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	<title>Jacques Fesch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:08:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacques_Fesch&amp;diff=1826572&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-19037-90 am 27. März 2026 um 19:15 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-27T19:15:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacques Fesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1930]] in [[Saint-Germain-en-Laye]]; † [[1. Oktober]] [[1957]] in [[La Santé]]) wurde 1957 für einen Raubüberfall, bei dem er einen [[Polizist]]en erschossen hatte, zum Tod verurteilt und hingerichtet. In den drei Jahren seines Gefängnisaufenthalts bis zur Vollstreckung der [[Todesstrafe in Frankreich|Todesstrafe]] fand Fesch nach eigenen Angaben zum christlichen Glauben zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;ZENIT:  {{Webarchiv |url=http://www.zenit.org/article-19253?l=german |text=Papst begrüßt Schwester eines Mörders im Seligsprechungsprozeß |wayback=20100615065112}} abgerufen am 9. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; 36 Jahre nach seiner [[Hinrichtung]] eröffnete der damalige [[Kardinal]] und [[Erzbischof von Paris]], [[Jean-Marie Lustiger]], ein [[Seligsprechung]]sverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Bildung ==&lt;br /&gt;
Jacques Fesch war der Sohn eines vermögenden Bankiers aus [[Belgien]]. Zu den Vorfahren dieser Familie könnten auch Vorfahren von Kardinal [[Joseph Fesch]], einem Onkel von [[Napoleon Bonaparte]] zählen. Obwohl eine Abstammung von Kardinal Fesch in wenigen Veröffentlichungen kolportiert wird, ist sie nicht nachgewiesen und erscheint wegen kollidierender biographischer Fakten als unmöglich. Von 1938 bis 1947 erhielt Fesch seine Schulausbildung an der &amp;#039;&amp;#039;Ecole Saint-Erembert&amp;#039;&amp;#039; und später am &amp;#039;&amp;#039; Lycée Claude Debussy&amp;#039;&amp;#039; in Paris. Von 1950 bis 1951 leistete er seinen [[Wehrdienst|Militärdienst]] bei den [[Französische Streitkräfte|Französischen Streitkräften]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 heiratete Fesch Pierrette Polack und wurde Vater einer Tochter, Veronique. Später gab er seine Arbeit in der Bank des Vaters auf und verließ seine Frau wegen einer anderen, mit der er einen Sohn namens Gérard&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/frankreich-mein-vater-der-moerder-1.917217 &amp;#039;&amp;#039;Mein Vater der Mörder.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 30. Januar 2007, abgerufen am 8. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte. Sein Traum war eine Reise mit einem Boot in den [[Südpazifik]]. Seine vermögenden Eltern weigerten sich aber, ihm eine solche Reise zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überfall, Prozess und Hinrichtung ==&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1954 überfiel Fesch die [[Wechselstube]] von Alexandre Silberstein in Paris. Silberstein wehrte sich und alarmierte die [[Polizei]]. Fesch schoss wild um sich und tötete dabei den [[Polizist]]en Jean Vergne. Er konnte zwar zunächst in die [[Metro Paris|Metro]] entkommen, wurde dort aber von der Polizei verhaftet. Am 6. April 1957 verurteilte ihn ein Pariser Gericht zum Tod durch die [[Guillotine]]. Am 1. Oktober 1957 wurde er im Gefängnishof von Santé vom [[Scharfrichter]] [[André Obrecht]] [[Hinrichtung|hingerichtet]] und auf dem alten Friedhof von Saint-Germain-en-Laye&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|21838052|Abruf=2023-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beantragte Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
In den drei Jahren seines Gefängnisaufenthalts bis zur Vollstreckung der Todesstrafe verfasste Jacques Fesch mystische Schriften. Im Gefängnis versöhnte er sich mit seiner Familie und heiratete am Tag vor seiner Enthauptung seine Frau kirchlich. Sein letzter Tagebucheintrag endete mit den Worten: &amp;#039;&amp;#039;In fünf Stunden werde ich [[Jesus Christus]] sehen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seinem Tod wird Fesch von manchen Katholiken als ein Beispiel für die Erlösung durch die christliche Religion betrachtet. Seine Witwe und seine Tochter Veronique verwalten den [[Nachlass]] seiner Schriften, die er in seiner Gefängniszeit schrieb. Mit ihrer Zustimmung bearbeiteten [[Pater]] Augustin-Michel Lemonnier, die [[Karmelitinnen|Karmelitin]] Schwester Veronika und Pater Giacomo Maria Medica [[Salesianer Don Boscos|SDB]] Feschs literarischen Nachlass. In den 1970er Jahren wurden Feschs Schriften erstmals veröffentlicht und seither öfter neu aufgelegt und in viele Sprachen übersetzt. Am 21. September 1987 reichte seine Witwe Schriften und Petitionen beim Erzbischof von Paris ein, um ein Seligsprechungsverfahren einleiten zu lassen. Dieses Verfahren eröffnete Jean-Marie Lustiger im Dezember 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf der Bühne und im Film ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte seiner Konversion wurde in Frankreich zweimal verfilmt: &amp;#039;&amp;#039;Le glaive et la balance&amp;#039;&amp;#039; (1989) und &amp;#039;&amp;#039;Retour en grâce&amp;#039;&amp;#039; (1995).