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	<title>Jacques Schader - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:41:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacques_Schader&amp;diff=1443447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bph: Bibliogr. Angaben und Helveticat-Link ergänzt; form</title>
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		<updated>2025-07-28T14:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibliogr. Angaben und Helveticat-Link ergänzt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Jacques Schader 1973.jpg|mini|Jacques Schader (1973)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jacques Schader (1917–2007) Architekt. Eira (1919–2018) Grab, Friedhof Enzenbühl, Zürich.jpg|alternativtext=Jacques Schader (1917–2007) Architekt. Eira (1919–2018) Grab, Friedhof Enzenbühl, Zürich|mini|Grab, [[Friedhof Enzenbühl]], Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kantonsschule Enge2.JPG|mini|Die [[Schulanlage Freudenberg|Schulhausanlage Freudenberg]] 2008]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacques Schader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1917]] in [[Basel]]; † [[19. Januar]] [[2007]] in [[Zollikon]]) war ein [[Schweiz]]er [[Architekt]]. Wenn Schader als Architekt der Nachkriegsmoderne auch viel öffentliche Beachtung und Anerkennung in Fachpublikationen fand, bleibt sein Name doch verknüpft mit seinem Meisterwerk, der &amp;#039;&amp;#039;Akropolis von Zürich&amp;#039;&amp;#039;, wie die NZZ es nannte: Der Schulhausanlage Freudenberg im Zürcher Quartier [[Enge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Gymnasium und einjährigen Studien an der [[Kunstgewerbeschule Basel]] folgten zunächst zwei Jahre beruflicher Tätigkeit beim Innenarchitekten [[August Baur]], bevor Schader 1939–1943 Architektur an der [[ETH Zürich]] studierte. Das eigene Büro gründete er 1946, nachdem er zusammen mit seinen Studienkollegen [[Oskar Burri]] und [[Otto Glaus]] den Wettbewerb für eine Frauenklinik des Zürcher Kantonsspital gewonnen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wettbewerb für eine neue Frauenklinik des Kantonsspitals Zürich |Sammelwerk=Schweizerische Bauzeitung. |Band=Band 128 |Nummer=Nr. 3 |Seiten=31-36 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=sbz-002:1946:127::2049#2049}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein Entwurf, der nicht realisiert wurde. 1948–1953 war Schader der Redaktor der neugegründeten Fachzeitschrift [[Bauen + Wohnen]]. Schader baute zunächst einige Wohnhäuser wie etwa ein kleines, aber raffiniertes Ferienhaus im Tessin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silvia Kugler |Titel=Ein Ferienhaus am Felsen von Gandria |Sammelwerk=Bauen + Wohnen |Band=1–5 (1947–1949) |Nummer=2 |Datum= |Seiten=18 ff. |DOI=10.5169/seals-327835}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Verwaltungs- und Industriegebäude – den heute abgebrochenen Sitz des Schweizerischen Obstverbandes in Zug&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=N.N. |Titel=Verwaltungsgebäude des Schweizerischen Obstverbandes in Zug |Sammelwerk=Bauen + Wohnen |Band=1–5 (1947–1949) |Nummer=9 |Datum= |Seiten=16 ff. |DOI=10.5169/seals-328016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ein Lager- und Mühlengebäude in Uznach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=N.N. |Titel=Verbandsmühle in Uznach SG |Sammelwerk=Das Werk |Band=43 |Nummer=2 |Datum=1956 |Seiten=33 ff. |DOI=10.5169/seals-33258}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aber gewann Schader 1954 den Wettbewerb für die [[Schulanlage Freudenberg|Kantonsschule Freudenberg]], seinem architektonischen Hauptwerk, mit 1400 Schülern der erste Zürcher Neubau eines Gymnasiums seit 1909. Schader fand im designierten Rektor, [[Max Allenspach]], der bei der Erarbeitung eines neuen Schulkonzepts bereitwillig mitarbeitete, einen kongenialen Partner für seine Vision einer transparenten, offenen und lichtdurchfluteten Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben baute Schader auch wegweisende, klare Bauten der kleinen Form, wie den Verkehrspavillon auf dem [[Bucheggplatz]] von 1956, für den ihm ebenfalls die &amp;#039;&amp;#039;Auszeichnung für gute Bauten&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Zürich verliehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=N.N. |Titel=Verkehrspavillon am Bucheggplatz in Zürich |Sammelwerk=Bauen + Wohnen |Band=10 |Nummer=9 |Datum=1956 |Seiten=291–295, mit Anhang |DOI=10.5169/seals-329304}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1960 ordentlicher Professor an der ETH, arbeitete er dann neben seiner Lehrtätigkeit auf vielfältigen Ebenen, in der Forschung und als Gutachter und Juror in Wettbewerben. In seinem Werk ab den 1970er Jahren entstanden noch zahlreiche und grosse Bauwerke, unter anderem das Lehrlingsausbildungszentrum der &amp;#039;&amp;#039;Brown, Boveri &amp;amp; Cie&amp;#039;&amp;#039; 1982 und als sein letztes Werk 1987–1992 ein Wohnkomplex in Spreitenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacques Schader fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Friedhof Enzenbühl]] in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (in Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauenklinik Kantonsspital&amp;#039;&amp;#039;, Zürich, Wettbewerb 1. Preis 1945–1946 (mit [[Oskar Burri]] und [[Otto