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	<title>Jagdschloss Rehefeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T08:18:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jagdschloss_Rehefeld&amp;diff=607032&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-41019-55: +Wikilinks, +Kat</title>
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		<updated>2025-12-18T22:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikilinks, +Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:02298-Rehefeld-1902-Jagdschloß-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Jagdschloss Rehefeld, 1902]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss Rehefeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im Ortsteil [[Rehefeld-Zaunhaus]] der Stadt [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]] im [[Erzgebirge]] im [[Sachsen|Freistaat Sachsen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdschloß Rehefeld 1901.jpg|mini|Jagdschloss Rehefeld, um 1910]]&lt;br /&gt;
Das Jagdschloss war ein Geschenk der sächsischen Kronprinzessin [[Carola von Wasa-Holstein-Gottorp|Carola]] an ihren Ehemann, Kronprinz [[Albert (Sachsen)|Albert]]. 1870 kaufte Carola vom Staatsfiskus in Rehefeld ein rund 5000 Quadratmeter großes Gelände. Die Markgräfliche Verwaltung in Dresden gab den Wert des Grundstücks mit 36.960 [[Mark (1871)|Mark]] an. Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Kriegs 1870/1871]] ließ die Kronprinzessin auf diesem Gelände ein [[Jagdschloss]] mit [[Kavaliershaus]] und Nebengebäuden bauen und schenkte es ihrem aus dem Krieg heimkehrenden Ehemann; am 19.&amp;amp;nbsp;Juli 1873 übertrug sie ihm das Grundstück offiziell. Im Lauf der 1880er Jahre wurden noch einige weitere Parzellen dazu erworben, sodass das Grundstück auf eine Größe von 6700 Quadratmeter mit einem Versicherungswert von 76.000 Mark anstieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen der Markgräflichen Verwaltung, Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 verkaufte der [[Friedrich August III. (Sachsen)|Ex-König Friedrich August III.]] das Jagdschloss für 72.000 Reichsmark zuzüglich 6.650 Reichsmark für Mobiliar und Nebengebäude an die &amp;#039;&amp;#039;Schwerter-Genossenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Diese Nebenorganisation der Dresdner [[Freimaurer]]loge [[Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute ]] baute das Jagdschloss zu einem Erholungsheim für ihre Mitglieder um und richtete ein Konferenzzentrum ein. Es wurde ein Speisesaal mit Küche angefügt. Weiterhin wurden auf Kosten der Loge Elektrizität, Zentralheizung und Entwässerung installiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundbucheintragungen zum Jagdschloss Rehefeld „Schwerter-Erholungsheim“, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt beliefen sich die Investitionen der Schwerter-Genossenschaft auf 87.000 [[Reichsmark]].&lt;br /&gt;
[[Datei:20111022200DR Rehefeld-Zaunhaus (Altenberg Sa) Jagdschloß.jpg|mini|Jagdschloss Rehefeld, 2011]]&lt;br /&gt;
Durch die feindliche Haltung der Nationalsozialisten gegenüber den Freimaurern sah sich die Dresdner Loge &amp;#039;&amp;#039;Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute&amp;#039;&amp;#039; 1933 gezwungen, das Jagdschloss an die Frontkämpferorganisation [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] zu [[Verpachtung|verpachten]]. Diese betrieb das Jagdschloss als &amp;#039;&amp;#039;Frontkämpferheim „Stahlhelm“&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung des Geschäftsführers Walter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1935 wurde die Loge vom NS-Regime verboten. Die Schwerter-Genossenschaft sah sich daraufhin gezwungen, der königlichen Familie das Jagdschloss zum Rückkauf anzubieten. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1935 kaufte Prinz [[Friedrich Christian von Sachsen (1893–1968)|Friedrich Christian von Sachsen]] das Jagdschloss für 65.000 Reichsmark zuzüglich 15.000 Reichsmark für Mobiliar weit unter dem tatsächlichen Wert zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen der Markgräflichen Verwaltung, Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1935 betrieb der Prinz als neuer Schlossherr das Jagdschloss zunächst als [[Pension (Unterkunft)|Pension]]. Die Leitung des Pensionsbetriebs beließ die Familie von Sachsen in den Händen des Geschäftsführers Walter, der bereits das Stahlhelm-Frontkämpferheim geleitet hatte.&lt;br /&gt;
[[Datei:20111022220DR Rehefeld-Zaunhaus (Altenberg Sa) Jagdschloß.jpg|mini|Jagdschloss Rehefeld, 2011]]&lt;br /&gt;
1936 entwickelte Prinz Friedrich Christian den Plan, das Jagdschloss in ein exklusives Jagdhotel umzuwandeln. Um zu erproben, ob dieser Plan wirtschaftlich lohnend ist, wurde im Herbst 1936 vor den im Februar 1937 stattfindenden Deutschen Skimeisterschaften in [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]] ein Teilumbau des Jagdschlosses durchgeführt. Dabei wurden drei Gasträume im vorderen Teil des Jagdschlosses als Gesellschaftsräume hergerichtet sowie sechs Zimmer des Kavalierhauses als Gästezimmer ausgebaut. Der Erfolg übertraf die Erwartungen. Zahlreiche bekannte Führungskader der Nationalsozialisten und der [[Wehrmacht]] strömten während der Skimeisterschaften 1937 ins Jagdschloss, und der Umsatz in den Monaten Januar und Februar 1937 war beachtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen der Markgräflichen Verwaltung, Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin entschloss sich Prinz Friedrich Christian zum vollständigen Umbau des Jagdschlosses nach den Plänen des Architekten Ulrich und des Malers Heinrich Bickel in [[Garmisch-Partenkirchen|Garmisch]]. Nach