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	<title>Jacquez - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:43:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacquez&amp;diff=743441&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: /* Herkunft */</title>
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		<updated>2022-01-20T16:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacquez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Rotweinsorte]]. Die Herkunft der Rebe ist unbekannt. [[Thomas Volney Munson]] ordnete die Rebsorte der Familie der &amp;#039;&amp;#039;Vitis Bourquina&amp;#039;&amp;#039; (1889) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Vitis Bourquiniana&amp;#039;&amp;#039; (1890) zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Volney Munson, [http://chla.library.cornell.edu/cgi/t/text/pageviewer-idx?c=chla;cc=chla;q1=Jacquez;rgn=full%20text;idno=3070288;didno=3070288;view=image;seq=0145 Foundations of American grape culture], Seite 143; Munson führt die Sorte unter dem Namen Lenoir&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Familie entstand aus einer natürlichen [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]] der Sorten [[Vitis vinifera]] × [[Vitis aestivalis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre Galet, Cépages et vignobles de France, Tome 1 – les vignes américaines, Seite 108–109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wein ist kräftig rot und verfügt über ein Aroma schwarzer Johannisbeeren. Nach dem Auftreten der [[Reblaus]] in Europa wurde sie in großem Umfang in [[Weinbau in Portugal|Portugal]] angebaut und war früher im roten [[Madeira (Wein)|Madeirawein]] der schlechtesten Qualität enthalten. Seit den frühen 1980er Jahren ist der Jacquez zur Herstellung von Madeirawein nicht mehr zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Weinbau in Brasilien|Brasilien]] fügt man nach der Maischegärung dem verbleibenden [[Trester (Pressrückstände)|Trester]] nochmals Wasser und Zucker bei und erhält nach zweiter Gärung einen blassfarbenen qualitativ minderwertigen [[Wein]], der jedoch lokal beliebt ist. In den [[Weinbau in den Vereinigten Staaten|USA]] wird sie vor allem in [[Weinbau in Texas|Texas]] kultiviert. Dort werden hauptsächlich hell gekelterte [[Weißwein]]e ([[Blanc de Noirs]]) aus ihr gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Weinbau in Frankreich|Frankreich]] wurde der gewerbliche Anbau der Sorte bereits im Jahr 1934 untersagt. Um das Verbot nachhaltig zu untermauern, wurde dem Wein des Jacquez gesundheitsschädliche Wirkung aufgrund eines zu hohen Anteils von [[Methanol]] unterstellt. Es ist jedoch nachgewiesen, dass Weine von Vitis aestivalis aufgrund eines höheren [[Pektin]]anteils lediglich einen leicht erhöhten Anteil von Methanol aufweisen und deutlich unter den heute gültigen Grenzwerten liegen. Trotz des frühen Verbots wurde im Jahr 1958 noch eine Rebfläche von 546 [[Hektar]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorte ist ebenfalls unter anderem in [[Weinbau in Australien|Australien]], [[Weinbau in Südafrika|Südafrika]], [[Weinbau in Japan|Japan]] und [[Weinbau in Rumänien|Rumänien]] zugelassen. Siehe auch die [[Liste von Rebsorten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstammung: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Franzose Nicholas Herbemont (1771–1839) erhielt Anfang des 19. Jahrhunderts erste Sämlinge eines Rebstocks von Isaac Lenoir. Lenoir lebte in [[Horatio (South Carolina)|Horatio]] im [[Sumter County (South Carolina)|Sumter County]], [[South Carolina]].&amp;lt;ref&amp;gt;David S. Shields, [http://books.google.be/books?id=JXqY3vV7_fUC&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;lpg=PA39&amp;amp;dq=Nicholas+herbemont+Lenoir&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=WDpC_Rh5D3&amp;amp;sig=m65h37G76K8FP1Vhu_UWTKpkCXg&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ZoSFS8bPG4qt4QbH8eDXAQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CAYQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Nicholas%20herbemont%20Lenoir&amp;amp;f=false Pioneering American Wine: Writings of Nicholas Herbemont, Master Viticulturist], Seite 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Herbemont züchtete die Sorte neben vielen anderen in seinem