dem Kapitel „[[Pfuelenland|Das Pulen-Land]]“ in seinen &amp;#039;&amp;#039;[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg#„Das Oderland“, 1863|Wanderungen durch die Mark Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 wird die [[Freiwillige Feuerwehr]] Jahnsfelde gegründet. Um der Landflucht entgegenzuwirken, werden in Jahnsfelde zwischen 1910 und 1912 durch den [[Kreis Lebus]] vier [[Erbpacht|Rentengutstellen]] gebildet. Angesiedelt werden Handwerker und Landarbeiter. Mit der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] wird der letzte [[Familienfideikommiss|Fideikommiss-Herr]] auf Jahnsfelde, [[Curt-Christoph von Pfuel]], enteignet. Aus dieser enteigneten landwirtschaftliche Nutzfläche und Forst erhalten 25 Neubauern, 3 landarme Bauern, 10 Handwerker und 45 Arbeiter ihr Land. Jahnsfelde zählt 1946 insgesamt 445 Einwohner – die bis heute höchste Einwohnerzahl. Im Oktober 1979 wird im Schloss ein Wohnheim für geistig behinderte Jugendliche eingerichtet. Bis Ende 2001 dient das Schloss als Zuhause für diese Kinder. 1991 wird die Öko-Argar-GmbH &amp;#039;&amp;#039;Jahnsfelder Landhof&amp;#039;&amp;#039; gegründet, welche dem [[Bioland|Bioland-Anbauverband]] beitritt. Aus den Mitteln der Investitionspauschale &amp;quot;[[Aufbau Ost]]&amp;quot; fließen fortan rund 3,7 Millionen DM in die Schlosssanierung. Am 31. März 2002 wird Jahnsfelde Ortsteil der neu gebildeten amtsfreien Stadt Müncheberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002.] StBA.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 2017 begonnene Bau eines neuen [[Feuerwehrhaus]]es wird im September 2018 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Braunkohlebergbau ===&lt;br /&gt;
Der Abbau von [[Braunkohle]] um Jahnsfelde beginnt 1848. Als erste Zeche wird im Juli 1848 die Grube „Franke“ zum Abbau von Braunkohle durch das Königliche Bergamt zu [[Rüdersdorf bei Berlin|Rüdersdorf]] freigegeben. In den nächsten Jahren folgen die Genehmigungen für eine Vielzahl weiterer Gruben mit insgesamt 109 Schächten. Für die Beförderung der abgebauten Braunkohle zum [[Bahnstrecke Berlin–Küstrin-Kietz Grenze|Bahnhof]] [[Trebnitz (Müncheberg)|Trebnitz]] startet im Jahr 1870 der Bau einer &amp;#039;&amp;#039;Lokomobilen Eisen- und Pferdebahn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung Jahnsfeldes (Gebietsstand 31. Dezember 2006).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1734 ||style=&amp;quot;text-align:right| 175&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1772 ||style=&amp;quot;text-align:right| 202&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1791 ||style=&amp;quot;text-align:right| 203&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1798 ||style=&amp;quot;text-align:right| 208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 ||style=&amp;quot;text-align:right| 308&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 ||style=&amp;quot;text-align:right| 409&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:right| 365&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:right| 348&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:right| 361&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||style=&amp;quot;text-align:right| 445&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||style=&amp;quot;text-align:right| 398&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 ||style=&amp;quot;text-align:right| 386&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 ||style=&amp;quot;text-align:right| 317&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 ||style=&amp;quot;text-align:right| 312&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 ||style=&amp;quot;text-align:right| 261&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 ||style=&amp;quot;text-align:right| 254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 ||style=&amp;quot;text-align:right| 243&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlosskirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben dem Schloss steht die aus Feldsteinen im 13. Jahrhundert erbaute Schlosskirche. Die Umrahmungen der Fenster, ferner die Strebepfeiler an den Ostecken des [[Langhaus (Kirche)|Langhauses]] und an der Südwestecke des Turmes sind, wie alle späteren Abänderungen am Bau, aus Backstein und während einer umfangreichen Umbauphase 1869 entstanden. Ein Sandsteinepitaph für den am 25. Februar 1593 verstorbenen Christoph von Pfuel ist an der Innenwand neben dem Altar angebracht. Weitere Gedenktafeln zeugen von der fast 500-jährigen Geschichte derer von Pfuel in Jahnsfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; caption=&amp;quot;Schlosskirche Jahnsfelde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Jahnsfelde, Schlosskirche.jpg&lt;br /&gt;
