<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jagdhausalm</id>
	<title>Jagdhausalm - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jagdhausalm"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jagdhausalm&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T21:06:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jagdhausalm&amp;diff=385073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: die 2009 stehen zwar auf der ÖK50, machen aber nicht mal für den Gebäudekomplex in dieser Genauigkeit Sinn. Die Alm(weiden) erstrecken sich noch weiter bergan -&gt; weicher formuliert; dopplung raus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jagdhausalm&amp;diff=385073&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-22T21:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die 2009 stehen zwar auf der ÖK50, machen aber nicht mal für den Gebäudekomplex in dieser Genauigkeit Sinn. Die Alm(weiden) erstrecken sich noch weiter bergan -&amp;gt; weicher formuliert; dopplung raus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdhausalm01.JPG|mini|Jagdhausalm von Osten, [[Arventalbach]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jagdhausalm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Nationalpark Hohe Tauern]] am Ende des [[Osttirol]]er [[Defereggental]]s auf über 2000&amp;amp;nbsp;m Seehöhe weit oberhalb der [[Wald- und Baumgrenze|Waldgrenze]] und gehört zu den ältesten [[Alm (Bergweide)|Almen]] [[Österreich]]s. Sie besteht aus 16 Steinhäusern, die alle unter Denkmalschutz stehen, und einer Kapelle, und wird aufgrund ihrer Erscheinung auch als „tibetisches Dorf“ bezeichnet. Die Siedlung kann über eine nicht öffentliche Straße von Anrainern mit dem Pkw erreicht werden. Ein Zugang ist entweder von [[Südtirol]]er Seite vom [[Reintal (Taufers)|Reintal]] über das [[Klammljoch]] (nicht öffentlich befahrbar) oder aus dem Defereggental über die Seebachalm (öffentlich befahrbare Mautstraße von Erlsbach bis zur [[Oberhausalm]], {{Höhe|1786}}) möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdhausalm02.JPG|mini|Steinhäuser der Jagdhausalm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdhausalm.jpg|mini|Jagdhausalm von Süden]]&lt;br /&gt;
Die Jagdhausalm wurde im Jahr 1212 als „sechs Höfe, die man in der Volkssprache Schwaighöfe nennt, alle beisammengelegen am Ort Jagehusen im Bereich Schwarzach“ erstmals urkundlich genannt. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie als Dauersiedlung ganzjährig als [[Schwaighof (Hofform)|Schwaige]] bewirtschaftet. Jedoch musste aufgrund der extremen Höhenlage diese Viehzuchtnutzung bald aufgegeben werden. Bereits 1406 werden anstatt von Höfen nur noch „Alben“ in diesem Bereich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Diether Stonjek: &amp;#039;&amp;#039;Sozialökonomische Wandlung und Siedlungslandschaft eines Alpentales. Innerstes Defereggen in Osttirol&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Westfälische geographische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;23, {{ISSN|0943-1721}}). Geographische Kommission für Westfalen u.&amp;amp;nbsp;a., Münster 1971, S.&amp;amp;nbsp;19–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem werden die Häuser als Sommeralm genutzt. Funde aus dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v. Chr. am etwa 3,5&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Klammljoch]], dem auf {{Höhe|2288}} Höhe gelegenen Übergang nach [[Südtirol]] ins [[Reintal (Taufers)|Reintal]], belegen sowohl eine frühe Begehung der Talübergänge als auch die Existenz von Lagerplätzen [[frühsteinzeit]]licher Jäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Alm selbst in Osttirol gelegen ist, liegen heute die [[Kuhrecht|Weiderechte]] aufgrund jahrhundertealter Regelungen und größtenteils auch das Grundeigentum im Besitz von Südtiroler Bauern, insbesondere aus [[Ahornach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Ebner: &amp;#039;&amp;#039;Die Alm in Jagdhaus&amp;#039;&amp;#039;, in: «[[Der Schlern]]» 50, 1976, S. 398–405.