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	<title>Jacques Doriot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mommpie: Kat., arch. Link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat., arch. Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jacques Doriot.jpg|mini|Jacques Doriot als Abgeordneter des Départements Seine (1929)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacques Doriot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1898]] in [[Bresles]]; † [[22. Februar]] [[1945]] in [[Menningen (Meßkirch)| Menningen]]) war ein [[Frankreich|französischer]] Politiker vor und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Er begann politisch als [[Parti communiste français|Kommunist]], wandte sich später jedoch den französischen [[Faschismus|Faschisten]] zu, die das [[Vichy-Regime]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühes Leben ===&lt;br /&gt;
Doriot zog in jungen Jahren nach [[Saint-Denis (Seine-Saint-Denis)|Saint-Denis]] bei Paris und wurde Arbeiter. 1916, in der Mitte des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde er ein überzeugter [[Sozialist]], aber sein politisches Engagement wurde durch die Einberufung zur Armee 1917 unterbrochen. 1918 geriet er in deutsche [[Kriegsgefangenschaft]]. Für seinen Kriegsdienst erhielt er das [[Croix de guerre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner Gefangenschaft kehrte er nach Frankreich zurück und trat 1920 dem [[Parti communiste français]] (PCF) bei, wo er einen schnellen Aufstieg erlebte und innerhalb weniger Jahre eines der führenden Mitglieder wurde. 1922 wurde er Mitglied des Präsidiums des [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale|Exekutivkomitees der Komintern]] und ein Jahr später Generalsekretär der Jugendorganisation seiner Partei. 1923 kam er für seine Teilnahme an gewaltsamen Demonstrationen gegen die französische [[Ruhrbesetzung]] in Haft. Ein Jahr später kam er frei, woraufhin er im Wahlkreis Saint-Denis in die [[Abgeordnetenkammer (Frankreich)|französische Abgeordnetenkammer]] der [[Dritte Französische Republik|Dritten Republik]] gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faschismus ===&lt;br /&gt;
1931 wurde Doriot zum Bürgermeister von Saint-Denis gewählt. Um diese Zeit herum begann er, eine [[Volksfront]]-Allianz zwischen den Kommunisten und anderen französischen sozialistischen Parteien, mit denen er aus einer Reihe von Gründen sympathisierte, zu befürworten. Obwohl dies später offizielle kommunistische Parteipolitik wurde, sah man es zu dieser Zeit als Abweichung an und Doriot wurde 1934 aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julian T. Jackson|Julian Jackson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Popular Front in France. Defending Democracy, 1934–38&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge University Press, Cambridge u.&amp;amp;nbsp;a. 1988, S. 29, ISBN 0-521-32088-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon bald nach seinem Ausschluss wurde die PCF aus Moskau angewiesen, eine Kehrtwende zu vollziehen und der [[Section française de l’Internationale ouvrière]] (SFIO) die Zusammenarbeit anzubieten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Abendroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialgeschichte der europäischen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1965, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doriot, der nach wie vor sein Abgeordnetenmandat besaß, gründete daraufhin 1936 den rechtsextremen [[Parti populaire français]] (PPF).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Éric Branca |Titel=La République des imposteurs : Chronique indiscrète de la France d’après-guerre, 1944–1954 |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-262-09760-8 |Seiten=133}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doriot und seine Anhänger wurden lautstarke Anwälte eines Frankreich, das nach [[Italienischer Faschismus|faschistisch-italienischem]] und [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistisch]]-deutschem Vorbild zu organisieren sei. Als überzeugter Faschist wurde er zu einem antikommunistischen [[Demagoge]]n und erbitterten Gegner der Volksfront von Premierminister [[Léon Blum]]. Im Vorkriegsfrankreich hatte der PPF ca. 200.000 Anhänger. Doriot und der Gründer des [[Rassemblement national populaire]] (RNP, &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Zusammenschluss des Volkes&amp;#039;&amp;#039;) [[Marcel Déat]] forderten übereinstimmend eine starke autonome [[Exekutive]], weil sie darin die wirkungsvollste Strategie sahen, den ihnen verhassten [[Parlamentarismus]] zu