   Kirchejahnsfelde.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss – Stammschloss derer von Pfuel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Schloss besteht in seinem Kern aus einem zweigeschossigen massiven Putzbau. Der Bau ist teilweise von Räumen mit Kreuzgratgewölben aus dem 17. Jahrhundert (wohl um 1680) unterkellert. Das äußere Erscheinungsbild dieses ältesten überlieferten Gebäudeteils wurde wohl um 1831 klassizistisch überformt und weist an seiner südlichen Schaufassade einen leicht vorspringenden [[Risalit|Mittelrisalit]] auf, dessen bekrönendes Giebelfeld unter anderem das in Sandstein gearbeitete Wappen derer von Pfuel schmückt. Zentrum der Südfassade ist der [[Altan (Architektur)|Altan]] mit beiderseitigem Treppenaufgang.&lt;br /&gt;
Im Jahr der Kaiserreichgründung 1871 kam es zu einer großzügigen Erweiterung des Schlosses durch ziegelsichtige Backsteinanbauten in märkisch-neogotischen Formen. Diese sind geschmückt von reich gegliederten und von Zinnen bekrönten Staffelgiebeln, begleitet von zwei runden Treppentürmen und einem weiteren Turm mit pyramidalem ziegelsichtigen Helm, der den Haupteingang von der Nordseite aufnimmt. Über dem Haupteingang zeigt eine Inschrift den Bezug auf die lange Herrschaft derer von Pfuel in Jahnsfelde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glück herein, Unglück heraus!&lt;br /&gt;
Dies ist der Pfuelen ritterlich Haus seit 400 Jahren&lt;br /&gt;
Gott wolle bewahren in Glück und Gefahren&lt;br /&gt;
Geschlecht und Haus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Jahnsfelder Schloss&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   JahnsfeldeSchloss.JPG&lt;br /&gt;
   Jahnsfelde, Schloss 1.jpg&lt;br /&gt;
   Schlossjahnsfelde.jpg&lt;br /&gt;
   Jahnsfelde, Schloss 2.jpg&lt;br /&gt;
   Jahnsfelde Schloss.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlosspark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der in der Mitte des 19. Jahrhunderts wohl von [[Hermann Fürst von Pückler-Muskau]] beeinflusste, heute in seinen Grundzügen erhaltene [[Schlosspark]] befindet sich in der Ortsmitte. Er nimmt im Norden das Schloss und im Nordosten die Schlosskirche auf. Die ca. 3&amp;amp;nbsp;ha große Parkanlage grenzt im Osten an die L36 und im Süden an die Bundesstraße&amp;amp;nbsp;1. Eine [[Sichtachse]] Richtung Süden verlängert den Schlosspark über die B1 hinaus und verschmilzt damit optisch den Park mit der weiter hinten liegenden Landschaft.&lt;br /&gt;
[[Theodor Fontane]] beschrieb den Jahnsfelder Schlosspark 1863 in seinen &amp;#039;&amp;#039;[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Park, der das Herrenhaus von allen Seiten malerisch umschließt, ist eine Neuschöpfung. Auch der unmittelbar angrenzende Friedhof konnte mit in den Park hineingezogen werden, da die Herstellung eines neuen Begräbnisplatzes ohnehin geboten war.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{FontaneWanderungen |Titel=Jahnsfelde |Band=2 |Teil=Auf dem Hohen-Barnim |Kapitel=Das Pfulen-Land |zenoID=20004778413}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Park stehen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hängebuche]], [[Schwarzkiefer]], [[Gurkenmagnolie]], [[Platanen]], [[Schwarznuss]], [[Riesen-Lebensbaum]] und [[Ginkgo]]. Hier steht auch die dickste [[Winterlinde|Linde]] des [[Landkreis Märkisch-Oderland|Landkreises Märkisch-Oderland]] mit einem Umfang von 6,69&amp;amp;nbsp;m (Stand: Juli 2019) und einem Alter von ca. 500 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baumkunde.de/baumregister/4317-linde_im_schlosspark_von_jahnsfelde/ Linde im Schlosspark von Jahnsfelde.] Baumkunde.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seines alten Baumbestandes wurde der Jahnsfelder Schlosspark 1977 als Einzeldenkmal anerkannt.&lt;br /&gt;
