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	<title>Jacob Taubes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Als Verfasser */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-03-28T01:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Als Verfasser: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Taubes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am  [[25. Februar]] [[1923]] in [[Wien]]; gestorben am [[21. März]] [[1987]] in [[Berlin]]) war ein [[Religionssoziologe]], [[Philosoph]] und [[Judaist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jacob Taubes stammte aus einer [[Rabbiner|rabbinischen]] Gelehrtenfamilie. Gemeinsam mit seiner Familie zog er 1936 nach [[Zürich]], wo sein Vater [[Zwi Taubes]] zum [[Oberrabbiner]] der [[Israelitische Cultusgemeinde Zürich|Israelitischen Cultusgemeinde Zürich]] (ICZ) berufen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alemannia-judaica.de/zuerich_rabbiner_lehrer.htm#In_der_Israelitischen_Cultusgemeinde Rabbiner in Zürich]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter war Fanny Taubes, geborene Blind (1899–1957).&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Thein: &amp;#039;&amp;#039;Das Rätsel um Susan Taubes. Eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte]], Jg. 59, (2007), S. 371–380, Anmerkung 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taubes studierte ab dem Wintersemester 1941/42 an der [[Universität Zürich]] Griechisch, Lateinisch und [[Alte Geschichte]], ab dem Wintersemester 1942/43 an der [[Jeschiwa Etz Chaim]] in [[Montreux]] [[Wissenschaft des Judentums]]. 1943 schloss er die Ausbildung zum Rabbiner mit seiner [[Semicha]] ab. Anschließend studierte er vom Sommersemester 1943 bis zum Wintersemester 1946/47 an der [[Universität Basel]], der Universität Zürich und dem [[ETH Zürich|Eidgenössischen Polytechnikum Zürich]] Philosophie, Geschichte, Soziologie, deutsche und griechische Literatur sowie Mathematik, unter anderen bei [[Emil Staiger]] und [[René König]]. Während seines Studiums hatte er Kontakte zu dem katholischen Theologen [[Hans Urs von Balthasar]] und dem evangelischen Theologen [[Karl Barth]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot;&amp;gt;[[Henning Ritter]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der zuviel wußte&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 16 v. 19. Januar 2008, S. Z 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Zürich wurde Taubes 1947 mit der Dissertation über die &amp;#039;&amp;#039;[[Abendland|Abendländische]] [[Eschatologie]]&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Zur selben Zeit war er mit [[Armin Mohler]], dem späteren Privatsekretär von [[Ernst Jünger]], befreundet. Taubes charakterisierte sich und Mohler in folgenden Worten: „Er war sozusagen der Rechtsextreme und ich der Linksextreme“.&amp;lt;ref&amp;gt; Jacob Taubes: &amp;#039;&amp;#039;Ad Carl Schmitt. Gegenstrebige Fügung&amp;#039;&amp;#039;. Merve, Berlin 1987, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1948 war Taubes an der [[The New School|New School for Social Research]] in New York Privatschüler von [[Leo Strauss]] in hebräischer und allgemeiner Philosophie und an der dortigen [[Jewish Theological Seminary|Rabbinical School of the Jewish Theological Seminary]] Schüler von [[Saul Lieberman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1949 lehrte Taubes als Dozent für [[Religionsphilosophie]] am [[Jewish Theological Seminary]] in [[New York City|New York]]. Hier erhielt er Privatunterricht beim Philosophen [[Leo Strauss]], außerdem war er bekannt mit [[Hannah Arendt]] und [[Paul Tillich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Einladung von [[Gershom Scholem]] war Taubes von 1951 bis 1953 als Lehrstuhlassistent und Dozent für [[Religionssoziologie]] an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]] tätig. Nach einem Konflikt zwischen ihm und Scholem kehrte er in die USA zurück; dort lehrte er zwei Jahre als [[Rockefeller-Stipendium|Rockefeller-Stipendiat]] an der [[Harvard University]] und als Gastprofessor an der [[Princeton University]]. In dieser Zeit freundete er sich mit [[Herbert Marcuse]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritter&amp;quot;/&amp;gt; 1956 erhielt Taubes einen Ruf als Professor für Religionsgeschichte und Religionsphilosophie an die [[Columbia University]] in New York, wo er zehn Jahre lehrte. Ab 1966 war er Ordinarius für Judaistik und [[Hermeneutik]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]. Zu seinen Assistenten zählten dort unter anderen [[Peter Gente]], der spätere Gründer des [[Merve Verlag|Merve-Verlags]], und der Medientheoretiker [[Norbert Bolz]]. Ende der 1970er Jahre übernahm er gleichzeitig eine ständige Gastdozentur an der [[Fondation Maison des Sciences de l’Homme|Maison des Sciences de l’Homme]] in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Taubes war in erster Ehe mit [[Susan Taubes]] (1928–1969) verheiratet; sie wurde von [[Paul Tillich]] promoviert. Der Ehe entstammen der Sohn Ethan (*&amp;amp;nbsp;1953, später Rechtsanwalt in New York) und die Tochter Tanaquil (*&amp;amp;nbsp;1957, später Ärztin für Psychotherapie in New York). Susan Taubes verfasste den Roman &amp;#039;&amp;#039;Divorcing&amp;#039;&amp;#039;, der im Herbst 1969 in den USA in englischer Sprache erschien. Eine Woche nach dem Erscheinen des Romans beging sie am 6. November 1969 [[Suizid]]. Das Werk wurde ins Deutsche übersetzt und 1995 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Scheiden tut weh&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Es handelt vom Leben der Autorin und ihrer Ehe mit Taubes. Ihr umfangreicher schriftlicher Nachlass wurde vom [[Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung]] in Berlin erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe war Jacob Taubes mit [[Margherita von Brentano]] verheiratet. Ein 2005 [[posthum]] veröffentlichter Brief aus dem Jahr 1981 behauptet ein längeres Liebesverhältnis mit der Schriftstellerin [[Ingeborg Bachmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Trajekte&amp;#039;&amp;#039; (Zeitschrift des Zentrums für Literaturforschung Berlin). Nr. 10. 5. Jg., April 2005; siehe auch den Pressespiegel im Ingeborg-Bachmann-Forum[http://www.ingeborg-bachmann-forum.de/ibpresse-050420.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taubes litt an einer [[Bipolare Störung|bipolaren Störung]], die häufige Klinikaufenthalte erforderlich machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Faber, Eveline Goodman-Thau, Thomas Macho (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Abendländische Eschatologie. Ad Jacob Taubes&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 2001, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 starb Taubes an Krebs. Sein Grab befindet sich neben dem seiner Mutter, Fanny Taubes, auf dem [[Friedhof Oberer Friesenberg|Israelitischen Friedhof Oberer Friesenberg]] in [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger auf dem Lehrstuhl von Taubes an der FU Berlin wurde im Jahr 1983 der Judaist [[Peter Schäfer (Judaist)|Peter Schäfer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.jmberlin.de/peter-schaefer Seite über Peter Schäfer beim jüdischen Museum Berlin], abgerufen am 28. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
Taubes bezeichnete sich selbst als „Erzjude“ und „[[Paulus von Tarsus|Pauliner]]“ zugleich&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Jacob Taubes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Metzler-Lexikon jüdischer Philosophen. Philosophisches Denken des Judentums von der Antike bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 2003, S. 445–447.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch „Judenchrist“. Charakteristisch für ihn ist ein Denken in [[Polemik|polemischer]] Spannung, in [[Antinomie]]n. Mit [[Carl Schmitt]] traf er sich in der [[Apokalypse|apokalyptischen]] Überzeugung, das [[Eschatologie|eschatologische]] Ende der Geschichte eröffne die Möglichkeit einer neuen politischen Praxis. [[Israel]] steht für ihn als „Ort der Revolution“, als „unruhiges Element in der Weltgeschichte“, das erst eigentlich einen Geschichtsbegriff erschaffen habe. Wie [[Nietzsche]] und [[Max Weber]] betont er die weltgeschichtliche Bedeutung Israels als [[Axiologie (Philosophie)|„axiologischen“]] Anfang der abendländischen Eschatologie. Gegen Carl Schmitt will Taubes die Perspektive einer [[Erlösung]] von der Gebundenheit an diese Welt aufrechterhalten; ohne die notwendige Unterscheidung zwischen [[weltlich]] und [[geistlich]] sei der Mensch Herrschern und Gewalten ausgeliefert, die in einem „[[Monismus|monistischen]] Kosmos kein [[Jenseits]] mehr kennen würden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob Taubes: &amp;#039;&amp;#039;Ad Carl Schmitt. Gegenstrebige Fügung&amp;#039;&amp;#039;. Merve, Berlin 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den „Kern des Judentums“ habe Taubes nach dem Holocaust in einem „mit Hilfe von Paulus spiritualisierten Judentum“ gefunden, während etwa Scholem diesen in der Kabbala gefunden habe. „Taubes rekonstruierte das Judentum nicht aus den Quellen der jüdischen Mystik, sondern aus denen der jüdisch-urchristlichen Apokalyptik, die den explosiven Gehalt der Gnosis aufnahm.