Rebgarten in [[Columbia (South Carolina)|Columbia]], South Carolina und benannte sie nach Isaac Lenoir. Insbesondere ihre Resistenz gegenüber der Rebkrankheit [[Pierce Disease]] ermöglichte ihren Anbau in Texas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebsorte soll später in einer Zigarrenkiste (daher trägt die Sorte auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Cigar Box Grape&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Nicholas Longworth (Winzer)|Nicholas Longworth]] in [[Cincinnati]], [[Ohio]], gefunden worden sein und der [[Steckling]] wurde vegetativ vermehrt. Von Ohio kam die Sorte später in die Nähe von [[Natchez (Mississippi)|Natchez]], einer Stadt im Südwesten des [[US-Bundesstaat]]es [[Mississippi (Bundesstaat)|Mississippi]], wo sie von einem Spanier namens Jacques angebaut wurde. In Mississippi wurde sie als Black Spanish oder Jacquez vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird häufig kolportiert, die Sorte sei von der Insel Madeira in ebenjener Zigarrenkiste importiert worden. Dieser Irrtum beruht wahrscheinlich darauf, dass Herbemont seinen Rebsorten häufig Namen bekannter europäischer Anbaugebiete zuordnete. Sorten, die einem besonders warmen Klima trotzten, erhielten beispielsweise den Namenszusatz Madeira. Nicholas Herbemont jedenfalls überließ Nicholas Longworth bereits im Jahr 1828 etliche Stecklinge, darunter vermutlich auch die Sorte Lenoir. Zudem beriet Herbemont den Nebenerwerbswinzer Longworth und machte ihn zu einem der ersten erfolgreichen Weinmacher der Vereinigten Staaten.&amp;lt;ref&amp;gt;David S. Shields, Pioneering American Wine: Writings of Nicholas Herbemont, Master Viticulturist, Seite 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
In der [[Ampelographie]] wird der [[Habitus (Biologie)|Habitus]] folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist stark weißwollig mit ganz leicht rötlichem Anflug behaart. Die grüngelblichen Jungblätter sind feinflammig behaart, bereits blasigg derb und am Blattrand karminrot gefärbt (Anthocyanfärbung).&lt;br /&gt;
* Die dunkelgrünen, großen Blätter (siehe auch den Artikel [[Blattform]]) erinnern entfernt an Blätter des Feigenbaums, sind meist fünflappig und tief gebuchtet. Die Stielbucht ist lyrenförmig offen. Das Blatt ist stumpf gezahnt. Die Zähne sind im Vergleich der Rebsorten mittelgroß. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) ist leicht blasig.&lt;br /&gt;
* Die kegel- bis walzenförmige Traube ist groß, manchmal mit Nebentrauben versehen und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind klein und von blauschwarzer Farbe. Auch der Saft der Beeren ist rot gefärbt (→ [[Färbertraube]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacquez reift ca. 30 Tage nach dem [[Gutedel]] und gehört damit zu den Rebsorten der dritten Reifungsperiode (siehe das Kapitel im Artikel Rebsorte). Die spät reifende Sorte ist wuchskräftig und sehr resistent gegen den [[Echter Mehltau|Echten Mehltau]] und die [[Rohfäule]]. Weniger resistent zeigt sie sich gegenüber dem [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Falschen Mehltau]] und der Reben-[[Anthraknose]]. Seine Resistenz gegenüber der [[Reblaus]] ist lediglich mäßig gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Die Rebsorte Jacquez ist auch unter den Namen Alabama, Black El Paso, Black July, Black Spanish, Blue French, Burgundy, Cigar Box Grape, Clarence, Deveraux, French Grape, Jacques, Jacquet, Jaquez, July Sherry, Lenoir, Long Laliman, Longworth´s Ohio, Maccandless, Ohio, Sherry of the South, Sumpter, Thurmond, Tintiglia, Warren und Zsake bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VIVC|5627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Pierre Galet]]: &amp;#039;&amp;#039;Cépages et vignobles de France.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Les vignes Américaines.&amp;#039;&amp;#039; 2e édition, entièrement refondue. Paysan du Midi, Montpellier 1988, ISBN 2-902-771-03-7.&lt;br /&gt;
* Pierre Galet: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire encyclopédique des cépages.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotweinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinrebenhybride]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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