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	<title>Jad Mordechai - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jad_Mordechai&amp;diff=87437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Willi P: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-03T14:21:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Israel&lt;br /&gt;
|Name = Jad Mordechai&lt;br /&gt;
|Karte = &lt;br /&gt;
|NameHebräisch = {{he|יד מרדכי&amp;amp;lrm;}}&lt;br /&gt;
|Gemeindeart = Kibbuz&lt;br /&gt;
|lat_deg = 31&lt;br /&gt;
|lat_min = 35&lt;br /&gt;
|lat_sec = 20&lt;br /&gt;
|lon_deg = 34&lt;br /&gt;
|lon_min = 33&lt;br /&gt;
|lon_sec = 34&lt;br /&gt;
|Beschriftung = left&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Gemeindecode = 0358&lt;br /&gt;
|Höhe = 43&lt;br /&gt;
|Website = www.yadmor.org.il&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bezirk = Südbezirk&lt;br /&gt;
|Gegründet = 1943&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kibbuz Jad Mordechai.jpg|mini|Volunteers in Jad Mordechai (1987)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jad Mordechai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|יַד מָרְדְּכַי&amp;amp;lrm;|Jad Mårdəchaj|de=[Gedenk]Zeichen Mordechais}}) ist ein [[Kibbuz]] im südlichen [[Israel]], nahe [[Askalon|Aschqelon]] und der [[Grüne Linie|Grünen Linie]] zum [[Gazastreifen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Kibbuz wurde im Dezember [[1943]] gegründet; benannt wurde er nach dem Anführer des Aufstands im [[Warschauer Ghetto]] [[Mordechaj Anielewicz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jean-Pierre Filiu]] |Titel=Comment la Palestine fut perdue – Et pourquoi Israël n’a pas gagné – Histoire d’un conflict (XIX&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;–XXI&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; siècle) |Verlag=Éditions du Seuil |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-02-153833-5 |Seiten=163}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Museum beschäftigt sich mit dem Ghettoaufstand und der Verteidigung des Kibbuzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle spielte Jad Mordechai im [[Palästinakrieg|Krieg um Israels Unabhängigkeit]], den hier das [[Königreich Ägypten]] durch Einmarsch seiner Armee am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1948 eröffnete. Den Bewohnern des Ortes gelang es, ein vorrückendes feindliches ägyptisches Bataillon mit der 15-fachen Kopfstärke fünf Tage lang im Häuserkampf, vom 24. bis 29.&amp;amp;nbsp;Mai 1948 aufzuhalten und sich schließlich zurückzuziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zwst4you.de/die_feuersaeule/pof/unabhaengigkeitskrieg.html |text=Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.: &amp;#039;&amp;#039;Der Unabhängigkeitskrieg.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140228035555 |archiv-bot=2019-04-19 16:19:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Installation erinnert an diesen Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kubbuzniks flohen über [[Gvarʿam]] und reihten sich in die Scharen der Flüchtlinge dieses Krieges ein,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lewensohn 1982 p405&amp;quot;&amp;gt;Avraham Lewensohn ({{he|אַבְרָהָם לֶבִינְסוֹן&amp;amp;lrm;}}; 1923–1986), &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Israel mit Straßenkarten und Stadtplänen&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;Israel Tourguide&amp;#039;, &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1979; dt.], [[Miriam Magall]] (Übs.), Tel Aviv-Jaffa: {{he|בית א. לבנסון&amp;amp;lrm;}} und Tourguide, 1982, S.&amp;amp;nbsp;405. Keine ISBN.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie vorher schon die Einwohner [[Nirim (IDF-Außenposten)|Nirims]]. Währenddessen hatten die [[Israelische Streitkräfte|israelischen Truppen]] (Zahal) Zeit, sich zu sammeln. Zahal hob unter den 650.000 jüdischen und anderen europäischstämmigen Israelis mit knapp 30.000 Mann ebenso viele Soldaten aus, wie ihnen in Form arabischer Armeen mit dahinter stehenden 30&amp;amp;nbsp;Millionen Einwohnern entgegenstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von [[Zahal]]s &amp;#039;&amp;#039;Operation Joʾav&amp;#039;&amp;#039; drängte die Jiftach-Brigade ab 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1948 ägyptische Streitkräfte in Richtung ihres Landes zurück. An den ersten zwei Tagen wurde das benachbarte Dayr Sunayd aus der Luft bombardiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zochrot&amp;quot;&amp;gt;NN ,[https://www.zochrot.org/villages/village_details/49109/he “{{he|דֵיר סֻנַיְד&amp;amp;lrm;}}”], auf: [[Zochrot|&amp;#039;&amp;#039;זוֹכְרוֹת&amp;#039;&amp;#039;]]; abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden drei der vier Bögen der Bahnbrücke über den Schiqmah (Wadi al-Ḥassi) südlich der Bahnhofs zerstörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oren 2017&amp;quot;&amp;gt;Ammiram Oren ({{he|עַמִּירָם אוֹרֶן&amp;amp;lrm;}}), [https://amiramorenbikes.com/2017_0317_netivhaasara_magarshikma/ “{{he|חולות מרחב שקמה בין נתיב העשרה בין חוף זיקים דרך שמורת כרמיה&amp;amp;lrm;}}”] (31.