schwächen. Hier endeten jedoch ihre Gemeinsamkeiten, weil Déat von einem autoritären [[Republik|republikanischen]] Regime schwärmte, während Doriot die republikanischen Organisationsformen und Prinzipien prinzipiell ablehnte und Déat als [[Opportunismus|Opportunisten]] verachtete. Er unterstützte die [[Appeasement]]politik des [[Münchener Abkommen]]s und sprach sich gegen die Konfrontation mit dem [[Drittes Reich|Dritten Reich]] aus, weil er in der französischen Demokratie das rückständigere politische System gegenüber dem der beiden Nachbarstaaten Deutschland und Italien erblickte, wo ein starker [[Nationalismus]] herrschte und die [[Volksgemeinschaft]] betont wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unzufrieden mit seinen französischen Aktivitäten ging Doriot nach [[Spanien]] und wurde Unterstützer der aufständischen Truppen [[Francisco Franco]]s im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]]. Während seines Spanienaufenthalts traf er den britischen Faschisten [[John Amery]] und beide bereisten faschistische Länder in Europa: [[Italien]], Deutschland und [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kollaboration ===&lt;br /&gt;
Als Frankreich 1939 dem nationalsozialistischen Deutschland den Krieg erklärte, wurde Doriot zu einem überzeugten Anhänger der Deutschen und der [[Deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945|deutschen Besetzung Frankreichs]] ab 1940. Für kurze Zeit zog er in die unbesetzte Südzone, fand aber, weil der Innenminister des [[Vichy-Regime]]s [[Pierre Pucheu]] den PPF zur Untätigkeit verdammt hatte, dass der unbesetzte Teil Frankreichs nicht annähernd so faschistisch sei, wie er gehofft hatte. Der [[Germanophobie|Deutschenhass]] war unter den Anhängern der [[Action française]] und [[Charles Maurras]] in der Südzone noch weit verbreitet. Doriot kehrte in das besetzte [[Paris]] zurück, wo er prodeutsche und [[Antikommunismus|antikommunistische]] [[Propaganda]] bei Radio Paris betrieb. Außerdem leitete Doriot die von Deutschen, Italienern und dem Vichy-Regime finanzierte Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Le Cri du peuple (1940)|Le Cri du peuple]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Der Schrei des Volkes&amp;#039;&amp;#039;), die am 19. Oktober 1940 erstmals erschien und für die bekannte [[Kollaboration in Frankreich (1940–1944)|Kollaborateure]], wie [[Pierre Drieu la Rochelle]], [[Ramon Fernandez]], [[Alain Laubreaux]] und [[Robert Brasillach]] schrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den PPF arbeiteten viele ehemals kommunistische [[Agitator]]en, die gut ausgebildet in Propaganda und [[Subversion]] waren, er verfügte über eine komplexe innere Struktur und Doriot war als [[charisma]]tischer Redner dem [[Intellektueller|Intellektuellen]] Déat überlegen. Zunächst gründete Doriot den [[Rassemblement pour la Révolution National]] (RRN; &amp;#039;&amp;#039;Sammlung für die nationale Revolution&amp;#039;&amp;#039;). Er hoffte, mit dieser Kollaborationspartei durch die Unterstützung der deutschen Besatzer eine faschistische [[Einheitspartei]] schaffen zu können, die aus dem Vichy-Regime einen [[Einparteienstaat]] formieren sollte. Doch mit der Ernennung des ehemaligen Sozialisten [[Otto Abetz]] zum deutschen Botschafter in Frankreich, der traditionellere politische Typen wie [[Pierre Laval]] und Déat bevorzugte und den &amp;quot;exzessiven&amp;quot; Thesen Doriots misstraute, zerstoben seine Ambitionen vollständig. Gemeinsam war den deutschen Besatzungsbehörden, dass sie nicht daran dachten, [[Henri Philippe Pétain|Pétain]]s Ziel eines geeinten Frankreich zu fördern, sondern ihn nach Kräften daran hinderten, einen Einparteienstaat nach deutschem oder italienischem Vorbild aufzubauen, vielmehr die parteipolitischen, religiösen, regionalen und sonstigen innerfranzösischen Gegensätze förderten, um so Frankreich leichter überwachen und ausbeuten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem waren sich die deutschen Besatzungsbehörden keineswegs einig, verfügten sie doch über drei Schnittstellen zu den französischen Kollaborateuren: der [[Militärbefehlshaber Frankreich|Militärbefehlshaber für das besetzte Frankreich]] (MBF), der mit seinem knapp 1.000 Mann starken Stab aus Personal der [[Wehrmacht]] und zivilen, in Uniform gesteckten Experten im Pariser &amp;#039;&amp;#039;[[Avenue Kléber#Das Hotel Majestic|Hotel Majestic]]&amp;#039;&amp;#039; residierte, dem Oberkommandierenden des Heeres unterstellt, der für militärische, darüber hinaus aber auch für wirtschaftliche und lange Zeit für sicherheitspolitische Fragen verantwortlich war. Vorwiegend