Die den Schlosspark umgebene Gutsmauer wurde zwischen 1945 und 1950 abgetragen. Auf Teilen des alten Parks wurden Wohnhäuser errichtet. Anfang der 2000er Jahre wurden die Parkwege neu gestaltet. Ein am Schlossparkrand stehendes Wohnhaus im [[Schweizerstil]] und das danebenstehende ehemalige Gutsgärtnerhaus aus dem 19. Jahrhundert brannten 2018 bis auf die Grundmauern ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muencheberg-aktuell.de/wohnhaus-bis-auf-die-grundmauern-abgebrannt/ &amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus bis auf die Grundmauern abgebrannt&amp;#039;&amp;#039;.] Müncheberg aktuell, 28. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Sommer 2019 sprudelt vor dem Schloss wieder eine Fontäne in dem nach historischem Vorbild rekonstruierten [[Springbrunnen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1723554/ Fontäne soll wieder sprudeln.] Märkische Oderzeitung, 18. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Schlosspark dient heute der Erholung und Freizeit und bildet ein Zentrum für die Aktivitäten im Ort. Alljährlich finden hier Ortsfeste und Feuerwehrübungen statt. Ein [[Fußballregeln#Spielfeld|Fußball-]] und [[Volleyball]]platz wurden auf der Rasenfläche angelegt und ein [[Tischtennis#Tisch|Tischtennistisch]] für die sportliche Freizeit aufgestellt. Der in Kommunalbesitz befindliche Schlosspark ist ganzjährig öffentlich zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flanieren in Parks und Gärten im Seenland Oder-Spree&amp;#039;&amp;#039;. Seenland Oder-Spree e.&amp;amp;nbsp;V., 2017, S. 74 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einklassenschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Einklassenschule]] wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als ein für diese Zeit typisches [[Backstein]]gebäude errichtet. Von 1859 bis 1968 wurde der Schulunterricht gehalten. 1980 wurde das Objekt umgebaut und dadurch eine erhebliche Veränderung der Innen- und Außenansicht herbeigeführt. Der Urzustand des ehemaligen Schulgebäudes wurde durch eine umfangreiche [[Restaurierung]] im Jahr 2004 hergestellt. Genutzt wird das ehemalige Schulgebäude heute als Gemeindezentrum, [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendclub]] und Veranstaltungsort des Ortsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mausoleum und Erbbegräbnisplatz derer von Pfuel auf dem Friedhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Anfang des 19. Jahrhunderts angelegten [[Friedhof]] befindet sich das ehemalige [[Mausoleum]] derer von Pfuel. Das verputzte Gebäude aus dem [[Spätklassizismus]] besteht aus einem Andachtsraum und der ehemaligen darunter liegenden [[Gruft]]. Das Portal nimmt eine zweiflügelige Tür unter einem Säulenvorbau mit fünf [[Säule]]n auf. Über dem Eingang ist das von Pfuelsche [[Wappen]] erhalten. Heute dient es als [[Trauerhalle]]. Vor dem Mausoleum stehen die zwischen 2011 und 2017 [[Restaurierung|restaurierten]] [[Grabkreuz]]e und [[Grabstein|-steine]] für:&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Heinrich Ludwig von Pfuel]] (1781–1846)&lt;br /&gt;
* Melusine von Pfuel (1834–1835)&lt;br /&gt;
* Sieghild Freifrau von Manteuffel geb. von Pfuel (1915–1941) und Christoph [[Manteuffel|Freiherr von Manteuffel]] (1912–1941)&lt;br /&gt;
* [[Curt-Christoph von Pfuel]] (1907–2000)&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Pfuel]] (1779–1866)&lt;br /&gt;
* Elisabeth von Pfuel (1816–1835)&lt;br /&gt;
* [[Wolf von Pfuel]] (1809–1866)&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Pfuel]] (1854–1930) und Ella [[Poser (Adelsgeschlecht)|Poser und Groß-Naedlitz]] (1870–1962)&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Pfuel]] (1825–1898)&lt;br /&gt;
* Erinnerungsstein an die vormals im ehemaligen Mausoleum beigesetzten Mitglieder der Familie von Pfuel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Halbmeilenstein Jahnsfelde Reichsstrasse 1 Km 30,8 5.JPG|mini|Halbmeilenstein bei Jahnsfelde]]&lt;br /&gt;
Die heute durch den Ort von Westen nach Osten verlaufene [[Bundesstraße 1]] wurde ursprünglich als Chaussee [[Müncheberg]] – [[Seelow]] – [[Küstriner Vorland|Kietz]] – [[Küstrin]] in den Jahren 1817 bis 1819 ausgebaut. Die aus dieser Zeit in und um Jahnsfelde aufgestellten und heute erhaltenen 1⁄4- und 1⁄2-[[Meilenstein]]e sind glockenförmig, mit elliptischen Querschnitt und aus [[Sandstein]] gefertigt. Die Steine stehen unter [[Liste der Baudenkmale in Müncheberg#Jahnsfelde|Denkmalschutz]]:&lt;br /&gt;
* Viertelmeilenstein bei km 28,9 innerhalb der Ortschaft&lt;br /&gt;
* Halbmeilenstein bei km 30,8 außerhalb der Ortschaft zwischen Jahnsfelde und Müncheberg&lt;br /&gt;
Die Bundesstraße 1 verbindet Jahnsfelde mit den Orten [[Müncheberg]] und [[Diedersdorf (Vierlinden)|Diedersdorf]].&lt;br /&gt;
Von Süden nach Norden durchläuft die [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg|Landstraße 36]] den Ort und verbindet Jahnsfelde mit&lt;br /&gt;