Glaus]], nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ferienhaus Hegnauer&amp;#039;&amp;#039;, Gandria, 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulhaus&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1947–1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischer Obstverband&amp;#039;&amp;#039;, Verwaltungsgebäude, Zug, 1950 (mit Godi Cordes, vermutlich zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus für eine Grafikerfamilie&amp;#039;&amp;#039;, Zürich-Witikon 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landverband St. Gallen&amp;#039;&amp;#039;, Mühle mit Lagerhaus, Uznach, 1953–1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verkehrspavillon Bucheggplatz&amp;#039;&amp;#039;, Zürich, 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schulanlage Freudenberg|Schulhaus Freudenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, Zürich, 1956–1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulanlage Eugen-Huber-Str.&amp;#039;&amp;#039;, Erweiterung, Zürich, 1962–1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus für einen Sammler&amp;#039;&amp;#039;, Innerberg-Säriswil, 1962, 1968–1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mehrfamilienhaus&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1964–1965&lt;br /&gt;
* Wohnhaus für einen alleinstehende Dame, Wilen, 1965–1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchgemeindehaus Aussersihl&amp;#039;&amp;#039;, Zürich, 1964, 1970–1973&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hauptsitz IBM Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Zürich, 1967–1973&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa&amp;#039;&amp;#039;, Innerberg, 1969–1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einfamilienhaus&amp;#039;&amp;#039;, eigenes Wohnhaus, Schwerzenbach, 1972–1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altersheim Langgrüt&amp;#039;&amp;#039;, Zürich, 1975–1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Botschaft der Schweiz (Bonn)|Kanzleigebäude der Botschaft der Schweiz in der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, Bonn, 1966, 1976–1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Institutsgebäude&amp;#039;&amp;#039;, Universität Zürich, 1978–1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrlingsausbildungszentrum der BBC&amp;#039;&amp;#039;, Zürich, 1978–1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnüberbauung Schleipfe 1&amp;#039;&amp;#039;, Spreitenbach, 1987–1991&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Postgebäude&amp;#039;&amp;#039;, Lenzburg 1984, 1994–1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Auszeichnung für gute Bauten in der Stadt Zürich]]&amp;#039;&amp;#039;: 1957, 1961, 1965, 1976, 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marianne Burkhalter]], Michael Koch, Claude Lichtenstein, Tomaso Zanoni: &amp;#039;&amp;#039;Freudenberg. Der Architekt Jacques Schader und die Kantonsschule in Zürich-Enge. Eine Baumonographie mit einem Verzeichnis ausgewählter Werke&amp;#039;&amp;#039;. Museum für Gestaltung Zürich, Schweizerischer Werkbund (Hrsg.). Zürich 1992. {{Falsche ISBN|3-907065-48-8}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|27413|Jacques Schader|Autor= Thomas Freivogel}}&lt;br /&gt;
* Michael Hanak: &amp;#039;&amp;#039;Jacques Schader (1917–2007). Architektur für die Nachkriegsmoderne&amp;#039;&amp;#039;. gta Verlag, Zürich 2018, ISBN 978-3-85676-373-2.&lt;br /&gt;
* Michael Hanak: &amp;#039;&amp;#039;Meisterstücke der Nachkriegsmoderne&amp;#039;&amp;#039; (Würdigung zum hundertsten Geburtstag). In: &amp;#039;&amp;#039;NZZ&amp;#039;&amp;#039;, 24. März 2017 ([https://www.nzz.ch/feuilleton/der-zuercher-architekt-jacques-schader-meisterstuecke-der-nachkriegsmoderne-ld.153226 online]).&lt;br /&gt;
* Tomaso Zanotti: &amp;#039;&amp;#039;Schader, Jacques.&amp;#039;&amp;#039; In: Isabelle Rucki, Dorothee Huber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architektenlexikon der Schweiz – 19./20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser, Basel 1998, ISBN 3-7643-5261-2, S. 475 f.&lt;br /&gt;
* Walter Zschokke, Michael Hanak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nachkriegsmoderne in der Schweiz. Architektur von Werner Frey, Franz Füeg, Jacques Schader, Jakob Zweifel&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser, Basel 2001, ISBN 3-7643-6638-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jakob Zweifel&lt;br /&gt;
   |Titel=Jacques Schader. 1917–2007&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Werk, Bauen + Wohnen&lt;br /&gt;
   |Band=94&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |Seiten=70 f.&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=wbw-004:2007:94::1025 Digitalisat] in [[E-Periodica]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=btTGnvcn398 Video eines Rundgang durch die Kantonsschule Enge mit Architekt Jacques Schader, 2001]&lt;br /&gt;
* {{ArchINFORM|arch|1359}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=128368330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128368330|LCCN=n97040747|VIAF=96602222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schader, Jacques}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schader, Jacques&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zollikon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bph</name></author>
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