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu dürfen diese die Staatsgrenze am [[Klammljoch]] beliebig mit Fahrzeugen passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich Mitte Juni werden rund 330 Jungrinder auf die Alm getrieben. Fünf bis sechs Senner kümmern sich um die Tiere, die im August auf der Hochalm (bis auf {{Höhe|2400}} Seehöhe) weiden. Die Milchverarbeitung erfolgt nur noch im Rahmen des Eigenbedarfs. Noch in den 1950er-Jahren verarbeiteten 37 Senner 50.000&amp;amp;nbsp;Liter Milch und Käse von 340 Rindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Lagler:  {{Webarchiv |url=http://www.hohetauern.at/dmdocuments/TauernMagazin2_2007.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Klein-Tibet in den Hohen Tauern.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070927091029}} In: &amp;#039;&amp;#039;Nationalpark Hohe Tauern. Das Magazin.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Salzburg. Sommer 2007, {{ZDB|2261355-9}}, S. 5–7 (PDF; 2,94&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde die Jagdhausalm von den Lesern der Kleinen Zeitung in Anlehnung an die „[[Sieben Weltwunder#Neuere Weltwunder-Listen|Neuen Weltwunder]]“ zum größten Weltwunder Kärntens und Osttirols gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Maria-Hilf-Kapelle wurde 1840/41 erweitert und besteht aus einer [[Apsis|Rundapsis]], Satteldach und [[Tonnengewölbe]] mit [[Gewölbe#Stichkappengewölbe|Stichkappe]]. Der Altar aus dem Jahr 1841 zeigt die Jagdhausalmen mit einem darüber schwebenden Marienbild. Des Weiteren bestehen Figuren der Viehheiligen Silvester und Nikolaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Kurzthaler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte – Kunst – Kultur. Begegnungen in der Nationalparkregion Hohe Tauern – Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Edition Löwenzahn, Innsbruck 1997, ISBN 3-7066-2148-7, S.&amp;amp;nbsp;168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häuser der Almsiedlung selbst dienen als Ställe, Vorratslager und Behausungen der Senner. Sie sind aufgrund des fehlenden Bauholzes (die Siedlung liegt oberhalb der [[Waldgrenze]]) aus lokal vorkommenden Steinen errichtet. Bei den kleineren Nebengebäuden wurden auch die Dächer aus Stein errichtet. Die größeren tragen ein Holzschindeldach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Almdorfes liegt versteckt hinter einem [[Moräne]]nwall ein kleiner, kreisrunder See, das Pfauenauge. Die Ränder dieses Sees sind von [[Hochlandschilf]] gesäumt. Eine weitere Besonderheit ist der zwischen der Oberhausalm und der Jagdhausalm gelegene [[Zirbe]]nwald. Dieser ist in seiner Ausdehnung und Geschlossenheit einmalig in den [[Ostalpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagdhauslied und -gedicht ==&lt;br /&gt;
Der aus [[Mühlen in Taufers]] stammende Weihbischof [[Heinrich Forer]] dichtete zu Ehren der Alm das bekannte &amp;#039;&amp;#039;Jagdhauslied&amp;#039;&amp;#039; sowie ein 130 Strophen umfassendes &amp;#039;&amp;#039;Jagdhausgedicht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfel in der Umgebung ==&lt;br /&gt;
* [[Rötspitze]] ({{Höhe|3495}})&lt;br /&gt;
* [[Daberspitze]] ({{Höhe|3402}})&lt;br /&gt;
* Totenkarspitze ({{Höhe|3133}})&lt;br /&gt;
* Arventalspitze ({{Höhe|3083}})&lt;br /&gt;
* Hörnle ({{Höhe|2744}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übergänge ==&lt;br /&gt;
* [[Klammljoch]] ({{Höhe|2288}}) ins Knuttental, ein Seitenast des [[Reintal (Taufers)|Reintals]]&lt;br /&gt;
* Rotenmannjoch ({{Höhe|2886}}) zur [[Lenkjöchlhütte]]&lt;br /&gt;
* [[Rotenmanntörl]] ({{Höhe|2997}}) zur [[Neue Reichenberger Hütte|Neuen Reichenberger Hütte]] oder [[Clarahütte]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarzes Törl]] ({{Höhe|2941}}) zur Reichenberger Hütte oder Clarahütte&lt;br /&gt;
* Roßhornscharte ({{Höhe|2916}}) zur [[Barmer Hütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/58/42/N |EW=12/9/50/E |type=landmark |region=AT-7|elevation=2009}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberrotte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (St. Jakob in Defereggen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alm in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rieserfernergruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
	</entry>
</feed>