den Orten [[Behlendorf (Steinhöfel)|Behlendorf]] und [[Trebnitz (Müncheberg)|Trebnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Pfuel]] (1825–1898), preußischer Offizier, Ritterschaftsdirektor, Herr auf Jahnsfelde&lt;br /&gt;
* [[Johannes Mildbraed]] (1879–1954), deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich von Pfuel]] (1653–1702), preußischer Oberst, Herr auf Gielsdorf, Wilkendorf und Jahnsfelde&lt;br /&gt;
* [[Christian Ludwig von Pfuel]] (1696–1756), preußischer Generalmajor der Infanterie, Herr auf Jahnsfelde&lt;br /&gt;
* [[Curt-Christoph von Pfuel]] (1907–2000), preußischer Assessor, leitendes Mitglied des DVB, sowie deutscher Repräsentant der Presse- und Informationsabteilung des Europarat, letzter Fideikommiss-Herr auf Jahnsfelde&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Pfuel]] (1779–1866), preußischer General der Infanterie, Reformer des Militärsports, Kommandant der Stadt Köln, sowie des preußischen Sektors von Paris, Gouverneur des Fürstentums Neuchâtel und kurzzeitig Gouverneur von Berlin sowie preußischer Ministerpräsident und Kriegsminister&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Pfuel]] (1460–1527), Ritter und kurfürstlich brandenburgischer Amtshauptmann, Herr auf Jahnsfelde, Altranft, Vichel, Heiligensee, Gielsdorf, Wilkendorf und Eggersdorf, Pfandherr auf Schloss Jerichow, Groß Schönfeld, Hohenfelde (Mecklenburg), und Bärenwalde&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Heinrich Ludwig von Pfuel]] (1781–1846), preußischer Generalleutnant, Kommandant von Saarlouis, Spandau und Stettin, Herr auf Jahnsfelde, Wilkendorf und Gielsdorf&lt;br /&gt;
* [[Hempo Ludwig von Pfuel]] (1690–1770), preußischer Major, Direktor der Breslauer Kriegs- und Domänenkammer, Geheimer Rat sowie Präsident der Kriegs- und Domänenkammer Halberstadt, Herr auf Jahnsfelde, Gielsdorf und Wilkendorf&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Pfuel]] (1718–1789), preußischer Generalmajor und Hofmarschall, Herr auf Jahnsfelde&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Pfuel]] (1854–1930), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marco Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Jahnsfelde&amp;#039;&amp;#039;. In: Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark, Hrsg. [[Deutsche Gesellschaft]], [[Sibylle Badstübner-Gröger]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Gärten der Mark&amp;#039;&amp;#039;. L&amp;amp;H Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-941675-00-1.&lt;br /&gt;
* Marco Thiedig: &amp;#039;&amp;#039;Der Schatz von Jahnsfelde&amp;#039;&amp;#039;. In: Landkreis Märkisch-Oderland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2020 Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;. 27. Jahrgang. Findling Verlag, Werneuchen 2019, S. 67–69.&lt;br /&gt;
* Marco Thiedig: &amp;#039;&amp;#039;Der Humboldt der Botanik – ein Jahnsfelder?&amp;#039;&amp;#039;. In: Landkreis Märkisch-Oderland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2021 Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;. 28. Jahrgang. Findling Verlag, Werneuchen 2020, S. 51–54.&lt;br /&gt;
* Marco Thiedig: &amp;#039;&amp;#039;Verloren geglaubte Pfuels in Jahnsfelde zurückgekehrt&amp;#039;&amp;#039;. In: Landkreis Märkisch-Oderland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2024 Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;. 31. Jahrgang. Findling Verlag, Werneuchen 2023, S. 29–35.&lt;br /&gt;
* Marco Thiedig: &amp;#039;&amp;#039;Alexander von Pfuel - Der Baumeister von Jahnsfelde&amp;#039;&amp;#039;. In: Landkreis Märkisch-Oderland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2025 Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;. 32. Jahrgang. Findling Verlag, Werneuchen 2024, S. 32–34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-muencheberg.de/de/ortsteile/jahnsfelde Jahnsfelde.] Website der Stadt Müncheberg.&lt;br /&gt;
* [https://www.pfuel-jahnsfelde.lima-city.de/ Jahnsfelder Ortsgeschichte.] lima-city.de&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/maerkisch-oderland/Landschleicher-jahnsdorf-mol.html &amp;#039;&amp;#039;Jahnsfelde&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB]]-Sendung „Landschleicher“, 17. Oktober 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Müncheberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1068196114|VIAF=314890870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Müncheberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1244]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Land Lebus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
	</entry>
</feed>