“&amp;lt;ref&amp;gt;Aleida und Jan Assmann, Wolf-Daniel Hartwich: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kult zur Kultur. Bausteine zu einer Kritik der historischen Vernunft. Gesammelte Aufsätze zur Religions- und Geistesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Aleida Assmann und Jan Assmann, Wolf-Daniel Hartwich und [[Winfried Menninghaus]]. Wilhelm Fink, München 1996, 2. Auflage 2007, ISBN 3-7705-3027-6, Seite 13. Rosenzweig dagegen habe den „Kern des Judentums“ in einem „liturgischen Existenzialismus“ und Buber in der chassidischen Bewegung gefunden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Edition des Briefwechsels ==&lt;br /&gt;
Von 2008 bis 2012 lief am [[Zentrum für Literaturforschung]] in Berlin unter Leitung von [[Martin Treml]] ein Projekt für die Edition des Briefwechsels von Taubes.&amp;lt;ref&amp;gt; siehe Homepage des Projekts unter http://www.zfl-berlin.org/jacob-taubes.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2012 wurde ein Band mit dem Briefwechsel zwischen Taubes und Carl Schmitt herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
=== Als Verfasser  ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte und System der abendländischen Eschatologie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rösch, Bern (Schweiz) 1947. 62 Seiten. Philosophische Dissertation an der Universität zu Zürich 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abendländische Eschatologie.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage 1947. In der Buchreihe: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie&amp;#039;&amp;#039;: Band 3. Francke, Bern 1947.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Abendländische Eschatologie.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Anhang. 2. Auflage 1991. In der Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Batterien&amp;#039;&amp;#039;: Band 45. Matthes &amp;amp; Seitz, München 1991.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Abendländische Eschatologie.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Anhang. 3. Auflage 2007. Mit einem Nachwort von Martin Treml. In der Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Batterien&amp;#039;&amp;#039;: Band 45. Matthes &amp;amp; Seitz, ISBN 3-88221-256-X, (italienische Ausgabe 1997, ungarische 2004, kroatische 2009, französische 2009, englische 2009, spanische 2010, tschechische 2024).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ad [[Carl Schmitt]]. Gegenstrebige Fügung.&amp;#039;&amp;#039; Merve Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-88396-054-3 [https://www.unifr.ch/orthodoxia/de/assets/public/Lehre/FS2023%20-%20Taubes/Taubes_Ad%20Carl%20Schmitt%20Gegenstrebige%20F%C3%BCgung%20(1987).pdf online] (englische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;To Carl Schmitt, Letters and Reflections&amp;#039;&amp;#039;, Columbia University Press 2013&amp;lt;ref&amp;gt; siehe Daten in Jstor http://www.jstor.org/stable/10.7312/taub15412 &amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die politische Theologie des Paulus.&amp;#039;&amp;#039; Vorträge, gehalten an der [[Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft]] in Heidelberg, 23. – 27. Februar 1987, nach Tonbandaufzeichnungen redigierte Fassung von [[Aleida Assmann]]. Herausgegeben von Aleida Assmann und [[Jan Assmann]] in Verbindung mit [[Horst Folkers]], Wolf-Daniel Hartwich und [[Christoph Schulte (Judaist)|Christoph Schulte]]. Wilhelm Fink, München 1993, 2. Auflage 1995. 3., verbesserte Auflage 2003, ISBN 3-7705-2844-1 (englische Ausgabe: Stanford 2004, ISBN 0-8047-3344-9).&amp;lt;ref&amp;gt;eine längere Rezension von [[Wolfgang Palaver]]: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Theologie des Paulus. Vorträge, gehalten an der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg 23.–27. Februar 1987. (...)