&amp;amp;nbsp;März 2017), auf: [https://amiramorenbikes.com/ &amp;#039;&amp;#039;עמירם במשעולי ישראל&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 10.&amp;amp;nbsp;Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jiftach-Brigade befreite Jad Mordechai und besetzte Dayr Sunayd, vermutlich Ende des Monats.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zochrot&amp;quot; /&amp;gt; Beide Orte waren Ende 1948 unbewohnt, die Einwohner Dayr Sunayd waren auf der Flucht hinter den zurückweichenden ägyptischen Reihen, die Kibbuznikim Jad Mordechais verweilten während der anhaltenden Kämpfe in Flüchtlingsunterkünften abseits der Front in Jaffa, kehrten aber später zurück um neben den Ruinen des alten den Kibbuz neu zu erbauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lewensohn 1982 p405&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 zählt Jad Mordechai zum so genannten [[Gazagürtel]], dem Grenzgebiet entlang der Grünen Linie mit zahlreichen [[Zielballistik|Einschlägen]] aus dem Gazastreifen, das Israels besonderer steuerlicher Förderung unterliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer militärhistorischen Analogie zu den Kämpfen vom Mai 1948 agierte die Kibbuz-Verteidigungstruppe am 7. Oktober 2023 beim [[Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023|Terrorangriff der Hamas auf Israel]] erfolgreich und vertrieb proaktiv die heranrückenden Hamas-Terroristen weit vor dem Zaun des Kibbuz. Allerdings wurde das Museum durch Raketeneinschläge beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Etgar Lefkovits: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.jns.org/hamas-rocket-damages-holocaust-museum/ Gaza rocket damages Holocaust museum in southern Israel.] Kibbutz Yad Mordechai has been under continuing rocket fire since it held off terrorist infiltrators on Oct. 7.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jewish News Syndicate&amp;#039;&amp;#039;, 24. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben im Kibbuz ==&lt;br /&gt;
Der Kibbuz Jad Mordechai wird gemeinsam bewirtschaftet. Der Kibbuz trägt sich selbst aus seinen landwirtschaftlichen Gewinnen. Partner ist die Landwirtschaftliche Genossenschaft &amp;#039;&amp;#039;Carmel&amp;#039;&amp;#039;. Es werden vor allem Orangen, Avocados und Grapefruits angebaut. Die Erwachsenen wohnen in kleinen Häusern, die Kinder wohnen Tag und Nacht im Kinderhaus. Die Familien sehen sich nur stundenweise. Gegessen wird gemeinsam im Speisesaal. Jeder Erwachsene bekommt für seine Arbeit nur ein Taschengeld.&lt;br /&gt;
Am Rande des Kibbuz liegt das [[Ehrenamt|Volunteerscamp]], mit Freiwilligen aus aller Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dayr Sunayd.jpg|mini|Bahnbrücke über den Schiqmah, Mitte Oktober 1948 gesprengt durch die Jiftach-Brigade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Unter dem Namen des arabischen Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Dair as-Sunaid&amp;#039;&amp;#039; (1916 bis 1948; {{enS|Deir Suneid Railway Station}}) und als [[Bahnhof Jad Mordechai]] ({{heS|תַּחֲנַת הָרַכֶּבֶת יַד מָרְדְּכַי&amp;amp;lrm;|Tachanat haRakkevet Jad Mårdəchaj}}) von 1950 bis zur Stilllegung des betreffenden Abschnitts 2005 eine Station an der [[Sinai-Bahn]] von [[Beirut]] über [[Lod]] nach [[Kairo]] (bis 1967). Heute sind die Gleise der [[Gazastreifen#Eisenbahn|Eisenbahn in den Gazastreifen]] größtenteils abgebaut, die Gebäude des Bahnhofes stehen noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margaret Larkin, Yad Mordechai Museum: &amp;#039;&amp;#039;Die sechs Tage von Yad Mordechai&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;&amp;#039;The Six Days of Yad Mordechai&amp;#039;&amp;#039;; dt.] G. Geisler (Übs.), Peli Printing Works 1970 oder Verlag Givʿatajim (Israel) o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yad Mordechai}}&lt;br /&gt;
* [https://www.yadmor.org.il/ Homepage] (hebräisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kibbuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionalverband Chof Aschkelon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Willi P</name></author>
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