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde in Paris ein Theaterstück unter der Regie von Maria Blanco uraufgeführt, das seine Konversion zum Thema hat. Den &amp;#039;&amp;#039;Jacques&amp;#039;&amp;#039; spielte Alain Sportiello.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension:  {{Webarchiv |url=http://www.lestroiscoups.com/article-36515250.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Assa-saint&amp;#039;&amp;#039; aus Les Trois Coups |wayback=20180313153928}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension: [http://www.famillechretienne.fr/pratique/sorties/theatre-lumiere-sur-l-echafaud-jacques-fesch_t8_s48_d50245.html Théâtre: Lumière sur l&amp;#039;échafaud - Jacques Fesch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jacques Fesch&lt;br /&gt;
   |Titel=Lumière sur l’échafaud ; suivi de Cellule 18 : lettres de prison de Jacques Fesch, guillotiné le 1er octobre 1957 à 27 ans&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Éditions Ouvrières&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-7082-2833-1}}&lt;br /&gt;
** englisch: &amp;#039;&amp;#039;Light over the Scaffold and Cell 18: The Prison Letters of Jacques Fesch.&amp;#039;&amp;#039; Alba House, New York 1996, ISBN 0-8189-0750-9.&lt;br /&gt;
** deutsch: Augustin-Michel Lemonnier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Du nimmst mich an: Briefe aus d. Todeszelle.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von [[Michel Quoist]]. 2. Auflage. Herder, Freiburg 1975, ISBN 3-451-17086-8.&lt;br /&gt;
** weitere Übersetzungen ins Polnische, Slowenische und Spanische&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jacques Fesch&lt;br /&gt;
   |Titel=Dans 5 heures je verrai Jésus!: Journal de prison&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Fayard – Le Sarment&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-86679-168-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gilbert Collard&lt;br /&gt;
   |Titel=Assasaint : L&amp;#039;histoire du bon larron moderne&lt;br /&gt;
   |Verlag=Presses de la Renaissance&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-2-7509-0368-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=André Manaranche&lt;br /&gt;
   |Titel=Jacques Fesch, du non-sens à la tendresse&lt;br /&gt;
   |Verlag=Editions le Sarment&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-86679-365-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Francisque Oeschger&lt;br /&gt;
   |Titel=Jacques Fesch, le guillotiné de Dieu&lt;br /&gt;
   |Verlag=Editions du Rocher&lt;br /&gt;
   |Ort=Monaco&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-268-01805-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jean Duchesne, Bernard Gouley&lt;br /&gt;
   |Titel=L&amp;#039;affaire Jacques Fesch&lt;br /&gt;
   |Verlag=Editions de Fallois&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-87706-220-1}}&lt;br /&gt;
* Gérard Droniou: &amp;#039;&amp;#039;Fesch, mon nom guillotiné.&amp;#039;&amp;#039; Editions du Rocher, Monaco 2001, ISBN 2-268-03947-1. (Buch des unehelichen Sohnes, der um die Namensführung kämpfte)&lt;br /&gt;
* Gérard Fesch (= Gérard Droniou): &amp;#039;&amp;#039;Mon enfance guillotiné. Récit.&amp;#039;&amp;#039; Archipel, Paris 2009, ISBN 978-2-8098-0197-2.&lt;br /&gt;
* Ruggiero Pietro Francavilla: &amp;#039;&amp;#039;Jacques Fesch. L&amp;#039;avventura della fede di un condannato a morte.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Paoline, Mailand 2006, ISBN 88-315-3012-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kath-info.de/fesch.html „Bekehrung in der Todeszelle“ (Biographie von 2006)]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110606120140/http://catholiceducation.org/articles/catholic_stories/cs0181.htm &amp;#039;&amp;#039;Saints Misbehavin&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;. Wiedergabe eines Artikel aus dem Wall Street Journal von 2006] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20020421053139/http://catholicspot.com/abbayestjoseph/february-2002.htm Biographie von 2002] (englisch)&lt;br /&gt;
* ZENIT: [https://web.archive.org/web/20100615065112/http://www.zenit.org/article-19253?l=german Papst begrüßt Schwester eines Mörders im Seligsprechungsprozeß]&lt;br /&gt;
* Website des Vereins &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Les Amis de Jacques Fesch&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (französisch) : http://amisdejacquesfesch.fr/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118532642|LCCN=n93014794|VIAF=19677366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fesch, Jacques}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eröffneter Seligsprechungsprozess]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mystiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fesch, Jacques&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Polizistenmörder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saint-Germain-en-Laye]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[La Santé]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-19037-90</name></author>
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