vier Monaten Umbau wurde das Jagdschloss am 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1937 als exklusives Jagdhotel wiedereröffnet. Zu den Gästen zählen zahlreiche Prominente, Angehörige des europäischen Hochadels und Führungskader der Nationalsozialisten, darunter [[Otto Meißner]], [[Gretl Theimer]], [[Harry Piel]], der Dresdner Oberbürgermeister [[Ernst Zörner]], [[Lída Baarová]], [[Wolf Neumeister]], [[Wolfram Humperdinck]], [[Ruth Eweler]], [[Peter Igelhoff]], Prinz [[Friedrich von Hohenzollern]] und Prinzessin [[Ileana von Rumänien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Auszüge aus der Gästeliste des Jagdschlosses in den Jahren 1938–1941&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Betrieb des Jagdschlosses wurde zunächst weiterhin in den Händen des bisherigen Geschäftsführers Walter belassen. In Anbetracht der hohen Investitionskosten wurde ihm jedoch ein Vertrauensmann der markgräflichen Verwaltung als Direktor zugeteilt. Die Zusammenarbeit der beiden war von Anfang an konfliktreich und es kam zu erheblichen Spannungen, die im Dezember 1937 eskalierten. Am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1937 kündigte Prinz Friedrich Christian inmitten der winterlichen Hochsaison und bei vollem Haus den Pachtvertrag von Walter sowie den Anstellungsvertrag des Direktors Meinert fristlos. Daraufhin übernahmen zunächst Dr. Schmid und der Verwalter Poeschmann von der Markgräflichen Verwaltung provisorisch die Leitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen der Markgräflichen Verwaltung, Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Februar 1938 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss Rehefeld Hotel-Betriebs-Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039; gegründet, mit ihr ein Pachtvertrag abgeschlossen und die Leitung einem neuen Direktor übertragen. Unter der neuen Leitung blühte der Hotelbetrieb weiter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Februar 1942 erfolgte die Beschlagnahme des Jagdschlosses durch die Wehrmachtsinspektion&amp;amp;nbsp;IV in Dresden als [[Reservelazarett]] für 120 Verwundete, da durch den Winterfeldzug in der [[Sowjetunion]] schnell umfangreiche neue Lazarettkapazitäten geschaffen werden mussten. Der Direktor sowie das meiste Personal des Jagdschlosses wurden für Dienstleistungen im Lazarett dienstverpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Enteignung]] 1945 diente das Jagdschloss als Ferienheim und seit der [[Wende (DDR)|Wende]] als Fortbildungs- und Tagungsstätte der Landes-Polizeischule Sachsen (heute Aus- und Fortbildungsinstitut der Polizei Sachsen, mit Sitz in Bautzen). Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2003 übernahm das Staatliche Liegenschaftsamt Sachsen das Jagdschloss und bot es zum Verkauf an. Seither stand der Gebäudekomplex leer und verfiel zunehmend. Lange stand die Immobilie vergeblich zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2012 wurde das Schloss überraschend an einen Radebeuler Privatmann verkauft, dessen Absichten für das Schlossgebäude, den um 1930 angebauten Verbindungsbau und die Garagen sowie ein ebenfalls in dieser Zeit entstandenes zweigeschossiges Wohnhaus am Eingang noch nicht bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das malerische, hoch über dem rechten Ufer der [[Wilde Weißeritz|Wilden Weißeritz]] am Waldrand gelegene Jagdschloss wurde bis in das 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein für Jagdzwecke genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein zweieinhalbgeschossiges Gebäude mit rechteckigem Grundriss und [[Walmdach]], dem an einer Schmalseite ein dreigeschossiger Turm mit spitzem [[Pyramidenhelm]] angefügt ist. Die dem Tal zugewandte Längsseite ist als Hauptansicht des Schlosses durch einen mittigen [[Risalit]] akzentuiert, der im Obergeschoss von zwei kleinen rechteckigen, diagonal auf seine Kanten gesetzten [[Erker]]n flankiert wird. Die Erker tragen ebenfalls spitze Pyramidenhelme, zwischen denen ein [[Dachhaus]] mit [[Schopfwalmdach]] und [[Sprengwerk]] zur Betonung der Mittelachse beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erdgeschoss beherbergte ursprünglich einen Speisesaal und das [[Orientalisierende Architektur|orientalisch]] tapezierte Rauchzimmer. Im Obergeschoss befanden sich das Empfangszimmer und das [[Zimmer#Wortherkunft, historische und spezielle Begriffe|Kabinett]] der Kronprinzessin und späteren Königin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schloss waren mehrere Geschenke ausgestellt, die das kinderlose Paar Carola und Albert zu ihrer [[Silberne Hochzeit|Silberhochzeit]] 1878 erhalten hatte, darunter mehrere wertvolle Bilder. Die zum Jagdschloss gehörige kleine Kapelle wurde erst 1879 nach Plänen einer [[München]]er Kunstanstalt errichtet. Bei Abwesenheit des Königspaars konnte das Jagdschloss durch die Bevölkerung gegen Entrichtung eines Trinkgelds besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloß Rehefeld und das Thal der oberen Freiberger Mulde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Einkommende Zeitungen|Leipziger Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1894, Nr. 181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/43/49.724/N|EW=13/42/9.1728/E|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Altenberg (Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdschloss in Sachsen|Rehefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|Rehefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Erzgebirge|Rehefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1871]]&lt;/div&gt;</summary>
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