politische Fragen wurden vom Botschafter [[Otto Abetz]] geregelt, der dem deutschen [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] und damit dem Außenminister [[Joachim von Ribbentrop]] unterstand. Der Botschaft gehörten neben Bürokraten und Juristen aller Ebenen in wachsendem Maße auch Wissenschaftler, vor allem Romanisten an, die sich in dem von ihnen beabsichtigten faschistischen Gesamteuropa (&amp;#039;&amp;#039;SS-Europa&amp;#039;&amp;#039;) Karrieren ausrechneten. Der dritte Machtbereich auf deutscher Seite bestand aus der Sicherheitspolizei ([[Geheime Staatspolizei|Gestapo]], Juden- und Résistance-Jäger) und dem Sicherheitsdienst (SD), die zusammen mit der [[Schutzstaffel|SS]] [[Heinrich Himmler]] unterstanden. Zwischen allen drei deutschen Machtbereichen, insbesondere zwischen der Botschaft und der SS bestand eine gewisse Rivalität, die durch eine mangelnde Abgrenzung der genauen Verantwortlichkeiten gefördert wurde. Abetz und die Botschaft favorisierten Laval und Déat, während die SS Doriot förderte. So war es kein Wunder, dass der PPF erst ab Oktober 1941 in der nördlichen Zone einen &amp;#039;&amp;#039;autorisierten Status&amp;#039;&amp;#039; erlangte, den der RNP bereits im Februar 1941 erlangt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt]] konnte der PPF seine Unterstützung für die Kollaboration im Sinne eines &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzzug]]s gegen den Kommunismus&amp;#039;&amp;#039; erst nach Beginn des deutschen [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieges gegen die Sowjetunion]] im Juni 1941 voll entfalten, als sich die Kommunisten der [[Résistance]] anschlossen. Zusammen mit den Kollaborateuren Déat und [[Eugène Deloncle]] gründete Doriot die [[Légion des volontaires français contre le bolchévisme]] (LVF, französische Freiwilligenlegion gegen den Bolschewismus), in der französische Freiwillige in Uniformen der Wehrmacht sich am Kampf gegen die Sowjetunion beteiligten. Doriot beteiligte sich mit der LVF selbst aktiv am Kampf an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] zu Beginn des deutschen Einmarschs in die Sowjetunion im Juni 1941 ([[Unternehmen Barbarossa]]). Als die LVF aufgelöst worden war, kämpfte Doriot weiter bis August 1944 in der Wehrmacht und wurde 1943 mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Déats vergleichsweise kleiner RNP mit ca. 20.000 Anhängern nach der Rückkehr Lavals nur mit finanziellen Mitteln unterstützt wurde, ohne die erhoffte Regierungsbeteiligung zu erhalten, strebte er in Verkennung der tatsächlichen Machtverhältnisse mit der Gründung des [[Front Révolutionnaire national]] (FRN) an, erneut eine föderative Einheitspartei unter Einbeziehung von Doriots PPF zu bilden, um gemeinsam Druck auf das Vichy-Regime ausüben zu können. Doriots PPF betrieb jedoch systematisch den Versuch, die &amp;#039;&amp;#039;Einheit aller Kollaborateure an der Basis&amp;#039;&amp;#039; herzustellen, angeblich um die mögliche [[Invasion (Militär)|Invasion]] Frankreichs für alliierte Truppen vorzubereiten. Um der Unterwanderung durch deutsche oder vichy-französische Stellen vorzubeugen, wurden die örtlichen Einheiten des PPF nach dem Vorbild kommunistischer Zellen in Vierergruppen mit einem fünften Mitglied als Kommandant der Sektion umgestaltet. Bei der Landung der Alliierten in [[Tunesien]] ([[Operation Torch]]) im November 1942 spielten die PPF-Sektionen kurzzeitig eine entscheidende Rolle in der Opposition gegen die Landung. Doriots PPF diente seitdem den Besatzern nur noch als permanente Drohung gegenüber Laval, um sich den Ministerpräsidenten gefügig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1944 reiste Jacques Doriot nach [[Commission gouvernementale de Sigmaringen|Sigmaringen]], wo er Mitglied des hierher geflüchteten Vichy-Regimes wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen [[Operation Overlord|Landung der Alliierten in der Normandie]] veranstalteten Doriot und Déat im Juli 1944 noch einmal in Paris eine Großdemonstration, bei der sie ihren &amp;#039;&amp;#039;Plan de redressement&amp;#039;&amp;#039; (= Sanierungsplan) bekräftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;September 1944 erwähnte Hitler seine Absicht, Doriot zum Führer der französischen &amp;#039;&amp;#039;Exilregierung&amp;#039;&amp;#039; zu machen, während Darnand und Déat fortwährend in Sigmaringen gegeneinander intrigierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1944 wurde die Insel [[Mainau]] vom Auswärtigen Amt den französischen Kollaborateuren um Jacques Doriot zugewiesen und dieser im dortigen Schloss einquartiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;am&amp;quot;&amp;gt;Arnulf Moser: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.wochenblatt.net/index.php?id=532 |wayback=20140110090305 |text=Von der Organisation Todt zur französischen Exilregierung}}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wochenblatt. Die lokale Wochenzeitung für Singen, Randolfszell, Stockack und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Mainau pendelte er regelmäßig nach Sigmaringen in das dortige Schloss Sigmaringen sowie nach Mengen ins Hotel Baier, wo seine Frau und deren beide Töchter einquartiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Doriot Mengen 2024.jpg|mini|Grab Jacques Doriots in Mengen]]&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 war Doriot nach [[Sigmaringen]] einbestellt. Auf dem Weg von der Mainau nach Sigmaringen wurde sein Mercedes bei [[Menningen (Meßkirch)|Menningen]] von einem alliierten [[Tiefflieger]] beschossen. Doriot wurde viermal getroffen, ein tödlicher Schuss traf ihn im Kopf. Doriots Trauerfeierlichkeiten fanden in der Stadt [[Mengen]], wo seine Frau und Repräsentanten seiner Volkspartei wohnten, statt. Im dortigen Rathaus, im heutigen Sitzungssaal, war sein Sarg aufgebahrt. Doriot wurde am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 auf dem Mengener Friedhof beerdigt. Sein Grab befindet sich dort noch heute.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Peter Steinmüller (hps): &amp;#039;&amp;#039;Luftangriffe vor 75 Jahren auf Meßkirch: Ehemaliger Bundeswehr-Kampfpilot Joachim Streit stellt Nachforschungen an&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Kuhlmann: &amp;#039;&amp;#039;Vor 75 Jahren: Als ein französischer Faschist in Mengen beerdigt wurde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter Madeleine Doriot nahm den Namen [[Madeleine Marion]] an und wurde Schauspielerin. Bis zu ihrem Tod im März 2010 wussten nur wenige Eingeweihte, dass sie seine Tochter war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[François Broche]] |Titel=La cavale des collabos |Verlag=Nouveau Monde éditions |Ort=Paris |Datum=2023 |ISBN=978-2-38094-444-0 |Seiten=439 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führenden Köpfe der Kollaboration wurden hingerichtet oder zu langen Haftstrafen verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;am&amp;quot; /&amp;gt; Déat konnte sich bis zu seinem natürlichen Tod 1955 in einem französisch geleiteten katholischen Kloster nahe Turin verstecken, zusammen mit seiner Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Die Doriot-Bewegung. Ein Beitrag zur Geschichte des französischen Faschismus&amp;#039;&amp;#039; (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte; 15). [[Deutsche Verlagsanstalt]] DVA, Stuttgart 1967&lt;br /&gt;
* Jean-Paul Brunet: &amp;#039;&amp;#039;Jacques Doriot. Du communisme au fascisme&amp;#039;&amp;#039;. Balland, Paris 1986, ISBN 2-7158-0561-6.&lt;br /&gt;
* Philippe Burrin: &amp;#039;&amp;#039;La derive fasciste. Doriot, Deat, Bergery. 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Edition du Seuil, Paris 2003, ISBN 2-02-058923-0 (Nachdr. d. Ausg. Paris 1986).&lt;br /&gt;
* Robert Soucy: &amp;#039;&amp;#039;French Fascism. The Second Wave; 1933–1939&amp;#039;&amp;#039;. [[Yale University Press]], New Haven, Conn. 2009, ISBN 0-300-07043-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat |audio=0 |video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.contextxxi.at/context/content/view/227/97/ Paradoxe Biographien – Wirre politische Seitenwechsel im Frankreich der 30er Jahre] von [[Alexander Emanuely]], Context XXI, 7/2002&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/004173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118526855|LCCN=n/85/349834|VIAF=22182940}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doriot, Jacques}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Île-de-France)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PCF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PPF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (französische Kollaboration)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saint-Denis, Seine-Saint-Denis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Antikommunismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Doriot, Jacques&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bresles]], [[Département Oise|Oise]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=begraben [[Mengen]], [[Württemberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mommpie</name></author>
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