&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Zeitschrift für katholische Theologie]], Vol. 118, No. 2 (1996), pp. 249–252 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Kult zur Kultur. Bausteine zu einer Kritik der historischen Vernunft. Gesammelte Aufsätze zur Religions- und Geistesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Aleida Assmann und Jan Assmann, Wolf-Daniel Hartwich und [[Winfried Menninghaus]]. Wilhelm Fink, München 1996, 2. Auflage 2007, ISBN 3-7705-3027-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse und Politik: Aufsätze, Kritiken und kleinere Schriften&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Herbert Kopp-Oberstebrink und Martin Treml unter Mitarbeit von Theresia Heuer und Anja Schipke, Wilhelm Fink, Paderborn 2017, ISBN 978-3-7705-6056-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Herausgeber ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religionstheorie und Politische Theologie&amp;#039;&amp;#039;; 3 Bde., Fink, München und Schöningh, Paderborn:&lt;br /&gt;
** I: &amp;#039;&amp;#039;Der Fürst dieser Welt. Carl Schmitt und die Folgen&amp;#039;&amp;#039;, 1983&lt;br /&gt;
** II: &amp;#039;&amp;#039;Gnosis und Politik&amp;#039;&amp;#039;, 1984&lt;br /&gt;
** III: &amp;#039;&amp;#039;Theokratie&amp;#039;&amp;#039;, 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Briefwechsel ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jacob Taubes an Aharon Agus, Berlin, 11. November 1981&amp;#039;&amp;#039;. Aus einem Non-Lieux des Archivs. Herausgegeben von [[Sigrid Weigel]]. In: &amp;#039;&amp;#039;Trajekte. Zeitschrift des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 10/April 2005&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Preis des Messianismus. Briefe von Jacob Taubes an Gerschom Scholem und andere Materialien.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Elettra Stimilli. Aus dem Italienischen übersetzt von Astrida Ment. Redaktionelle Mitarbeit an der deutschen Ausgabe Astrida Ment. Mit einem Text von Elettra Stimilli: &amp;#039;&amp;#039;Der Messianismus als politisches Problem&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2006&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Creation is always violent“&amp;#039;&amp;#039;. [[Susan Taubes]] an Jacob Taubes, Zürich, 4. April 1952. Herausgegeben von Christina Pareigis. In: Trajekte. Zeitschrift des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin, Nr. 15/Oktober 2007.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Susan Taubes]]. Die Korrespondenz mit Jacob Taubes 1950–1951&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und kommentiert von Christina Pareigis. Fink, Paderborn 2011, ISBN 3-7705-5181-8.&lt;br /&gt;
* Herbert Kopp-Oberstebrink u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel [[Carl Schmitt]] – Jacob Taubes&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Fink, München 2012, ISBN 3-7705-4706-3.&lt;br /&gt;
* Herbert Kopp-Oberstebrink u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Blumenberg – Jacob Taubes. Briefwechsel 1961–1981&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Berlin 2013, ISBN 978-3-518-58591-7.&lt;br /&gt;
* Christina Pareigis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Susan Taubes]]. Die Korrespondenz mit Jacob Taubes 1952&amp;#039;&amp;#039;. Fink, Paderborn 2014, ISBN 978-3-7705-5597-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krisis. Der Briefwechsel mit Axel Rütters nebst Materielien und Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Herbert Kopp-Oberstebrink, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2023, ISBN 978-3-86393-162-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interview ===&lt;br /&gt;
* Taubes im Gespräch mit [[Florian Rötzer]]. In: Florian Rötzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denken, das an der Zeit ist&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julia Amslinger: &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Form von Akademie. Poetik und Hermeneutik – die Anfänge.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2017, ISBN 978-3-7705-5384-6. (Zugleich Dissertation Humboldt-Universität Berlin, 2013).&lt;br /&gt;
* Norbert W. Bolz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spiegel und Gleichnis. Festschrift für Jacob Taubes.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1983.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Dreßen]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir leben noch im Advent – Jacob Taubes und der Preis des Messianismus&amp;#039;&amp;#039;, Essay im Deutschlandfunk, Dezember 2013 [http://www.deutschlandfunk.de/philosophie-wir-leben-noch-im-advent.1184.de.html?dram:article_id=272613 online].&lt;br /&gt;
