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	<title>Jacques Groeneveld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:42:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacques_Groeneveld&amp;diff=1660312&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Juli 2025 um 14:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-22T14:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GroeneveldJacques.jpg|mini|Jacques Groeneveld]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacques Bauerman Groeneveld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1892]] in [[Bunderhee]]; † [[17. Januar]] [[1983]] in [[Bunde]], [[Landkreis Leer]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groeneveld wuchs als Sohn des Landwirtes Cuno Groeneveld  und seiner Frau Adelaide Bauermann zusammen mit seinen zwei jüngeren Schwestern Nanzina und Metje auf einem Bauernhof in [[Bunderhee]] auf. Nach dem Besuch der dortigen Dorfschule wechselte er zunächst auf die Lateinschule in [[Weener]] und später aufs Gymnasium in [[Emden]]. Trotz dieser höheren Schulbildung schloss sich zunächst eine landwirtschaftliche Lehre auf dem elterlichen Hof in Bunderhee an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;obio&amp;quot;&amp;gt;Annelene Akkermann: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Groeneveld.pdf &amp;#039;&amp;#039;Jacques Groeneveld&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 85&amp;amp;nbsp;kB), in: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon für Ostfriesland]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] meldete Groeneveld sich als Kriegsfreiwilliger. Von März 1915 bis zum Kriegsende kämpfte er an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] und wurde dafür unter anderem mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz II. Klasse]] und dem Oldenburgischen [[Friedrich-August-Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Groeneveld zunächst Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] (DNVP). In den folgenden Jahren war er in verschiedenen rechtsgerichteten Gruppierungen in seiner Heimatregion tätig, bevor er dann zum 1. November 1930 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beitrat ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 349.394).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12010884&amp;lt;/ref&amp;gt; Groeneveld führte die Bunder Ortsgruppe seit 1931 und trat rasch als der führende Kopf der NSDAP im Rheiderland hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Annelene Akkermann: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Machtergreifung der Nationalsozialisten im Rheiderland 1929-1936.&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert Reyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland zwischen Republik und Diktatur&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1998, ISBN 3-932206-10-X, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte 1932 erhielt Groeneveld vom Gauleiter Carl Röver in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] den Auftrag, eine nationalsozialistische Zeitung für Ostfriesland ins Leben zu rufen. Die Erstausgabe des NS-Parteiorgans [[Ostfriesische Tageszeitung]] erschien unter Groenevelds Leitung am 1. Oktober 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei wurde er nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 zunächst [[Gauwirtschaftsberater]] des [[Gau Weser-Ems|Gaus Weser-Ems]], später Landesobmann der Landesbauernschaft Hannover und Landesbauernführer der Landesbauernschaft Weser-Ems in Oldenburg. Außerdem war Groeneveld Mitglied des Verwaltungsrates der Reichsnährstands-Verlags GmbH in [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Stockhorst: &amp;#039;&amp;#039;5000 Köpfe - Wer war was im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Kiel 2000, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Schutzstaffel|SS]] erreichte Groeneveld im November 1943 den Rang eines [[SS-Brigadeführer]]s (SS-Nummer 222.053).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1932 war Groeneveld Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]], dem er bis zur dessen Auflösung im Herbst 1933 angehörte. Anschließend saß er von November 1933 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 als Abgeordneter für den Wahlkreis 14 (Weser-Ems) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]]. Seit der Kreistagswahl am 12. März 1933 saß er zudem für die NSDAP im [[Landkreis Leer|Leeraner Kreistag]].&amp;lt;ref&amp;gt;Annelene Akkermann: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Machtergreifung der Nationalsozialisten im Rheiderland 1929-1936.&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert Reyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland zwischen Republik und Diktatur&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1998, ISBN 3-932206-10-X, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt; Groeneveld gehörte – wie die große Mehrheit der Einwohner des [[Rheiderland]]s – der [[Reformierte Kirche|reformierten Kirche]] an. Er fungierte als stellvertretender Vorsitzender des Landeskirchentags und war Mitglied der Generalsynode der deutschen reformierten Kirche. Als Nationalsozialist stand er im [[Kirchenkampf]] auf Seiten der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Annelene Akkermann: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Machtergreifung der Nationalsozialisten im Rheiderland 1929-1936.&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert Reyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland zwischen Republik und Diktatur&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1998, ISBN 3-932206-10-X, S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1937 wurde Groeneveld zum Leiter des Amts für Agrarpolitik in Oldenburg berufen und leitete dort während des Zweiten Weltkriegs das Landesernährungsamt. Er setzte sich mit großer Überzeugung für die Ideologie des Nationalsozialismus und für die „Erhaltung des Bauerntums“ ein. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten in Oldenburg zählten Fragen des [[Reichserbhofgesetz|Erbhofrechts]] und des Pachtwesen; nebenher befasste er sich mit der nationalsozialistischen [[Rassenideologie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;obio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Groeneveld von den Alliierten festgenommen. Vom 5. Mai 1945 bis zum 13. Oktober 1947 war er in einem [[Internierungslager]]. Im Anschluss wurde ihm wegen seiner Tätigkeit als nationalsozialistischer Politiker jegliche politische Betätigung untersagt. Er zog sich daraufhin als 55-Jähriger aufs [[Altenteil]] auf den Hof in Bunderhee zurück, wo er bis zum Tode seiner Frau Gertrud van Lessen im Jahre 1969 lebte. In dieser Zeit befasste er sich mit der Familiengeschichte der Groenevelds und wirkte am hochdeutsch-plattdeutschen [[Wörterbuch]] von [[Otto Buurman]] mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;obio&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Tode seiner Frau zog er in den Hauptort der damaligen Samtgemeinde Bunde. Er starb dort am 17. Januar 1983 im Alter von 90 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|105743879}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105743879|VIAF=12774877}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Groeneveld, Jacques}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostfriese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Groeneveld, Jacques&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bauerman Groeneveld, Jacques&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bunderhee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bunde]], [[Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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