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	<title>Jacob Schenck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:29:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: siehe dnb, ddb</title>
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		<updated>2024-12-25T01:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe dnb, ddb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Schenck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Jacobus Schenck&amp;#039;&amp;#039;; * um 1508 in [[Bad Waldsee|Waldsee]]; † [[1554]] in [[Engelsdorf (Leipzig)|Engelsdorf]]) war evangelischer Theologe und Reformator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nachdem Schenck die Schule in [[Memmingen]] besucht hatte, ging er zum Studium nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]], wo er 1526 immatrikuliert wurde. Er hörte [[Martin Luther]], [[Philipp Melanchthon]] und [[Justus Jonas der Ältere|Justus Jonas den Älteren]] und erreichte auch den [[Magister]]grad. Als Herzog [[Heinrich (Sachsen)|Heinrich von Sachsen]] einen evangelischen Prediger suchte, fiel die Wahl auf ihn. Nicht nur am Hof, sondern auch von den Bürgern in [[Freiberg]] wurde er 1536 freudig aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wittenberg erlangte er am 10. Oktober 1536 den Theologischen [[Doktor]]grad nach einer [[Disputation]] „De potestate Concilii“, für die Luther 30 Thesen aufgestellt hatte. Die Promotionskosten trug Herzogin [[Katharina von Mecklenburg|Katharina]]. Schenck war ein eifriger und tapferer Prediger, der sich treu zu Luthers Lehre hielt. Die Kirchenordnung für Sachsen-Freiberg wurde von ihm geschrieben und die Durchführung der [[Reformation]] ihm als Visitator und [[Superintendent]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indessen ergaben sich bald zwischen ihm und Melanchthon theologische Differenzen. So nahm er Anstoß an Melanchthons zeitweiligem Kelchverzicht im [[Abendmahlsgottesdienst|Abendmahl]]. In Wittenberg als Antinomer verdächtigt, wurde bald seine Abberufung aus Freiberg gefordert. Auch sein Verhältnis zu Luther verschlechterte sich, zunächst wegen seines Einsatzes für [[Georg Parsimonius|Georg Karg]]. Luther hielt ihn für vermessen. Nachdem Schenck aus Freiberg fortgegangen war, wirkte er eine Zeitlang in [[Weimar]], erbat aber 1541 die Entlassung, um als Professor nach [[Leipzig]] zu gehen. Hier fand er viele Widersacher, die den Druck seiner Schriften verhinderten. In Leipzig wurde er Hofprediger der studierenden Herzogs [[August (Sachsen)|August von Sachsen]] und hielt private Vorlesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1542 verlor die Lehrbefugnis an der theologischen Fakultät und lehnte die Lehre an der philosophischen beharrlich ab. Schließlich wurde er 1543 des Landes verwiesen. Er ging nach [[Berlin]] und war kurze Zeit Hofprediger des Kurfürsten [[Joachim II. (Brandenburg)|Joachim II.]] Ob er wie sein Vorgänger [[Erasmus Alber]] entlassen worden ist und sich, wie seine Gegner behaupteten, zu Tode gehungert hat, ist fraglich. Jedenfalls war das Ende des Reformators, von dem große Wirkungen ausgegangen waren, ein trauriges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ADB|31|49|51|Schenk, Jakob|Georg Müller|ADB:Schenk, Jakob}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Realenzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 17 Seite 555&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melanchthons Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 15, Personen S. Bearbeitet von [[Heinz Scheible]], Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt, 2021, S.&amp;amp;nbsp;142–144.&lt;br /&gt;
* F. K. Seidemann: Dr. Jakob Schenck, der vermeintliche Antinom, Freibergs Reformator, Leipzig 1875&lt;br /&gt;
* P. Vetter: Jakob Schenck und die Leipziger Prediger 1541–1543 (Neues Archiv für sächsische Geschichte 12 [1891], Seite 247)&lt;br /&gt;
* P. Vetter: Luthers Stellung im Streit Jacob Schenck&amp;#039;s mit Melanchthon und Jonas (Neues Archiv für sächsische Geschichte [1909], Seite 76)&lt;br /&gt;
* P. Vetter: Luther und Schenck&amp;#039;s Abberufung aus Freiberg (Neues Archiv für sächsische Geschichte 32 [1911], Seite 23)&lt;br /&gt;
* N. Müller: Jakob Schencks, kurfürstlicher Hofprediger in Berlin (Jahrbuch für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte 2/3, 1907, Seite 19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|100332269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100332269|LCCN=n/2001/65947|VIAF=30354522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schenck, Jacob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1554]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schenck, Jacob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schenck, Jakob; Schenck, Jacobus &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG= evangelischer Theologe und Reformator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1508&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Waldsee|Waldsee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1554&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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