* [[Richard Faber (Soziologe)|Richard Faber]], [[Eveline Goodman-Thau]], [[Thomas Macho]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Abendländische Eschatologie. Ad Jacob Taubes.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2001, ISBN 3-8260-2123-1.&lt;br /&gt;
* Richard Faber: &amp;#039;&amp;#039;ad Jacob Taubes. Historischer und politischer Theologe, moderner Gnostiker&amp;#039;&amp;#039;. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2022, ISBN 978-3-86393-126-1.&lt;br /&gt;
* Joshua Robert Gold: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Taubes. &amp;#039;Apocalypse From Below.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Telos&amp;#039;&amp;#039;, 134/Spring 2006, S. 140–156.&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|803|804|Taubes, Jacob|Herbert Kopp-Oberstebrink|118756257}}&lt;br /&gt;
* Herbert Kopp-Oberstebrink, [[Hartmut von Sass]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Depeche Mode. Jacob Taubes between Politics, Philosophy, and Religion.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 2022, ISBN 978-90- 04-50509-4.&lt;br /&gt;
* [[Jerry Z. Muller]]: &amp;#039;&amp;#039;Professor of Apocalypse: The Many Lives of Jacob Taubes.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton NJ 2022, ISBN 978-0-691-17059-6.&lt;br /&gt;
** deutschsprachige Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Professor der Apokalypse. Die vielen Leben des Jacob Taubes.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Berlin 2022, ISBN 978-3-633-54321-2.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe als längere Rezension von Thomas Ribi [https://www.nzz.ch/feuilleton/jacob-taubes-der-ideenhaendler-des-zeitgeists-ld.1719877 Ideenhändler des linken Zeitgeists – der Religionsphilosoph Jacob Taubes verschwindet hinter den Gerüchten, die über ihn kursieren], NZZ Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hauke Ritz: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Deutung der Neuzeit. Die geschichtsphilosophische Diskussion in Deutschland vom Ersten Weltkrieg bis zum Mauerfall&amp;#039;&amp;#039;. Fink, München u. Paderborn 2015, ISBN 978-3-7705-5868-1, S. 253–364.&lt;br /&gt;
* Elettra Stimilli: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Taubes. Sovranità e tempo messianico.&amp;#039;&amp;#039; Morcelliana, Brescia 2004, ISBN 978-88-372-1991-8.&lt;br /&gt;
* Ethan Taubes: &amp;#039;&amp;#039;Prodigal Father&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** deutschsprachige Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Der verlorene Vater. Erinnerungen an Jacob Taubes&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Englischen von Herbert Kopp-Oberstebrink. Mit einem Vorwort von [[Aleida Assmann]]. Matthes &amp;amp; Seitz Berlin, Berlin 2026, ISBN 978-3-7518-2109-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118756257}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-jahrzehntelange-fehde-zwischen-den-religionswissenschaftlern-klaus-heinrich-und-jacob-taubes-um-geschichte--apokalypse--staat-und-universitaet-eine-fussnote-gegen-den-rest-der-nachkriegsphilosophie,10810590,9420200.html Artikel von Rudi Thiessen in der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;] über die Fehde zwischen Jacob Taubes und [[Klaus Heinrich]]&lt;br /&gt;
* Informationen zu einem [http://www.zfl-berlin.org/projekt/jacob-taubes.html Editionsprojekt zu Jacob Taubes] am [[Zentrum für Literatur- und Kulturforschung]] Berlin (2008–2013)&lt;br /&gt;
* [https://breslauersammlung.com/2023/02/15/taubes/ Vom Wunderkind zum Apokalyptiker: die lebensverändernde Bar Mitzwa von Jacob Taubes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118756257|LCCN=n/84/35410|VIAF=76330245|NDL=01209546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Taubes, Jacob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionssoziologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Philosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Columbia University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hebräische Universität Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Princeton University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Taubes, Jacob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Judaist, Religionssoziologe, Philosoph und Rabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. März 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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